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Savertin ...
Der Burgvogt (coAdmin)
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...   Erstellt am 12.03.2006 - 15:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Galahad wehrte Isas Annäherungsversuche ab, denn er wußte, dass sein Vater auch seine Gegenwart verlangte, wenn es an die Planung ging, wie man am besten die Sachsen fernhielt. "Verzeih, Liebste, aber ich muss bald wieder zu meinem Vater, um Kriegsrat zu halten. Doch vorerst will ich wissen, was dich bedrückt."
Er schaute Isa tief in die Augen, die sich mit Tränen füllten.





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Homo homini lupus
(Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf)

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...   Erstellt am 12.03.2006 - 15:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


"Isa möchte spüren, daß du der Mann bist, der Isa lieb hat. Isa braucht einen Menschen wie du es bist. Isa möchte lieben, wie damals in deinem Zelt".
Sie öffnete flink ihre Hemdchen und legte seine Hand, die sie immer noch festhielt, auf ihre nackte Brust.
"Fühlst du das Klopfen? Es klopft für Dich. Es klopft aus Angst, Galahad wird nicht mehr lieben die kleine Isa und geht fort. Isa hat Angst. Angst um Jondar, Angst um Brunhild, Angst um Galahad und Vater, Angst um Lothar und die Leute in der Burg.
Bitte, mach meine Angst weg, Galahad"!
Sie drückte seine Hand noch stärker an ihre Brust und die Tränen rannen ungehindert über ihr Gesicht.




Savertin ...
Der Burgvogt (coAdmin)
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...   Erstellt am 12.03.2006 - 15:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Galahad war überfordert mit der Situation:"Wie soll ich dir helfen, Isa?" Er zog seine Hand weg und wollte ihre Bluse wieder schließen. "Ich kann jetzt nicht mit dir schlafen, denn der Krieg reitet vor unseren Toren. Das ist eine Zeit zum Kämpfen...Ich weiß auch nicht. Du brauchst aber keine Angst zu haben, solange du in diesen Mauern bist, brauchst du nichts zu fürchten." Galahad stand auf und schaute Isa verwirrt an.





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Homo homini lupus
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...   Erstellt am 12.03.2006 - 15:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Isa war enttäuscht. Hatte sie doch erwartet, das sich das Wunder, welches sie einst in seinem Turnierzelt erlebte, sich erneut wiederholen würde. Jede Faser ihres Körpers schrie nach seiner Berührung,lechzte förmlich danach, von Ihm in Besitz genommen zu werden. Alles würder sie ihm geben, nur um dieses wunderbare Gefühl erneut zu spüren. Doch er schien es nicht zu spüren. Alle Signale, die sie sandte, verpufften wirkungslos in der Luft.
"Du hast Isa nicht mehr lieb. Krieg kann warten. Isa will nicht warten".
Sie streckte die Hand nach ihm aus, doch sie ahnte, das diese leer bleiben würde.




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...   Erstellt am 13.03.2006 - 09:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ihre Sinne waren geschärft. Mit dem Instinkt eines Wolfes erkundete sie witternd die Umgebung. Hinter ihr das Flüstern der Wälder.
Sie roch das Wasser vom Fluß und den Schlamm der Ufer. Mischungen aus Tierischem und Menschlichem: Angst, Furcht, Schwäche, Zuneigung, Liebe, Hass und Macht.
Alles erzählte vom Leben und vom Tod. Bald würde die Nacht kommen. Die Zeit des Wandels und der Jagd.
Mit geschmeidigen Bewegungen lief sie die Anhöhe hinunter und tauchte ins hohe Gras ein. Der vertraute, liebliche Duft von Lavendelblüten mischte sich jetzt in ihre Wahrnehmungen. Wallinor war nicht mehr weit.





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Pazifisten sind wie Schafe, die glauben, der Wolf sei ein Vegetarier...

Savertin ...
Der Burgvogt (coAdmin)
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...   Erstellt am 13.03.2006 - 15:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Er wußte sich nicht mehr zu helfen, wollte aber auch nicht auf ein Schäferstündchen bleiben. Galahad schaute Isa verständnisheischend an: "Versteh doch, ich muss meinem Vater beistehen! Es gibt für alles eine Zeit und ich verspreche dir, nur für dich da zu sein, wenn die Sachsen vertrieben sind, doch nun nimm meinen Kuß als Pfand und laß mich ziehen!"
Erst nachdem Isa traurig nickte, verließ Galahad den Raum, um zu seinem Vater zu eilen.





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...   Erstellt am 16.03.2006 - 16:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Lancelot du Lac sass inzwischen zusammen mit Bernardo Gui an der großen ungedeckten Tafel und hörte sich dessen Bericht von der Vernehmung der verdächtigen Verräter an , und wie mit diesen weiter verfahren worden war.





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Savertin ...
Der Burgvogt (coAdmin)
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...   Erstellt am 16.03.2006 - 17:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Bernardo setzte den Pokal ab und sagte: "Es sind keine weiteren Verräter in den Mauern Wallinors. Der Trcuhseß von Tronje ist auf seinem Gemach und wird von meinem Heiler versorgt, auf dass er nicht schon jetzt zur Hölle fahret. Habt Ihr derweil einen Entschluß gefaßt, wie wir gegen die Sachsen vorgehen sollen?"





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Homo homini lupus
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WHISPER ...
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...   Erstellt am 17.03.2006 - 14:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Lancelot runzelte die Stirn. "Wir sollten einem Angriff des hinterhältigen ungläubigen Sachsenpackes vorbeugen. Lasst uns einen Ausfall wagen, wir werden ihnen zeigen, wo der Hammer hängt !
Sobald Galahad und die anderen Ritter sich hier einfinden, werden die Aufgaben verteilt."
Die grossen Flügel der riesigen Tür taten sich auf.....





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...   Erstellt am 17.03.2006 - 18:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Isa hielt es nicht allein in ihrer Kammer. Nachdem Galahad gegangen war und sich ihre Enttäuschung ein wenig gelegt hatte, kleidete sie sich in ein blaßblaues Leinengewand,güttete sich mit eine rot-weißen Kordel, in welche sie einige Goldfäden eingeflochten hatte und lief ohne Ziel durch die Gänge.
Den Angriff des sächsischen Spiones hatte sie schon wieder vergessen.Eine kleine Weise summend bog sie um einen Erker und prallte fast mit dem Schwertmeister zusammen.
Verlegen lächelte Lothar: "Verzeiht, holdes Fräulein, es war meine Schuld. Ich war unachtsam und in Gedanken".
Er verbeugte sich und spürte just in dem Moment, wie sich Isa's Arm unter den Seinen schob.
"Isa möchte reden und fragen. Aber alle sind weg und machen andere Sachen. Hast du Zeit für Isa"?

Lothar sah in ein paar dunkelbraune Augen und vergaß augenblicklich, was er noch soeben hatte tun wollen.
"Sicher doch, meine Liebe. Es ist mir ein Vergnügen, Euren Wissensdurst zu stillen".
Lothar fühlte sich geehrt, war doch dieses naive, unverdorbene Kind ihm mittlerweile ans Herz gewachsen und man winkte sich gelegentlich zu.
"Laufen wir also ein Stück und Ihr schüttet mir Euer Herz aus".
Der Schwertmeister zwinkerte dem Mädchen zu.




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