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Cortina ...
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...   Erstellt am 08.03.2006 - 15:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich denke jeder von euch kennt zumindest einen der Dracula-Filme mit Christopher Lee (Hammer Produktion). Mich hat speziell der 2. Teil "Blut für Dracula" total fasziniert und ich muß sagen, dass kaum ein anderer Gruselfilm solch eine Wirkung auf mich hatte. Die Stimmung in diesem Film ist einfach ergreifend und fesselnd.

Die späteren Produktionen sind mir nicht mehr so geläufig. Sie liefen früher manchmal im Fernsehen, doch ich habe sie mehr als Trash-Filme in Erinnerung mit deutlichem Stilbruch.
Kennt jemand von Euch alle Teile dieser Reihe sowie ihre jeweilige Handlung und kann etwas dazu berichten?





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Count_Villain ...
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...   Erstellt am 08.03.2006 - 17:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cortina schrieb

    Ich denke jeder von euch kennt zumindest einen der Dracula-Filme mit Christopher Lee (Hammer Produktion).



Nö.

Ich kenne nur Coppolas Dracula mit Gary Oldman.




Der Count (nicht Dracula)





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Thunderball ...
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...   Erstellt am 08.03.2006 - 17:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe zwar noch nicht alle, aber immerhin drei der Lee-Draculas gesehen.

"Horror of Dracula" (1958)

Der erste mit Lee hat eine tolle Atmosphäre, finde ich. Wirkt auch aus heutiger Sicht noch stark, auch wenn es im Vergleich zu neueren Filmen nicht so extrem blutig zugeht. Hat der Film auch absolut nicht nötig. Letztlich ein Musterbeispiel für einen guten, klassischen Horrorfilm.

"The Satanic Rites of Dracula" (1973)

Dies war der letzte Hammer-Dracula mit Lee und zugleich auch kein wirklich guter Film mehr. Etwas trashig und nicht annähernd so atmosphärisch wie der erste Teil. Man merkt, dass die Filme in unterschiedlichen Jahrzehnten gedreht wurden. Der Film spielt in der Gegenwart und entfernt sich dadurch von der Originalgeschichte.

"El Conde Dracula" (1970)

Zwar kein Film aus der Hammer-Reihe, aber ebenfalls mit Lee in der Titelrolle. Trash-Meister Jess Franco führte Regie bei diesem Streifen, dem man sein niedriges Budget anmerkt. Immerhin bietet der Film klasse Darsteller neben Lee (Klaus Kinski als Renfield, Herbert Lom als Van Helsing, Soledad Miranda als Lucy, Maria Rohm, Jack Taylor etc.). Gibt es in deutsch nur gekürzt und die "amerikanischen Nächte" des Films sind allesamt total hell, was natürlich völlig unpassend ist. Von daher macht eher die ungekürzte englische Fassung Sinn.





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Kevin17 
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...   Erstellt am 08.03.2006 - 20:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich kenne von Dracula jetzt nur Van Helsing und der von Coppola, sowie der mit Leslie Nielsen. ^^^
Würde mir den mitr Lee aber gerne mal ansehen.

[Dieser Beitrag wurde am 07.05.2006 - 01:56 von Kevin17 aktualisiert]





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JerryCotton ...
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...   Erstellt am 08.03.2006 - 21:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe alle Dracula Filme mit Lee gesehen, sowie ich auch den Schauspieler selbst schon zweimal live sah. Das eine mal bei Desmond Llwelyns Trauerfeier. Da sass er in der Kirche direkt hinter mir (und Ari, der auch mit dabei war). Das andere mal im BBC Studio London bei der Aufzeichnung der 007 Bafta Show und der anschliessenden Party im Science Museum.

Lee ist eine sehr charismatische Erscheinung, sehr symphatisch. Mein absoluter Lieblings Dracula. Dennoch habe ich einen Dracula Film als Favorit, in dem er nicht den Vampir spielte, nämlich den von 1979 mit Frank Langella. John Williams´ausgezeichneter Score zu diesem Werk muss dabei auch erwähnt werden.

In Frankfurt, wo ich lebe, lebt auch einer der grössten Lee-und Dracula-Kenner, nämlich Uwe Sommerlad, der ein lieber Freund von mir ist. Er wie ich sind nicht so die Fans des Coppola Films mit Gary Oldman, der ja als am nächsten am Roman dran gilt. Laut Uwe gibt es aber eine Verfilmung, auf die das viel mehr zutrifft, nämlich die BBC TV Serie aus den 70ern mit Louis Jordan als Dracula. Habe es mir angesehen und war sehr angetan von der Verfilmung, kann ich jedem nur empfehlen.

Zurück zu Lee. Mein Favorit ist ebenfalls dabei "Blut für Dracula", der sehr tragisch, sehr spannend ist.
Kennt jemand den Film "Die Herren Dracula" mit Lee aus den 70ern? Ist mehr eine Parodie, ein französischer Film. Kam auch auf DVD in Deutschland raus. Der Gag ist der, dass es eigentlich gar kein Dracula Film ist, das hat man wohl nur in der deutschen Fassung so gehandhabt. Im Original bleibt der Name des Grafen anscheinend unbenannt, wobei jeder denken soll, dass es natürlich Dracula ist.

In meiner Nähe in Giessen gibt es das einzige deutsche Vampirmuseum, bei dem auch Uwe mitwirkt. In einem der Räume kann man sich speziell zu den Filmen informieren, in einem anderen Raum liegt z.B. eine Originalausgabe des Bram Stoker Romans aus dem Erscheinungsjahr.

Es ist faszinierend, dass bei Lees Dracula Filmen sein kongenialer Filmpartner Peter Cushing als Van Helsing war. Die beiden Mimen haben ja auch weiteres gemeinsam gedreht: Der Hund von Baskerville, Frankenstein, und letztlich waren sie dann auch noch beide bei der Star Wars Saga vertreten.

Ich habe wie erwähnt alle Filme mit Lee als Dracula gesehen, aber das ist z.T. so lange her, dass ich nicht jeden einzelen Film besprechen kann.

Oliver




Cortina ...
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...   Erstellt am 09.03.2006 - 08:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


..wie gesagt: die ersten beiden Dracula Filme mit C. Lee fand ich absolut faszinierend und es sind wohl zweifelsohne echte Klassiker. Was ich nicht verstehe ist, warum sich Lee für die weiteren Billigproduktionen hergab? Hatte er das nötig?
Er muß doch zu Zeiten von TMWTGG ein Superstar gewesen sein. Oder hat man ihm ansonsten keine Rollen angeboten?

An -Die Herren Dracula- kann ich mich noch schwach erinnern. Lee spielt einen Vampir, dessen Sohn kein Blut mag. War wohl eher aus dem komischen Fach.





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JerryCotton ...
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...   Erstellt am 09.03.2006 - 09:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Interessante Frage, Lee hat ja unzählige Filme gedreht. Man hat den Eindruck, er nahm alles, was er kriegen konnte, ob Schrott oder Hit. Werde Uwe mal fragen, ob er dazu was weiss.

Oliver




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...   Erstellt am 09.03.2006 - 12:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Thema "Christopher Lee IS Dracula"

Eigentlich wollte ich in Thunderballs Review Ecke irgendwann ausführlicher auf einzelne Filme der Hammer Studios eingehen.


Die offiziellen sieben Hammer-Film- Produktionen:
Dracula · 1958
Blut für Dracula (Prince of darkness) · 1966
Draculas Rückkehr (Dracula has risen from the grave) · 1968
Das Blut von Dracula (Taste the blood of Dracula) · 1970
The scars of Dracula (?) · 1970
Dracula jagt Mini-Mädchen (Dracula a.d. 1972)
The satanic rites of Dracula (1973)


Die eigene erstmalige Wahrnehmung dieses Themenkomplexes und das Leben auf dem Lande in den Siebzigern

Wer sich daran erinnern kann, weiß wie bescheiden die Zeiten im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen Ende der Siebziger waren. Neben ARD und ZDF bekam man in der Regel einen lokalen Dritten Sender. Dienstags gab's im ZDF einen Spielfilm und an den Samstagen wurde dahingehend mit zwei Filmen meist auf der ARD dagegen eruiert. Vom WRD sollte man besser nichts erzählen in der Hinsicht. Der fiel beim Thema "Spielfilm" völlig flach.

Als Sensation konnte man schon die Austrahlung der Winnetou- und Edgar Wallace-Filme ansehen. Von James Bond und einem "Sien Cohnerry" (= Sean Connery), wie die Leute ihn damals falsch aussprachen, hatte ich als Zwölf-/Dreizehnjähriger zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas gehört.
Irgendwann kamen dann Freitag spät abends die Dracula-Filme im Fernsehen, die ich natürlich - wie in jenen Zeiten von Seiten der Erziehungsberichtigten nicht anders zu erwarten - nicht sehen durfte. Andere (Mitschüler) natürlich schon. (Um es mit Dieter Hallervordens Willi Böck zu sagen - "Warum gerade ich?")
Auf dem Schulhof bekam man dann mit, daß der erste Film gelaufen war und welchen Eindruck er hinterlassen hatte, bei denen die ihn gesehen hatten. Da weder Uhrzeit noch die Thematik ein Thema bei meinen Eltern waren, und zusätzlich das Thema Fernsehen sehr streng gehandhabt haben, zog ich es halt vor die Filme klammheimlich im Wohnzimmer zu sehen.
Zum besseren Verständnis der Situation:
Wenn ich der Grundschule eine Zwei in einer Arbeit geschrieben hatte, durfte ich als Belohnung die erste Hälfte eines "Winnetou-Filmes" sehen und danach ins Bett. Bei einer "Eins" gabs den ganzen Film. Da dieser "Ansporn" nur einmal geklappt hatte, kam ich mir dann am nächsten Tag auf dem Schulhof immer als der einzige Blöde vor, der den Film nur halb kannte und ich mir daher den Rest von anderen erzählen lassen konnte. Dieses "Defizit" hat dafür gesorgt, daß ich noch Jahre später als Erwachsener ein Nachholbedürfnis hinsichtlich dieser Filme hatte.

Bei "Dracula" hatte ich somit dazugelernt. Meine Eltern waren in der Hinsicht zu der Zeit Menschen, die spätestens um 23 Uhr ins Bett gingen. So mußte ich mich heimlich ins Wohnzimmer schleichen, den Film so leise wie möglich einstellen, und sobald die Schlafzimmertür der Eltern mal aufging den Fernseher sofort ausschalten, damit kein Licht unter dem Türspalt durchfiel. Gott sei Dank kam keiner von ihnen auf den Gedanken, ins Wohnzimmer zu gehen. Die Bestrafung wäre sicherlich exorbitant gewesen. So hatte jedenfalls keiner von beiden die Ide,e das Wohnzimmer abzuschließen, was -übrigens - in späteren Jahren hinzu kam. - Ich hätte ja mit der Stereoanlage spielen können.
So war bei den Filmen doppelte Gefahr und verständliche Weise auch doppelte Aufregung.

"Blut für Dracula" war somit mein erster Horrorfilm, da ich von "Halloween" oder "Texas Chainsaw Massacre" oder von Splatter noch nie gehört hatte.
Dementsprechend gewaltig war auch der Schockeffekt. Die heutige Generation kann da sicherlich nur müde darüber lächeln, aber das Thema Brutalität wurde damals höchstens im "Tatort" zelebriert und davon hatte ich auch keine(n) sehen dürfen.
Trotz schlechten Schlafs danach genehmigte ich mir dann noch einen weitere Verfilmung - "Dracula jagt Mini-Mädchen". Das Thema "schwarze Messe" konnte man danach auch zu den neuen Erfahrungen und geschlossenen Bildungslücken des Lebens zählen.
Das waren halt echte Land-Ei-Tage. Auch diesen Film fand ich als Kind sehr beeindruckend und war sehr scharf darauf ihn jetzt endlich wiederzusehen, nach dem er auf DVD veröffentlicht worden ist.
Im Gegensatz zu "Blut für Dracula", der unter Fans immer noch als die Beste der Hammer-Verfilmungen gilt, verschob sich bei diesem Film die Wahrnehmung und Auffassungsgabe doch gewaltig. Statt des Gruseleffektes konnte ich mich jetzt als gestandener Bondfan nun eher an den sehr stilisiert und besonders in Szene gesetzten 70 Jahre-Flair erfreuen sowie an die Auftritte junger Bondveteranen wie der Scream-Queen Caroline Munro oder Christopher Neame (LTK) als Johnny Allucard. (Anagramm, ich hör´ Dir trappsen)
Obwohl dieser Film heute nicht mehr wirklich schockt, halte ich ihn persönlich nach den ersten beiden Klassikern noch für eine gelungene Hammer-Produktion.
Die weiteren Verfilmungen sind zwar ordentlich, haben mich aber nie wirklich begeistert.

"Die Herren Dracula" war eine französische Produktion, die das Klischee herrlich auf die Schiepe nahm und als dieser Film an einem Samstag im Fernsehen gelaufen war, waren bestimmte Szenen und Sprüche am nächsten Montag auf dem Schulhof ähnlich Kult wie später "Die Zwei", die man in dem Alter dann zum ersten Mal zu sehen bekam.
Auch hier konnte die "schöne" Kindheitserinnerung mit dem Eindruck aus Erwachsenensicht überhaupt nicht mehr bestehen. Als ich den Film mal in den letzten jahren wieder sah, waren die Gags noch dermassen parat, daß ich der Ausstrahlung kaum etwas abgewinnen konnte.


Das Thema "Vampire" hat in der heutigen Zeit nun auch eine ganz andere Art von Filme und Schockeffekten hervorgebracht, die mit den Hammerfilmen nicht mehr in Einklang zu bringen ist.
Francis Ford Coppola hat mit seiner Verfilmung das Genre 1992 wirklich erst für die Kinokassen wieder erfolgreich belebt, wobei ein entscheidender Punkt beim Drehbuch von James V. Hart zu suchen ist. Erstmalig wurde eine Erklärung für die Entstehung und den Ursprung des Vampirs durch einen Drehbuchautoren erdacht.
Anne Rices Vampire-Romane um den Vampir Lestat und die erste Verfilmung von "Interview mit einem Vampir" erweiterten das Genre ungemein und gestatteten auch neue und weitere Scihtweisen zu diesen Themen.
Wes Cravens "Dracula", "Blade" oder "Underworld" sind die heutigen filmischen Antworten auf diese Themen, die heute dieses Genre weitaus mannigfaltiger betrachten und eine bessere Zuschauerresonanz erfahren als alles was in der Zwischenzeit zwischen Christopher Lee und Francis Ford Coppola in die Kinos gebracht wurde.

Übrigens:
Die Rolle des Francisco Scaramangas befreite den britischen Darsteller und Cousin Ian Flemings erst aus seinem Dracula-Klischee. Mit dem später folgenden "Die Herren Dracula" parodierte Christopher Lee seine Lebens-Rolle nur noch einmal.
Ähnlich wie bei Klaus Kinski war Christopher Lee zwar ein weltbekannter Schauspieler, aber in seinen Rollen kaum wählerisch, da die "großen" Schauspieler-Rollen ihm nun einmal nicht nahegetragen wurden. Seine Gagen dürften auch nie gewaltig, sondern höchstens ordentlich gewesen sein, so daß der Mime es verstanden hat, die Gunst der jeweiligen Stunde zu nutzen und nie arbeitslos zu werden.
Kinski hatte in den Siebzigern das Glück die "hochwertigen" Werner Herzog-Filme zu drehen, ansonsten wäre sein Nachruhm ein anderer gewesen.
Bei Christpopher Lee kamen die großen und anspruchsvollen Rollen dagegen erst später. Als jahrelanges Ziehkind der Hammerstudios kam er ähnlich wie Peter Cushing schwer von bestimmten Rollen los.
In den sechziger und siebziger Jahren waren die Zuschauer leider nicht so flexibel in ihrer Sehgewohnheiten die Darsteller auch in anderen "neuen" Rollen akzeptieren zu wollen. Sean Connery hat dagegen angekämpft und 15 Jahre nach "Diamantenfieber" es erst mit "Name der Rose" geschafft in einen anderem Rollenklischee vom Publikum angenommen zu werden.
Als außergewöhnliches Schicksal in dieser Hinsicht war/ist beispielsweise der Franzose Pierre Brice anzusehen. Er ist dagegen schon förmlich verdammt als "ewiger Winnetou" in Film, Fernsehen und auf der Bühne zu enden.


Erfreuen wir uns daher bei Christopher Lee an der austehenden Rolle seines zukünftigen König Haggards in einer Realverfilmung von "Das letzte Einhorn". Die Rolle in der Verfilmung des Zeichentrickfilms hatte ihm so viel bedeutet, daß er die Stimme auch im Deutschen unbedingt sprechen wollte.

Zum Abschluß:
Der ausgebildete Opernsänger macht sich bei den deutschen Fans gerne auch mal einen Spaß. Auf die Frage hin
"Sie sehen aus wie Christopher Lee."
antwortete der Darsteller auf Deutsch
"Das habe ich schon öfter gehört."

[Der Frager wußte dann nur nicht, daß Lee deutsch konnte. Diese kurze Episode wird gerne auf Filmsammlerbörsen erzählt]

[Dieser Beitrag wurde am 09.03.2006 - 13:12 von Photographer aktualisiert]





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Cortina ...
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...   Erstellt am 09.03.2006 - 16:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@ photoprapher
..die Beschreibung deiner Erfahrungen aus Kindertagen kommen mir sehr vertraut vor. Als Belohnung für gute Schulnoten gab es auch für mich am Wochenende Edgar Wallace und Dracula-Filme im ZDF zu sehen (da mich diese Filme als Kind so faszinierten, konnte ich nach der Grundschule aufs Gymnasium gehen). Pädagogisch also garnicht so schlecht, wie es sich zuerst anhört.

Es gab im ZDF damals eine bestimmte Sendereihe, in der dann Gruselfilme gezeigt wurden. Ich glaube sie hieß damals - Der fantastische Film - . Da gab es einen Vorspann (zeichentrickanimiert), wo aus einem Kopf Fledermäuse rausflogen und anschliessend kündigte die Ansagerin bei Kerzenschein mit leiser Stimme den Film an. Das waren noch Zeiten. Hier gab's dann z.B. auch die E.A. Poe Verfilmungen zu sehen oder Klassiker wie Rosemary's Baby.

[Dieser Beitrag wurde am 09.03.2006 - 16:11 von Cortina aktualisiert]





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Schumi ...
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...   Erstellt am 09.03.2006 - 23:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine Episode am Rande:
"Die Sucht nach Kino und kein Geld"

Ich erinnere mich noch daran als ich mir 1992 Bram Stokers Dracula im Kino anschauen wollte.
Damals war ich noch Studentin und irgendwie hat das Geld zu dieser Zeit nie ganz ausgereicht (obwohl ich gejobbt habe).
Damals führte das DRK Hagen im UCI Bochum eine Aktion durch: Wer Blut spendete bekam dafür eine Freikarte für den Dracula Film und einen Gutschein für ein Getränk und einmal Popcorn oder Nachos.

Damals kam mir die rettende Idee: Das ist doch die Gelegenheit und ging Blut spenden (seitdem habe ich auch einen Blutspenderausweis bei mir).
Nachdem mir das DRK mehrere Liter (zumindest kam es mir so vor) aus den Adern gepumpt hatte (was ziemlich lange dauerte, da ich auch noch langsam fließendes Blut habe) bekam ich dann endlich meine Karte und meinen Gutschein.
Durch diese Episode ist mir der Film in ewiger Erinnerung geblieben (ich wußte an dem Abend zwar nicht wirklich, ob er auch gut ist, da ich durch den Bluterlaß einfach zu fertig war und den Film nicht mehr wirklich mitbekommen habe).
Insofern war meine Idee des Geldsparens wohl doch nicht so gut !!

Merke: Kein Blut für einen Vampirfilm geben.

[Dieser Beitrag wurde am 09.03.2006 - 23:13 von Schumi aktualisiert]




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