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Silver 



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...   Erstellt am 27.02.2009 - 21:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wie kann man Drehzahlmesser testen bzw reparieren? Ich habe bei zwei Dieselmotoren (Sole und Yangdong) defekte Drehzahlmesser (Analoganzeigen) und alle Elektriker die ich bisher befragt habe, hatten keine Ahnung wie die Teile zu reparieren sind. Der Sole Drehzahlmesser hat einen Anschluss an der LIMA, der chinesische Yangdong einen Geber am Schwungrad. Wie kann man feststellen ob es am Geber oder am Drehzahlmesser liegt. Was und wie muss man am Geber messen? Ach ja, auch die Betriebsstundenzaehler, die in die Instrumente integriert sind funktionieren nicht - nur die Beleuchtung... Die Geraete scheinen ueberhaupt sehr anfaellig zu sein: bei meinem ebenfalls chinesischen Moped und dem eines Freundes haben sie auch nach relativ kurzer Zeit den Geist aufgegeben. Man kann zwar auch ohne leben aber besonders beim Diesel waeren sie schon nuetzlich um z.B. im guenstigsten Drehmomentbereich zu fahren... Bin ich allein mit dem Problem oder geht es anderen auch so. Neugierig: Silver





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Silver

wijosef ...



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...   Erstellt am 02.03.2009 - 18:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Drehzahlmesser aus Ping Pong!

Wenn wir einen Drehzahlmesser betrachten,fragen wir uns, was macht der eigentlich:

-Der Drehzahlmesser an der Lichtmaschine (Klemme"W")hängt an einer der drei Ständerwicklungen und bei jeder Umdrehung der Lichtmaschine, wenn die Feldlinien geschnitten werden, bekommt er einen Impuls, den er dann zählt.

-Der Drehzahlmesser am Schwungrad (Permanentmagnet): Am Schwungrad ist ein Permanentmagnet verschraubt, der bei jeder Umdrehung einmal am Sensor vorbei kommt(auch hier werden Feldlinien geschnitten). Er bekommt einen Impuls, welchen er dann zählt.

-Beide Drehzahlmesser haben, da sich die Drehzahl in Umdrehungen pro Zeit (also in Impulse pro Minute) bemisst, noch eine Uhr (Quarz und IC)eingebaut, um die Drehzahl anzeigen zu können (Abfallprodukt sind die angezeigten Betriebsstunden).

-Das Ganze wird nun angezeigt analog (Dreheisenmesswerk oder Drehspulenmesswerk, welches den Zeiger bewegt) oder digital (Display). Auch dafür ist ein IC zuständig.

-Das Gleiche macht übrigens auch die Geschwindigkeitsanzeige auf unseren Fahrädern. Jedoch dieses Gerät, 9,99 Euronen bei Aldi (ich denke ein Marinedrehzahlmesser kostet vieleicht etwas mehr, hihi) kann noch viel mehr.
Zur Drehzahl addiert sie den Reifenumfang und kann uns so die zurückgelegte Strecke und die Geschwindigkeit anzeigen.
Auch Puls und andere Biowerte, Zeit und Datum werden angezeigt.

Seltsamerweise wird auch dieser Ausbund von Intelligenz nirgendwo repariert, sondern einfach weggeworfen.

Meine Erfahrungen mit Drehzahlmessern:
Die von VDO machten eigentlich nie Probleme. Das will aber nichts heißen. Vielleicht werden die ja inzwischen auch in Ping Pong hergestellt (hi).

Möge die Drehzahl mit Dir sein!

Wijosef




Silver 



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...   Erstellt am 03.03.2009 - 01:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Wijosef,
lese ich aus Deinem Beitrag einen gewissen Vorbehalt gegen chinesische Produkte heaus? Du tust Ihnen Unrecht! Zum groessten Teil sind sie "very good value for money". Mein 46 PS Marine Diesel hat zur Zeit des niedrigen Dollars keine 2.000 E gekostet (mit Reserve Lima, Alternator, Kolben, Dichtungen, Einspritzduesen etc.)und laeuft hervorragend, langsam (bester torque bei 1900rpm), vibrationsfrei und sparsam. Tausende Traktoren und Generatoren in China ebenfalls.
Zurueck zum Drehzahlmesser: Was Du netterweise schreibst war mir mehr oder weniger bekannt. Die Frage ist aber, wie der Impuls des Magneten sich auf meinem Messgeraet bemerkbar machen kann, wuerde, sollte, also wie das zu messen ist und ob es im Drehzahlmesser evt was zu reparieren gibt. Vielleicht neigen irgendwelche Kontakte dazu, zu korrodieren? Kann man evt Dreheisenmesswerk oder Drehspulenmesswerk austauschen (wenn man sich die Muehe machen will)? ...Wenn es nicht der IC ist der den Geist aufgegeben hat.
Ich nehme an niemand macht sich die Muehe so ein Ding aufzumachen, aber fuer mich sind solche Basteleien an abgelegenen Ankerplaetzen ein Vergnuegen das mir mein frueherer Yanmar Motor erst nach 30 Jahren bescherte (gleiche Leistung wuerde heute das 6 fache meines Chinadiesels kosten).Ob sich das noch amortisiert? Ausserdem muesste ein neuer Yanmar doppelt so schnell dehen um die gleiche Leistung zu erzeugen, was mich als Geraeusch nerven wuerde) Ich bin uebrigens gerade im Pazific wo es kein Aldi gibt und man froh ist, wenn man Kabel mit einem venuenftigen Querschnitt kaufen kann.
Uebrigens sind nicht nur China Produkte anfaellig fuer Ausfaelle. Eine Taste meines NAVMAN Multiinstruments reagiert nicht! Man kann nichts mehr kalibrieren nur das Echolot geht noch.Ich habe etwas eingedrungene Feuchtigkeit beseitigt und eine gruenliche Stelle auf der Platine mit Alkohol gereinigt, was das Display wieder zum alten Kontrastreichtum brachte, die Taste aber weiterhin nicht wieder aktivierte. Auch das Auflegen eines anderen Schalters der Silikonmatte half nix. So ein Teil ist nun richtig teuer (fast so teuer wie mein Diesel) und sollte eigentlich fuer das Geld so konstruiert sein, dass es ein bischen Luftfeuchtigkeit ueberlebt zumal der maritime Einsatzbereich dem Konstrukteur ja bekannt ist. Ich koennte mir wahrscheinlich eine Kiste chinesischer Drehzahlmesser fuer die Kosten der Reparatur dieses Teils kaufen. Viele Gruesse





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Silver

wijosef ...



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...   Erstellt am 03.03.2009 - 11:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Servus Silver.
Also das mit dem Generator ist klar. Wenn das Ding noch lädt, liegt auch an der Klemme "W" ein Signal an.

Bei dem Drehzahlmesser mit dem Sensor, das Sensorkabel von dem Drehzahlmesser trennen (zwei Adern). Multimessgerät (muß analog sein, also mit Zeiger) an die Adern, die Polung (Plus-Minus) ist egal und mit einem Festmagneten am Sensor vorbeistreifen (Nadel schlägt aus).

Das ist wie im Physikuntericht. Im Sensor ist eine kleine Spule, welche beim vorbeiziehen das Feld des Festmagneten schneidet. Das Ergebnis: Ein paar Milivolt (der Zeiger des Multimessgerätes schlägt aus).

Der Drehzahlmesser selber:
Du wirst nirgendwo einen Stromlaufplan bekommen.
Für die IC´s vieleicht ein Datenblatt, aber wie willst du die überprüfen?
Für den Quarz benötigst du einen Messplatz und, und, und.
Alles, was du prüfen kannst sind ein paar Widerstände und Kondensatoren.

Aber vielleicht hat jemand im Forum eine Idee.

Niederbayern 5 Grad jedoch mein Drehzahlmesser funktioniert (noch).

Liebe Grüsse

Josef




wijosef ...



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...   Erstellt am 03.03.2009 - 11:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Servus Silver.
Also das mit dem Generator ist klar. Wenn das Ding noch lädt, liegt auch an der Klemme "W" ein Signal an.

Bei dem Drehzahlmesser mit dem Sensor, das Sensorkabel von dem Drehzahlmesser trennen (zwei Adern). Multimessgerät (muß analog sein, also mit Zeiger) an die Adern, die Polung (Plus-Minus) ist egal und mit einem Festmagneten am Sensor vorbeistreifen (Nadel schlägt aus).

Das ist wie im Physikuntericht. Im Sensor ist eine kleine Spule, welche beim vorbeiziehen das Feld des Festmagneten schneidet. Das Ergebnis: Ein paar Milivolt (der Zeiger des Multimessgerätes schlägt aus).

Der Drehzahlmesser selber:
Du wirst nirgendwo einen Stromlaufplan bekommen.
Für die IC´s vieleicht ein Datenblatt, aber wie willst du die überprüfen?
Für den Quarz benötigst du einen Messplatz und, und, und.
Alles, was du prüfen kannst sind ein paar Widerstände und Kondensatoren.

Aber vielleicht hat jemand im Forum eine Idee.

Niederbayern 5 Grad jedoch mein Drehzahlmesser funktioniert (noch).

Liebe Grüsse

Josef




Silver 



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...   Erstellt am 16.04.2009 - 12:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Josef! Danke fuer Deine Antwort und sorry fuer meine lange Abwesenheit. Ich war laengere Zeit nicht mehr zum surfen online weil es nur ueber Handy funktionierte = ziemlich teuer.
Ich habe mit dem Messgeraet festgestellt, dass der Magnet am Schwungrad wohl noch da ist und der Sensor auch funktioniert. Der Drehzahlmesser selbst laesst sich nicht zerstoerungsfrei oeffnen, sodass nur die Suche nach einem anderen Geraet bleibt. Ich frage mich ob das Signal des Sensor's wohl von einem anderen Modell erkannt wuerde und wo ich bei der Suche nach einem gebrauchten Qualitaetsprodukt evt fuendig werden koennte. Hast Du eine Idee?
Hier auf der Insel Banton sind es 31 Grad, schwuel mit naechtlichen Gewittern...
Viele Gruesse
Silver





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Silver

wijosef ...



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...   Erstellt am 21.04.2009 - 23:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Servus Silver
Conrad hatte früher diese Drehzahlmesser der Firma Equus im Sortiment.
Ich hatte selbst einmal so einen, mit Sensor und Magnet.
Leider gibt es die jetzt nicht mehr bei Conrad.
Ich habe auch im Netz nichts gefunden.
Die einzige Quelle sind wohl jetzt die Gebrauchten bei E-BAY.
Vieleicht weiß jemand hier im Forum eine Bezugsöglichkeit.
Wünsche auf jeden Fall viel Erfolg.

Drücke dir die Daumen.
Wijosef




Silver 



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...   Erstellt am 07.05.2009 - 15:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Josef, ich habe bein Conrad einen drahlosen Fahrradcomputer fuer 9.95 gefunden ("ATECH") den will ich mal ausprobieren. Vielen Dank fuer Deine Tips.Gruss Silver (hier im Hafen ohrenbetaeubender Regenguss, kein Wind: Vorboten des heranziehenden Taifuns CHAN-HOM)





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Silver


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