<Verena> unregistriert
| Erstellt am 20.06.2005 - 18:42 |  |
Dyke Davidoff Masson Syndrom
infantile cerebrale Hemiatrophie einer Gehirnhälfte verursacht durch intrauterine und perinatale Carotisarterieninfarkte. Oft mit Anfällen, Minderbegabung und Hemiparese.
Hallo Sabine, ich bin Krankenschwester in der Neurologie,habe davon aber noch nichts gehört. Habe mal meine schlauen Bücher gewälst, die leider auch nichts wissen. Im Internet habe ich auch nur die wenigen Info´s gefunden, die du oben siehst. Ich hoffe du verstehst es. Verena
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<Verena> unregistriert
| Erstellt am 21.06.2005 - 19:14 |  |
Hallo Sabine ich habe eine schnelle Antwort bekommen von einem Arzt dem ich einfach mal gemailt habe. Hier die MAil. Hoffe das ist zufrieden stellender als die anderen Sachen. Ich habe bei der Sekretärin nochmal wergen der Therapie nachgefragt, da der Dr. jetzt 4 Wochen im Urlaub ist und dann erst antworten kann!!
Aus Leiber: Die klinischen Syndrome: Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe.
Begr. von Bernfried Leiber und Gertrud Olbrich. Hrsg. von G. Adler et al. - [Neubearb.]. - München; Wien; Baltimore: Urban und Schwarzenberg (jetzt Elsevier GmbH)
1996
ISBN 3-541-01708-2
Dyke-Davidoff-Masson-Sequenz
Synonym: Dyke-Davidoff-Masson-Syndrom Definition: Charakteristisches Muster reaktiver Schädelveränderungen nach einseitiger Gehirnatrophie im frühen Kindesalter. Autor(en): Cornelius G. Dyke, Leo Max Davidoff, 1898-, C. B. Masson, amerikanische Neuroradiologen. Erstbeschreibung 1933. Diagnostische Kriterien: (1) Asymmetrisch verdickte Schädelkalotte. (2) Asymmetrisch erweiterte Pneumatisationsräume des Schädels (Nasennebenhöhlen, Mastoid). (3) Einseitige Hirnatrophie. (4) Häufig kontralaterale Hemiparese und fokale Krampfanfälle. Ätiologie: Heterogen. Sämtliche Ereignisse, die zum einseitigen Untergang von Hirngewebe führen, z.B. vaskuläre Prozesse. Pathogenese: Die umschriebene Zerstörung von Hirngewebe äußert sich klinisch in kontralateralen neurologischen Ausfällen, evtl. seitenbetonten, primär fokalen Krampfanfällen. Das Vakuum des durch Untergang von Hirngewebe verminderten Schädelinnenraums wird teilweise durch reaktive Knochenapposition der Schädelkalotte und durch Erweiterung der Pneumatisationsräume ausgeglichen. Bemerkungen: Die reaktiven Knochenveränderungen bilden sich nur nach Hirnläsion im frühen Kindesalter aus. Sie können bereits neun Monate nach dem Hirntrauma sichtbar werden. Literatur: Dyke CG, Davidoff LM, Masson CB (1933) Cerebral hemiatrophy with homolateral hypertrophy of skull and sinuses. Surg Gynecol Obstet 57: 558-600. Lerner MA, Gadoth N, Streifler J et al (1988) Dyke-Davidoff-Masson syndrome. Am J Dis Child 142: 303-304. J. Spranger / JS
Viele Grüße:
Norbert Boss
Dr. med. Norbert Boss Lektor (Lektorat Medizin, Lexikonredaktion) Editor (Postgraduate Medicine, Dictionary Department) Elsevier GmbH Urban & Fischer Verlag Karlstraße 45 80333 München
Ciao Verena
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