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OKW ...
Hauptgefreiter






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...   Erstellt am 26.01.2006 - 10:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Jungs,
hat jemand von Euch Ahnung wie man einfach aber gut Ausrüstungsgegenstände, Köpfe etc. evtl. sogar ganze Figuren in Zinn nachgießen kann?

- Wie und womit mache ich die Form?
- Wo bekomme ich das Material? Im Baumarkt?
- Ist es einfacher oder komplizierter das ganze in Resin zu machen?

Es geht doch darum: Jeder hat ein paar Figuren in 1:16 die entweder nen tollen Kopf oder irgendwelche Ausrüstungsgegenstände haben die man auch anderweitig nutzen könnte. Jetzt immer durchs Net-surfen um genau das Teil in irgendeinem Shop zu finden, ist auf Dauer nervig. Wär doch einfacher das Ding zu nehmen und selber zu kopieren.

Gruß
OKW





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Ob´s stürmt oder scheit...

Marc ...
Unteroffizier






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...   Erstellt am 26.01.2006 - 10:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Weiß nicht, aber meinst du der Aufwand lohnt?!

Schau doch mal hier oder hier.

Da findest man eigentlich alles, was man braucht.

Gruß

Marc





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Du fährst einen Panzer der wenig Gegner hat, aber auch wenig Brüder. Es liegt bei dir, ob ein sprungbereites Raubtier daraus wird, oder ein totes Wrack.

nikolaus10 ...
General






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...   Erstellt am 26.01.2006 - 11:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo

Fuer die "paar" Ausruestungsgegenstaende, soviel aufwand. Das lohnt nicht. Wie mein vorposter schon schrieb bist du mit den "Speziallisten" schon gut bedient. Allein das Lehrgeld was du zahlen muesstes ist schon ein vielfaches von den Katalogpreisen.
Aber nur zu , Erfahrung ist unbezahlbar
Ein guter Weg wahere den "Spezialversendern" einfach Vorschlaege zu machen was in ihrem Repertoir noch fehlt. Die fertigen dir das denn sicher preiswerter als du es hinbekommen wuerdes.
Ohne das ich weis wie deine modellbaulichen Faehigkeiten sind.

MFG





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http://www.qsl.net/dg2bdc/wintertiger3.gif[/img]

Nuada ...
Gefreiter




...

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...   Erstellt am 26.01.2006 - 17:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Moin,
für Zinnguß gibt es Silikon-Kautschuk extra für diesen Zweck. Kaufen kann man es im Bastelladen oder bei Ebay. Das Zinn würde ich in jedem Fall bei Ebay kaufen, denn dort ist es immer billiger als in jedem Laden.
@nikolaus10:
Es kommt ja auch drauf an, wieviele Figuren jemand herstellen möchte. Bei ein oder zwei ist der Aufwand ohne Vorkenntnisse sicherlich etwas groß...aber man kann ja alles mögliche abformen und in Zinn gießen...und so ein wenig Infantrie im Gelände macht sich doch auch ganz gut .
Beste Grüße
Nuada





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Wer bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen!

OKW ...
Hauptgefreiter






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...   Erstellt am 27.01.2006 - 11:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mahlzeit,
hab im Net eine einfache Anweisung gefunden wie man das mit Gips machen kann. Würde mich interessieren wie das Silikon oder Kautschuk geht.

Abformtechnik für Figuren

Aufgabenstellung: Nach einer Originalfigur (rechts) ist eine weitere Spielfigur zu erstellen.

Holzrahmen, Gipsform, Originalfigur und IKEA-Bleistift vermitteln die Größenverhältnisse.

Ein Hinweis vorweg. Die hier beschriebene Methode soll dem Zinnfigurenfreund die Möglichkeit eröffnen, Einzelstücke zu reproduzieren, deren Beschaffung schwierig wäre. Es verbietet sich von selbst, größere Stückzahlen zu fertigen, weil einerseits gegen das Urheberrecht verstoßen würde und andererseits die Feinheit der Gravur sehr stark abnimmt.

Zuerst sind zwei Holzrahmen in gleicher Größe zu fertigen, wie sie in Abb.1 zu sehen sind. Die Eckverbindungen sollten durch Schrauben erfolgen. Siehe auch Abb.2

Für die zwei Gipsformhälften benötigt man auch zwei gleich große Holzrahmen. Leistenquerschnitt:20mm mal 10mm, Außenmaße der Rahmen: ca. 20cm mal 10cm

Die Leisten müssen so verschraubt werden, dass keine höher steht als die andere.


Für den nächsten Arbeitsschritt sind folgende Teile bereitzuhalten: Kleine Glasscheibe, Gips mit Plastikbecher und Spachtel bzw. Löffel, ein Holzrahmen, Originalfigur, Trennwachs


Zum Herstellen der Gipsformen benötigt man ein Trennmittel, das die Originalform als auch die 2. Formenhälfte vor dem Festkleben im Gipsbett verhindert. Farblose Schuhcreme wird mit einem feinen Borstenpinsel auf die entsprechenden Teile aufgetragen. Aus Sicherheitsgründen sollte man den Vorgang ein weiteres Mal wiederholen.
Bitte darauf achten, dass die feinen Konturen der Originalfigur nicht zugekleistert werden.

Mit einem Borstenpinsel wird Wachs ganz dünn auf die Innenflächen des Holzrahmens aufgetragen, gleichzeitig auch auf die Figur. Der Holzrahmen wird dann auf eine kleine Glasscheibe o.ä. gelegt und mit Gipsbrei ganz ausgefüllt. (Wer die Form wie in dem Beispiel nur halb so groß haben möchte, setzt eine Trennleiste ein.)

Bei der Verarbeitung von Gips bilden sich immer kleine Luftblasen. Die Abformung kann somit negativ beeinflußt werden.
Daher ist der Gipsbrei relativ dünnflüssig anzusetzen. Durch leichte Erschütterungen können dann die Luftblasen an die Oberfläche steigen.

In den noch weichen Gips drückt man die Figur bis zur Häflte ihrer Figurendicke und wartet so lange, bis der Brei ausgehärtet ist.

Wenn der Gips ausgehärtet ist, kann die Figur ohne Gewalt senkrecht nach oben herausgehoben werden.
.

Mit einem Taschenmesser wird in den Gipsblock der Eingußkanal in jede Formenhälfte eingeschnitten. Gleichzeitig bekommt der Gipsblock zwei kegelförmige Vertiefungen zur Fixierung der zweiten Hälfte.
Die Oberfläche des Gipsblockes muss im Randbereich der Form nicht eben sein. Wird jetzt die 2. Hälfte der Form gegossen, so gleicht sich der Gipsbrei beim Einfüllen automatisch an die bereits fertige Oberfläche mit all ihren Höhen und Tiefen an.

Nun wird die zweite Hälfte der Figur abgeformt. Dazu legt man den ersten Gipsblock wieder in den Holzrahmen und die Originalfigur in die Form. Die gesamte Fläche einschließlich Kegelvertiefungen wird sorgsam eingewachst wie die Figur auch. Wer das nicht macht, hat hinterher die Möglichkeit per Hammer und Meißel an die Originalfigur zu gelangen.

Danach legt man den zweiten eingewachsten Rahmen genau auf den ersten, gießt ihn wieder mit Gipsbrei voll und wartet bis zur Aushärtung. Wer gut gewachst hat, kann ohne Schwierigkeiten den oberen Rahmen vom unteren trennen.

Die zweite Figurenhälfte ist abgeformt einschließlich der Justierungszapfen. Die Eingußkanal ist auch schon eingekerbt.


Jetzt ist erst mal Pause angesagt. Die Gipsformhälften müssen mehrere Tage auf der Heizung austrocknen. Es ist nämlich noch viel zu viel Feuchtigkeit im Material. Zischend und dampfend würde das flüssige Zinn aus dem Ausgußkanal zurückschießen. Damit ist nicht zu spaßen.

Fließt Zinn in die Form, muß die dort befindliche Luft schnell genug entweichen können. Zu diesem Zweck werden feine Entlüftungskanäle von der Formmitte zu den Rändern eingeritzt.
Diese Kanäle dürfen nur sehr fein sein, sonst fließt flüssiges Zinn nach außen.

Bei zusammengeklappten Formenhälften bilden die linke und die rechte Form einen gemeinsamen Trichter. Dieser Trichter ist für den Guß sehr wichtig. Erstens wird durch ihn das flüssige Metall in die Form geleitet und zweitens baut sich ein Materialdruck auf, damit in alle Bereiche der Form das Flüssigzinn hineingedrückt wird.

Zum Gießen benötigt man folgende Teile: Wärmequelle, hier Bunsenbrenner, eine Kelle zum Schmelzen des Zinns, Talkum, Gipsform und Sicherheitshandschuh.

Als Unterlage ist eine Holzplatte mit umlaufender Holzleiste als Randbegrenzung zu empfehlen. Somit kann verschüttetes Flüssigzinn nicht unkontrolliert entweichen.

Bevor mit dem Zinngießen begonnen wird, sollte die Form ca. 40 min. im Backofen bei bis zu 100 Grad vorgewärmt werden. Gleichzeitig reduziert sich die Feuchtigkeit des Gipses erneut. Das ist dann besonders wichtig, wenn die Gipsform längere Zeit der normalen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt war.
Vor dem Guß werden beide Formenhälften mit Talkum eingepudert, damit sich das Zinn leichter in der Form verteilen kann.

Beim Gießen des Zinns muß der Eingußkanal immer mit Zinn gefüllt sein, damit der nötige Druck nach unten in die Form wirkt.


Nach dem Guß sollte die Form erst nach ein bis zwei Minuten geöffnet werden. Mit einer Flachzange (Achtung: Hitze) kann die Figur herausgehebelt werden.

Der Rohguß zeigt deutlich, wie auch in die feinen Luftkanäle Zinn eingetreten ist. Mit einem Taschenmesser lassen sich diese Zinnreste leicht abschneiden. Gleichzeitig kann auch die übrige Figur vom Grat befreit werden, der sich immer um die ganze Figur herum bildet.
Je genauer beide Hälften dicht aufeinader liegen, desto weniger Putzarbeit ist notwendig.

Der Grat ist abgeschnitten und die Figur verputzt.
Unter dem Fußbrettchen ist ein Zapfen zu erkennen, mit dem die Figur auf der Spielfläche in die entsprechende Position gesteckt werden kann.


Die klassische Zinnfigur hat natürlich keinen Zapfen. Deshalb wird dann die Musterfigur am unteren Ende des Holzrahmens in den Gipsbrei gedrückt. Der Eingußkanal ist somit an der Fahne nach oben hin einzuarbeiten.

Zum Gießen des Zinns wird die Form auf eine hitzebeständige Unterlage gestellt.

ENDE

Gruß
OKW





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...   Erstellt am 27.01.2006 - 14:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo an alle,

ich kann nur nocheinmal wiederholen.

Wenn jemand kleinere Teile hat, die er vervielfältigt haben möchte, können wir das sehr kostengünstig anbieten (Grössenbeispiel: Ein 1:16er Kettenglied für ca. 1,- €).
Bei grösseren Teilen, wie zum Beispiel Figuren entscheidet nicht zuletzt die Figur selber wie aufwendig die Vervielfältigung ist und damit wie teuer die einzelne Figur wird, also bitte einfach mal anfragen.

Meine persönliche Meinung ist folgende:

Wer nur ab und zu etwas vervielfältigen möchte ist mit den Anschaffungskosten für das Material und die Apperaturen nicht gut beraten.
Der Formenbau und das Giessen selber ist zwar kein grosses Geheimnis aber es gehört doch schon ein wenig Erfahrung dazu um gute Ergebnisse zu erzielen.
Auch hier lohnt sich meiner Meinung nach der Aufwand für ein paar Modelle nicht.
Früher gab es schöne Zinnguss-Einsteigersets von der Firma Nürnberger Meisterzinn und Schildkröt aber leider sind diese nicht mehr erhältlich.
Mir ist leider nicht bekannt ob es solche Sets auch noch von anderen Firmen gibt.
Für den Resinguss gibt es ein Einsteigerset von der Firma RaiRo, dieses ist aber leider nicht sehr günstig.

Letzten Endes muss es jeder selbst entscheiden ob er in diesen Hobbybereich einsteigen möchte.
Gruss

Andy





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...   Erstellt am 27.01.2006 - 15:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Achtung Achtung an alle:

Bitte nicht falsch verstehen, es geht mir nicht unbedingt darum Geld zu sparen (die Zinn-Sachen sind ja wirklich nicht teuer, die Anschaffung der Grundausrüstung zum selber machen ist da schon teurer) sondern es hat mich lediglich interessiert, wie es funktioniert. In einem Tread wurde berichtet, wie aus Silikon, Laufrollen gegossen wurden es hat nun im Detail interessiert wie sowas überhaupt geht.

Fazit:
Massenherstellung ist günstiger und für uns als Verbraucher einfacher als eine Einzelteilherstellung.

Schönes Wochenende
Gruß
OKW





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...   Erstellt am 27.01.2006 - 19:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo OKW,

du kannst gerne mal vorbeikommen und zuschauen.
Melde Dich doch einfach mal per Mail oder PM und wir können mal einen Termin vereinbaren.
Remscheid ist ja nicht so weit von hier weg.
Gruss

Andy





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