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MinervaMcGonagall ...
Ordensmitglied
Stellvertretende Schulleiterin
Hauslehrerin von Gryffindor
Lehrerin für Verwandlung
Animagus




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...   Erstellt am 13.07.2006 - 02:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Minerva war sehr erleichtert, als Albus ihre Angst zu erahnen schien und ihr einige Aufgaben gab, die nicht direkt mit der Leiche zu tun hatten und die sie nicht zu Hannah führen würden. Sie musste sehr an sich halten, um dieses Gefühl nicht zu zeigen, denn das wäre ihr doch unpassend erschienen. Immerhin war Hannah ein sehr freundliches und nettes Mädchen gewesen, das... Nein! Minerva zwang sich den Gedanken zu beenden und nicht länger darüber nachzudenken, wie Hannah gewesen war. Das würde sie auch nicht zurückbringen und auch die Schmerzen nicht lindern.
Sie sah kurz zu dem Phönix, der ja ein Symbol der Hoffnung war und dann zu Albus, in dessen Augen auch ein kleiner Funken dieser Hoffnung zu erkennen war. Natürlich war auch er unverkennbar traurig und erschüttert, aber Minerva bemerkte, auch, dass er nicht in eine Art Lethargie fiel, sondern fest entschlossen war, weiterzumachen und die anderen Schüler zu schützen. Minerva bewunderte ihn für diese Stärke und merkte, wie ein wenig dieser Hoffnung auf auch sie übersprang.
Severus würde sicher klären können, um was für ein Ritual es sich gehandelt hatte und mit dieser Information würde es ihnen gelingen, den Spuk im Schloss zu beenden. Sie nickte Albus zu und lächelte dann schwach.
Seine Gegenwart hatte ihr etwas Stärke gegeben, die nicht ihre eigene war, aber die es ihr zumindest ermöglichte, weiterzumachen und nicht zusammenzubrechen.
"Ich werde Severus auf der Stelle aufsuchen", sagte sie knapp, nickte dann Robert zu, den sie auf keinen Fall um seine Aufgabe beneidete und wandte sich zum Gehen.
Schnellen Schrittes verlies sie das Büro und machte sich auf den Weg in den Kerker, wo sich das Büro des Lehrers für Verteidigung gegen die dunklen Künste befand. Mit einem leisen Knall fiel die Tür von Albus Büro hinter ihr ins Schloss.

tbc: Prof. Snapes Büro





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AlbusDumbledore 
Anführer des Ordens
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...   Erstellt am 13.07.2006 - 15:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Albus nickte Robert zu, als dieser ihn zu Hannah geleiten wollte. Der Lehrer hatte ihn auch ohne Worte verstanden, als er Minerva mit den Botengängen betraut hatte. "Gut", sagte Dumbledore knapp. Es tat ihm weh, dass die arme Hannah da untne in den kalten Kerkern lag. Und er fragte sich wieder, wie es nur soweit kommen konnte. Hannah war schließlich ein aufgewecktes Mädchen gewesen. Doch der Schulleiter nahm sich vor, alles zu tun, um Hannah einen würdigen Abschied von dieser Welt zu bereiten.
Dann wandte er sich wieder Minerva zu. Diese war sichtlich erleichtert, dass sie nicht noch einmal zu Hannah musste. Auch wenn die Lehrerin wie immer versuchte, sich nach außen nichts anmerken zu lassen. Aber dafür kannte Albus die gute Frau schon zu lange. Der Schulleiter suchte nach ein paar tröstenden Worten, die er seiner alten Freundin mit auf den Weg geben konnte. Aber dann ließ er Minerva doch wortlos gehen und nickte ihr nur zu. Kopf hoch, Minerva, dachte er. Und er sah der Lehrerin nach, die eiligst sein Büro verließ. Eine kleine Ablenkung wird ihr sicher gut tun. Auch wenn Albus wusste, dass es eine durchaus schwere Aufgabe war, Eltern zu erzählen, dass ihr Kind tod sei.
Ein letztes Mal strich der Schulleiter seinem Phönix über den Rücken. Dann wandte er sich zum gehen. Die Tür des Büros öffnete sich und Dumbledore deutete Robert voranzugehen. Schweigend verließ er mit dem Lehrer das Büro und machte sich mit ihm auf den schwierigen Weg zu Hannah ...


tbc: Abschließbare Kerkerzelle


ooc: Na dann geh mal vor. ^^ Und paß mir gut auf Dumbi auf.





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~Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind … sondern unsere Entscheidungen.~

RobertLewis ...
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...   Erstellt am 13.07.2006 - 20:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Robert wartete so lange, bis sich Minerva verabschiedet hatte um ihren Aufgaben nachzugehen, bis er ihr Nicken erwiederte. Er schaute ihr kurz hinterher und beneidete sie ein bischen um die Aufgaben die sie bekommen hatte. Ihr blieb es erspart nochmal nach der Leiche zu schauen, doch Robert fügte sich seinen Schicksal. Wenn er einer Frau einen Gefallen tun konnte, dann tat er das auch, außerdem musste er ja nicht allein in den dunklen und feuchten Kerker hinabsteigen. Der Schulleiter würde ja bei ihm sein und sicherlich die passendsten Worte finden. Die Anwesenheit Dumbledores gab Robert schon ein bischen seiner Kraft zurück, doch wenn er wieder vor der Leiche der jungen Schülerin stehen würde, dann würde ihn wohl vieles wieder an seine Schwester erinnern. Der Pflege-magischer-Geschöpfe-Lehrer warf dem Phönix noch einen letzten Blick zu und wünschte sich, dass dieser ihm ein Bischen mehr Mut geben würde, oder auch Vertrauen in sich selbst. Der Ex-Slytherin verspürte den Drang danach den Phönix in den nächsten Unterricht mit zu nehmen, vielleicht würde er einigen Schülern neue Hoffnung geben, wie auch ihm.
Robert öffnete die Bürotür und ließ den Schulleiter als erstes durchtreten, dann folgte er ihm und geleitete ihn bis zu der verschlossenen Kerkerzelle.

tbc: Abschließbare Kerkerzelle

ooc: mach ich





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AlbusDumbledore 
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...   Erstellt am 29.07.2006 - 00:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Fawkes saß regungslos auf seiner Stange, als sich die schwere Tür öffnete. Albus Dumbledore betrat mit leicht gehobenem Zauberstab sein Büro. Er hatte es geschafft, Hannah’s Leiche unbemerkt unter dem mit einem Tarnzauber versehenen Tuch durch die Schule zu transportieren. Der Schulleiter schloß die Tür hinter sich und ging zum anderen Ende des Büros, hinter der sich einige Kammern befanden, deren Türen nicht sofort sichtbar waren. Albus brachte die Leiche der jungen Schülerinnen, die unsichtbar vor ihm schwebte, in einen dieser Räume. Dort nahm er den Tarnzauber von dem Tuch und legte Hannah behutsam auf einen leeren Tisch. Langsam hob er das Tuch ein Stück und besah sich das Gesicht der jungen Schülerin. Sie sah aus, als würde sie schlafen. Was ist nur mit ihr geschehen?, fragte sich der Zauberer. Irgendwie konnte Albus nicht an einen Selbstmord der Schülerin denken, auch wenn zunächst alles danach ausgesehen hatte. Aber Hannah war in seinen Augne ein viel zu fröhliches Mädchen gewesen, um so einen Schritt zu tun. Und so wollte der Schulleiter einfach nicht glauben, dass Hannah freiwillig aus dieser Welt geschieden war. Nie wieder würde er in ihr fröhliches Gesicht blicken können, nie mehr ihr Lachen hören. Eine Träne rollte über Dumbledore’s Gesicht. Und aus seinem Büro drang ein leises Trauerlied, das Fawkes angestimmt hatte. Wie immer traf der Phönix genau Dumbledore’s Stimmung.
Doch dann musste sich der Schulleiter losreißen. Die Zeit zum Trauern würde kommen. Doch nun mussten erstmal die Umstände von Hannah’s Tod aufgeklärt werden. Ich verspreche Dir, Du wirst Deine letzte Ruhe finden, sagte er stumm zu dem Mädchen. Dann bedeckte Albus die Schülerin wieder behutsam mit dem Tuch und legte zur Vorsicht erneut einen Tarnzauber über sie. Anschließend sicherte er die Leiche und den Raum mit einigen speziellen Schutzzaubern, die hoffentlich verhinderten, dass sich Hannah’s Leiche wieder selbstständig machte. Freilich gab er Minerva und Robert keine Schuld an der Sache am See. Er war sich sicher, die beiden hatten alles getan, um die Leiche vor fremden Augen zu schützen. Und wer konnte schließlich damit rechnen, dass sich die Leiche einer Schülerin so einfach selbstständig machte. Aber nun war er auf diesbezügliche Vorfälle vorbereitet und konnte seine Zauber dementsprechend ausrichten. Und Dumbledore hoffte, dass sie wirkten. Er wollte Hannah ungerne irgendwo anders auf dem Schulgelände wiederfinden. Die Sache mit dem See war schon schlimm genug.
Danach verschloß Albus die Kammer sorgfältig. Er warf Fawkes, der noch immer das leise Trauerlied für Hannah sang, einen traurigen Blick zu. Langsam durchschritt Albus sein Büro. All die betrüblichen Stimmungen, die er noch vor einigen Stunden gespürt hatte, waren plötzlich Realität geworden. Und das schlimmste war, dass er nicht wusste, was im Schloß vorging. Doch das ungute Gefühl, dass er schon den ganzen Tag hatte, wurde immer größer. Gedankenversunken machte sich Dumbledore auf den Weg zum See, wo die beiden Auroren sicher schon auf ihn warteten.


Tbc: See





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AlbusDumbledore 
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...   Erstellt am 07.08.2006 - 00:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Eiligen Schrittes war Dumbledore in sein Büro geeilt. Die verwirrte Schülerin im Krankenflügel machte ihm Sorgen. Er konnte sich nicht vorstellen, dass Caitlyn Li Hewitt irgendetwas mit Hannah’s Tod zu tun hatte. Aber was steckte dann hinter der ganzen Sache? Albus wollte so schnell wie möglich mit der Schülerin sprechen. Vielleicht brachte das etwas Licht ins Dunkel. Aber natürlich wollte er sie vor allem beruhigen. An diesem Tag war so Vieles passiert, dass der Schulleiter kaum noch wusste, wo ihm der Kopf stand. Und so war sein erster Weg, als er sein Büro betrat auch das Denkarium. Dumbledore stellte sich davor und zog mit seinem Zauberstab einige der heutigen Erlebnisse aus seinem Kopf. Ihm tat es immer gut, die Dinge noch einmal genau zu betrachten ohne dass ihm der Kopf platzte. Der Schulleiter war sehr froh, sein Denkarium zu haben. Es hatte ihm schon oft geholfen, ein klares Bild von Ereignissen zu bekommen.
Nachdem er das Denkarium wieder geschlossen hatte, ging Dumbledore zu einem kleinen Schrank an der anderen Seite des Büros. Er entsiegelte das Schränkchen und stellte die beiden Gläser mit den Proben vom See hinein. Er wollte sie später zu Severus bringen, damit er sie untersuchen konnte. Dumbledore hoffte, dass vielleicht etwas zu finden war, was eine Erklärung für die seltsamen Vorgänge brachte. Doch noch war der Lehrer wohl mit Minerva in den Kerkern. Ob sie wohl schon Erkenntnisse gewonnen haben?, fragte er sich. Albus war nie wohl dabei, wenn er nicht selbst alles in der Hand hatte. Aber im Moment war soviel los, dass er froh war, Mitarbeiter und Freunde zu haben, denen er vertrauen konnte.
Und so war es gut, dass er im Notfall auch noch auf weitere Hilfe zurückgreifen konnte. Ihm fiel ein, dass er Catalina Alcarez gebeten hatte, im Hauptquartier auf ihn zu warten. Der Ordensführer hatte zwar gehofft, dass ihre Anwesenheit in der Schule eine rein vorsorgliche Sache sein würde. Aber nun waren ihre Erfahrung und Kenntnisse wohl dringend erforderlich. Denn alle Geschehnisse des heutigen Tages bargen doch eine gewisse Parallele, wenn auch nur verschwommen. Trotzdem glaubte Dumbledore an irgendeinen Zusammenhang. Albus ging zu seinem Schreibtisch und zog ein Pergament und einen selbstschreibenden Federkiel aus einer Schublade hervor. Dann begann er laut zu denken und die Feder schwebte schnell wie ein Blitz über das Pergament:


Sehr geehrte Catalina,

entschuldige, dass ich Dich so lange habe warten lassen. Ich hoffe, Du hast Dich nicht allzu sehr gelangweilt.
Da sich in der Zwischenzeit einige seltsame Dinge ereignet haben, muss ich leider eine kleine Planänderung vornehmen. Wenn Du es irgendwie einrichten kannst, würde ich mich sehr freuen, Dich in den nächsten Tagen in Hogwarts zu begrüßen.

Mit freundlichen Grüßen,
Albus Dumbledore

PS: Schöne Grüße an Molly.


Das Gespür des Zauberers war immer schon sehr gut gewesen, und so hatte Albus so eine Ahnung, dass sich Molly Weasley zusammen mit Catalina im Hauptquartier des Ordens aufhielt.
Ein zweites Pergament legte sich über das erste und die Feder stand startbereit über dem Blatt:


Sehr geehrte Lisha,

wenn es Dir Deine Zeit erlaubt, möchte ich Dich bitten, in den nächsten Tagen nach Hogwarts zu kommen. Hier gehen seltsame Dinge vor sich und meine Schüler könnten Hilfe gebrauchen. Ich würde Dich gerne für die nächsten Monate als Schul-Psychologin einstellen.

Mit freundlichen Grüßen,
Albus Dumbledore


Albus war froh, dass er viele Leute mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten kannte. Poppy war eine hervorragende Krankenschwester. Aber für die psychologische Betreuung der Schüler konnte sie wohl Hilfe gebrauchen, denn wenn diese Ereignisse weiter anhielten, war wohl mit einem weiteren Anstieg verwirrter Schüler und wohl möglich auch Lehrer zu rechnen. Deswegen hoffte Dumbledore, dass ihm Lisha Barnes seinen Wunsch nicht abschlagen würde.
Eine letzte kurze Botschaft hatte der Schulleiter noch zu machen, bevor er sich zum Krankenflügel begeben wollte. Ein neues Blatt Pergament lag bereits bereit, als er fortfuhr:


Sehr geehrte Tonks,

im Schloß gehen seltsame Dinge vor sich. Vielleicht ist Dir in Hogsmeade etwas Ungewöhnliches aufgefallen. Ich würde Dich bitten, für eine Weile nach Hogwarts zu kommen und Mr. King und Mr. Built bei ihren Nachforschungen zur Hand zu gehen.

Mit freundlichen Grüßen,
Albus Dumbledore

PS: Mr. Krum hat sicher auch nichts gegen aktive Auroren-Arbeit einzuwenden.


Dumbledore war sich sicher, dass Tonks und Viktor sich in Hogsmeade getroffen hatten. Denn ansonsten wäre der junge Auror wohl schon im Schloß bei seinem Ausbilder erschienen. „Danke“, sagte der Schulleiter und die Feder verschwand wieder in ihrem Schubfach. Mit einem Wink seines Zauberstabs falteten sich die Pergamente zusammen und verschwanden wie von selbst in Umschlägen, die sich selbst adressierten. Lediglich der Brief an Catalina schien keinen Empfänger zu bekommen. Diesen Brief versiegelte Albus mit der Spitze seines Zauberstabes und nur kurz blinkte ein goldenes Siegel auf, ehe es wieder verschwand. Die beiden Briefe an Lisha und Tonks bekamen das Hogwartssiegel.
Albus ging mit dem Brief an Catalina zu seinem Kamin und zeigte mit dem Zauberstab darauf. Er murmelte einige kurze Worte und eine goldene Flamme schoß aus dem Feuer empor. Wenn man genau hinschaute, konnte man erkennen, dass die Flamme die Umrisse eines Phönixs zeigte. Doch im nächsten Moment konnte man es auch für ein Trugbild halten. Der Schulleiter warf den Brief an Catalina in die Flamme. Wie von einem unsichtbaren Schutzschild umgeben schwebte der Umschlag in dieser ohne zu verbrennen. Und eine Sekunde später zog sich die goldene Flamme wieder zurück und der Brief verschwand mit ihr.
Für die anderen beiden Briefe rief Albus zwei Eulen und befestigte die Briefe an ihren Beinen. Zu der hellbraunen Eule, die den Brief an Tonks trug, sagte er: „Sei schon vorsichtig.“ Immehrin war es möglich, dass in Hogsmeade nicht nur Auroren stationiert waren. Dann gab er den Eulen eine letzte Stärkung mit auf den Weg und entließ die beiden Vögel, die über die Ländereien von Hogwarts davonflogen. Anschließend verließ Dumbledore mit einem Blick auf Fawkes, der zu schlafen schien, das Büro und machte sich auf den Weg in den Krankenflügel.


Tbc: Krankenflügel


Briefe tbc: Grimmaulds Place Nr. 12 – Küche, Barnes’ Anwesen (Sonstiges) & Madame Puddifoot’s Café (Hogsmeade)





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RobertLewis ...
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...   Erstellt am 20.08.2006 - 01:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Robert erreichte den Wasserspeier und dachte einen Moment nach. Wie konnte er einfach so tun als wäre nichts geschehen und seelenruhig seinen Unterricht vorbereiten? Schließlich war eine Schülerin umgekommen und das Schloss und sowohl Schüler als auch Lehrer in Angst und Schrecken versetzt. Man konnte den Unterricht aber auch als Ablenkung betrachten, denn genau das brauchten die Schüler damit sie die Lehrer, Auoren oder die anderen Mitglieder des Ordens nicht dabei behinderten den Grund von alledem herauszufinden. Der junge Lehrer hatte sich an die Wand neben dem Wasserspeier gelehnt und für einen Moment die Augen geschlossen. Er hatte schwarze Magie schon immer gehasst und was sollte sonst für dieses Chaos und Leid verantwortlich sein? Menschen und Magie waren nicht von Natur aus gut... nicht so wie die Tiere, die keinen Unterschied zwischen gut und böse machten, sondern zwischen verschiedenen Menschen. Was auch der Grund dafür war, dass Robert Tiere einfach liebte und darum auch liebendgern unterrichtete. Als hätte er irgendwas von der ganzen Trauer geahnt, hatte er schon kurz nach dem Begrüßungsfest in der großen Halle mit dem Schulleiter gesprochen und ihn um Fawkes für den nächsten Unterricht gebeten. Nun war er gekommen um mit Dumbledores Erlaubnis den majestätischen Vogel mit in sein Büro zu nehmen. Robert freute sich schon sehr auf die Arbeit mit Fawkes und trat nun vor den Wasserspeier. Er nannte das Passwort und wenige Sekunden später stand er schon vor der Tür zum Schulleiterbüro. Robert konnte sich nicht vorstellen, dass Dumbledore schon wieder zurück war, aber dennoch klopfte er an und wartete einen Moment ab. Als er keine Geräusche von der anderen Seite der Tür vernahm, drückte er die Klinke herunter und öffnete vorsichtig die Tür. Er schaute ins Büro und konnte erkennen, dass niemand außer Fawkes da war. Der Schulleiter war also noch unterwegs und der ehemalige Slytherin fühlte sich beim Anblick des stolzen Tieres doch etwas unwohl. Langsam näherte er sich dem rotgefiederten Vogel, der ihn aus glänzenden Augen anschaute.
"Hallo Fawkes..." Robert streckte langsam die Hand nach ihm aus und streichelte dem Phönix dann über den Kopf. "Sei ganz brav, du kennst mich doch... und du weist, dass ich dir nichts zu leide tun werde..." Robert schaute Fawkes direkt in die Augen und der Blick des Phönix schien direkt in Roberts Seele zu schauen. Er ließ sich vom PmG-Lehrer streicheln, was schon mal ein gutes Zeichen war und der noch vorher so kühle Blick des Phönix verwandelte sich nun in einen freundlichen und aufmunternden Blick, der sofort Wärme in Robert aufsteigen ließ. Der Lehrer war froh, dass Fawkes ihm zu vertrauen schien, aber wieso sollte er auch nicht? Schließlich war er Lehrer für die Pflege magischer Geschöpfe und gleichzeitig noch Mitglied im Orden des Phönix.
"Wollen wir gehen? Ich muss noch kurz was mit meinem Referendaren besprechen, dann wirst du der Star in meinem Unterricht sein und den Schülern Mut machen." Robert hielt seinen Unteram neben die goldene Stange und hoffte, dass Fawkes auf seinen Arm umstieg. Der Phönix schaute Robert noch einmal durchdringend an. "Okay, ich war in Slytherin und ich bin kein ganz so lieber Kerl, aber ich hab mich geändet, das weißt du doch..." Sagte er und blickte den Phönix dann bittend an. Robert hätte wohl nicht viele Menschen so angesehen, doch bei den Tieren, die doch alle seinen Respekt verdient hatten, kam öfters der emotionale Robert zum Vorschein, den man sonst nur selten antraf. Doch es schien zu funktionieren und Fawkes kletterte auf Roberts ausgestreckten Arm. Dabei musste Robert wieder feststellen wie leicht so ein Phönix doch war, obwohl er doch eine beachtliche Größe besaß.
Mit dem Phönix auf dem Arm machte sich Robert auf den Weg in sein eigenes Büro, auch wenn er merkte, dass sich Fawkes doch für einen Moment unsicher gefühlt hatte, als sie das Büro des Schulleiters verlassen hatten. Aber Fawkes war ja ein sehr intelligenter Vogel und wusste ganz genau, dass er schon bald wieder zurückkehren würde. Robert sprach leise mit ihm, als sie über die Flure gingen, bis sie schließlich das Büro im zweiten Stock erreichten.

tbc: Robert's Büro





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RobertLewis ...
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...   Erstellt am 23.08.2006 - 13:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Robert hatte sich nach dem Unterricht wieder auf den Weg gemacht um Fawkes zurück zu bringen. Der Phönix auf seiner Schulter hatte ihm wirklich sehr geholfen und Robert war ihm sehr dankbar. Als er mit dem Phönix durch die Gänge ging sprach er mit ihm. "Ich danke dir, dass du meinen Unterricht unterstützt hast. Es bedeutet Dumbledore sehr viel, dass die Schüler ihre Angst überwinden und du hast deine Sache wirklich klasse gemacht." Er streichelte dem Feuervogel den Schnabel. Robert wusste nun, warum Albus den Orden Fawkes gewidmet hatte, denn ein Phönix war ein beeindruckendes Geschöpf und mit der alleinigen Anwesenheit zog es schon alle Blick auf sich. Robert war nur ein wenig enttäuscht, dass fawkes nicht gesungen hatte, denn der Lehrer hätte ein wenig Mut sicher gut gebrauchen können und die Schüler sowieso. Robert erreichte den Wasserspeier, sagte das Passwort und betrat einen Moment später das Büro des Schulleiters. Er ging geradewegs zu Fawkes' goldener Stange und ließ den Phönix darauf nieder. Noch einen Moment schaute er den schlanken Vogel an, bis er sich wohl langsam verabschieden musste. "Du hast mir sehr geholfen. Ich werd dich nun wieder alleine lassen... du bist echt was Besonderes, ich besuch dich wieder, wenn du erlaubst" Robert strich dem Phönix noch einmal durchs feuerrote Gefieder und nach einem letzten Blick in die Augen des Phönix wandte er sich zum Gehen. Er kam am Schreibtisch des Schulleiters vorbei und ganz oben lag eine Notiz. Robert hätte sie nicht weiter beachtet, wenn die Anrede "Sehr geehrte Kollegen, Kolleginnen und Referendare" nicht gewesen wäre. Schnell überflog er die Nachricht und die Gedanken an das Kellerverließ kamen wieder in ihm hoch. Das Mädchen... Er las weiter. Eine Trauerfeier... ich hoffe wir finden den Grund heraus, warum sie getötet wurde... Robert schaute ein letztes Mal zu Fawkes hinüber und sein Blick war deprimierend, die junge Schülerin tat ihm furchtbar leid und er wusste was nun zu tun war. "Bis später, mein Freund" meinte er zum Phönix und verließ dann das Büro des Schulleiters.

tbc: Trauerfeier





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AlbusDumbledore 
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...   Erstellt am 23.08.2006 - 17:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nachdem er Catalina, Lisha, Tonks und Viktor auf das Schulgelände gelassen hatte, war Albus eiligst zurück in sein Büro gegangen. Ihm gefiel es nicht, dass er die vier jetzt sich selbst überlassen musste. Aber er hatte keine Zeit um ihnen die Vorkommnisse im Schloß genauer zu schildern. Das musste er auf nach der Trauerfeier verschieben. Denn erst einmal was Hannah wichtiger. Der Schulleiter betrat sein Büro und schloß die Tür. Auf den ersten Blick registrierte er, dass Fawkes nicht wie gewöhnlich auf seiner Stange saß. Ich hoffe, Du konntest Robert bei seinem Unterricht behilflich sein, mein Freund, dachte er. Wie immer, wenn Fawkes nicht im Büro war, fehlte Albus etwas. Der Phönix war für ihn eine Art Energie, die ihn erfüllte und ihn immer auf den richtigen Weg führte. Mit einem traurigen Blick auf die leere Stange ging der Schulleiter zu seinem Schreibtisch. Er hatte auf dem Weg in sein Büro ein kleines Memo für seine Kollegen verfasst, in dem er sie über die Trauerfeier für Hannah und die weiteren Umstände informierte. Albus hatte die Trauerfeier für die junge Hufflepuff sehr schnell angesetzt, denn er wollte seinen Schülern nicht das Gefühl geben, dass sie alleine waren. Mit einem Wink seines Zauberstabs vervielfachte sich die Nachricht und die einzelnen Notizen verschwanden, um in den Büro’s der Lehrer und Referendare wieder aufzutauchen.
Albus ging indessen zu der kleinen Kammer am Ende seines Büros, in der er Hannah untergebracht hatte. Er öffnete die Tür mit einem Zauber und betrat dann die kleine dunkle Kammer. Hannah lag da, wie er sie verlassen hatte. Ein dunkler Schatten legte sich über Albus’ Gemüt, als er die Schülerin unter dem Tuch betrachtete. Es war ein schwerer Gang, den er da vor sich hatte. Er musste Hannah’s Eltern ihre tote Tochter übergeben. Und auch wenn das wohl zu den schmerzvollsten Dingen gehörte, die er jemals hatte tun müssen, so wollte er es doch persönlich tun. Das war er Hannah schuldig.

Albus änderte den Anti-Apparier-Zauber, der auf der gesamten Schule lag, so dass er einmal per Portschlüssel das Gelände verlassen und wieder hierher apparieren konnte. Natürlich würde der Zauber nur in dieser kleinen Kammer und nur für ihn aufgehoben, so dass sich niemand sonst diese Möglichkeit zu Nutze machen konnte. Dumbledore verschloss die Tür zwischen seinem Büro und der Kammer. Dann verwandelte er ein Hogwarts-Amulett, das er aus der Tasche gezogen und auf eine Kommode gelegt hatte, in einen Portschlüssel. Anschließend legte er eine Hand an den Tisch, auf dem er Hannah aufgebahrt hatte, und berührte mit der anderen den Portschlüssel. Der Raum verschwamm und kurze Zeit später war der Schulleiter mit Hannah verschwunden …

Zwei Stunden später apparierte Albus in der Mitte der Kammer. Das Hogwarts-Amulett, das er zuvor als Portschlüssel benutzt hatte, hatte er als Andenken an einen Trauerkranz gebunden, den er Hannah’s Eltern mit den Beileidsbekundungen der Lehrerschaft übergeben hatte. Als er nach Hogwarts zurückkehrte war Dumbledore’s Herz umhüllt von Trauer und Schmerz. Eine seiner Schülerinnen zu verlieren war für ihn, als würde er einen Teil von sich selbst verlieren. Der Schulleiter verließ die Kammer und verschloss sie. In dem Moment, in dem er sein Büro betrat, fühlte er trotz des Schmerzes, der ihn gefangen hielt, auch ein Gefühl der Hoffnung. Und ohne dass er sich umsehen musste, wusste Albus, dass Fawkes wieder auf seiner Stange saß. Er konnte dieses Gefühl der Wärme spüren, das der Phönix verbreitete. Und er war froh, dieses Gefühl in diesem Moment zu empfangen. Dumbledore ging zu Fawkes hinüber. Und der Blick, mit dem ihm der Phönix ansah, sagte mehr als tausend Worte. Niemand verstand Dumbledore so gut wie Fawkes. Schweigend strich der Schulleiter dem Vogel über den Rücken, während er aus dem Fenster am anderen Ende seines Büros sah. Es war, als würde das Wetter draußen seine Stimmung wiederspiegeln. Der Himmel war wolkenverhangen und es regnete. Eine ganze Weile verweilten die zwei schweigend in ihrem Gedenken an die tote Schülerin. Und in diesem Moment bestand zwischen dem alten Zauberer und seinem Phönix eine ganz spezielle Verbindung. Beide schöpften Kraft daraus und suchten die Hoffnung, die in ihren Herzen verborgen lag.
Erst als die Stunde der Trauerfeier näher rückte, sagte Albus: „Ich danke Dir, mein Freund.“ Er strich Fawkes ein letztes Mal über das Gefieder und ging dann ans Fenster. Er versuchte, die passenden Worte zu finden, die er später bei der Trauerfeier sagen wollte. Aber es war nicht leicht für so einen traurigen Anlaß Worte zu finden, die dem nur einigermaßen gerecht wurden. Und vorher ausformulierten Reden vertraute Dumbledore schon lange nicht mehr. Wenn es dann soweit war, dann fand er meistens die richtigen Worte. Denn auch wenn man ihm seine Gefühle und Gedanken selten ansehen konnte, so war er doch ein Mensch, der sich in seinem Handeln stark von seinen Gefühlen leiten lassen konnte. Aber er wusste immer, in welchen Situationen das angebracht war und in welchen nicht. Mit einem letzten Blick auf den Phönix, der in Gedanken vertieft zu sein schien, machte sich Albus schließlich auf den Weg in die große Halle …


Tbc: Große Halle - Trauerfeier





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AlbusDumbledore 
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...   Erstellt am 24.09.2006 - 23:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nachdem er Dylan und John verlassen hatte, machte sich Albus auf den Weg in sein Büro. Zum Glück begegnete ihm niemand weiter. Und wenn er auch gerne seine Schüler auf dem Flur begrüßte, so hatte er doch in den paar Minuten, die er durch die Gänge der Schule lief, die Möglichkeit, nachzudenken. Dumbledore wusste, wie ernst die Lage war. Und der endgültige Abschied von Hannah hatte ihm das mehr als bewusst gemacht. Jetzt musste gehandelt werden. Albus wollte alles daran setzen, für die Sicherheit seiner Schüler zu kämpfen - egal, gegen wen, und egal, was es kosten würde. Das hatte er immer getan. Und das würde er auch weiterhin. Darin lag sein Lebensinhalt. Nur wenn er es schaffte, Hogwarts als den sicheren Ort zu erhalten, der er immer war, nur dann würde es ihnen gelingen, eine neue Generation Hexen und Zauberer zu lehren und in die Welt hinaus zu lassen. Junge Menschen, die das Gute in dieser Welt verteidigten und die Welt zu einer besseren machten.

Beinahe lautlos betrat der Schulleiter sein Büro und schloß die große schwere Tür. Fawkes saß auf seiner Stange, als wäre er nie fortgewesen. Und auch wenn es aussah, als würde er schlafen, wusste Albus, dass der Phönix hellwach war. Er hatte auf ihn gewartet. Der alte Zauberer ging zu dem wunderschönen Vogel hinüber uns strich ihm über den Rücken. „Ich danke Dir, mein Freund“, sagte er leise, als Fawkes den Kopf hob und ihn mit Phönixaugen ansah, die scheinbar das ganze Universum widerspiegelten. Obwohl er ihn nicht darum gebeten hatte, war Fawkes auf der Trauerfeier erschienen. Und Dumbledore hatte gespürt, dass sein Gesang den Schüler viel Kraft und Hoffnung geschenkt hatte.





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