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Ego ...
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...   Erstellt am 20.09.2005 - 12:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe vor einiger Zeit eine Geschichte geschrieben...ich würde gern wissen wie sie euch gefällt ^^ ...vorausgesetzt ihr habt lust es zu lesen..ist ja nicht grad wenig

Das Geheimnis hinter den Bergen

Die Geschichte beginnt an einem Ort , dort wo einst die schönsten Lebewesen der Welt ihre Zeit verbrachten.
Unentdeckt und unbekannt lebten sie dort, an dem Platz wo sie keiner vermutet. Jedoch werden in der Ferne Geschichten drüber verbreitet, das dort seltsame Geschöpfe leben. Niemand weiß von Ihnen...
Es ist Sommer und wie jedes Jahr verbrachten sie die meiste Zeit draußen , um zu singen, zu tanzen ..um einen schönen Sommer zu verbringen. Die Gestalt eines Engels gleichen, ihre Kleider Schneeweiß und elegant. Die Frauen trugen alle ihre Haare lang, meist zu kleinen Strähnen geflochten. Wenn sie hinfort gingen trugen sie einen Schleier hinter sich her, nicht der ihres Gewandes sondern den Schleier, der einem Lichtstrahl ähnelte. Die Männer dieses Volkes machten eher einen nicht so himmlischen Eindruck wie die Frauen. Sie trugen ihre Goldblonden Haare kurz und ihre Kleidung war schlicht und einfach. Aber zusammen ergaben sie das perfekte paar.
Als langsam der Herbst hinein brach wurde es wieder früher dunkel. Aus der Ferne sieht es aus wie ein Sternenhimmel. In der Dunkelheit sah man überall die Lichter, die Schleier der Frauen. Die Menschen der anderen Orte sahen diese Erscheinungen bei Nacht schon öfters, doch die Erklärung dafür war einfach. Es ist ein Ort an dem ganz viele Sternschnuppen vom Himmel herab fallen. Meist machten sich Pärchen gemeinsam auf den Weg zu einem Berg, dort wo man die beste Aussicht hatte. Sie verbrachten den Abend dort um die Sterne zu betrachten und warteten darauf das wieder die „Sternschnuppen“ vom Himmel fallen. „Wünsch dir was!“ sagten sie zueinander.
Es sprach sich immer mehr herum in den Orten der Umgebung, bis hin zu den benachbarten Ländern. Es reisten viele Menschen an um das Geschehen zu beobachten. Unter den vielen Menschen waren auch die seltsamen Wesen, die man im Land der Sagen „Wächter der Nacht“ nannte.
Nun, wo der Winter bald über die Lande zieht, geschehen seltsame Dinge des Nachts. Die Wächter der Nacht bleiben unerkannt wie die sog. Schönsten Lebewesen der Welt, die „Fulgidus“ zu Deutsch strahlend/leuchtend.
Keiner kann erkennen, was sich hinter der Fassade der unheimlichen Nachtwächter verbirgt. Sie treten auf wie normale Menschen, noch nie zuvor hat jemand sie gesehen...doch im Land der Sagen sind sie als bösartig und furchterregend bekannt. Dort hat man sie auch noch nie gesichtet, aber als unheimliche Dinge geschahen und Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kamen, brachte jemand diese Wesen zur Sprache.
Dieser jemand heißt Lucius Tarpeius, man nennt ihn aber nur Luc. Er soll diesen Wächtern schon einmal begegnet sein. Man hört ihn sagen: „ Die finsteren Gestalten, wie ihr sie nennt –Wächter der Nacht- tragen den Volksnamen „vesperugo“ das bedeutet es sind Fledermausartige Lebewesen, jedoch treten sie nicht so auf.
Bei Nacht, wenn die Stille in den Strassen eingekehrt ist und das Mondlicht hinter den Bäumen scheint verändern sich ihre Körper zu einem unberechenbaren Wesen. Sie gleichen immer noch einem Menschen, doch ihre Augen leuchten rot und die zähne sind spitz wie Klingen eines Messers. Tagsüber verstecken sie sich meist und kommen nur dann aus ihren Quartieren um ihre Nachtaktivität auszuleben. Zwischen ihren Fingern spannt sich eine Flughaut und „sehen“ können sie in der Dunkelheit nur mit den Ohren, wie ein sog. Echo hört es sich für sie an. Vorher geben sie schreckliche Schreie von sich.
Schon bedenklich wie gut dieser Luc über das Volk Vesperugo bescheid weiß, wobei sie doch niemand erkennen kann durch ihre Tarnung. Die Vesperugo´s haben in den letzten Jahren mehrere Opfer erbracht, durch ihren biss und die Stärke die sie besitzen. Niemand hat nur die leise Ahnung davon wer dahinter steckt.. Glaubt die Menschheit.
Die Fulgidus wissen wer sein Unwesen in den Städten treibt, doch niemand weiss das die Fulgidus existieren.
Die Wächter der Nacht bezweifeln das es sich an diesem Ort nur um Sternschnuppen handelt und sind bereit das Tal der Fulgidus zu besuchen. Ihr einziges Ziel ist die Vernichtung des guten, der Menschheit und anderer Lebewesen. Die Vesperugo´s sollen regieren, die Macht über die Welt erlangen. Der Anführer dieses Volkes nennt sich Pentheus, der König von Theben, dies ist die größte Stadt in einer der griechischen Landschaften. Man nannte sie auch „Die Stadt der sieben Tore“ . Pentheus hat das Sagen über die Vesperugo´s , keiner würde ihm jemals ins Wort fallen, ihm versuchen was vorzuschreiben. Er behandelt sein Volk wie Sklaven, doch niemand verachtet ihn dafür. Sie sind im hörig, liegen ihm zu Füßen. Irgendwie fasziniert von seinem Anblick.
Schwarz gekleidet, schwarzes langes Haar und funkelnd rote Augen. Wenn er eine Ansprache hält erhellt das grau gekleidete Volk in einem blauen Licht, was aus seiner Kraft und der Wut über das Gute hervorgeht.
Er spricht zum Volk: „Wie immer ist es eure Aufgabe das Gute zu vernichten, wir müssen ins Tal, dort wo angeblich die Sterne den Himmel erhellen.“
Sie machen sich auf, auf den Weg ins Tal, bewaffnet allein mit ihrer Kraft und dem Besitz ihrer spitzen zähne. Die Menschheit ahnt nichts von ihrem Vorhaben, weil sie wie gesagt nicht die geringste Ahnung haben das solche Wesen überhaupt existieren. Doch einer könnte ihnen zum Verhängnis werden. Und zwar Ich „Luc“.. ich kenne ihre Strategie, ich kann einschätzen was sie als nächstes Gedenken zu tun.
Ich war einst ein Vesperugo! Ich gehörte, wie all die anderen, zu diesem Volk und war ein Sklave Pentheus. Ich besaß auch diese Stärke, somit kann ich in etwa sagen wo deren Schwächen liegen. Sie haben keine Waffen, wie die Menschen, oder keinen Zauber, so wie das Volk der Fulgidus. Es wird nur nicht leicht sie zu besiegen. Vor allem nicht als einzigster Mensch, so wie ich.
Luc spürte das Pentheus was im Schilde führt. Er dachte darüber nach, die Menschheit und auch die Fulgidus darüber zu benachrichtigen. An jenem Tag kam es dazu, das Luc sich an das Oberhaupt der Menschheit „Neo“ und forderte eine Volksversammlung.
Die Menschen staunten, was er wohl zu sagen hatte. Als er die Geschichte über die Wächter der Nacht erzählte ging ein raunen durch die Menge. Manche belächelten ihn und hielten dies für ein Märchen, doch bei vielen anderen zeichnete sich die Angst in deren Gesichter wieder. Neo rief laut „Lasst den Jungen doch ausreden, es könnte eine Gefahr für die ganze Menschheit bestehen!“.. Stille trat ein und Luc erzählte von seinem Plan, den plan die Menschheit andere unschuldige Lebewesen vor den Wächtern zu Schützen. Es gab unterschiedliche Reaktionen, manche liefen davon weil sie angst davor hatten sich der Gefahr zu stellen. Hingegen andere einverstanden waren und mutig ihr Wort gaben, dass sie die Vesperugo´s aufhalten werden.
Luc forderte von Neo alle Waffen die das Land besaß.
Man könnte sie nur durch einen stich ins Herz töten, an keiner anderen Stelle sind sie verwundbar. Es bestand auch die Möglichkeit sie in Flammen zu legen, vor Feuer fürchteten sie sich und würden Machtlos sein. Doch bis dahin erst mal zu kommen wird nicht für jeden Leicht sein.
Neo wunderte sich warum Luc soviel darüber wusste. Luc antwortete nicht ehrlich, er sagte sie seien ihm jene Nacht aufgefallen und habe mit angesehen wie sie unschuldige Menschen getötet haben. Er erwähnte auch die Fulgidus, die friedlich auf der anderen Seite des Berges lebten. Neo reichte diese Erklärung und rief die Menschheit auf diese Mörder zu beseitigen. Pentheus ahnte, das Luc sich gegen sein Volk stellen würde um ihm das Handwerk zu legen, denn immerhin war auch er jahrelang sein Sklave gewesen und war nicht immer zufrieden mit ihm. Er merkte das Luc nicht wirklich gehorsam war und nahm ihm somit eines Tages seine Kraft, seine unbesiegbare Stärke, die er ihm einst geschenkt hatte. Seine Verwandlung bei Nacht konnte er allerdings nicht rückgängig machen. Aus dem Grund entschied sich Luc zum Volk der Fulgidus zu gehen, er hoffte dort auf hilfe.
Sie empfingen ihn herzlich und hörten sich sein leid an. Sie besitzen die Fähigkeit Menschen zu helfen egal in welcher Hinsicht..sie verfügen über eine Art Magie. Von da an war Luc wieder ein normaler Mensch.
Die Vesperugo´s bereiteten sich auf ihren Angriff vor, sie müssen in der Nacht angreifen... denn Tagsüber sind sie schwächer. Das weiß auch Luc, deshalb will er alles daran setzen sie am Tage zu überführen.
Eine unzählbare menge des Volkes Pentheus macht sich auf den Weg. Unbewaffnet aber trotzdem stark. Sie schlagen sich durch die Wälder und Berge die zwischen ihnen und den Fulgidus liegen. Dicht gefolgt von der Menschheit, die schwerer mit dem Weg zu kämpfen haben. Die Tage vergehen, es wird dunkel... es wird kurz Rast gemacht.. schon geht die Sonne wieder auf und der weg geht weiter.
Pentheus spürt die Menschen im Rücken, er kann sie in der Ferne hören. Er ruft sein Volk dazu auf eine Zeit zu warten, damit sie die Feinde vernichten können bevor sie daran gehindert werden zum Ziel zu gelangen.
Die Vesperugo´s versteckten sich hinter den Bäumen und Sträuchern um den Menschen aufzulauern. Man konnte nur ihre rote Augen erkennen, ihr Körper passt sich der Umgebung an, sobald sie eine Tarnung benötigen.
Die Menschen zogen vorbei, ohne das sie die lauernden Wesen bemerkten. Plötzlich blieb Luc, der als erster voran ging, stehen und erhob die Hände. Es galt als Zeichen, das sie stehen bleiben sollten. Um nicht durch ihr Geflüster auffällig zu werden vereinbarte Luc mit den Menschen eine Zeichensprache. Bevor sie sich auf den Weg machten erklärte er: „Erhebe ich die Hände, so sind wir nicht allein und schweben in Gefahr. Nicke ich mit dem Kopf so sollt ihr zum Angriff bereit sein!“ viele solche Regeln stellte er vorher auf, denn die Vesperugo´s mögen vielleicht gut hören, jedoch sehen können sie trotz ihrer rot funkelnden Augen des Nachts schwach. Von daher bestand die Chance nicht direkt bemerkt zu werden.
Zum Start bereit gab Luc das Zeichen zum Angriff. Schreiend und voller Zorn liefen die Menschen auf die Büsche zu, dort wo sich die Vesperugo´s versteckten. Sie stiegen jedoch dem Himmel empor, breiteten ihre Arme aus um zu fliegen wie eine Fledermaus. Die Menschen blieben erstarrt stehen „Was sollen wir tun?“ riefen sie zu Luc. Als Pentheus diesen Namen hörte glitt er hinab und bäumte sich direkt vor ihm auf! „Das wir uns noch einmal wiedersehen!?“ sagte er mit gehässiger Stimme. „Was bringt dich dazu, den Anführer der Menschen zu spielen? Nur damit du dich an mir rächen kannst, für das was ich dir angetan habe?“
Luc erwiderte: „Ich gehörte nie zu einem deiner Sklaven!“ worauf Pentheus giftig antwortete: „Ich gab dir die Kraft zur Unberechenbarkeit und das ist nun der Dank dafür? Gib es doch zu, du wärst wieder gerne einer von uns.“
Daraufhin wurde Neo stutzig und schaute Luc mit fragendem Blick an. „Ich erwarte eine Erklärung von Dir, Luc!“ Wenn wir sie gemeinsam vernichten wollen musst du mit offenen Karten spielen.“
Pentheus erhellte in seinem blauen Licht und sprach mit lauter Stimme „Dafür ist jetzt keine Zeit – los ihr Sklaven, greift sie euch!“
Die Vesperugo´s stürzten sich von oben auf die Menschen, die mit ihren Waffen versuchten sie zu bekämpfen. Viele entkamen dem tödlichen Biss der Wesen nicht, sie fielen sofort zu boden und das weiße in ihren Augen wurde rot! Durch den Biss verwandelten sich die Menschen langsam in die Gestalt eines Wesens und zwar in einen Vesperugo. Das Volk wuchs dadurch immer mehr heran, wo hingegen die Menschen immer weniger wurden. Den Menschen gelang es selten jemanden zu erwischen. Es war schwierig den Stich oder Schuss mitten ins Herz zu bringen.
Pentheus rief sein Volk zurück und sprach zu Luc: „ Du siehst, wir sind unberechenbar und vermehren uns immer wieder!“ Sie flogen davon, man hörte nur noch ihre Schreie in der Ferne...sie machten sich auf ins Tal der Fulgidus. Nun war es für Luc an der Zeit Neo zu erklären, was damals wirklich geschah. „ Ich gehörte einst zu den Vesperugo´s , stand unter den Fittichen Pentheus, ich musste ihm dienen sowie alle seine Sklaven. Ich habe mit ihnen zusammen versucht das Gute – die Menschheit zu vernichten. Meist gelang es mir so zu tun als ob ich jemanden getötet hätte. Ich täuschte einen biss vor und riet den Menschen zu flüchten.“ Neo fragte Luc, wie er auf dieses Volk gestoßen ist und warum er nun wieder ein Mensch sei. Er war damals ebenso durch einen Biss verwandelt worden erzählte er. „Mir ist es gelungen zu fliehen, ich lief einfach nur davon ohne ein Ziel vor den Augen zu haben. Nach Tagen und Nächten kam ich völlig schwach in einem Tal hinter den Bergen an.“ Neo stoppte ihn und sagte:“ Das Tal hinter den Bergen, du warst da? Was geschieht dort, leben dort Menschen?“
„Es sind keine Menschen, es sind die schönsten Lebewesen, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Sie nennen sich Fulgidus und sind ein friedliches Volk. Sie nahmen mich in ihre Obhut und gaben mir wieder Kraft. Natürlich erzählte ich ihnen von meinem Schicksal und sie waren bereit mir zu helfen. Ich fragte mich, wie sie dies wieder rückgängig machen wollten. Die Anführerin „Aureolus“ zu deutsch – schön golden erklärte mir das die Fulgidus eine Art Magie besitzen. Die Magie bezweckt sowohl gutes als auch böses. Die böse Magie, d. h. um Feinde von sich fern zu halten wurde jedoch bisher nie genutzt. Es hatte sie noch nie ein Fremder besucht, ich war der erste Mensch den sie sahen. Nur war ich ein Mensch der Gefangen im Körper eines Versperugo´s gefangen war.
Aureolus war zierlich, elegant und wirklich wunderschön. Alle Frauen in diesem Tal waren blond, sie hingegen hatte goldenes langes Haar und ihre Augen waren strahlend grün. Ich war verzaubert von ihrem Anblick. An jenem Tag rief man mich zu ihr, sie wolle mich nun erlösen. Aureolus sagte mit ihrer bezaubernden Stimme: „ Komm zu mir, Luc .. knie dich hier vor mir hin“. Sie legte eine Hand auf meine Brust, nähe dem Herzen und die andere hand legte sie auf meine Stirn. Sie flüsterte leise in einer seltsamen Sprache, ich konnte nicht erkennen ob es nun ein Satz oder ein Wort war. Ich lies mich einfach fallen und vertraute ihr. Malus adimere, relicto corpus wiederholte sie zum Schluss laut. Sie sagte es bedeutet „ich entziehe dir das böse, das böswillige soll den Körper verlassen.“ Als sie zum ende kam riss sie meinen Körper feste an sich! Es überkam mich ein Gefühl was fast unbeschreiblich war. Ich versuchte ihr nachher zu erklären, das es sich anfühlte wie ein Blitz und mir plötzlich ganz warm wurde.
Aureolus erklärte mir, das ich von nun an wieder ein normaler Mensch sei, aber die Kraft im inneren des Körpers nie zu zerstören wäre. Das hieß ich könnte von ihr immer wieder zurück verwandelt werden. Aber dies war nie meine Absicht. Ich lebte eine Zeit in ihrem Tal bis ich mich entschloss wieder unter die Menschen zu gehen. Aureolus sagte mir, ich sei jederzeit Willkommen und gab mir zum Abschied einen Anhänger der einem Auge ähnelte – er sollte mich beschützen.
Neo war so vertieft in die Geschichte Luc´s .. das er gar nicht bemerkte das sie hier endete. „Neo!“ rief Lucius, wir müssen überlegen was wir nun gedenken zu tun. Neo entschloss, sich weiter auf den Weg zu den Fulgidus zu machen um sie zu beschützen.
Sie beschlossen einen anderen Weg zu wählen wie die Vesperugo´s , die immer noch einen kleinen Vorsprung hatten. Durch einen Sturm wurden sie allerdings wieder langsamer, fliegen konnten sie bei dem starken Wind nicht und durch die verwüsteten Wege gab es kein leichtes hindurchkommen. Dann war es soweit, die Guten trafen zum zweiten mal auf das Böse. Luc und Neo stellten sich zusammen mit ihrem Volk vor den Weg zum Tal der Fulgidus. Pentheus und seine Sklaven machten sich zum Angriff bereit. Es begann eine Schlacht, wie sie noch nie zuvor hat stattgefunden.
Man sieht nur noch wie die Menschen versuchen den Stich ins Herz zu treffen, wie die Sklaven Pentheus ihre spitzen Zähne in den Hals der Menschen rammen. Die getroffenen liegen am Boden, verwandeln sich in ein Wesen. Sie werden immer mehr. Pentheus sieht man am Himmel schweben, wie er von oben auf seine Sklaven spricht und sie dazu ermutigt alles zu vernichten. Während er einen Moment unaufmerksam ist versucht sich Luc davon zu schleichen.. in Richtung des Weges der zum Tal der Fulgidus führt. Niemand bemerkte ihn, er ging immer weiter, bis hin zum Tor was mit Efeu bewachsen war. Die Wachen hinter dem Tor öffneten im die Pforte, sie wussten wer er war, Aureolus hatte ihnen damals gesagt, wenn Luc noch mal zurückkehren sollte empfangt ihn Herzlich. Luc bat die Wachen ihn zu Aureolus zu bringen. Sie wunderte sich über seinen Besuch, denn als er damals fort ging sagte er er käme bestimmt nie wieder, es sei zu gefährlich! Wieder schaute er sie mit gesenktem Kopf an, angetan von ihrer Schönheit. Sie bemerkte seine Blicke und fragte ihn was los sei. Er erklärte ihr, das die Fulgidus in Gefahr sind. „Die Vesperugo´s haben vor die Menschheit und das Gute zu vernichten, sie sind nicht mehr weit von hier, ich komme um euch zu warnen!“ Luc machte einen verzweifelten Eindruck und sah irgendwie Schwach aus, so wie damals, als Aureolus ihn aufgenommen hatte. Sie fragte ihn, ob es überhaupt möglich wäre diese Wesen aufzuhalten oder sie zu vernichten. Luc antwortete mit trauriger Stimme: „ Ja es gibt eine Möglichkeit, du musst mich wieder in einen Vesperugo zurück verwandeln, damit ich die gleiche Kraft habe. Jemand muss sich Pentheus stellen und nur ich habe die Möglichkeit dazu.“ ... „Und auch den Mut“ fügte Aureolus hinzu.
Sie gingen gemeinsam an den Ort wo sie ihn damals wieder zu einem Menschen gemacht hatte. Sie flüsterte ihm wieder Worte zu. Penetro nervulus e corpus wiederholte sie, es bedeutet so viel wie „Die Kraft soll in den Körper eindringen.“ Sie riss Luc wieder feste an sich und diesmal spürte er Kälte , als überkäme ihn eine Lawine. „Nun bist Du wieder Stark wie einer der Vesperugo´s , jedoch hast du nicht deren Hass und Zorn in dir.“ Luc blickte sie fragend an worauf hin sie ihm erklärte das er nur die Kraft und Unberechenbarkeit zurück bekommen habe, der Geist bleibt frei vom Bösen. „Nun geh, geh zu den Menschen und unterstütze sie.“
Luc machte sich schnell auf den Weg, er hörte schon das kreischen der Vesperugo´s, sie kamen immer näher. Also er am ende des Weges angekommen war, breitete er seine Arme aus und machte sich zum Flug bereit. Er sah Pentheus auf einem einer Bergkuppe stehen, wie er mit seinen Armen wild fuchtelte, seine Sklaven scheuchte. Luc nahm seinen Mut zusammen und flog von hinten auf ihn zu, er stieß ihn mit voller Wucht von dem Berg, Pentheus fiel weit.. stoppte jedoch kurz vorm Aufprall. Er landete gebückt auf dem Boden, richtete sich wieder auf und drehte sich um. Als er zu Luc aufblickte, traute er seinen Augen nicht. Nun hatte nicht nur er und sein Volk diese Stärke , sondern sein Gegner Luc besaß eine noch viel größere Macht. Er bemerkte, das er einem Drachen ähnelte. Grüne Haut, seine Füße trugen Krallen, seine Augen leuchteten gelb. Als er ihm tief in die Augen blickte sah er eine Flamme darin spiegeln. Er drehte sich um, schaute verwirrt als er kein Feuer sah. Luc sprach: „ Noch ist kein Feuer in sicht Pentheus, fürchtest du dich etwa?“
Pentheus erstrahlte wieder im blauen Licht, bäumte sich auf und schrie wütend vor sich hin. Beide gingen langsam mit bösem Blick aufeinander zu. Der eine mit rot funkelnden Augen, der andere züngelnd mit seiner gespaltenen Zunge. Die Menschheit und das Volk der Vesperugo´s standen Still, um das treiben der beiden zu beobachten. Sie wussten, das es jetzt nur noch um sie beide ging. Luc erhob seine Arme, die sich zum Teil in große Flügel verwandelt hatten, Pentheus versuchte einen Angriff zu starten indem er über ihm kreiste. Nun konnte er ihn nicht durch einen einfachen Biss in einen Vesperugo verwandeln, er musste ihn vernichten, durch einen Todesbiss. Das Gift würde innerhalb weniger Sekunden durch seinen Körper fließen und sein Blut gefrieren lassen. Er versuchte immer wieder von oben oder hinten an ihn ranzukommen. Luc holte mit seinen Flügeln aus und schmiss ihn somit zu Boden. Er war bedeutend größer als die Gestalt einer Fledermaus , wie Pentheus. Er hatte einfach keine Chance es mit einer Art Drache aufzunehmen. Er versuchte durch seine Geschicklichkeit beim fliegen immer wieder an Luc ranzukommen, einmal schaffte er es auf seinem Rücken zu landen und sich fest zu beißen. Seine Drachenhaut war jedoch viel zu dick um den Biss richtig anzusetzen. Die einzigste Stelle, wo Pentheus ihn durch den giftigen Biss töten könnte wäre sein Hals.
Als die beiden wie wild miteinander kämpften schossen gleichzeitig die Menschen und die Vesperugo´s los um jeweils ihrem Anführer zu helfen. Ein einziges durcheinander, man hörte nur noch schreie und das klingen der Schwerter. Lucius gab ein Zeichen an Neon, das die Menschen die Vesperugos´s in die Enge treiben sollen. Sein Plan funktionierte... gemeinsam trieben sie das Volk in eine Höhle, dort wo sie nicht fliehen konnten. „Hier übernehme ich.“ rief Luc. Derweilen versuchte Neo und sein Volk Pentheus davon abzuhalten sich vor Luc zu stellen.
Luc stellte sich vor den Eingang der Höhle, breitete seine Flügel aus, um den Eingang zu verschließen. Er riss seine gelben Augen auf und fing an Feuer zu speien, so dass die Höhle in Flammen steht und keiner der Wesen mehr entfliehen oder überleben kann. Sein Plan funktionierte, die Wesen flogen wie wild umher, kreischten aber entkamen dem Feuer nicht. Pentheus sah das lodernde Feuer in der Höhle und versuchte in Panik so viel Menschen durch seinen Biss zu verwandeln wie möglich. Es gelang ihm nicht, die Menschen waren zusammen stärker als er. Er floh aus der Menschenmenge und lief den Weg zum Tal der Fulgidus entlang. Dicht gefolgt von Luc der zu seinem Volk rief: „ Haltet euch zurück, ich werde ihn aufhalten!“ Pentheus traf eher am Tor zum Tal ein, durchbrach den Eingang, überrempelte die Wachen und steuerte das Haus der Anführerin Aureolus an. Ihr blieb keine Zeit zu entfliehen, Pentheus riss sie an sich, hielt sie mit seinen Krallen gepackt und flatterte in der Luft umher. „Lucius, komm schon! Du willst doch nicht das ich deiner Schönheit was antue.“ Ich werde all den lebenden Fulgidus hier einen Biss verpassen, damit ich wieder mein eigenes Volk habe. „
Luc lachte: „ Du hast doch gar keine Chance mehr, Ich und Aureolus sind zusammen stärker als du!“
Leise flüsterte Aureolus einen Spruch, Pentheus bekam dies nicht mit, da er viel zu beschäftigt damit war Luc von sich fernzuhalten. Luc stellte sich unter ihn, züngelnd und mit leuchtenden Augen. Er wartete auf die letzten Worte Aureolus. Sie sprach: „perrumpo ignis“.. das Feuer solle hindurchbrechen. In diesem Moment spuckte Luc eine Flamme aus, die durch die Magie Aureolus wie ein Pfeil auf Pentheus hinzu eilte. Er ließ sie aus den Fängen seiner Krallen los und ging in Flammen auf. Wie wild flog er durch die Luft, keine Chance zu überleben.. langsam verließen ihn seine Kräfte und er fiel zu Boden. Luc trat langsam an ihn heran, um nachzusehen ob es nun wirklich vorbei ist. Er sah wie sich sein Körper wieder in einen Menschen verwandelte, voller Glut und Asche lag er dort. Kein Lebenszeichen mehr zu erkennen, sie hatten ihn besiegt. Langsam trafen auch Neo und die Menschen ein, sie trauten ihren Augen nicht. Das Böse war vernichtet. Nun schaute die Menschen nur noch verwundert, weil sie das Volk der Fulgidus zuvor noch nie gesehen hatten. Luc erklärte, das sie hier schon seit langen Jahren leben und das Tal nie verlassen haben aus Angst vor Feinden. Neo sprach für die Menschen und sagte: „Ihr seid jederzeit bei uns Willkommen und jetzt wo der Feind besiegt ist, fürchetet euch nicht. „
Die Menschen legten sich erst mal zur Rast nieder, erschöpft durch den Kampf und hungrig durch den weiten weg bis hin zu „Vallis“, so nannten die Fulgidus ihren Ort. Aureolus schlug ihrem Volk vor, das Luc bei ihnen bleiben könnte, er sei Stark um sie zu beschützen und würde hier gut aufgehoben sein. Luc war von der Idee begeistert, denn insgeheim war er glücklich darüber das er bei Aureolus sein konnte. „Als ich ihr das erste mal begegnet bin, war ich so fasziniert von ihr, das es ich mich Überwindung gekostet hat Vallis zu verlassen.“ Luc sprach diesen Satz in Gedanken laut aus. Er neigte seinen Kopf aus Scham zum Boden. Aureolus ging zu ihm, nahm seine Hand und sprach: „Schäme dich nicht dafür Luc, meinst du ich hätte dir sonst die Kraft gegeben? Als ich dich zum ersten mal sah warst du mir sofort vertraut und ich konnte in deine Seele blicken. Ich sah, dass sie frei vom Bösen ist und das du die Fähigkeit dazu hast ein Volk zu regieren und zu beschützen.“ Luc wusste nicht genau was sie damit sagen wollte. Er blickte zu ihr hoch und fragte: „ Willst du, das ich dich und die Fulgidus beschütze, das ich der Anfüherer an deiner Seite bin?“ Aureolus lächelte und nickte.
Neo warf einen Blick zu Luc und sagte: „So soll es sein!“ Als am nächsten Tag die Sonne aufging, machten die Menschen sich bereit für den Rückweg. Neo sprach noch einmal zu Luc und den Fulgidus das sie jederzeit willkommen und bei der kleinsten Gefahr zur Unterstützung breit sind.
Dort gingen sie nun, zurück in Richtung des Berges.. wo sie herkamen. Hier endet die Geschichte. Die Fulgidus müssen sich nicht mehr verstecken, die Menschen wissen nun was hinter dem Berg geschieht... jedoch erzählen sie ihren Kindern meist die Geschichte mit den Sternschnuppen. So lebte also Luc von nun an bei den Fulgidus, an der Seite der schönen Aureolus. Es herrschte wieder Frieden in der Welt, sie hatten alle Feinde vernichtet, zumindest die die ihnen bekannt waren.





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Marietta ...
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...   Erstellt am 20.09.2005 - 16:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wow, ich bin von der Geschichte echt beeindruckt, die ist wirklich sehr schön,mehr davon.





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DarkShadow ...
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...   Erstellt am 20.09.2005 - 16:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kann ich mich nur mit anschließen, kannte die zwar schon aber kann man öffters lesen





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wie geil...*klick* :-D

Ego ...
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...   Erstellt am 20.09.2005 - 17:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


..ahh cool meine Geschichte hat schon zwei leser gefunden ^^ *freu*

..jo eine ist noch in Arbeit ..sobald sie fertig ist bekommt ihr auch die zu sehen.
Findet ihr da ist spannung drin? ^^

@Darky..hehe malste irgendwann mal ein Bild dazu? fänd ich echt mal interessant.





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Marietta ...
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...   Erstellt am 20.09.2005 - 18:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klar ist da spannung drin,vorallem bei dem Hauptkampf,der ist echt gut beschrieben,man kann es sich richtig bildlich vorstellen.





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...   Erstellt am 20.09.2005 - 18:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ego schrieb

    @Darky..hehe malste irgendwann mal ein Bild dazu? fänd ich echt mal interessant.


Achja hat ich ja gesagt das ich das mach hehe ich setzt mich gleich mal bei gelegenheit ran





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wie geil...*klick* :-D

Supernova ...
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...   Erstellt am 20.09.2005 - 21:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also sorry aber die is mir mal ne nummer zu lang...werd ich lesen wenn ich zeit finde..


wie kommst du auf sowas???





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...   Erstellt am 21.09.2005 - 13:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Marietta schrieb

    Klar ist da spannung drin,vorallem bei dem Hauptkampf,der ist echt gut beschrieben,man kann es sich richtig bildlich vorstellen.


Schön,freut mich zu hören. Denn wenn man die Geschichte selbst geschrieben hat..kann man das nicht so gut beurteilen ^^ hehe hab mir mühe gegeben mit der Spannung.

Darkshadow schrieb

    Achja hat ich ja gesagt das ich das mach hehe ich setzt mich gleich mal bei gelegenheit ran


Na dann schwing mal den Stift, sobald du Zeit und Lust dazu findest ..ick bin echt jespannt ^^

Supernova schrieb
    also sorry aber die is mir mal ne nummer zu lang...werd ich lesen wenn ich zeit finde..

    wie kommst du auf sowas???


Okay..ich hoffe du findest überhaupt mal zeit dafür... hast du schon oft gesagt *fg* Wie ich darauf komme, das ist eine sehr gute Frage:

Ich hatte einmal riiiieeesen langeweile, da kam mir der Gedanke..ob ich wohl eine Geschichte schreiben kann? ^^ Jo dann hab ich mich einfach vor den PC gesetzt und drauf los getippt...ich habe wirklich alles "Frei/ und Selbst" erfunden...und als ich einmal den anfang hatte wusste ich schon genau wie die geschichte weiter gehen sollte...Voilá





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...   Erstellt am 21.09.2005 - 23:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


die sachn einfach so ausgedacht oder aus irgendwelchen erfahrungen und geschehnissen die du selber erlebt hast??





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...   Erstellt am 21.09.2005 - 23:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hehe...wenn du die Geschichte gelesen hast ..wirst du sehen das das bestimmt nicht mit eigenen Erlebnissen oder Erfahrenen zu tun hat ^^ das ist einfach frei erfunden aus der Phantsie raus ...leeesen..





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