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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 05.01.2006 - 14:20 |  |
Die Winterfütterung Teil 4:
Heute hat sich eine weitere Vogelart bei meiner Winterfütterungsstelle eingefunden: die Schwanzmeise. Sie kommt immer aus dem Wald nebenan meistens mit einem ganzen Trupp von 5 – 8 Vögeln, die machen sich dann über die Meisenringe, -bälle und auch über die Drahtkörbe her. Dabei hängen sie dann meistens mit zwei bis drei der Vögel daran, um sich die Mahlzeit rauszupicken. Der Rekord bei mir steht bei sechs Schwanzmeisen an einem Meisenball, muss man sich mal vorstellen. Meistens bleiben sie aber nicht lange, so 5 – 10 Minuten, dann fliegen sie wieder in den Wald zurück. Ich bin gespannt, wann sie das nächste Mal wieder bei mir vorbeischauen.
 So wie auf dem Bild hängen die Schwanzmeisen bei mir auch immer an den Meisenbällen. Sie ist klein, aber sehr markant mit dem sehr langen Schwanz, daher der Name. Man kann sie sofort identifizieren
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 17.02.2006 - 13:47 |  |
Die Winterfütterung Teil 5:
Gestern hatte sich dann eine weiter Vogelart aus dem Wald bei mir eingefunden, die eher ein Gast ist, denn ein Stammgast und zwar die Haubenmeise. Sie kommt eigentlich nur immer mal sporadisch aus dem Wald herüber und wenn dort noch genügend Zapfen vorhanden sind, dann bleibt sie dort, aber gestern war es dann soweit, sie hing an dem Meisenring und so sind jetzt auch alle Meisenarten, die es bei uns gibt, bei mir an der Futterstelle gewesen.

So wie hier an den Meisenbällen hing die Haubenmeise auch bei mir am Meisenring
Dann heute morgen ein weiteres Tier und diesmal kein Vogel, sondern ein Eichhörnchen. Es machte sich zuerst an den Nussstangen, die ich aufgehangen hatte, zu schaffen und knabberte daran. Nüsse mögen sie nun mal so gerne. Später befand es sich auch an der Futterkiste und dort es bei der Mischung auch genug zu futtern.

Das Eichhörnchen mag gerne Nüsse
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 28.02.2006 - 18:08 |  |
Die Winterfütterung Teil 6:
Jetzt Ende Februar tummeln sich noch immer jede Menge Vogelarten bei mir herum, ob Meisen, Finken oder die Amseln, alles ist vorhanden. Auch aus dem Wald kommt immer wieder das Eichhörnchen herüber. Kein Wunder, denn ich habe ja neben den Meisenbällen auch immer mal Nussbeutel im Baum hängen und da es Nüsse ja so gerne mag, lässt es sich die auch gut und gerne schmecken. Aber auch die Futterkiste bleibt nicht verschont.
Zwei weitere Vogelarten haben sich bei mir eingefunden, da sind zum einen immer ein bis zwei Tauben, die sich gerne die Leckereien aus der Futterkiste herausholen. Natürlich verscheuchen sie immer mal die kleineren Finken und Meisen, ja selbst die Amseln müssen flüchten vor ihnen. Aber solange halten sie sich nicht auf.

Diese Taubenart sah ich bei meiner Futterstelle
Die andere Vogelart habe ich bisher vermisst bei meiner Futterstelle, doch heute Abend, da hörte ich doch ein bekanntes Zirpen und Tatsache, da hüpfte es unterhalb des Baumstammes auf und ab: das Wintergoldhähnchen. Es ist auch leicht an seiner Grösse und seinem gelb-orangen Streifen auf dem Köpfchen zu erkennen.
Das Wintergoldhähnchen ist neben dem Sommergoldhähnchen, das aber immer zum Herbst hin gen Süden fliegt, der kleinste Vogel Deutschlands und so auch meistens an meiner Futterstelle zu finden. Diesen Winter hat es bisher auf sich warten lassen, doch heute Abend war es dann ja soweit. Es ist auch lange nicht so scheu wie die anderen Vogelarten, sondern bleibt, obwohl ich dort bin und was aufhänge, immer brav bei der Futterstelle und zirpt vor sich hin.
Das Wintergoldhähnchen mag gerne so Reste der Nüsse oder der Meisenbälle, die so in den Tannenzweigen liegen und pickt diese auf. Sowieso ist es immer in der Nähe der Tannen in den Zweigen versteckt zu finden. Desweiteren mag es auch gerne, wenn man etwas ungesalzenes Fett an den Baumstamm reibt. Dieses pickt es dann ab.

Das Wintergoldhähnchen, der kleinste Vogel Deutschlands
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 01.03.2006 - 13:35 |  |
Die Winterfütterung Teil 7:
Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele neue Vogelarten sich jetzt bei mir so langsam einfinden. So konnte ich gerade eben eine weitere Finkenart bei mir an der Futterstelle beobachten, die sich am Boden aufhält: der Bergfink.
Es handelt sich hierbei um ein Männchen, man kann es ist an dem grauschwarzen Kopf zu erkennen sowie an der orange-schwarzen Musterung des Gefieders. Der Bergfink hält sich vorwiegend am Boden auf, frisst kleine Sämereien, Körner und auch gefettete Haferflocken. Diese kann er auch in meiner Futterkiste finden, in denen sich eine diverse Mischung aus allen Körner, Sonnenblumenkernen, Nüssen und eben Haferflocken befindet.

Bergfinkmännchen, dasz sich an meiner Futterstelle eingefunden hat
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 17.03.2006 - 13:25 |  |
Die Winterfütterung Teil 8:
Eine weitere Vogelart hat sich bei mir eingefunden und zwar der Erlenzeisig oder auch Zeisig. Es sind zwei und zwar ein Männchen und ein Weibchen. Die beiden haben so ein grünliches Gefieder mit so gelben Streifen versehen, der Bauch etwas weisslich. Das Männchen hat dazu noch eine schwarze Kappe.
Normalerweise sollten diese Vögel die Sämereien am Boden fressen, die dort in der Futterkiste und um die Kiste verstreut sind, aber bei mir machen sie sich auch über die Meisenbälle her und picken genüsslich die Samen und Sonnenblumenkerne heraus.

Ein Erlenzeisigweibchen, wie es auch an meinen Meisenbällen zugange ist

Das Erlenzeisigmännchen
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 25.04.2006 - 16:41 |  |
Mein Nording Walking heute (25.04.2006)
Heute war ich gegen 15:00 Uhr zum ersten Mal wieder am Nordic Walken, also diese Laufart mit den Stöcken, ich sah heute das Wetter, sehr warm draussen (+ 24 Grad Celsius), ein leichter Südwind, etwas bewölkt gegen Nachmittag. Da ich lange das nicht gemacht habe, das letzte Mal im vergangenen Oktober, bin ich heute erstmal nur die einfache Strecke durch meinen Wald gelaufen, dazu auch kein sehr hohes Tempo. Trotzdem bin ich doch ganz schön in´s Schwitzen gekommen.
Was die Tiere angeht, da hab ich kaum was gesehen, aber es war auch nicht zu erwarten gewesen, gegen Nachmittag jede Menge Tiere zu sehen. Auf meiner Strecke durch den Wald kam ich dann zu den Ackerfeldern, wo ich dann vom weiten einen Fasan hörte. Ich bin dann in den anderen Wald hinein, der durch eine Hauptstrasse von meinem getrennt ist. Dort sah ich, wie Rote Waldameisen gerade dabei waren, sich einen neuen Ameisenhügel zu bauen an einem alten, verrotteten Baumrest.

So in etwa sah der Ameisenhaufen aus.
Ich ging dann weiter Richtung Emsarm und dort musste ich leider mit Erschrecken feststellen, jede Menge Eichenbäume waren abgesägt worden, überall lagen die Äste herum, auch an dem Emsarm entlang. Es sah sehr verschandelt aus. Mich macht sowas immer sehr wütend, weil ich es nicht mag, wenn man Bäume absägt, zumal man den Wasservögeln am Emsarm damit auch das Dickicht und den Schutz wegnimmt.
Ein Blässhuhn konnte ich vom weiten sehen auf dem Emsarm, desweiteren sah ich an einigen Bäumen am Ufer am Boden das jetzt schön gelb blühende Scharbockskraut, das der durch das Absägen verschandelten Landschaft doch einen kleinen Lichtblick gab. Was mir sehr gut gefiel, die Bäume zeigen erste kleine hellgrüne Blätter, man merkt, dasz der Frühling langsam Einzug gehalten hat.

Blässhuhn

Scharbockskraut
Auf dem Rückweg sah ich dann auch die Blaubeerenbüsche, wie auch sie gerade dabei waren, kleine Blätter spriessen zu lassen. Und ich konnte einen Bodenblüter sehen, jede Menge davon, die Blätter so gross kleeblattartig, die Blüte wie eine weisse Kirschblüte. Ich hatte mein Bestimmungsbuch nicht dabei, aber zuhause hab ich nachgeschlagen und es stellte sich heraus, es war der Wald-Sauerklee. Gegen 16:00 Uhr war ich auch wieder zuhause.

Wald-Sauerklee
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 27.04.2006 - 16:50 |  |
Mein Nordic Walken heute (27.04.2006)
Auch heute war das Wetter wieder so schön, die Sonne schien, nur der Wind etwas kühl aus Nordwest, dazu einige Schäfchenwolken, das fordert schon auf, in den Wald zu gehen. Und das tat ich auch, von der Länge her dieselbe Strecke, aber eine etwas andere Route. Ich ging also so gegen 15:30 Uhr los.
Im gegenüberliegenden Wald sah ich dann eine Mitteilung am Baum, die darauf hinwies, dasz der Wald ausgeforstet und gelichtet wird, damit die jüngeren Bäume emporwachsen können. Bei mir kommt da immer Skepsis auf, weil ich der Meinung bin, man sollte einem Wald der Natur überlassen.
Tiere konnte ich keine sehen vorher, aber am Emsarm angekommen, hörte ich ein paar Wasservögel. Da ich heute mein kleines 9 x 24 Fernglas mit hatte, konnte ich auch erkennen, um welche Vögel es sich handelte. Zwei Haubentaucher sah ich, eins auf der linken Seite des Emsarms, eins auf der rechten Seite. Zusätzlich entdeckte ich auf der rechten Seite auch eine männliche Stockente auf dem Wasser. Auch das Scharbockskraut blühte weiterhin sehr schön.

Haubentaucher

Männliche Stockente
Auf dem Rückweg kam ich dann auch wieder an dem blühenden Wald-Sauerklee vorbei, allerdings liessen die Pflanzen schon etwas die Blätter und die Blüten hängen. Nun ja, es hatte kaum geregnet, da fehlte wohl Wasser. Ansonsten hatte ich aber den Eindruck, trotz des vereinzelten Graus noch waren die Blätter, die jetzt so langsam rauskommen, noch grösser geworden, es wirkte alles noch grüner irgendwie.
Ich bin sehr froh, wenn ich immer in die Natur kann, es ist einfach schön, zu sehen, wie alles jetzt wächst und gedeiht. Für etliche mag sowas belanglos sein, was ich sehe, für mich bedeutet es aber, dasz die Natur lebt. Wenn das irgendwann nicht mehr sein sollte, wird der Mensch es bedauern und feststellen, dasz ihm dort eine ganze Menge fehlen wird.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 10.05.2006 - 13:41 |  |
Mein Nordic Walken gestern (09.05.2006)
Gestern war ich zusammen mit meiner Mutter wieder Nordic Walken, wobei wir diesmal die Strecke ausprobiert hatten, die vor kurzem im Esterfelder Forst als offizielle Nordic-Walking-Strecke freigegeben wurde. Ein Teil der Strecke kannte ich noch nicht, ausserdem ist die Strecke in zwei Passagen eingeteilt, einmal in eine 4 km lange Strecke, die andere in eine 6,8 km Strecke. Wir wählten die lange Strecke.
Unterwegs kamen wir auch in Bereiche, die ich sonst auch immer laufe, aber es waren auch andere Wegstrecken dabei, die ich bisher nicht gelaufen bin. Es ging eine Zeitlang so weiter, aber dann nach einer gewissen Zeit kamen wir zu einer Stelle, die sehr unwegsam war. Ausserdem lagen auf dem Weg von Waldarbeitern umgesägte Bäume, ein mühsames dran vorbeigehen war angesagt. Finde ich so nicht in Ordnung.
Auf dem Rückweg konnte ich jede Menge Waldheidelbeerbüsche sehen, eine wahnsinnige Anzahl davon. Desweiteren sah ich am Emsarm ein paar weibliche Reiherenten und auch ein Kaninchen.

Reiherente (weiblich)

Wildkaninchen
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 18.05.2006 - 16:59 |  |
Einige Tiere am 17.05.2006
Gestern gelang es mir doch, so einige Tiere zu sehen an verschiedensten Gegenden in meiner Heimat. Früh morgens sah ich zuerst ein paar Kaninchen am Waldrand bei mir, was aber nicht ungewöhnlich ist, denn die laufen da immer zuhauf herum.
Später am Nachmittag beim Laufen allerdings war es schon sehr ungewöhnlich, ein Blässhuhn-Pärchen beim Brüten zu sehen. Normalerweise seh ich die nicht dabei, denn die sind ja immer geschützt und versteckt im Dickicht, doch dieses wurde durch die Waldarbeit einfach weggesägt und nun liegt der Brutplatz frei zur Sicht, was aber nicht sehr angenehm für die Tiere ist.
Als ich kurz von meiner Mutter zuhause wegfuhr, konnte ich einen sehr interessanten Vogel beim picken sehen, den ich vorher noch nie gesehen hab und zwar den Austernfischer. Ein Wasservogel, der wohl von der Ems mal kurz herüberkam.

Austernfischer
In der Nacht hatte ich noch ein paar unheimliche Begegnungen der dritten Art. Zuerst sah ich auf dem Steinweg bei mir einen Maikäfer. Auch der erste, den ich dieses Jahr zu sehen bekam. Damit er sich besser bewegen konnte, nahm ich ihn auf und legte ihn auf den Rasen.

Maikäfer
Später, als ich gerade wieder reingehen wollte, da hörte ich plötzlich etwas neben meiner Tür. Ich dachte zuerst, eine Ratte und leuchtete da mal hin und dann sah ich da im Efeu einen Igel sitzen. Er versuchte gerade, sich einzurollen und ich dachte mir, OK, lässt ihn mal in Ruhe. Später war er auch wieder weg.

Igel
Ab und zu seh ich auch mal bei mir ein paar Fledermäuse fliegen, die sich im Flug die ganzen Motten schnappen, die so an der Strassenlaterne rumflattern.
Man sieht, die Natur lebt bei mir und es ist immer eine Menge los. 
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