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<streiflicht>
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...   Erstellt am 08.10.2008 - 13:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein Produkt, welches 500 Jahre eine Erfolgsgeschichte war, das gedruckte Buch, bekommt nun auch Konkurrenz im elektronischen Bereich. Das "Elektronische Buch" greift nach den Sparten Musik oder Foto die letzte Bastion des Analogen an. Zur Buchmesse sollen die Geräte im Taschnebuchformat vorgestellt werden hier in Deutschland, in Amerika sind schon ca 500.000 verkauft worden.

Ästhetisch sind sie bisher nicht, die verschiedenen Vertreter dieser neuen Dinger von Sony, Amazon (Kindle) und anderen. Medizinische Geräte haben wohl eher Pate gestanden. Neben ein paar nicht so erfreulichen Dingen (z.B. bei Kindle/Amazon kann man nur dort bei Amazon neue Bücher erwerben) erweist sich die Lesbarkeit als hervorragend, bei tausenden von Büchern in einem Gerät.

Die Urheberrechte sind bisher nicht gelöst und viele Schriftsteller sind gegen das Gerät und für das gute alte Buch. Andere sind begeistert. Die Meinungen also kontrovers.

Wie sind hier im Forum die Ansichten?




Minotaurus ...
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...   Erstellt am 08.10.2008 - 21:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


streiflicht schrieb
    Wie sind hier im Forum die Ansichten?

Kann ich natürlich nur aus meiner ganz persönlichen Sicht beantworten.
Mich wundert es eher, daß dieses Medium so lange gebraucht hat, um endlich bekannt und akzeptiert zu werden, schließlich gab es die ersten Anfänge bereits in den 70-ern (Project Gutenberg).
Nach einer längeren Phase des Dahindümpelns schaffte das eBook um die Jahrtausendwende 1999-2001 den ersten größeren Durchbruch. Heutzutage also durchaus nichts Neues mehr.

Gebundene Bücher werden wahrscheinlich eh bald der Vergangenheit angehören, denn sie sind der Stand der Technik von gestern (oder bereits vorgestern?) und wenn ich ganz ehrlich sein soll, dann weine ich ihnen nicht allzuviele Tränen hinterher.
Die Buchdruckerkunst des Johannes Gensfleisch ist bereits über 500 Jahre alt. Höchste Zeit also für eine Ablösung ins moderne Medienzeitalter.

Gerade bei Sachbüchern und Nachschlagewerken werden die Halbwertszeiten von aktuellen Informationen und Erkenntnissen eh immer kürzer und zwar in rasanter Geschwindigkeit. Übrig bleibt da nur noch die Belletristik.
Aber auch dort bleibt die Zeit nicht völlig stehen: Neuere Medien wie e-Book, Hörbuch, sowie PDAs, usw. werden in Zukunft die literarische Welt bestimmen, da können die Schriftsteller noch so zappeln und strampeln - es wird ihnen nichts nützen.
Wer es nicht rechtzeitig schafft, auf diesen Zug aufzuspringen, der muß eben zusehen, wie der Zug ohne ihn abfährt. So einfach ist das.
Davon abgesehen wird der Wert des gedruckten Wortes ohnehin immer geringer, denn auch hier bleibt die Zeit nicht stehen.

Aber auch vorher schon gab es nicht sehr viele Schreiberlinge, die von ihrer Schreibkunst wirklich leben konnten. Nicht umsonst wird diese Kunstrichtung schon seit jeher als "Brotlose Zunft" bezeichnet. Wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Obwohl ich selbst einige Schrankwände voller Bücher der verschiedensten Gattungen besitze, wird mir der Abschied vermutlich nicht allzu schwer fallen.
Tja, ich bin eben ein Kind des digitalen Zeitalters.
Na gut, bin ja auch noch jung.

Jugendliche Grüße vom Mino.





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(Marcel Reich-Ranicki)

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...   Erstellt am 10.10.2008 - 02:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


streiflicht schrieb
    Ästhetisch sind sie bisher nicht, die verschiedenen Vertreter dieser neuen Dinger von Sony, Amazon (Kindle) und anderen. Medizinische Geräte haben wohl eher Pate gestanden.

Das mag schon sein, aber auch hier bleibt die Zeit nicht stehen.
Kuckstu:

der Tagesanzeiger schrieb
    Ein Unternehmen aus Dresden will dem digitalen Buch von Amazon Konkurrenz machen – mit einem Lesegerät, das aus einer biegsamen Folie besteht.
    Die Display-Folie soll robuster und leichter sein als Ebooks.

    Auf der Folie sollen sämtliche Inhalte dargestellt werden: Text, Fotos und sogar Videos. Ohne Strom sollen die Darstellungen mehrere Tage gestochen scharf bleiben. Für die Bedienung wird nicht einmal eine Tastatur benötigt. Das Display aus Kunststoff soll deutlich grösser, leichter und stabiler sein als zum Beispiel das eBook «Kindle» von Amazon.

    Die Folie soll Mitte 2009 auf den Markt kommen. Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, wird das biegbare Display von der Firma Plastic Logic GmbH in Dresden hergestellt. Sie hat sich darauf spezialisiert, Plastik-Displays als papierlose Alternativen zu Büchern und Zeitung herzustellen.

Das Ende des klassischen Buchdruckes scheint gekommen zu sein und die Erfindung des Johannes Gensfleisch ist bestenfalls noch ein Relikt für´s Technikmuseum.

Museumsreife Grüße auch vom Mino.





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<streiflicht>
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...   Erstellt am 10.10.2008 - 16:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da haben wir eine sehr enthusiastische Stimme vor uns, die dem guten alten Buch schon das Grabliedlein singt. Jung sei er, meint er und es ist ihm zu gönnen, dass er sich so fühlt (nach den zwickenden Zimperlein wollen wir da höflicher Weise nicht fragen!)
Es liegt auch fern "Publikumsschelte" zu veranstalten, doch in einem etwas literaturlastigen Forum, hätte man vielleicht etwas mehr Stimmen erwartet.

Nun, diese minotaurische Euphorie kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zu sehr erinnert mich das an das "Papierlose Büro", welches uns vor Jahren genauso jubelnd prophezeit wurde und trotz allem Vernünftigem an der These, zu einem endlosen Boom der Büropapierproduktion und dessen Verbrauch geführt hat.
Sicherlich ist es richtig, es ist egal in welcher Form der Inhalt gespeichert ist. Ich denke aber, bei all den Vorteilen, die ein E-Book hat, so gibt es auch Nachteile. Wie das gute alte gebundene Buch seine Vor und Nachteile hat. Und so werden sie sicher noch lange nebeneinander existieren. Auch nur mit 15 % Marktanteil für das E-Bok rechnen die Verlage. Die Museumsreife des papiernen Buches werden wir alle nicht mehr erleben.

Es wird eventuell ein Generationen Problem sein, denn die Jungen stehen den elektronischen Innovationen positiver gegenüber. Sie haben andere Werte, werden von anderer Ästhetik angesprochen.

Ein Problem sehe ich, wenn ich das E-Book mit der Dauer-Diskussion Analoge - Digitale - Fotografie betrachte: Abgesehen vom Haptischen (digitale Pixel kann man nun mal nicht anfassen) wird da über die "Haltbarkeit" der Daten diskutiert, ob es nun die Datenträger sind und ob sie in 20 Jahren noch lesbar, oder ob die Daten selber noch zu den in vielen Jahren dann üblichen Programmen oder Datensystemen passen. Lässt man die letzten 20 Jahre Revue passieren und sieht sich die vielen verschiedenen Datenträgersysteme an, die auf dem Markt gebracht wurden und inzwischen wieder verschwunden sind, weil keine Lesegeräte mehr dafür existieren, bekomme ich meine Zweifel. Wenn man dann noch erfährt, das die heute angebotenen Lesegeräte für e-Book, ob von Sony oder Amazon u.a. heute schon untereinander nicht kompatibel sind, mit verschiedenen Datenformaten arbeiten, weil jede Firma ihr eigenes Süppchen kocht, so wirkt das für mich doch sehr ernüchternd.

Eine kleines Problem noch kurz angemerkt: Bücher der alten Art werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. E-Books verwenden, wie alle elektronischen Geräte, zig Metalle, für das Gehäuse z.B. ist Erdöl als Rohstoff notwendig, u.s.w., das ist alles endlich, da wächst nichts nach.




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...   Erstellt am 10.10.2008 - 21:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also, ich habe noch nie so ein Ding in den Händen gehabt, aber ich glaube, dass ich mich mich mit so einem "elektronischen Buch" nicht anfreunden könnte.
Deshalb möchte ich dem "Göttlichen Mino" gerne widersprechen und hier ein Gegenstatement wagen (nein, sooo alt bin ich auch wieder nicht).

Ein Buch aus Papier kann ich anfassen, es öffnen, kann darin blättern, es zuschlagen und wieder öffnen. Ich kann es in die Tasche stecken, kann es mitnehmen zum Badestrand, in den Zug und sogar ins Bett.
Ich kann es beiseite legen, ohne dass ich es ausschalten muss und ich kann ganz nach Belieben darin weiterlesen ohne dass ich es wieder einschalten muss.
Ich kann mich in einer Buchhandlung umsehen, vielleicht den einen oder anderen Ratschlag dazu hören, falls es sich bei dem Buchhändler nicht nur um einen Verkäufer handelt.
Ich kann es mit einer persönlichen Widmung versehen und verschenken, aber ich kann es auch selbst geschenkt bekommen. Nicht wenige meiner Bücher habe ich auf diesem Weg oder zu besonderen Anlässen erhalten.
Und ein e-Book? Na bitte!

Ganz abgesehen davon ist es eine Frage des Preises, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ich so ein Gerät zum Preis eines Buches bekomme.
Wie lange hält es, wie viele Batterien oder Akkus brauche ich, was kostet es an Betriebskosten?

Mit Fachliteratur, Schulbüchern oder diversen Lexikas hat der Mino schon recht, die sind heutzutage wirklich sehr schnell nicht mehr up to date. Aber ein elektronischer Roman? Nee!
Das Streiflicht hat es sehr treffend geschildert mit der Ästhetik eines Buches.

Die Haltbarkeit und die Kompatibilität der Daten? Ja, das ist auch noch so eine Frage, die noch nicht ganz geklärt ist.
Jedenfalls möchte ich nicht auf das gute alte Buch aus Papier verzichten, auch wenn ich (wie zum Beispiel jetzt gerade) noch andere Medien nutze.
Die Ökobilanz ist eine weitere, ungeklärte Frage ...
... denkt sich die Leseratte.





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Lesen bildet,
BILD nicht!

Minotaurus ...
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...   Erstellt am 17.10.2008 - 00:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


streiflicht schrieb
    Da haben wir eine sehr enthusiastische Stimme vor uns, die dem guten alten Buch schon das Grabliedlein singt.

Leseratte schrieb
    Deshalb möchte ich dem "Göttlichen Mino" gerne widersprechen und hier ein Gegenstatement wagen (nein, sooo alt bin ich auch wieder nicht).

Nun, ich glaube, daß der "Göttliche Mino" seine getroffenen Aussagen ein wenig erläutern sollte?
Das Grabliedlein wollte ich dem gedruckten Buch keineswegs singen, aber nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, daß - auch in diesem Bereich - in den nächsten Jahren ein gravierender Wandel stattfinden wird. Und das wird keine Frage des Alters sein.

Es ist schon richtig, daß die älteren von uns das Ende des gedruckten Buches wahrscheinlich nicht mehr erleben werden, aber die digitale Entwicklung wird deshalb kaum aufzuhalten sein. Die Zukunft wartet nicht auf uns.

Leseratte schrieb
    Die Haltbarkeit und die Kompatibilität der Daten? Ja, das ist auch noch so eine Frage, die noch nicht ganz geklärt ist.

streiflicht schrieb
    ... wird da über die "Haltbarkeit" der Daten diskutiert, ob es nun die Datenträger sind und ob sie in 20 Jahren noch lesbar, oder ob die Daten selber noch zu den in vielen Jahren dann üblichen Programmen oder Datensystemen passen.
    Lässt man die letzten 20 Jahre Revue passieren und sieht sich die vielen verschiedenen Datenträgersysteme an, die auf dem Markt gebracht wurden und inzwischen wieder verschwunden sind, weil keine Lesegeräte mehr dafür existieren, bekomme ich meine Zweifel.

Ich nicht, denn auch noch in tausend Jahren wird eine digitale "Eins" noch eine "Eins" und eine digitale "Null" eine "Null" sein. Und zwar völlig unabhängig davon, welche Datenträger und Lesegeräte es in ferner Zukunft geben wird.
Das digitale Zeitalter ist ja mit knapp 30 Jahren noch nicht so alt und wir haben bereits jede Menge verschiedenster Systeme kommen und auch wieder verschwinden gesehen. Trotzdem ist es kein Problem, ältere (und älteste) Daten zu rekonstruieren und in ein neues Datensystem zu übertragen, bzw. zu konvertieren. Ob man damit den Bereich von Computern, von Musiksystemen oder der digitalen Fotographie meint, das ist relativ egal. Zum Teil funktioniert das sogar mit analogen Daten noch ganz passabel, wie uns digitale Fotoscanner, Diascanner, OCR-Software und die Sprachausgabe am PC zeigen.
Wer von uns hätte noch vor zehn Jahren gedacht, daß er heute vor einem Computer sitzt und sich via Internet mit anderen - ihm völlig unbekannten Menschen - über solche Themen unterhält, wie wir es hier gerade tun?
Na?

Leseratte schrieb
    Die Ökobilanz ist eine weitere, ungeklärte Frage ...

streiflicht schrieb
    Bücher der alten Art werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. E-Books verwenden, wie alle elektronischen Geräte, zig Metalle, für das Gehäuse z.B. ist Erdöl als Rohstoff notwendig, u.s.w., das ist alles endlich, da wächst nichts nach.

Gerade diese Ökobilanz würde eigentlich für die Verwendung digitaler Datensysteme sprechen.
Wenn man allein die Wälder betrachtet, die jährlich nur zur Herstellung von Papier gerodet werden, so lassen diese Zahlen jedem Ökofreak die Haare zu Berge stehen, sofern er noch welche hat.

Gut, Papier läßt sich zwar in einem gewissen Maße recyclen, aber nicht bis in die letzte Instanz. Es wird immer noch jede Menge frischer Zellulose zu dessen Herstellung benötigt, der Rest wandert bestenfalls noch als Klopapier in die Kanalisation oder als Kartonagen durch den Schlot.

Digitale Daten hingegen produzieren keine Abfälle, sie lassen sich völlig rückstandsfrei wieder löschen. Die einzigen Abfälle werden durch Datenträger und Lesegeräte produziert, aber auch in diesen Bereichen kann ein Recycling betrieben werden, falls unsere Gesellschaft das wirklich möchte. Letztendlich wird es aber eine Frage des Preises sein, denn Silizium ist relativ billig und die Vorräte nahezu unerschöpflich. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie z.B. Öl oder Gas.

Die Ästhetik von gedruckten Büchern und das hapitische Element ist eine ganz andere Frage, auch wenn man gedruckte Buchstaben ebenso wenig anfassen kann wie digitale Pixel.
Über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Systeme brauchen wir uns sicher nicht zanken und streiten, denn die gibt es natürlich.
Aber auch hier wird es vermutlich nur eine Frage der Zeit sein, bis sich sowohl der Konsument, als auch die Industrie auf eine "allgemeinverträgliche Lösung" verständigt haben.

Erinnern wir uns kurz an die ersten Anfänge der digitalen Uhren und Radiowecker: Was ging damals für ein Aufschrei um die Uhrenwelt, weil man plötzlich keine wohlbekannten analogen Zeiger mehr hatte, sondern nur noch digitale Zahlen und diese sogar noch in schlecht lesbarer Qualität!

Und was war die Lösung?
Heute gibt es jede Menge digitaler Uhren, welche die Zeit mit lesefreundlichen Zeigern darstellen können.
Der Unterschied zu analogen Uhren ist heutzutage kaum mehr feststellbar, außer daß die Digitalknechte wesentlich genauer und zuverlässiger funktionieren als ihre analogen Pendanten.
Nicht anders wird es mittelfristig auch bei Büchern sein, aber ohnehin sehe ich den Buchmarkt nicht so sehr im Fokus des Geschehens, sondern vielmehr den Zeitungsmarkt. Dort werden täglich mehrere Tonnen mit Druckerschwärze verunreinigte Papierabfälle produziert, die danach entsorgt sein wollen. Und damit meine ich nicht nur das Passauer Bistumsblatt, die PNP oder die BLÖD-Zeitung, sondern alle Arten von Tageszeitungen.

Wenn ich mein eigenes Konsumverhalten bezüglich von Tageszeitungen mal etwas genauer hinterfrage, so muß ich zugeben, daß ich bereits seit mehreren Jahren keine gedruckte Ausgabe mehr gekauft habe. Lediglich die regionalen Anzeigenblätter flattern noch auf meinen Tisch, aber auch auf diese könnte ich getrost verzichten, denn was ich wirklich wissen möchte, das erfahre ich im Internet wesentlich schneller und zielgerichteter.

Digitale Grüße zur Nacht vom "jugendlichen" Mino.





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(Marcel Reich-Ranicki)

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unregistriert

...   Erstellt am 26.10.2008 - 17:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Medien waren ja nun voll mit diesem Thema E-Book beschäftigt.

Wenn man eine Zusammenfassung machen wollte, führen die Meinungen darauf hinaus, dass das E-Book seinen recht erheblichen Platz bekommt, das gedruckte Buch aber noch lange bleiben wird.
Es wird sich also jeder das aussuchen können, was ihm behagt.
Ich denke, kleine Nischen wird es für das gedruckte Buch immer geben und für Bucherscheinungen mit Kleinstauflagen, die sich schon immer schwer taten, wird es sicher auch Möglichkeiten mit dem E-Book ergeben.

Die kulturelle Bindung zu gedruckten Buch wird weiterleben.
Ich habe einen Bekannten, der kauft und sammelt nur Bücher, die noch im klassischen Buchdruck hergestellt sind (Es gibt tatsächlich noch kleine Verlage, die das machen). Für ihn sind Bücher eben noch mehr als ein Text zwischen zwei Kartons... Das ist nostalgisch, aber auch liebenswert.





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