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DracoMalfoy  Vertrauensschüler von Slytherin 6. Klasse Slytherin

Status: Offline Registriert seit: 26.06.2006 Beiträge: 91 Nachricht senden | Erstellt am 12.09.2006 - 22:03 | |
Draco sah seinen Vater an und setzte sich dann zu ihm an den Tisch, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Als er ihn scharf dazu ermahnte. Er musterte seinen Vater. Er sah zwar frisch geduscht und sauber aus, aber Draco sah trotzdem das seine Gefangenschaft in Azkaban nicht spurlos an ihm vorbei gegangen war. Sein Vater sah etwas älter und kränklicher aus, aber dies wäre wahrscheinlich niemandem außer ihm und seiner Mutter wirklich aufgefallen. Draco kämpfte mit seinem inneren ihn zu tragen wie es ihm ging. Aber dies würde Lucius sicher nur als schwäche auslegen und Draco ermahnen. Somit ließ Draco es lieber und versuchte unbeteiligt auszusehen, und hoffte dass es ihm auch gelang. Anscheinend schon, denn sein Vater musterte ihn nur drohend.
„Nein! Natürlich hat mich niemand beim verlassen des Schlosses gesehen! Ich bin ein Malfoy!“. Antwortete er ihm leise aber bestimmt. Dass er Pansy bei Charly gelassen hatte, aber dass die beiden nicht wussten was er wirklich vorhatte erzählte er ihm besser nicht. Es sah schließlich nicht gut aus wenn sich ein Malfoy Hilfe holte. Draco musterte seinen Vater weiter mit seinem Blick. Ihn interessierte immer mehr was sein Vater von ihm wollte. War etwas passiert? Etwas Wichtiges? Draco holte etwas Luft und stellte dann wieder die Frage die ihn bewegte. „Was kann ich für dich tun? Wieso bin ich hier?“ fragte er ihn. Draco wusste selbstverständlich vom Versagen seines Vaters im Ministerium und das folgende. Wie hatte er aus Askaban fliehen können?
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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 12.09.2006 - 23:56 | |
Lucius wartete, bis sein Sohn sich gesetzt hatte. Es war eine Weile her, seit er mit Draco zusammen an einem Tisch gesessen hatte. Freilich wäre ihm sein eigenes Heim dafür lieber gewesen. Aber dann hätte er Narcissa gleich erzählen müssen, was er vorhatte. Denn die hätte sich mit Sicherheit gewundert, wieso er ihren Sohn aus der Schule holte. Außerdem war es nicht ausgeschlossen, dass Bella auch im Manor rumrannte. Narcissa hatte sicher gleich ihre Schwester informiert, dass er wieder da war. Obwohl die davon wohl weniger begeistert sein dürfte. Und für beides hatte Lucius im Moment keine Nerven. Es musste reichen, wenn er seine Frau hinterher über den Stand der Dinge informierte.
Eine Weile sah Lucius seinen Sohn an. Er hatte keine Ahnung, wie Draco verkraftet hatte, dass er verhaftet worden war. Nicht dass er sich für jede kleine Gefühlsregung seines Sohnes interessierte. Allerdings war es ihm schon wichtig, dass es Draco nicht ganz egal gewesen war. Soviel Respekt konnte er als Vater schließlich verlangen. Nur anderen gegenüber hätte sein Sohn solche Gefühle selbstverständlich nicht zeigen dürfen. Doch auch jetzt, wo er ihm gegenüber saß, war Draco nicht anzusehen, was er dachte.
Als sein Sohn ihm sagte, er hatte Hogwarts ungesehen verlassen können, nickte Lucius zufrieden. Das Lächeln auf seinem Gesicht wirkte für andere Leute vielleicht nicht unbedingt wie ein freundliches Lächeln. Doch Draco war der Gesichtszug, den sein Vater jetzt auflegte, bekannt. Es war die Art von Lächeln, die Lucius zu entlocken war, wenn er stolz auf Draco, aber vor allem stolz auf seine eigene Erziehung bei dem Jungen war. Denn Draco’s Nachsatz, dass er schließlich ein Malfoy war, war das Spiegelbild seiner Erziehung. Lucius hatte seinem Sohn immer versucht beizubringen, dass man auf den Namen Malfoy stolz sein konnte.
Lucius hatte kurz überlegt, wie er Draco am besten sagte, dass Voldemort ihn sehen wollte. Zwar hatte von Anfang an festgestanden, dass sein Sohn auch Todesser werden sollte. Aber der Zeitpunkt war sicher doch überraschend. Immerhin ging Draco noch zur Schule. Und da kam das doch ein bißchen plötzlich. Aber Lucius wusste, dass er keine Wahl hatte. Also würde auch Draco keine haben. Und so antwortete er auf die Frage seines Sohnes knapp: „Der dunkle Lord wünscht Dich zu sehen.“ In seiner Stimme klang ein gewisser Stolz mit. Immerhin hatte er sich dies immer für seinen Sohn gewünscht. Und dass die Umstände nicht gerade die waren, die er sich dafür erhofft hatte … Naja, das musste Draco ja nicht wissen. Außerdem war Lucius der Überzeugung, dass sein Name bei Voldemort trotz seines Versagens noch eine gewisse Bedeutung hatte. Und davon würde schließlich auch Draco profitieren.
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DracoMalfoy  Vertrauensschüler von Slytherin 6. Klasse Slytherin

Status: Offline Registriert seit: 26.06.2006 Beiträge: 91 Nachricht senden | Erstellt am 14.09.2006 - 21:25 | |
Draco saß weiterhin seinen Vater direkt an. Er ermahnte sich keine Gefühle zu zeigen, sein Vater würde dies sicher als Schwäche deuten. Aber in Dracos Kopf drehten sich die Gefühle und Gedanken wie in einem Riesenrad. So viel schoss ihm durch den Kopf. Und leider schlich sich immer wieder Pansy in seine Gedanken die er erfolgreich vertreiben konnte. Sie durfte sich jetzt nicht in seine Gedanken schleichen! Das ging jetzt einfach nicht! Er hatte weitaus wichtigere Dinge über die er sich Gedanken machen musste. Schließlich hatte sein Vater ihn hier nicht zum Kaffe eingeladen! Also atmete Draco tief durch und riss sich jetzt total zusammen, um bei der Sache zu bleiben. Sein Vater saß jetzt also lebend vor ihm und sah ihn prüfend an. Was dachte er wohl gerade? Hatte er von Dracos Leben in Hogwarts erfahren? Hatte er etwa etwas von Pansy erfahren! Und wieder schoss sie ihm durch den Kopf. Sie tat ihm in letzter Zeit wirklich nicht mehr gut. Sie lenkte ihn nur ab!! Und dann traf es ihn wie ein Schlag als sein Vater ihm endlich auf die Frage antwortete. Er konnte es im ersten Moment nicht ganz glauben. Aber als sein Vater ihn nur ernst ansah, begriff er vollends das er es ernst meinte. Der dunkle Lord wollte ihn sehen! Das konnte nur heißen, das er ihn entweder töten oder zum Todesser machen wollte. Draco wusste im ersten Moment nicht was schlimmer von beidem war. Draco schwieg kurze Zeit. Er musste es sich erstmal wirklich klar machen.
„Er will mich sehen? Jetzt sofort?“ Draco versuchte sich nichts anmerken zu lassen, aber sein Herz schlug hart gegen seine Brust. Er hätte es zwar nie wirklich zugegeben, aber er hatte Angst. Er hatte sogar Todesangst. Es spiegelte sich aber nur leicht in seinen Augen. Er beherrschte es schon gut seine Gefühle vor seinem Vater zu verstecken. Aber noch nicht perfekt. Draco hörte aber auch den Stolz in seiner Stimme. Ja, es war klar gewesen dass er einmal Todesser werden würde. Aber dies wäre gewöhnlich erst viel später passiert.
„Vater, Weist du wieso?“ fragte er vorsichtig.
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LuciusMalfoy Todesser

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 110 Nachricht senden | Erstellt am 16.09.2006 - 01:31 | |
Nachdem er ausgesprochen hatte, was er sagen wollte, wusste Lucius nicht, ob er erleichtert war oder nicht. Noch immer ließ sich das leicht mulmige Gefühl in ihm nicht ganz verdrängen. Er war lange genug in Diensten des dunklen Lords zu wissen, wie dieser mit seinen Leuten umsprang. Und er hatte schon viele Todesser kommen und gehen sehen. Letzteres erledigte sich bei Voldemort grundsätzlich nur auf eine Art und Weise. Und dass er selbst nach seinem Versagen nicht gleich vom dunklen Lord beseitigt worden war, hatte er vermutlich seiner einst hohen Stellung zu verdanken. Dennoch war Lucius nicht über die Angst um seinen Sohn erhaben. Denn ihm war klar, dass Voldemort kein Versagen duldete. Und was immer der dunkle Lord auch mit Draco vorhatte, er würde Lucius das deutlich spüren lassen.
Glücklicherweise besaß Lucius die Gabe, sich seine Gedanken und Gefühle grundsätzlich nicht anmerken zu lassen. Und so war er ganz sicher, dass auch Draco, der ihn vielleicht besser kannte, als irgendjemand sonst, ihm dies nicht ansehen konnte. Und so wartete Lucius geduldig auf eine Reaktion seines Sohnes. Selbst er konnte diesem im ersten Moment nicht aus dem Gesicht ablesen, was er dachte. Einerseits war Lucius natürlich stolz darauf, dass sein Sohn gelernt hatte, seine Gefühle zu verbergen. Andererseits war es ihm selbst nun auch nicht mehr immer möglich, zu wissen, was Draco dachte. Doch als sein Sohn überrascht nachfragte, entging Lucius nicht der leichte Anflug von Angst, der sich in Draco's Augen widerspiegelte. Und fast hätte er ihn verstehen können. Fast. Doch der Junge sollte sich gefälligst nicht so haben. Immerhin war er ein Malfoy.
Lucius antwortete nicht direkt auf die Nachfrage, sondern nickte nur zum unmißverständlichen Zeichen, dass er es ernst meinte. Sonst war keinerlei Gefühlsregung an Lucius zu erkennen. Als sein Sohn ihn fragte, wieso Voldemort ihn sehen wolle, antwortete er knapp und kalt: "Er wird schon seine Gründe haben." Ihm war weder nach langen Erklärungen zumute, noch war ihm daran gelegen, vor seinem Sohn gewisse Dinge breitzutreten.
Dann sah der Zauberer Draco forschend an. "Bist Du bereit dafür?" Dass es sich dabei nicht wirklich um eine Frage, sondern mehr um eine Feststellung handelte, die gefälligst zuzutreffen hatte, war Lucius durchaus bewusst. Dennoch war der Ton in seiner Stimme vielleicht ein klein wenig harmonischer, als er es sonst bei derlei Fragen war.
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VinceTroy  Angestellter

Status: Offline Registriert seit: 05.09.2006 Beiträge: 22 Nachricht senden | Erstellt am 19.09.2006 - 16:34 | |
Als Vince das Wirtshaus betrat, stellte er sofort fest, das im Eberkopf weit mehr los war, als in der Eulerei. Kein Wunder. Zu dieser Zeit kamen hier sämtliche zwielichtige Gestalten hereingeschneit und genau deshalb war Vince auch hier. Er hoffte, unter diesen vielen verschiedenen Zauberern und Wesen das ein oder andere Wörtchen aufzuschnappen. Schließlich war der Eberkopf gewissermaßen die Realisierung des Wortes Gerüchteküche.
Vince streifte seine Kapuze nicht ab, sondern zog sie stattdessen noch weiter über sein Gesicht. Man würde ihn deshalb nicht komisch anschauen, schließlich war es den meisten Leuten hier lieber unerkannt zu bleiben. Den meisten hieß aber auch wieder nicht allen. So bemerkte Vince sofort einen bekannteren Zauberer. In einer Ecke saß ein Junge gegenüber von Lucius Malfoy. Er war nicht nur bekannt, sondern auch berüchtigt für seine Haltung gegenüber Squibs, Muggel und Halbblüter. Ausserdem war allgemein bekannt, das er über ansehnlichen Reichtum und eine gut bestückte, ausnehmend große Villa und dazugehörige stattliche Ländereien verfügte. Ein Mann, denn man sich nicht gerne als Feind vorstellte. Vince ging zur Theke und nahm auf einem der Barhocker Platz. Er würde sich ein paar Krüge Bier gönnen und seine Ohren offen lassen. Vielleciht würde er ja etwas Interessantes mitbekommen...
...nachdem er lange Zeit dagesessen war, ohne irgendwelche Interessante Informationen aufzuschnappen, legte er dem Wirt ein paar Sickel auf den Tresen und wandte sich dann in Richtung Ausgang. "Das geht so in Ordnung!" Vermutlich würde er sich wundern, weshalb Vince so viel "Trinkgeld" gegeben hatte, aber das war egal. Wenn er öffter kommen sollte, würde man sich ihm gegenüber allmählich offener und entgegenkommender verhalten. Während er gekonnt das aufbegehrende Gefühl zu Gähnen unterdrückte, schritt er durch die Tür nach draussen...
tbc: Straßen?
[Dieser Beitrag wurde am 23.09.2006 - 10:19 von VinceTroy aktualisiert]
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