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...   Erstellt am 23.01.2006 - 10:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mobilfunk-Sendemasten


15.10.2004 / Dt. Ärzteblatt / www.deutschesaerzteblatt.de / Medizin

Doch Hirntumoren durch Mobiltelefone?

Stockholm. Bisher ist die Mehrzahl der Studien zu dem Ergebnis gekommen, dass die elektromagnetischen Felder, die von Handys emittiert werden, keine Hirntumoren auslösen können. Die Ängste sind jedoch weit verbreitet, weshalb eine kleine Fall-Kontroll-Studie von schwedischen Umweltmedizinern, die in der Novemberausgabe von Epidemiology erscheint, für Gesprächsstoff sorgen dürfte.

Die Gruppe um Prof. Anders Ahlbom vom Institutet för Miljömedicin (MM) des Karolonska Instituts in Stockholm kommt zu dem Ergebnis, dass Menschen, die seit mehr als zehn Jahren mobiltelefonieren ein etwa zweifaches Risiko auf ein Akustikusneurinom haben. Wenn nur die Seite betrachtet wird, auf der das Handy bevorzugt benutzt wird, war das Risiko sogar fast viermal so hoch wie bei Nicht-Mobiltelefonierern.

Das Akustikusneurinom ist ein benigner Tumor des achten Hirnnerven (Nervus vestibularis). Er geht von den Schwannschen Zellen( der Markscheide des Nervens) aus und ist häufig im inneren Gehörgang lokalisiert, also nicht weit von der Ohrmuschel entfernt, an die Mobiltelefonierer ihr Gerät halten. Das Gerät sendet und empfängt elektromagnetische Wellen. Die Strahlung ist zwar nicht in der Lage, das Gewebe zu erwärmen, doch die Überzeugung, dass diese neue Technologie negative Folgen haben könnte, beschäftigt eine Reihe von Wissenschaftlern.
Klären lässt sich die Frage nicht durch diffizile Messungen der Strahlenexposition und ihre möglichen Auswirkungen auf Zellkulturen, sondern nur in einer empirischen Analyse. Das einfachste Instrument ist eine Fall-Kontroll-Studie. Hier konnten bisher keine Hinweise gefunden werden. Erst kürzlich wurde im American Journal of Epidemiology (2004; 159: 277-283) eine derartige Studie mit negativem Ausgang publiziert. Forscher des Dänischen Krebsforschungszentrums hatten 106 Probanten mit Akustikusneurinom und 212 Vergleichspersonen interviewt. Ergebnis: Handy- Telefonierer waren nicht überdurchschnittlich häufig erkrankt. Das relative Risiko betrug 0,9 ( 0,51 - 0,57). Das weite Konfidenzintervall deutet bereits an, dass die Fallzahl der Studie viel zu gering war, um einen Zusammenhang zu beweisen oder zu widerlegen.

Die Studie der schwedischen Umweltmediziner hatte eine etwas größere Fallzahl.
Befragt wurden 148 Patienten und 604 gesunde Kontrollen. Dass nicht mehr Patienten eingeschlossen werden konnten, liegt an der geringen Inzidenz des Tumors von sechs Neuerkrankungen auf eine Million Einwohner pro jahr. Der Tumor hat einen Anteil von etwa neun Prozent an allen Hirntumoren.

Von den 148 Patienten gaben 14 an, ihr Mobiltelefon seit mehr als 10 Jahren regelmäßig zu benutzen. Bei den Kontrollen waren es nur 29 von 604. Die Epidemiologen errechnen daraus ein relatives Risiko von 1,9 . Doch das 95- Prozent-Konfidenzintervall ist relativ groß (
0,9 - 4,1) und da es die 1,0 Grenze überschreitet, ist die Assoziation auch nicht signifikant. Signifikant ist aber das relative Risiko, wenn nur Tumoren berücksichtigt wurden, die auf der Seite entstanden waren, die beim Telefonieren bevorzugt wurde.

Hier errechnen die Epidemiologen ein relatives Risiko von 3,9 mit einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von 1,6 bis 9,5. Das sieht nach einem eindeutigen Ergebnis aus, hält aber einer methodologischen Kritik nicht unbedingt stand. Denn die Seite des bevorzugten Telefonierens war abgefragt worden. Es ist durchaus möglich, dass die Patienten mit dem Akustikusneurinom, gewissermaßen einer inneren Stimme folgend, die nach einem Grund für den Tumor sucht, ungenaue Angaben machten: Ein "Recall-Bias" in der Sprache der Epidemiologen. Psychologen nennen es selektive Erinnerung.





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...   Erstellt am 25.04.2007 - 08:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hohe Krebsrate im Umkreis von Mobilfunkmasten
Wissenschaftler fordert Abbau in städtischen Ballungszentren



Ihre Meinung zum Thema...


Ein verstärktes Auftreten von sieben verschiedenen Krebsarten und weitere schwere Krankheitsformen ist im Umkreis von Mobilfunkmasten festgestellt worden. Das berichtet die britische Tageszeitung 'Sunday Times' heute. Im Umkreis von 365 Metern wurde demnach eine höhere Rate von Krebs, Hirnblutung und Bluthochdruck ermittelt.

Die Ergebnisse im britischen Warwickshire, einer Grafschaft im mittleren England, zeigen 31 Formen von Krebs in einer einzelnen Straße, in der sich ein 27 Meter hoher Sendemast befindet. Ein Viertel des 30köpfigen Personals einer Sonderschule ist seit dem Jahr 2000 an Tumoren erkrankt. Ein weiteres Viertel klagt über andere schwere Gesundheitsprobleme. Netzbetreiber O2 hat den Funkmast nach Protesten der Anwohner abgebaut. Die "ungewöhnliche und seltene Entscheidung" habe aber keinen Zusammenhang zu den Erkrankungen, so das Unternehmen, das zur spanischen Telefónica gehört. In Großbritannien gibt es 47.000 Mobilfunkmasten.

Dr. John Walker, ein Wissenschaftler der die Studien mit Hilfe von lokalen Aktivisten in Devon, Lincolnshire, Staffordshire und West Midlands durchgeführt hat, erklärte der Zeitung, dass er überzeugt sei, dass es eine mögliche Verbindung zwischen der Strahlung der Masten und den Erkrankungen gebe. "Masten in Ballungsgebieten und Schulen sollten abgebaut und die Sendeleistung gedrosselt werden ", forderte er. (as)

[ Sonntag, 22.04.2007, 11:32 ]

Quelle: de.internet





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...   Erstellt am 14.09.2008 - 20:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gefährliche Handys

Es wurde eine neue Untersuchung an mehr als 100 Studien zur Sicherheit der mobilen Telefone durchgeführt. Der Leiter dieser Untersuchung ist der Neurochirurg Dr. Vini Khurana, der mittlerweile weltweit für Schlagzeilen sorgte, indem er vor den Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung warnte. Er hat die Industrie aufgerufen, dafür zu sorgen, daß die Strahlenbelastung durch mobile Telefone reduziert wird.....

Lesen Sie hier





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...   Erstellt am 30.11.2008 - 18:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gehirntumore durch Handys?
„Interphone“-Studie zu Krebsrisiken durch langfristige Nutzung von Mobilfunkgeräten

Die von der WHO koordinierte und von der EU unterstützte „Interphone“-Studie ist ein weltweit nie dagewesenes Forschungsvorhaben zu möglichen Gesundheitsrisiken durch langfristigen und regelmäßigen Gebrauch von Handys. 13 Länder beteiligten sich an dieser Studie, in deren Rahmen 6 000 Fälle von Hirntumoren untersucht wurden. Ein Teil der noch nicht abgeschlossenen Ergebnisse wurde vor kurzem veröffentlicht. Die Ergebnisse dieser Studie waren Inhalt einer parlamentarischen Anfrage von Jean Huss an den Gesundheitsminister.
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