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AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 11.05.2006 - 17:47 | |
Dumbledore stand in seinem Büro am Fenster und sah hinaus. Draußen tummelten sich bei schönstem Wetter die Schüler. Ein Lächeln huschte über das Gesicht des Schulleiters. Ein neues Schuljahr brachte immer frischen Wind. Und es war eine Wohltat das Lachen der Schüler zu hören. Wenn nur nicht diese bedrückende Stille über der Welt liegen würde. Auch das schöne Wetter konnte darüber nicht hinwegtäuschen. Albus spürte es. Es war wie ein Schleier, der sich nicht nur draußen über die Erde erstreckte, sondern auch über sein Gemüt. Wie schon im vergangenen Schuljahr war Albus sehr um seine Schüler besorgt. Er war sich sicher, dass Lord Voldemort alles daransetzen würde, Hogwarts zu vernichten. Sein Haß gegen Muggelgeborene und ihn persönlich war ungebrochen. Doch Dumbledore würde seine Schüler mit seinem Leben verteidigen. Und das wusste Voldemort.
Der Schulleiter sah in den leicht bewölkten Himmel und dann wieder auf die Ländereien. Welch dunkle Schleier auch immer auf seinem Gemüt lagen, das Leben, das in Hogwarts wieder tobte, gab ihm Hoffnung. Er wollte mit seinen Kollegen alles tun, um die Schüler auf das vorzubereiten, was sie draußen vielleicht schon bald erwarten würde. Deswegen hatte er auch Severus endlich den Posten des Lehrers für Verteidgung gegen die dunklen Künste gegeben. Egal was das Kollegium oder das Ministerium dazu sagten, er hatte vollstes Vertrauen in Severus. Und in seinen Augen gab es kaum jemanden, der besser als Professor Snape wusste, wie leicht man in Voldemort’s Fänge geraten konnte. Er kannte den dunklen Lord und seine Machenschaften. Also wer konnte die Schüler besser als er lehren, diese zu erkennen und sich davor in Acht zu nehmen?
Natürlich machte sich Albus manchmal ein wenig Sorgen um Severus. Er war mitten im Rat des Feindes und stand immer auf Messer’s Schneide. Aber andererseits hatte der Ordensführer auch Vertrauen in Snape’s Fähigkeiten. Solange hatte er es geschafft, unauffällig zu bleiben. Und Dumbledore hoffte, dass Severus den Schülern vermitteln konnte, wie sie sich im richtigen Moment zu verteidigen hatten.
Immerhin haben wir erst vor ein paar Monaten gesehen, wie leicht Lord Voldemort es fertig bringt, Menschen zu manipulieren. Mit Schrecken dachte Dumbledore daran, wie Voldemort Harry ins Ministerium gelockt hatte. Das war ein Tag, den Albus nie vergessen würde. Er hätte Harry verlieren können, und damit auch seine größte Hoffnung auf einen Sieg gegen Lord Voldemort.
Albus versuchte, diesen Gedanken abzuschütteln. Harry lebte! Und doch hatten sie diesen Tag teuer bezahlt. Sirius’ Tod war mehr als nur ein Opfer. Er war nicht nur ein unverzichtbares Mitglied des Ordens gewesen. Sirius war vor allem auch der Hoffnungsschimmer und die Zuflucht in Harry’s Leben. Dumbledore wusste, dass der junge Gryffindor sehr an den Freunden seiner Eltern hing. Sie waren für ihn wie ein Tor in die Vergangenheit. Durch sie sah er seine Eltern. Lily & James. Auch für den Ordensführer war ihr Tod ein großer Verlust gewesen. Doch niemand konnte wirklich nachvollziehen, wie es in Harry aussah. Albus hatte den Gryffindor gesehen, wie er vor dem Spiegel ‚Nerhegeb’ stand. Und er konnte nur erahnen, wie sehr Harry nun auch noch unter dem Verlust von Sirius zu leiden hatte.
Der Schulleiter versuchte alles, um Harry das Leben zu erleichtern. Aber er konnte nicht immer für ihn da sein. Der Gryffindor musste seine Stärke selbst wiederfinden. Und er durfte sich nicht in seine Trauer verkriechen. Harry musste neuen Mut und neue Hoffnung schöpfen – trotz des Verlustes. Dumbledore hatte lange mit sich gerungen, ob er Harry den Posten des Schulsprechers geben sollte oder nicht. Doch letztendlich hatte er es getan, damit der Junge eine Ablenkung erhielt. Mit der Aufgabe als Schulsprecher hat er gewisse Verpflichtungen und trug eine große Verantwortung. Und Albus hoffte, dass ihn das auf andere Gedanken brachte. Harry musste über Sirius’ Tod hinwegkommen – je schneller, desto besser. Egal, wie schmerzhaft es auch war.
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~Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen, wer wir wirklich sind … sondern unsere Entscheidungen.~ |
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AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 14.05.2006 - 12:50 | |
Noch eine Weile stand Albus am Fenster und blickte hinaus auf die Ländereien. Er beobachtete die Schüler, wie sie bei dem schönen Wetter zum See strömten, andere auf dem Quidditchfeld trainierten und wieder andere einfach nur die Sonne genossen. „Eine friedliche Ruhe …“, murmelte der Schulleiter leise. Ja, das war es, was über dem Schloß lag. Er seufzte. Wie lange würde es wohl noch so bleiben? Würde Voldemort’s Macht vor Hogwarts Halt machen? Dumbledore konnte es nur hoffen. Zu schrecklich war es, sich auszumalen, was andernfalls alles geschehen konnte.
Etwas bedrückt wandte sich der Schulleiter seinem Schreibtisch zu. Wie immer zu Beginn eines Schuljahres hatte er viel zu tun. Es hatten sich einige Briefe von besorgten Eltern angesammelt, die um die Sicherheit ihrer Kinder fürchteten. Nur zu gut konnte Albus sie verstehen. Aber er versuchte, die aufgebrachten Eltern zu beruhigen. Absolute Sicherheit konnte man wohl nirgends mehr finden, aber Hogwarts war immernoch einer der sichersten Orte der Welt. Und so hoffte er, dass er die Eltern mit seinen Worten beruhigen konnte. Immerhin tat er alles, um den Schülern ein sicheres Schuljahr zu garantieren. Anschließend blätterte Albus durch die weiteren Unterlagen, die sich noch auf seinem Schreibtisch angesammelt hatten. Anweisungen des Ministeriums, die er vermutlich eh nicht sonderlich beherzigen würde … Warnungen von Auroren … und Hinweise seiner Ordensmitglieder, auf etwaige dunkle Ereignisse …
Während er über einigen Briefen des Ministeriums brütete, überkam Dumbledore plötzlich ein seltsames Gefühl. Es war wie ein Stich mitten ins Herz. Besorgt blickte Albus von seiner Arbeit auf und lauschte. Doch es war kein Geräusch zu hören und auch sonst fiel ihm nichts Ungewöhnliches auf. Dennoch fühlte Dumbledore, dass etwas passiert war. So erging es ihm öfter, und er hatte sich noch nie geirrt. Ja, jetzt konnte er es deutlich spüren … etwas Schreckliches war geschehen. Und es war in Hogwarts passiert. Das sagte ihm sein Herz. Und so sehr sich sein Verstand auch dagegen wehrte, er wusste, dass es die Wahrheit war.
Zutiefst besorgt stand der Schulleiter auf und trat ans Fenster. Draußen wirkte immernoch alles friedlich. Die Schüler huschten wie eh und je über die Ländereien. Niemandem war anzusehen, dass er etwas Ungewöhnliches gesehen hatte. Und dennoch wusste Dumbledore im Herzen, dass etwas Schreckliches geschehen war … in den Mauern von Hogwarts.
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FloraSprout  Lehrerin für Kräuterkunde

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 64 Nachricht senden | Erstellt am 15.05.2006 - 00:21 | |
Erst als Flora den Korridor erreicht hatte, in dem das Büro des Schulleiters lag, wurde sie langsamer. Auch wenn das Heulen und Rasseln nicht leiser wurde, so fühlte sie sich doch sicherer und auch ein wenig erleichtert, als sie den rettenden Wasserspeier erreicht hatte. Schnell sagte sie das Passwort und als der Wasserspeier zur Seite gesprungen war, stieg sie langsam die Treppe hinauf. Sie konnte nicht mehr schnell Laufen und Treppensteigen, nach diesem Dauerlauf, war nicht gerade einfach. Als sie oben angekommen war lehnte sie sich erstmal für einen Moment an die Wand neben der Tür und schloss die Augen, sie versuchte das Heulen auszublenden, doch ohne Erfolg, es schien sogar immer noch lauter zu werden und dröhnte in ihrem Kopf. Sie fühlte sich an ihre Vergangenheit erinnert, als sie sich ausgerechnet in einen Todesser verliebt hatte und dieser sie gequält hatte. Es konnte gut sein, dass es sich wieder um Todesser handelte, aber gewiss war es schwarze Magie und die hatte Flora schon immer größte Angst gemacht, da sie nur eines konnte: zerstören.
Die Professorin schlug die Augen wieder auf und klopfte an, auch wenn es bei diesem Lärm so gut wie überflüssig war. Sie zögerte kurz, dann wusste sie, dass es kein Zurück mehr gab, die Schüler zählten auf sie und das war das Wichtigste. Sie drückte die Klinge hinunter und öffnete die Tür. Flora betrat das Büro und ihr Blick fiel auf den Schulleiter, der aus dem Fenster schaute.
"Professor Dumbledore... es ist etwas schlimmes passiert... eine Erscheinung im Waschraum der Ravenclaws und dann dieses Heulen..." Flora schien langsam überfordert zu sein, auch das Heulen und Rasseln trug einen großen Teil dazu bei, dass sie langsam die Nerven verlor. Sie lies sich auf einen der Stühle vor dem Schreibtisch des Schulleiters sinken und blickte Dumbledore erschöpft an
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AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 15.05.2006 - 23:13 | |
Während Dumbledore noch in sein Herz hörte, war plötzlich ein furchtbares Heulen zu hören. Gerade lag dem Schulleiter ein “Peeves, laß das!“ auf den Lippen, aber dann bemerkte er, dass dies nie und nimmer Peeves sein konnte. Auch wenn der Poltergeist immer eine Menge anstellte, würde er sich solche Geräusche nie wagen, schon garnicht in seinem Büro. Albus versuchte, sich zu konzentrieren und den Ursprung des Rasselns und Heulens zu orten. Aber es war, als käme es von allen Seiten … als käme es von hinter den Wänden. Noch hatte der Schulleiter keine Erklärung dafür. Jetzt versagte das Wissen des sonst so beinahe allwissenden Zauberers. Doch ehe er noch weiter darüber nachdenken konnte, woher das Heulen kam, vernahm Albus, wenn auch bei dem Krach kaum hörbar, ein Klopfen. „Herein“, sagte er und schaute auf die Tür. Vermutlich war sein Büro nicht das Einzige, in dem die seltsamen Geräusche zu hören waren. Doch es war kein besorgter Schüler, der in der Tür erschien. Es war Flora.
Albus erschrak ein wenig, als er in das Gesicht der Lehrerin sah. Professor Sprout wirkte sehr angeschlagen und verwirrt. Auch wenn das bei dem Geheule kein Wunder war, nahm der Schulleiter nicht an, dass sie deswegen so verwirrt war. Dumbledore erinnerte sich an das komische Gefühl, dass er vorhin gehabt hatte. Sie ist deswegen gekommen …, dachte er. Das etwas geschehen war – etwas Schreckliches, dass wusste Albus ja. Nur was es genau war …
Der Schulleiter beobachtete, wie sich Flora auf einem Stuhl niederließ. Er ging ebenfalls zurück zu seinem Schreibtisch, während ihm die Kräuterkunde-Lehrerin erzählte, was passiert war. Albus versuchte ruhig zu bleiben, zumal Flora offenbar kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand. Er zauberte ihr einen Beruhigungstee, als sie zu Ende gesprochen hatte. Erscheinung im Waschraum … Dumbledore glaubte nicht, dass das, was er vorhin gespürt hatte, in Flora’s Erzählung passte. Dennoch war er sehr besorgt. Alleine das unerklärliche Heulen war schon beunruhigend genug. Doch die Stimme des Schulleiter war ruhig, als er der Lehrerin die Frage stellte: „Was ist im Waschraum geschehen, Flora?“
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FloraSprout  Lehrerin für Kräuterkunde

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 64 Nachricht senden | Erstellt am 16.05.2006 - 23:03 | |
Flora hatte sich in den Sessel fallen lassen und einige Worte gesagt, doch dann versagte ihre Stimme. Das Heulen und Rasseln zerrte an ihren Kräften und sie fühlte sich fix und fertig. Wie sehr hatte sie doch Angst vor unnatürlichen Geräuschen, wenn nun auch noch das Schloss in Dunkelheit getaucht werden würde, dann würe Flora wohl einen Nervenzusammenbruch erleiden. Sie ergriff die dampfende Teetasse und nahm erstmal einen großen Schluck, gut, dass der Tee nicht zu heiß war. Schon merkte sie, wie die beruhigende Wirkung einsetzte. Floras Herz donnerte nicht mehr so schnell wie vorher und auch ihr Atmen wurde ruhiger. "Danke..." Mittlerweile hatte sich zu dem Heulen noch ein Rasseln hinzugesellt, dass den bedrohlichen Eindruck noch verstärkte. Doch Flora konzentrierte sich auf die Antwort, die Dumbledore von ihr verlangte. Der Beruhigungstee half ihr, das Rasseln etwas auszublenden und klare Gedanken zu fassen. Mit leicht zitternder Stimme erzählte sie dem Schulleiter was sie von Kate erfahren hatte.
"Das Ganze ist einer Schülerin aus Ravenclaw, Kate Line, im Mädchenwaschraum passiert. Sie hatte in den Spiegel geschaut und auf einmal war dort eine blasse Fratze mit glühenden Augen. Die eine Hälfte des Gesichts war verbrannt, die andere hing in Fetzen herunter..." Vor Floras Inneren Auge erschien das Monster was Kate gesehen hatte, so als hätte sie es selbst im Spiegel gesehen... "Dann fiel Kate hin und Blut tropfte von ihren Wangen herunter, dann waren Stimmen zu hören, die ihren Namen riefen...ein Mann und ein Mädchen..." Flora machte eine kurze Pause. Sie sah alles vor ihrem Inneren Auge ablaufen und es machte sie ziemlich fertig. Sie hatte große Mühe weiterzusprechen. "Und dann... war alles wieder normal... und das Heulen setzte ein..." Flora stoppte und trank einen weiteren Schluck Tee. In ihren Augen hatten sich Tränen gesammelt, ihr ging die Sache genauso nah, als wäre es ihr selbst widerfahren. Sie schaute Dumbledore hilfesuchend an. Floras Erzählung hatte ziemlich lange gedauert, da sie immer wieder Pausen gemacht hatte um wieder Kraft zu sammeln. Auf einmal war das Heulen und Rasseln weg und es breitete sich eine fast unnatürliche Stille aus. Die änderte Floras Verfassung aber auch nicht
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AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 17.05.2006 - 11:37 | |
Albus bemerkte durchaus, dass Flora von der ganzen Sache ziemlich mitgenommen war. Dennoch musste er genau erfahren, was geschehen war. Aber er nahm auf den Zustand der Lehrerin Rücksicht und ließ ihr für ihre Ausführungen soviel Zeit, wie sie brauchte. Er wartete die kleinen Pausen geduldig ab, die Flora immer wieder machte, um sich zu sammeln. Zunächst nahm Dumbledore alle Informationen kommentarlos entgegen. Er ließ Flora erzählen. Eine sehr merkwürdige Sache …, dachte er. Der Anführer des Phönixordens hatte keine Erklärung für das seltsame Vorkommnis im Waschraum. Aber es war mehr als ungewöhnlich. Und so etwas war auf Hogwarts auch noch nie vorgekommen, soweit er wusste. Als die Kräuterkunde-Lehrerin geendet hatte, konnte der Schulleiter sehen, dass ihr Tränen in den Augen standen. Sie war wirklich erschöpft und am liebsten hätte Albus sie sofort zu Madame Pomfrey geschickt. Aber noch war nicht die Zeit dafür. Er hoffte, dass der Beruhigungstee ihr bis dahin ein wenig half.
Er ging langsam um seinen Schreibtisch herum und hockte sich vor die aufgewühlte Lehrerin, die ihn hilfesuchend ansah. Plötzlich verstummte das Heulen und Rasseln, dass der Schulleiter ohnehin fast aus seinem Kopf ausgeblendet hatte. Er sah kurz zur Wand und beschloß dann aber, sich darüber später Gedanken zu machen. Zunächst waren die verwirrte Flora und die Schülerin wichtiger. „Nun beruhigen Sie sich erstmal, Flora“, sagte er mit leisen tröstenden Worten und nahm die Hand der Lehrerin in seine. Der Schulleiter konnte fast spüren, wie sie vor Erschöpfung zitterte. Wie immer in solchen Situationen nahm ihn die gefühlsmäßige Stimmung seiner Gegenüber mit. Aber er hatte im Laufe seiner vielen Lebensjahre gelernt, sich davon nicht beeinflussen zu lassen. Doch auch, wenn es Flora in diesem Moment nicht besonders gut ging, musste er sich versichern, dass der jungen Ravenclaw nichts passiert war. Deswegen sagte er kurz darauf: „Ms. Line geht es gut?“ Dabei spiegelte seine Stimme gleichzeitig seine Hoffnung wieder, als auch das, was er glaubte. Auch wenn Flora von der Sache ziemlich mitgenommen war, war sich der Schulleiter fast sicher, dass dem Mädchen – zumindest rein physisch – nichts Ernsthaftes passiert war.
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FloraSprout  Lehrerin für Kräuterkunde

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 64 Nachricht senden | Erstellt am 17.05.2006 - 15:31 | |
Der Tee tat der Kräuterkunde-Lehrerin wirklich gut und Floras Zittern begann langsam abzuklingen. Doch immer wenn etwas ungewöhliches und vorallem beängstigendes geschah, fühlte sich Flora an den Schrecken erinnert, den sie in ihrer Referendarzeit ausgesetzt war. Der großen Enttäuschung und den Schmerzen der Folter, durch einen Mann, den sie geliebt hatte. Sie hatte furchtbare Angst vor Todesser und der schwarzen Magie und sie war von dem Gedanken eingenommen, dass auch in diesem Fall Todesser dahinter stecken. Schlißlich konnte das unmöglich einer der Schüler gewesen sein, auch ein Hausgeist würde sich soetwas niemals wagen.
"Ich gebe mein Bestes..." sie lächelte kurz und ihre Umgebung wirkte langsam auf sie ein. Die Anwesenheit von Dumbledore trug einen großen Teil dazu bei, dass sie sich wieder beruhigte, denn sie wusste, dass solange er in ihrer Nähe war, würde ihr nichts geschehen.
"Miss Line geht es scheinbar besser als mir. Sie war in recht guter Verfassung. Ich hab ihr angeboten sie in den Krankenflügel zu bringen, aber sie wollte lieber im Gemeinschaftsraum bei ihren Freunden bleiben... vielleicht die richtige Entscheidnung, so ist sie nicht allein."
Flora war wieder eingermaßen beruhigt und auch die Tränen waren wieder verschwunden.
"Was kann die Ursache dafür sein? Für alles?" Flora schaute den Schulleiter mit besorgtem Blick an
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AlbusDumbledore Anführer des Ordens Schulleiter

Status: Offline Registriert seit: 09.05.2006 Beiträge: 99 Nachricht senden | Erstellt am 17.05.2006 - 22:53 | |
Albus sah die Lehrerin mit einem beruhigenden Blick an, während er auf eine Antwort wartete. Nur langsam schien Flora wieder zur Ruhe zu kommen, zumindestens ein kleines bißchen. Das ganze hatte sie schrecklich mitgenommen. Albus wusste, dass Flora wegen ihrer Vergangenheit besonders anfällig für alles war, was mit dunkler Magie zu tun hatte. Umso besser verstand er die Reaktion der Lehrerin. Sie hatte einiges durchgemacht in ihrem Leben und sich trotzdem entschieden auf ihrem Weg zu bleiben und war Lehrerin geworden. Das bewunderte der Schulleiter an ihr. Denn es bewies, dass sie unter ihrer scheinbar so empfindlichen Hülle doch Kraft und Stärke besaß. Flora musste diese einfach nur finden.
Der Schulleiter war froh, als er hörte, dass die Schülerin wohl auf war. Es war ein beruhigendes Gefühl, auch wenn das seine Besorgnis in keinster Weise verringerte. Er hatte immernoch keine Erklärung für die Vorfälle. Und in Albus kam auch das Gefühl auf, als wären das Heulen und Rasseln, das er selbst gehört hatte und die Dinge, die Flora ihm erzählt hatte, nicht die einzigen merkwürdigen Vorkommnisse am heutigen Tag gewesen. Und dann war da immer noch dieser schreckliche Schauer, der ihn kurz vor Flora’s Besuch übermannt hatte.
Dumbledore hatte geahnt, dass es wohl kein ruhiges Schuljahr werden würde. Allerdings hatte er nicht so schnell und vor allem nicht mit solchen Geschehnissen gerechnet. Auch wenn sich der Schulleiter nicht sicher war, ob Voldemort hinter dem Ganzen steckte. Anzunehmen war es jedoch, und solange er nichts Gegenteiliges erfuhr, musste er erstmal mit dieser Möglichkeit rechnen. Albus sah Flora’s besorgten Blick und er hätte ihr gerne eine klare Antwort gegeben. Aber so konnte er nichts weiter tun, als die Wahrheit sagen: „Ehrlich gesagt, Flora, ich weiß es nicht.“ Sein Blick war weiterhin beruhigend, denn er Flora nicht noch größere Angst machen. Dumbledore ließ die Hand der Lehrerin los und stand auf. „Es ist sehr seltsam und hat ganz sicher nichts Gutes zu bedeuten. Dennoch sollten wir uns nicht verrückt machen.“ Und um der Lehrerin ein bißchen Erholung zu gönnen, fügte er hinzu: „Wir werden alles tun, um die Ursache zu finden. Doch derweilen sollten Sie sich ein bißchen Ruhe gönnen, Flora. Ich bin sicher, Madame Pomfrey wird Ihnen etwas zur Beruhigung geben können. Sie sollten sich jetzt ausruhen.“ Albus sah Flora aufmunternd an.
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SamanthaMcGregor  Ordensmitglied Referendarin für Alte Runen Animagus

Status: Offline Registriert seit: 08.05.2006 Beiträge: 85 Nachricht senden | Erstellt am 19.05.2006 - 12:37 | |
VOR Dumbledores Büro
Samantha Mc Gregor, die junge Referendarin für alte Runen, blieb gemeinsam mit Benjamin Lofyr vor der Tür zu Dumbledores Büro stehen. "Meinst du wir sollen einfach anklopfen oder vielleicht doch lieber gehen?", fragte sie nervös und man konnte ihr sehr gut anmerken, dass sie wirklich Panik hatte mit dem Direktor der Schule zu sprechen.
"Sieh mal, was ist wenn...er dich rauswirft und mich grillt oder....und beide rauswirft, grillt und nach Azkaban wirft´?", fragte sie und fühlte sich wieder wie eine kleine Schülerin die Angst davor hatte, etwas ausgefressen zu haben. Schließlich dachte Samantha jedesmal wenn sie zum Direktor hatte gehen sollen, dass sie etwas fürchterliches angestellt hatte. - Auch wenn dem nie so gewesen war.
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FloraSprout  Lehrerin für Kräuterkunde

Status: Offline Registriert seit: 10.05.2006 Beiträge: 64 Nachricht senden | Erstellt am 19.05.2006 - 18:00 | |
Flora war durch den Tee schon viel ruhiger geworden, als vor ihrem Bericht. Als Dumbledore ihr mitteilte, dass er selbst keine Ahnung hatte, was der Grund für die seltsamen Vorkommnisse war, war sie schon etwas erschreckt. Doch der ruhige Blick vom ihm zeigte ihr, dass er den Grund finden würde und sie nur in seine Fähigkeiten vertrauen musste. Das würde sie, denn auch in den ganzen Jahren, die sie schon auf Hogwarts unterrichtete war er immer da gewesen und hatte jedem ob nun Schüler oder Lehrer den richtigen Weg gezeigt.
"Wie recht Sie haben, Professor. Wir haben schon so viele seltsame Dinge mit Ihrer Hilfe überstanden, warum sollte es diesmal anders sein? Ich danke Ihnen für die aufmunternden Worte" Flora schüttelte die Hand des Schulleiters und stand ebenfalls von ihrem Sessel auf. "Ich werde Ihren Ratschlag befolgen... wenn Sie Hilfe brauchen, dann sagen Sie mir bescheid" Auch wenn sie immer noch eine große Angst hatte, so würde sie nicht einfach tatenlos zusehen, wenn Dumbledore einen Plan entwickelt hatte, dann würde sie ihn so weit sie konnte unterstützen. Zumindest nahm sie sich das vor, ob sie beim Anblick der Gefahr noch immer so entschlossen war, würde sich zeigen. Sie nickte dem Schulleiter einmal zum Abschied zu und verließ dann das Büro. Draußen steiß sie fast mit Ben und Sam zusammen, die in ihren Augen viel zu dicht an der Tür standen. Ein kleiner Schreck auf Seiten Floras und ein Zurückweichen, weil sie niemanden erwartet hatte, dann versuchte sie ein freundliches Gesicht zu machen, denn es konnte kein gutes Zeichen sein, dass gleich zwei ihrer Kollegen den Schulleiter sprechen wollten.
"Ist bei Ihnen alles in Ordnung? Gibt es schon wieder Vorfälle?" In Floras Augen war zu lesen, dass sie sich nichts mehr wünschte als die Nachricht, dass alles wieder in gewohnten Bahnen lief.
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