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gofightwin ...
Grünschnabel


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Registriert seit: 04.11.2007
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...   Erstellt am 04.11.2007 - 10:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was im Ernstfall funktioniert: meistens weniger als geplant

Ein wichtiger Punkt bei den Überlegungen: Kampfkunst ist nicht nur Selbstverteidigung. Es wird auf der Matte in (teils traditioneller) Trainingskleidung mit einem Partner (nicht Gegner) trainiert, bzw. im Wettkampfsport mit klaren Regeln.

Im Ernstfall (und damit meine ich nicht ein Stockbesoffener, der mir max. die Nase einschlägt - mit viel Glück seinerseits) steht jeder massiv unter Stress. Das bedeutet, dass klares Denken nicht mehr möglich ist, keine Feinmotorik und damit keine Hebel und kaum Würfe. Auch der Fingerstich in die Augen wird danebengehen (z.B. auf die Stirn) und daher ist die Selbstgefährdung sehr gross.

Was funktionerit sind die einfachen Techniken und ein Training, in dem der Stress so weit als möglich simuliert wird. Viele wollen das aber nicht trainieren (das ist keine Wertung). Und ich habe das auch erst in einem Stil gefunden - dashalb trainiere ich das auch...




Onimusha ...
Grünschnabel


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Registriert seit: 07.06.2007
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...   Erstellt am 10.11.2007 - 01:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Man kann den Ernstfall nicht vorhersehen, deshalb ist es schwer bis unmöglich darauf vorbereitet zu sein. Das Erlernte muss so perfekt sitzen, dass man es intuitiv ohne zu denke ausführen kann. (nicht so viel denken) Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg: Training, Training und noch mehr Training.

Jeder von uns kann doch Schreiben. Aber wie lang hat es gedauert, um es so zu beherrschen, dass man nicht darüber nachdenken muss, wie ein "a" geht oder wie man Wörter bildet. Ja genau sooooo lang.




gofightwin ...
Grünschnabel


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Registriert seit: 04.11.2007
Beiträge: 32
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...   Erstellt am 10.11.2007 - 12:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


manchmal erkant man schon, dass es jetzt langsam eng wird. aber natürlich geht alles schief, wenn schon was schief geht (murphy lässt grüssen).

trainieren ist natürlich das um und auf, aber ich glaube es ist auch wichtig, was und wie und nicht nur wie oft. wie beim schreiben: schönschreiben ist eine kunst, normales schreiben teilweise unleserlich - auber ausreichend. selbstverteidigung ist sicher keine kalligraphie...

und mit jedem training verbessern sich meine chancen im ernstfall heil rauszukommen. garantie hab ich nie.




JJGC 
Ist neu im Dojo


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Registriert seit: 10.11.2007
Beiträge: 2
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...   Erstellt am 10.11.2007 - 21:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine Effektive Technik ist "Kurz, Schmerzhaft und Überraschend" Der Straftäter darf nicht zu vielen Möglichkeiten kommen dir Weh zu tun. Schadensbegrenzung im Sinne des Notwehrrecht und ab durch die Mitte, weg vom Täter.

Alle Dirtytricks sind erlaubt, Spannkich. Lowkick, Nackenstrecker/Körperbruch, und einsatz gegen die Vitalpunkte. so sehen Effektive Techniken aus.

und gegen Ende des Kurses muß unbedingt Feldtraining am Manne geübt werden.
lg TOm





Signatur
Jiu Jitsu & Goshindo - Chikara
Selbstverteidigung & Lifestyle
15,Auf der Schmelz 10 ( Sport u.Freizeitpark ASKÖ-WIEN)
Kids ab 4, Jiu Jitsu für Frauen, Frauen-Selbstverteidigung
Kontak: Tom Peschat (Obmann)
fit4more@dan-tien.at; www.chikara.at

gofightwin ...
Grünschnabel


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Registriert seit: 04.11.2007
Beiträge: 32
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...   Erstellt am 12.11.2007 - 18:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ergänzende frage:

welche techniken haben sich in der praxis (heute) bewährt? was hat schon funktioniert und in welcher situation?




Martin 
Grünschnabel


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Status: Offline
Registriert seit: 12.11.2007
Beiträge: 46
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...   Erstellt am 17.11.2007 - 06:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In den "schwarzen Zeiten" des Shotokan, haben japanische Armeeangehörige unter der Leitung eines Sohnes von Funakoshi nur zwei Techniken geübt. Oi Zuki-Mae Geri, diese aber unter kriegnahen Bedingungen- also teilweise bis zum Tod- im Training!
(nachzulesen in Werner Linds- Kampfkunstlexikon)

Da gab es weder Würfe- nach hohe Tritte, noch sanfte Mittel.

Tritte in der SV sind ein äußerst riskantes Unterfangen für den Ausführenden....
Wer sagt das Haken-
Ineffektiv
wären...

Zusammenfassend läßt sich sagen - einfach halten- nur ausgiebig trainierte Techniken probieren- unter Streß trainiert haben=> also sind gewisse Trainingsmethoden (Szenariotrainings) die von "der israelischen Armee kommend " und nun auch im zivilen Bereich Eingang finden- durchaus sinnvoll!

[Dieser Beitrag wurde am 17.11.2007 - 07:14 von Martin aktualisiert]





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http://www.ml-kampfkunst-bruck.at

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