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Zandrea ![]() Admin ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 15.07.2006 Beiträge: 270 Nachricht senden |
Bemerkung zu den Quellen: Das hier über mehrere Jahre hinweg gesammelte Wissen über die sagenhaften Drachen stammen alle von der Feder der Mythenpriesterin Myu Die original Pergamentrollen und Bücher über Drachen befinden sich auf der Insel Tol-Nauramon in Myus Bibliothek. Unter all dem Schlangengetier ist keines vergleichbar mit dem Drachen. Zu keinem anderen zugleich gibt es einen reicheren Schatz an Geschichten, Legenden, Erzählungen, Sagen und Mythen, die uns erlauben, ihr wahres Wesen zu ergründen. Zweifellos ist kein anderes Tier mit dem mächtigen Drachen an Respekt einflössender Kraft und Majestät vergleichbar, und nurwenige sind der Studien weiser Menschen gleichermassen würdig. Ich frage mich, ob die Menschheit durch Streben und Wissensdrang eines Tages in der Lage sein wird, einige der natürlichen Fähigkeiten dieser edlen, majestätischen Tiere nachzuahmen. ~Myu~ Da Drachen fliegen können, fiel es ihnen leicht, die Erde zu besiedeln. Aus diesem Grund kann man fast überall auf Edalon jede Drachenart antreffen, vorausgesetzt der betreffende Lebensraum sagt ihnen zu. Die Tabelle, die die wichtigsten Arten auflistet, hilft in jeder Gegend bei der Bestimmung. Wald
Gebirge
Prärie & Steppe
Wüste & Savanne
Polargebiete
Dschungel
Meer
Knucker Draco traglodytes Lebt an feuchten Orten in der nähe von Futterquellen, wie z.B. Kaninchenbauten. Die schlangenähnlichen Tiere besitzen nur Stummelflügel und sind flugunfähig. Unterschlupf: Tiefer Teich, Brunnen oder so genanntes "Knuckerloch". Masse: 10 m lang; 1 bis 2 m hoch. Färbung: Lederbraun, mattrot, grünblau. Angriffstechniken: Giftbiss, Erdrücken. Nahrung: Kaninchen, Hirsche, Nutztiere, verirrte Kinder. Besonderes: Obgleich manche Drachologen behaupten, der Knucker sei nur eine Jugendform des Canistalischen Drachen, deckt sich seine Vorliebe für feuchte Löcher und niedrige Lagen eindeutig nicht mit der seines grösseren Vetters für felsige Gebirgsregionen. Zwar horten auch Knucker Schätze, doch sie verteidigen sie mit Gift, nicht mit Feuer. Beuteldrache Draco marsupialis Der bereits für ausgestorben gehaltene Beuteldrache ist nur im Süden Edalons heimisch. Er atmet blauen Rauch aus und verursacht gezielt Buschfeuer, um dadurch Beutetiere aus ihrem Versteck zu scheuen. Unterschlupf: Felshölen in Eukalyptuswäldern. Masse: 8,3 m lang; 5 bis 6 m hoch. Färbung: Grün, gelb oder bläulich. Angrifstechniken: Feuer speien, Schwanzschläge, Tritte, Boxen mit geballten Vorderfüssen. Nahrung: Grosse Beuteltiere. Kleine Tiere werden in der Zeit der Aufzucht zur Nahrung der Jungen. Besonderes: Das Weibschen des Beuteldrachen trägt in ihrem Feuerbeutel jeweils ein Junges. Als die Hinterbeine immer kräftiger wurden, schrumpften die Flügel. Canistalischer Drache Draco occ. magnus Bekannt vor allem wegen der Fähigkeit, üppige Feuer zu speien, und der Vorliebe für Schätze. Siese Drachen kommen hauptsächlich im Canisgebirge und dem Drachenkamm vor. Sie sind sprachbegabt und häuten sich alle drei Jahre. Unterschlupf: Abgelegene Berg- oder Meereshöhle. Masse: 15 m lang; 4,3 bis 5,5 m hoch. Färbung: Rot, grün, schwarz, mitunter golden. Angriffstechniken: Mit Flammen, Schwanz, Krallen, Hörnern. Nahrung: Rinder, Schafe, Menschen (letzteres wegen ihres bitteren Geschmacks nur, wenn keine andere Nahrung vorhanden). Besonderes: Im Gegensatz zu den meisten Reptilien verwenden Canistalische Drachen viel Sorgfalt auf die Aufzucht der Jungen, sodass sich zwischen Eltern und Nestlingen rasch eine enge Beziehung entwickelt. Lung Draco orientalis magnus Lung sind meist an Flüssen und Seen anzutreffen, in denen ihre Höhlen liegen. Die Weiblichen tragen ihre Eier sicherheitshalber bei sich, während sie die gesammelten Perlen und Opale im Unterschlupf horten. Unterschlupf: Höhle unter Wasser. Masse: 13 m lang; 4 bis 5 m hoch. Färbung: Blau, schwarz, weiss, rot oder gelb. Angrifstechniken: Hörner, Zähne und Krallen werden bei der Verteidigung eingesetzt. Nahrung: Fische und Vögel, am liebsten gebratener Schwan. Besonderes: Einige Lung legen ihre Eier in fliessende Gewässer. Früher hielt man das Ei des Lung für eine grosse Perle. Naga Draco montana Dünnerer und röter als der Lung, ist der Naga ein Liebhaber grosser Höhlen. Seine wichtigste Beute ist der Yeti, ein grosser Menschenaffe, der sich an das raue Klima und die dünne Luft des Hochgebirges angepasst hat. Unterschlupf: Sommers an offenen Berghängen, winters in flachen Schneekuhlen. Masse: 13 m lang; 3 bis 4 m hoch. Färbung: Fast ausschliesslich rot. Angriffstechniken: Beissen oder würgen. Nahrung: Gewöhnliche Yetis, gelegentlich Yaks. Besonderes: Die geschmeidigen Bewegungen dieser Art führten zur irrigen Annahme, sie seinen flugfähig. Amphithere Draco amphericanus Neben dem bekannten gefiederten Gargouille, welcher acuh zu den Draco amphitericanus gehört, gibt es auch eine mit Fell bedeckte Variante, die Bisons jagt und häufig für einen riesigen Falter gehalten wird. Unterschlupf: Im Schilf von Seeufern und an Inselstränden. Masse: 15 m lang; 1,5 bis 3,3 m hoch. Färbung: Grün. Angriffstechniken: Feuer speien, Schwanzschläge, Würgen. Nahrung: Alle heimischen Tiere, besonders Lamas im Süden und Bisons im Norden. Besonderes: Das Skelett des Amphithere weist rückgebildete Beine auf. Man weiss nicht, warum sich die Füsse zurückbildeten. Heutige Amphithere setzen den Schwanz ein, um ihre Beute zu erdrücken und fortzutragen, doch früher muss der Drache in der Lage gewesen sein, mit den Zehen und Krallen fest zuzupacken. Lindwurm Draco serpentalis So leichtfüssig und schnell wie ein Ponny soll der Lindwurm sein, der oftmals nur aus der Entfernung gesichtet wird. Mitunter berichten Augenzeugen von Lindwurmpaaren, die in der Steppe bei der Jagt auf wilde Kamele beobachtet wurden. Unterschlupf: Flache, windgeschütze Kuhle. Masse: 12 m lang; 2,5 bis 3,3 m lang. Färbung: Unterschiedlich, oft grün oder sanfgelb. Angrifstechniken: Mit Krallen, durch Würgen. Nahrung: Wilde Kamele. Nachts schleicht sich der Lindwurm gelegentlich an Seidenkarawanen heran. Besonderes: Lange Zeit glaubte man, der Lindwurm sei in Wirklichkeit ein Wüstenkrokodil. Doch diese Vorstellung ist lächerlich, denn wie jedes Kind weiss, haben Krokodile vier Beine, während Lindwürmer nur zwei besitzen. Wyvern Draco grandis Im Unterschied zu den meisten anderen Drachen besitzt der Wyvern nur zwei Beine. Da er der grösste aller Drachen ist, kann er damit Elefanten, seine Beutetiere, bequem tragen. Unterschlupf: Felsplatform oder aber ein rundes Nest inmitten von Sanddünen oder Grasland. Masse: 16,5 m lang; 6 bis 7 m hoch. Färbung: Schlammbraun bis limonengrün. Angriffstechniken: Mit Zähnen, Krallen, Schwanzschlägen oder durch Sturzflug aus grosser Höhe. Nahrung: Elefanten, Nashörner, Flusspferde. Besonderes: Die nicht ganz ungefährliche Disziplin der Drachometrie - das Vermessen der Drachen - fördert zutage, dass erwachsene Wyverns mit knapp 7 m Höhe die Grössten Drachen sind. Frostdrache Draco occ. maritimus Frostdrachen überwinden auf ihren alljährlichen Wanderzügen vom Ewigen Schatten zum Eisspitzberg und zurück Tausende von Kilometern, um überwiegend in Dunkelheit und Kälte leben und jagen zu können. Unterschlupf: Höhlen in Gletschern oder Eisbergen mit Zugang zum Meer. Masse: 13 m lang; 4 bis 5 m hoch. Färbung: Reinweiss oder weiss mit blauem oder rosa Schimmer. Angriffstechniken: Gefährlicher "Frostschwall" oder mit Schwanz, Krallen, Hörnern. Nahrung: Riesentintenfische, Eisbären, Schwertwale, Walrosse, Seeleoparden. Besonderes: Das Gift des Frostdrachen, wenn es in die arktische Luft gesprüht wird, die gleichen Symptome hervor wie Frostbeulen. Gargouille Draco amphericanus gar. Der Gargouille ist der gefiederte Bruder des Amphithere und ist ihm sowohl im Erscheinen als auch im Verhalten sehr ähnlich. Auch er muss früher einmal Beine besessen haben. Unterschlupf: In Baumhölen oder auf Baumkrohnen im Herzen von Duschungeln. Masse: 15 m lang; 1,5 bis 3,5 m hoch. Färbung: Stetiger Wechsel von Grün- und Blautönen, Gargouillesfedern besitzen einen goldglänzenden Schimmer. Angrifstechniken: Feuer speien, Schwanzschläge, Würgen. Nahrung: Vorwiegend Papageien oder sonstige Vögel, gelegentlich Ameisenbären oder Pandas. Besonderes: Von der Gestalt des Gargouilles liessen sich viele kriegerische Dschungelvölker zur Beschreibung ihrer Gottheiten inspirieren. Tatsu Draco orientalis mare Tatsu sind den Lung sehr ähnlich, haben jedoch vier oder drei Zehen, Lung dagegen fünf. Auch sind die Lung grösser und länger als Tatsu und haben nur um den Kopf eine Mähne, während die der Tatsus über den ganzen Rücken hinabreicht. Tatsu können fast belibig lange unter Wasser verbringen. Man nimmt an, dass sie nur alle 10 Jahre einmal an Land kommen müssen. Unterschlupf: Vorwiegend Höhlen bei Korallenriffen. Masse: 12 m lang; 3 bis 4 m hoch. Färbung: Blau, Türkis, Grün, schwarz. Angriffstechniken: Geweih, Zähne, Krallen, Würgen. Nahrung: Fische, Ale, Seeleoparden, junge Delphine und Wale. Besonderes: Viele Völker glauben, die Lung seien mit dem Wasser verbunden. Sie meinen, sie würden über Regen und Stürme gebieten und seien Gesannte Mos, des Wassergottes. Sie sind die Todfeinde der Wasserschlangen und man sagt, sie würden mit ihnen um die Herrschaft über das Meer kämpfen. Eine Bemerkung zu Seeschlangen: Die Seeschlange - sei es eine Variante des Leviathan, eines Riesenkraken oder eines Wals - wurde häufig "Drache der Meere" genannt. Offenbar aber verlief die Entwicklung dieses Wesens vollständig getrennt von der echter Drachen. Sie sind also Meeresungeheuer, aber keine Drachen! Unterschiedsmerkmale: Seeschlangen speien kein Feuer - Drachen können Feuer speien Sie können nicht fliegen - Sie fliegen Sie werden von Holzschiffen angelockt - Sie werden von Schätzen angelockt Sie horten keine Schätze - Sie horten Schätze [Dieser Beitrag wurde am 03.03.2007 - 22:30 von Zandrea aktualisiert] Signatur | |||
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