| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 10.06.2006 - 02:44 | |
Dumbledore nickte der Lehrerin beipflichtend zu. „Wir werden zusammenarbeiten, Constance. Jeder mit seinen Fähigkeiten.“ Dafür hatte Albus schließlich einst den Phönixorden gegründet. Und er war stets bemüht, Mitglieder zu finden, die jedes Gebiet abdeckten. Auch wenn es schwer war, Leute zu finden, die mit der dunklen Magie vertraut waren und auf die man sich trotzdem verlassen konnte, hatte er einige dergleichen dennoch gefunden. Und sie waren immer eine große Hilfe gewesen und hatten schon manche Gefahr abgewandt. Auch wenn der Orden wohl kaum die Zahl der Todesser ausgleichen konnte, so waren die Erfahrungen der einzelnen Mitglieder und das gemeinsame Ziel doch eine starke Kraft, die man nicht unterschätzen sollte. „Wie ich bei der Schuljahreseröffnung gesagt habe“, fuhr Albus fort. „Wir müssen in schweren Zeiten auf unsere gemeinsame Stärke vertrauen.“ Zwar hatte er bei seiner Rede nicht damit gerechnet, dass so schnell ein Schatten auf das neue Schuljahr fallen würde. Aber er rechnete immer damit, dass irgendetwas passierte. Und angesichts der Ereignisse, die das letzte Schuljahr erschüttert hatten, hatte er mehr denn je versucht, die Schüler zusammenzuschweißen. Und gleiches galt natürlich auch für Lehrer und all die Menschen, die den Mut und die Kraft besaßen, sich gegen das Böse zur Wehr zu setzen.
Erleichtert bemerkte Albus, dass Constance inzwischen wieder wie gewohnt aufrecht im Sessel saß. Sie schien zumindest den ersten Schock allmählig überwunden zu haben. Das gab ihm ein beruhigendes Gefühl. „Wir werden tun, was wir können“, sagte der Schulleiter. Solange er nicht wusste, was genau im Schloß vorging, musste er darauf vertrauen, dass er gemeinsam mit Severus, Remus und anderen eine Antwort finden würde. Doch dafür musste er soviel wie möglich über dieses Wesen, oder was immer es war, in Erfahrung bringen. Deshalb hatte er auch die Frage nach dem Geist gestellt.
Doch leider war Constance’s Schilderung nicht so aufschlußreich, wie er gehofft hatte. Er kannte eine Vielzahl von Geistern und ähnlichen spirituellen Wesen und sie traten in den unterschiedlichsten Formen auf. „Nun, es gibt durchaus welche, die ihre Gestalt verändern können“, sagte Albus nachdenklich. „Aber es kann auch etwas ganz anderes gewesen sein.“ Der Lehrerin war anzusehen, dass es ihr leid tat, das sie nicht mehr helfen konnte. Deswegen sah Dumbledore sie mit einem tröstenden Lächeln an. „Das macht nichts, Constance. Ich bin sicher, dass deine Schilderung uns schon um einiges weiter bringt.“ Das Erlebnis der Lehrerin gab doch einige wichtige Anhaltspunkte bei der Suche nach dem Ursprung der Geschehnisse.
„Kein Problem, ruh Dich etwas aus“, sagte der Schulleiter, als Constance sich verabschiedete. „Auf Wiedersehen.“ Und er sah der Lehrerin nach, als diese sein Büro verließ.
Nachdem sich die Tür geschlossen hatte, zog Dumbledore seinen Zauberstab hervor und ließ den Sessel wieder auf seinen angestammten Platz schweben. Dann ging er zu Fawkes hinüber und sah dem Vogel in die Augen. „Was meinst Du dazu, mein alter Freund?“ Er erwartete keine wirkliche Antwort. Aber es gab Albus immer wieder ein beruhigendes Gefühl, den Phönix an seiner Seite zu wissen. Er war für den alten Zauberer mehr als nur ein Haustier. Fawkes gab einen leisen Laut von sich und sein Blick wanderte zu einem Foto, das über Dumbledore’s Schreibtisch hing. Der Schulleiter folgte dem Blick seines Phönixs. Das Gemälde zeigte das Schloß vor einigen hundert Jahren. Doch er verstand nicht ganz, worauf Fawkes hinaus wollte. Da spürte er dessen Schnabel auf seiner Hand. Als er dem Blick seines gefiederten Freundes erneut folgte, landete er bei einem Foto, dass seinen Vorgänger Professor Dippet vor der Schule zeigte. Doch im letzten Moment entdeckte Albus noch etwas anderes. Ein Geist war gerade eben aus diesem Bild verschwunden und tauchte im daneben hängenden Gemälde wieder auf. „Guten Tag, Sir Nicholas“, rief Dumbledore ihm zu. Der Geist beendete seinen Flug durch die gemalte Hogwarts-Geschichte. „Was gibt es?“, fragte Albus. Doch der Hausgeist von Gryffindor schien etwas verwirrt zu sein und antwortete nicht gleich.
Signatur

~Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind … sondern unsere Entscheidungen.~ |
|
|
MinervaMcGonagall  Ordensmitglied Stellvertretende Schulleiterin Hauslehrerin von Gryffindor Lehrerin für Verwandlung Animagus

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 52 Nachricht senden | Erstellt am 20.06.2006 - 12:26 | |
ooc: Robert und Minerva sind jetzt vor der Tür angekommen, ich habe mir auch erlaubt, bereits zu klopfen. Ist alles in meinem Post auf den Gängen nachzulesen! 
Signatur
 |
AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 21.06.2006 - 12:28 | |
Albus sah dem Hausgeist von Gryffindor einige Sekunden in die Augen. So kannte er diesen überhaupt nicht. „Geht es Ihnen gut?“ Nicholas zuckte zusammen, so als hätte der Schuleiter ihn aus einem Traum gerissen. „Oh Professor Dumbledore“, antwortete er, „nein, mir geht es gut.“ Aber so ganz konnte Dumbledore den Worten des Hausgeistes keinen Glauben schenken. Umso mehr, als Sir Nicholas im nächsten Moment auch schon durch die Wand verschwunden war. Albus drehte sich wieder zu seinem Phönix um. „Sonderbar, findest Du nicht?“ Er sah aus, als wollte er mir etwas Wichtiges mitteilen. Der Schulleiter streichelte seinem Phönix über das Gefieder, als plötzlich Nicholas vor ihm auftauchte. „Seltsame Dinge gehen im Gemeinschaftsraum der Gryffindors vor sich“, sagte der Hausgeist mit einer für ihn sehr sonderbar verunsicherten Stimme. „Heulen, Rasseln …“ Albus nickte. Er hatte sich schon gedacht, dass diese Geräusche in der ganzen Schule zu hören gewesen waren. Und als könnte der Hausgeist seine Gedanken lesen: „Wie in der ganzen Schule, aber …“ Der fast kopflose Nick stockte kurz, ehe er hinzufügte: „Dieser erschreckende Schrei … der war nur bei uns zu hören, sagen die anderen Geister.“ Der Schulleiter sah den Hausgeist beruhigend an. Dass dieser das Wort “erschreckend“ in diesem Tonfall in den Mund nahm, sagte Albus einiges. Wo immer der Schrei herkam, er musste sehr beängstigend gewesen sein, wenn selbst ein Geist wie Nick sich davor fürchtete. Der Schulleiter sah dem Geist in die Augen und sagte: „Danke, Sir Nicholas.“ Dann fügte er hinzu: „Sie haben nicht zufällig eine Ahnung, woher dieser Schrei oder diese seltsamen Geräusche kamen?“ Doch der Hausgeist schüttelte nur den Kopf. „Hab ich mir fast gedacht“, entgegnete der Schulleiter mehr zu sich selbst und ihn überkam ein ungutes Gefühl.
Plötzlich hörte er ein leises Klopfen an seiner Tür. Sir Nicholas wollte sich sofort aus dem Staub machen. Doch Albus konnte ihm noch hinterher rufen: „Seien Sie so gut, und halten Sie die Augen und Ohren offen, Sir Nicholas. Wir müssen herausfinden, was hier vor sich geht.“ Der Hausgeist von Gryffindor tippte sich mit der ausgestreckten rechten Hand an die Stirn: „Jawohl, Sir.“ Dann verschwand er durch die Bürotür. Albus registrierte erleichtert, dass es dem Geist offenbar schon wieder besser ging. Denn wenn er Mut genug hatte, sich seinen Besucher anzusehen, konnte der Schreck ihm nicht mehr so tief im Nacken sitzen. „Herein“, rief Dumbledore mit kraftvoller Stimme. Und er hoffte, dass Nick nicht einen verängstigten Erstklässler vor seiner Tür fast umgeflogen hatte. Die Tür im Blick, ging der Schulleiter langsam zu seinem Schreibtisch.
ooc: und danke für die Info. ^^
Signatur

~Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind … sondern unsere Entscheidungen.~ |
RobertLewis  Ordensmitglied Lehrer für PMG

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 97 Nachricht senden | Erstellt am 28.06.2006 - 16:18 | |
Robert wartete mit Minerva vor der Tür zum Büro des Schulleiters. Er wusste nicht was er sagen sollte. Die Stille, die nach Minervas Klopfen eingetreten war, war unerträglich. Dann endlich kam des erwartete Herein, doch vorher schwebte ein Geist durch die hölzerne Tür zum Büro von Dumbledore. Robert wich instinktiv einen Schritt zurück, bis er erkannte, dass es sich nur um den Hausgeist von Gryffindor gehandelt hatte. Erleichtert atmete Robert wieder aus und schaute dann zu Minerva, die noch in Gedanken versunken schien. Deshalb öffnete er die Tür und ging diesmal vor, sonst würde er ja der Dame den Vortritt lassen.
Er stand vor dem Schulleiter und wusste nicht wo er anfangen sollte.
"Professor... es ist etwas Schlimmes passiert" Er dachte an das Heulen, aber das hatte Dumbledore mit Sicherheit schon mitbekommen.
"Das Heulen und Kratzen haben Sie bestimmt schon bemerkt, aber im Kerker ist mehr vorgefallen. Minerva und ich haben dort die Leiche einer Schülerin gefunden." Sofort als Robert zu Ende gesprochen hatte, wurden seine Gedanken zurück zu Hannah gelenkt, wie sie leblos am Boden des Kerkers gelegen hatte. In einer Blutlache und mit den Schnittwunden am Körper. Auch wenn es absurd klang, Robert dachte kurz an seine Schwester Jenny, die seit mehreren Jahren verschwunden war und die auch tot sein konnte. Einfach so, wie das Mädchen das nun in der Kerkerzelle lag.
Robert schaute zu Minerva um zu sehen, ob er etwas wichtiges vergessen hatte, an die Zeichen an der Wand dachte er in diesem Moment gar nicht, er war vollkommen auf die Leiche fixiert. Auch wusste er nicht, was für eine Reaktion von Dumbledore zu erwarten hatte. Wenn man es ihm erzählt hätte, wäre er furchtbar geschockt gewesen, doch konnte der junge Lehrer nicht wissen, dass schon ein paar seiner Kollegen dem Schulleiter von ihren Erlebnissen berichtet hatten. Also schaute er den Anführer des Phönixordens abwartend an.
Signatur

~ he is the beastmaster ~ |
MinervaMcGonagall  Ordensmitglied Stellvertretende Schulleiterin Hauslehrerin von Gryffindor Lehrerin für Verwandlung Animagus

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 52 Nachricht senden | Erstellt am 01.07.2006 - 20:37 | |
Minerva zuckte leicht zusammen, als plötzlich ein Geist durch die Tür schwebte. Sie trat einen Schritt zurück, bevor sie ihn erkannte und überrascht ansah.
"Sir Nicolas?", sagte sie fragend, aber der Hausgeist ihres Hauses lächelte sie nur abwesend an und bedeutete ihr, dass sie nun das Büro betreten könne. Dann schwebte er davon.
Minerva schüttelte den Kopf, beschloss dann aber, sich später Gedanken über das sonderbare Verhalten des Geistes zu machen. Jetzt stand erst einmal der Bericht im Vordergrund, mit dem Robert begann, nachdem sie eingetreten waren.
Sie lies ihn erst ausreden und nickte dann zustimmend. Noch ergriff Albus nicht das Wort, sodass sie noch einige Details hinzufügte, die ihnen aufgefallen waren:
"Die Todesursache war ein starker Blutverlust, ausgelöst durch das Durchtrennen der Pulsadern an beiden Unterarmen. Mit dem Blut hat die Schülerin vor ihrem Tod offenbar noch ein Symbol an die Wand gemalt, das einem Pentagramm entfernt ähnlich sieht. Robert und ich vermuten, dass sie ein Ritual durchführen wollte. Wir haben die Leiche in eine abschließbare Kerkerzelle gebracht und dafür gesorgt, dass die Schüler keinen Zutritt dazu haben"
Abwartend sah sie Albus an. Sicher hatte er noch einige Fragen oder würde sie jetzt bitten, ihn zum Ort des Geschehens zu bringen. Auf beides war sie nicht sonderlich erpicht, aber sie wusste auch, dass sie keine Wahl hatte. Hoffentlich würde sich diese Sache schnell aufklären, auch wenn die Ballung von seltsamen Ereignissen in der letzten Zeit eher auf das Gegenteil hinwies.
Signatur
 |
AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 02.07.2006 - 11:49 | |
Albus sah Robert und Minerva sein Büro betreten. Und schon in dem Moment, wo die beiden über seine Türschwelle traten, wusste Dumbledore, dass die Nachricht, die ihn diesmal erwartete, alles andere in den Schatten stellte. Er sah es nicht nur den beiden Lehrern im Gesicht an. Nein, er konnte es auch fühlen – an ihnen, aber auch an der seltsamen Stille, die er plötzlich in seinem Büro vernahm. Und so bot er wortlos den beiden einen Platz vor seinem Schreibtisch an, auch wenn er selbst noch stand. Doch da begann Robert schon zu erzählen. Man sah es dem Schulleiter nicht an. Doch in dem Moment, als der Lehrer den Leichenfund erwähnte, schnürte sich Albus’ Herz zusammen. Und aus Fawkes’ Richtung war ein fast stummer Schrei zu vernehmen, der die Stille nur noch verstärkte.
Dumbledore merkte, dass Robert kaum weitersprechen konnte und sich hilfesuchend an Minerva wandte. Er konnte ihn gut verstehen. Es musste eine schreckliche Situation für ihn gewesen sein. Und Albus konnte sich gut vorstellen, wie sich beide jetzt fühlten. Dennoch schien Minerva nach außen erstaunlich gefasst zu sein, als sie Robert’s Bericht ergänzte. Doch Dumbledore kannte sie schon sehr lange, und er wusste, wie es wirklich in ihr aussah. Darum ließ der Schulleiter die Verwandlungslehrerin auch erst ausreden.
Es gab nur wenige Situationen im Leben, in denen Albus keine tröstenden Worte für die Menschen hatte. Momente, in denen er selbst mit sich um seine Fassung ringen musste. Dies hier war ein solcher Moment. Nach außen wirkte der Schulleiter wie immer sehr gefasst, auch wenn sein Blick und seine Haltung für diejenigen, die ihn sehr gut kannten, mehr verriet. Und anstatt der tröstenden Worte, die er den beiden Lehrern gerne gesagt hätte, fragte er leise: „Wer ist es?“ Ihm hätte es selbstverständlich um jeden Schüler leid getan, den dieses grauenvolle Schicksal ereilte. Aber er wollte dennoch wissen, welches Lächeln er nie wieder auf dem Schulgelände sehen würde.
Während er auf eine Antwort wartete, ging Albus langsam um seinen Schreibtisch herum und zu seinem Phönix, der mit einem Blick in die Runde sah, der genau das ausdrückte, was vermutlich alle in diesem Raum bewegte – tiefe Trauer.
Signatur

~Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind … sondern unsere Entscheidungen.~ |
RobertLewis  Ordensmitglied Lehrer für PMG

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 97 Nachricht senden | Erstellt am 02.07.2006 - 17:23 | |
Robert hatte sich nicht gut gefühlt, als er mit Minerva das Büro des Schulleiters betreten hatte. Das war aber auch vertändlich, schließlich waren die beiden Überbringer einer sehr schrecklichen Nachricht, dem Tod einer Schülerin in den Mauern von Hogwarts. Aber Robert fühlte sich auch nicht besser, nachdem er seinen Bericht beendet hatte, nun hatte er auch noch den Schulleiter mit der Angelegenheit belastet, aber hatte er eine Wahl gehabt? Schließlich war Dumbledore der Einzige, der etwas tun konnte und vielleicht der Einzige, der trotzallem noch seine überall geschätzte Ruhe ausstrahlen konnte.
Robert hatte einiges vergessen und wahr froh, dass seine Kollegin seinen Bericht ergänzte. Robert wartete auf die Reaktion des Schulleiters und blieb stehen, als Dumbledore auf die Stühle deutete, er wollte nun nicht sitzen, das würde nicht zu der Situation passen, denn gemütlich machen, wollte er es sich keinesfalls und Kraft genug hatte er noch. Der fast stumme Schrei des Phönix erschütterte ihn und er konnte langsam spüren, wie sich eine bedrückende Atmosphäre im Büro verbreitete. Wenn selbst Fawkes traurig war, dann konnte es dem Schulleiter auch nicht besser gehen. Diesem konnte man aber nicht ansehen, was in seinem Innern vorging, so wie immer. Aber Robert hatte eine Vermutung und als Dumbledores tröstende Worte ausböieben, wusste er, dass er recht hatte.
Er fragte nach dem Namen der Schülerin und Robert musste kurz überlegen. In seinem Kopf schwirrte ein Name umher. Hannah... ja so hiess sie glaub ich...zumindest hab ich in Erinnerung, dass Minerva diesen genannt hatte
"Sie hieß Hannah Lawrence und war in Hufflepuff. Wir wissen nicht wieso sie das getan hatte... ich denke es wird nun nötig den Orden einzuschalten... nach einen Todesfall..." Robert fühte sich so nutzlos, er wusste nicht, was er tun sollte und konnte. Zu sehr hatte ihn die ganze Geschichte mitgenommen, mehrmals hatte er Jenny vor sich gesehen und gehofft, dass sie nicht irgendwo genauso gelegen hatte wie Hannah. Er verdrängte den Gedanken an Jenny und konzentrierte sich auf Fawkes, der genauso unglücklich aussah wie Rob sich fühlte. Er wollte einfach, dass alles vorbei war, am Besten nicht mal geschehen...doch das ging ja nicht. Hoffentlich hatte Dumbledore einen Lösungsvorschlag parat.
Signatur

~ he is the beastmaster ~ |
MinervaMcGonagall  Ordensmitglied Stellvertretende Schulleiterin Hauslehrerin von Gryffindor Lehrerin für Verwandlung Animagus

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 52 Nachricht senden | Erstellt am 04.07.2006 - 17:24 | |
"Hannah Lawrence, 5. Klasse Hufflepuff", sagte Minerva tonlos, obwohl auch Robert schon eine Antwort gegeben hatte. Ihr Blick war Albus nicht gefolgt, als er aufgestanden und zu Fawkes gegangen war, sondern noch immer starr auf den Schreibtisch gerichtet. Sie blinzelte und zwang sich, den Blick wieder auf Albus zu richten und gleichzeitig die Tränen zu unterdrücken. Sie wollte jetzt nicht weinen, denn das würde keine Probleme lösen, sondern alles nur noch schlimmer machen.
"Wir sollten Severus wegen dem Symbol benachrichtigen. Möglicherweise ist Hannahs Ritual der Auslöser für die Unheimlichen Vorfälle gewesen. Wir sollten versuchen, die Auswirkungen des Rituals erfassen, bevor noch weitere Schüler zu Schaden kommen", schlug sie dann vor.
Natürlich war Hannah wichtig, doch sie war tot, für sie konnten sie nichts mehr tun. Jetzt mussten sie erst einmal dafür Sorgen, dass die anderen Schüler in Sicherheit waren und keine Panik ausbrach.
"Emma und Bright Abbott haben die Leiche gefunden. Wir sollten sie in die Obhut von Madame Pomfrey geben, bevor sie den anderen Schülern Angst machen und eine Panik ausbricht", fügte sie dann noch hinzu.
Sich jetzt um solche Dinge zu kümmern, die nicht direkt mit Hannah zu tun hatten, war angenehmer, da sie da nicht immer wieder das bleiche, blutüberströmte Gesicht vor sich sah.
Sie sah Albus an und wartete ab, für was er sich entscheiden würde. Wahrscheinlich würde er den Tatort sehen wollen, aber vielleicht entschied er sich, dass etwas anderes vorerst wichtiger war. Insgeheim hoffte Minerva letzteres. Sie wusste nicht, wie lange sie da noch aushalten würde.
[Dieser Beitrag wurde am 08.07.2006 - 12:22 von MinervaMcGonagall aktualisiert]
Signatur
 |
AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 09.07.2006 - 03:18 | |
Während Albus schweigend neben seinem Phönix stand, hörte er Robert’s Antwort zu. Hannah Lawrence, dachte er. Ein wundervoller Mensch … Für ihn war fast jedes Leben lebenswert. Und umso mehr betrübte es Dumbledore jedes Mal, wenn er nicht da sein konnte, um eines zu retten. Der Schulleiter bemerkte, dass Minerva einige Zeit brauchte, um ihn anzusehen. Er spürte wie sehr sie die ganze Sache mitnahm. Aber als die Verwandlungslehrerin weitere Ausführungen machte, bewunderte er wieder einmal die Kraft und Sachlichkeit, die seine Kollegin in solchen Situationen aufbringen konnte. Auch wenn diese hier mit Hannah sicher eine der schlimmsten war, die sie je erlebt hatte. Und Albus fühlte, dass auch Robert versuchte, sich auf die Sache konzentrieren, was ihm sichtlich nicht leicht fiel.
Wieso hat sie das getan?, fragte er sich die ganze Zeit. Eine so aufgeweckte Schülerin, voller Lebensfreude … Doch dann konzentrierte sich Albus wieder auf die Dinge, die jetzt zu regeln waren. An Robert gewandt sagte er: „Der Orden ist schon hier.“ Seine Worte waren von einem Tonfall begleitet, der trotz der traurigen Situation Zuversicht verbreiten sollte. Glücklicherweise hatte Dumbledore bereits vor Beginn des Schuljahres dafür gesorgt, dass einige Mitglieder des Phönixordens sich in und um die Schule aufhielten. Und schließlich waren die beiden Lehrer, die diese traurige Nachricht überbringen mussten, auch Teil des Ordens.
„Das ist gut möglich, Minerva“, antwortete Albus seiner Kollegin. Vielleicht wollte sie tatsächlich irgendetwas heraufbeschwören. Und das Heulen und Rasseln hatten irgendetwas damit zu tun. Und beides endete mit ihrem letzten Herzschlag… Doch Albus wollte keine Spekulationen anstellen, ehe er nicht den Ort des Geschehens gesehen und Severus’ Rat eingeholt hatte. Auch sonst fand der Schulleiter Minerva’s Vorschläge sehr vernünftig. Er überlegte kurz, wem von beiden er es wohl am ehesten zumuten konnte, ihn zu der Toten zu begleiten. Immerhin hatten sowohl Minerva als auch Robert für den heutigen Tag eigentlich schon genug erlebt. Dumbledore vermutete, dass Minerva durch Arbeit am besten abgelenkt wäre. Deswegen entschied er sich dafür, dass Robert ihn zu Hannah führen sollte. „Minerva, bitte verständige Severus. Dann kümmere dich als erstes um die beiden Abbott-Geschwister. Wenn sie Hilfe benötigen sollten, bring sie zu Poppy.“ Er konnte sich nur annähernd vorstellen, wie es den beiden jetzt gehen musste. Sie waren gerade erst nach Hogwarts gekommen und dann mussten ausgerechnet diese beiden Hannah finden.
In einem traurigen Tonfall fügte Albus hinzu: „Und bitte verständige Ben und Hannah’s Eltern.“ Er hatte in seinem Leben schon so viele Leute getroffen, die ihre Kinder beerdigen mussten. Und er wünschte dieses Schicksal wirklich niemandem. Aber in letzter Zeit nahmen derartige Trauerfälle zu und es erschwerte sein Herz jedes Mal auf’s Neue. Und Dumbledore war sich sicher, dass Hannah’s Hauslehrer genauso geschockt sein würde, wie alle hier. Aber er musste es erfahren.
Signatur

~Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind … sondern unsere Entscheidungen.~ |
RobertLewis  Ordensmitglied Lehrer für PMG

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 97 Nachricht senden | Erstellt am 10.07.2006 - 17:13 | |
Robert fühlte sich kraftlos und furchtbar traurig. Zwar hatte er die Schülerin nicht persönlich kennengelernt, aber schließlich war sie eine Unschuldige, gerade mal 15 Jahre alt und in dem Alter sollte niemand überhaupt an den Tod denken und schon gar nicht sterben. Noch immer hielt der junge Lehrer den Blick des Phönix stand. Robert fühlte sich nicht in der Lage den Schulleiter in die Augen zu schauen, viel zu große Angst hatte er, dass er darin etwas entdecken konnte, was ihm alle Hoffnung nehmen konnte und der flammenrote Vogel faszinierte ihn auf eine gewisse Art und Weise. Wie wird es wohl den Schülern ergehen, wenn sie von Hannahs Tod erfahren? Wenn noch nicht mal wir Lehrer oder Albus Dumbledore das verstehen können?... Ich muss zugeben, dass mir die dunklen Künste niemals zuvor soviel Angst gemacht haben...
Robert schaute zu Dumbledore, als dieser ihm bestätigte, dass der Orden bereits hier war. Robert nickte und ging in Gedanken die Liste mit den Namen derer die Mitglieder im Orden des Phönix waren durch. Es waren nicht viele Lehrer Mitglied, aber wenigstens ein paar, einige Auroren und Mitarbeiter des Ministeriums... und natürlich auch er selbst. Bisher hatte der Orden viel erreichen können, warum sollte er auch ausgerechnet nun nichts ausrichten können? Dumbledores Gesichtsausdruck brachte zwar Trauer zum Ausdruck, aber es war auch ein Hoffnungsschimmer zu erkennen. Man durfte nur niemals aufgeben und musste auf einander vertrauen. Aber das sagte sich so leicht, seine Schwester war immer noch nicht gefunden und die Chance, dass sie nach 6 Jahren noch lebend gefunden werden konnte, war sehr klein. Doch nun ging es ja nicht um seine Schwester, sondern um die Schule und in erster Linie war er Lehrer und Ordensmitglied. Den ersten Teil ihrer Arbeit hatten sie dadurch erfüllt, dass sie die Leiche der Schülerin weggeschlossen hatten. Auch den Schulleiter hatten sie benachrichtigt, nun musste Dumbledore selbst in den Kerker hinuntersteigen. Robert bekam mit, dass der Schulleiter seiner Stellvertreterin mehrer Aufgaben auferlegte und ihm keine. So würde es wohl Roberts Pflicht sein, noch einmal nach Unten zu gehen.
"Professor, dann werde ich Sie in den Kerker begleiten." Robert schaute noch einmal kurz zu Minerva und musste feststellen, dass es wohl wirklich das Beste war, wenn sie nicht noch einmal an den Ort von Hannahs Tod zurückkehren musste.
Signatur

~ he is the beastmaster ~ |