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Hagen ...
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...   Erstellt am 05.03.2008 - 22:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein wichtiges Thema beim Erlernen des Hung Gar Kuen ist, daß der Schüler jede Technik immer weiter verbessert, d.h. daß er sich von der Grobform zur Feinform hin entwickelt. Hier ist natürlich ganz besonders auch die genaue Handhaltung (z. B. Tigerkralle, Handkante --> Finger zusammen, Fausthaltung etc.), Fußhaltung (Chin Dang Tui, Che Chuen Tui, etc.) und Körperhaltung gemeint.

Hung Gar Kuen ist nicht nur eine Kampfkunst, sondern auch ein System zur Gesunderhaltung des Körpers. Das Krümmen eines jeden Fingers, das Strecken bzw. Beugen des Armes oder des Beines hat unterschiedliche Auswirkungen auf das Fließen des Qi (Lebensenergie).
All das kann man als eine Art Qi Gong (Übungen mit dem Qi) bezeichnen.

Man nehme als Beispiel das Markenzeichen "Dan Ji Sao" (Einfingerhand). Hier werden alle Finger bis auf den Zeigefinger gebeugt.
Hierdurch entsteht in den verschiedenen Sehnen der Finger eine unterschiedliche Spannung. Dies hat zur Folge, daß das Qi entsprechend angeregt wird.

Nach der 5 Elemente Lehre steht jeder Finger für ein anderes Element. (Näheres über die 5 Elemente Lehre, Einteilung der Finger, Kiu Sao Hei Gong etc. nur beim persönlichen Unterricht mit Sifu Hagen Bluck) So werden dadurch die unterschiedlichen Energien (der 5 Elemente) angesprochen, was wieder Auswirkungen auf das Qi der inneren Organe hat (Kiu Sao Hei Gong = Brückenhand Qi Gong).

Ebenso ist es bei den Grundstellungen: Nur das richtige Drehen der Beine (Knie + Fuß) ermöglicht ein "in den Boden schrauben", um dadurch das Qi in den Boden zu leiten und tief verwurzelt zu stehen.

Die richtige Physionomie einer jeden Technik (Stellungen, Hand- und Fußtechnik, etc.) ist also unabdingbar, um das Hung Gar Kuen in seiner vollständigen Form zu erlernen und zu verstehen.

Das Verstehen muß (ich betone "muß") insbesondere über den Körper gehen und nicht nur über den Ratio (Verstand).

Hung Gar Kuen ist eine praktische Kunst und keine Theorie. Sicherlich muß man natürlich auch mit dem Kopf dabei sein, aber die höchste Stufe erreicht man nur, wenn sich Körper, Seele und Geist vereint.
Das bedeutet, daß das Hung Gar Kuen verinnerlicht wird und in jeder Zelle verewigt wird (in Fleisch und Blut übergeht).

Ein oberflächliches Üben bringt überhaupt nichts.
So ist es nicht der richtige (Hung Kuen)-Weg, wenn man zu viele verschiedene Formen kann. Wichtig ist, wie gut man die wenigen Formen beherrscht und versteht. Keine Quantität, sondern Qualität.
Ein stetiges Üben z. B. der Gung Ji Fok Fu Kuen über 20 Jahre bringt mehr, als wenn man in dieser Zeit 10 Formen lernt.
Nur durch die ständige Wiederholung der "gleichen" Bewegung erhält man nach und nach das Verständnis und das Gefühl der Technik. So vereint man seinen Körper, Seele und den Geist und kann so in Bereiche blicken, die man nur durch langes, konsequentes Üben erfahren kann.

[Dieser Beitrag wurde am 11.04.2008 - 00:30 von Hagen aktualisiert]





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Sifu Hagen Bluck Hung Gar Kuen Martial Arts Association Germany
Bo Chi Lam Hung Kuen

Crysta ...





Status: Offline
Registriert seit: 16.02.2006
Beiträge: 87
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...   Erstellt am 13.08.2008 - 10:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

ich wusste nicht genau, wo ich meinen Beitrag am Besten platziere, deshalb habe ich es hier angeschlossen, da im vorherigen Beitrag auch gesagt wurde, dass Hung Kuen nicht nur Kampf ist, sondern auch zur Gesunderhaltung beiträgt.

Nachdem gestern in einem Onlinerollenspiel jemand über Sehnenscheidenentzündung klagte, schrieb ich eher im Witz zurück, dass seit ich mir die Arme "grün und blau schlage" (ich neige etwas zur Übertreibung ich keine Probleme mehr mit Sehnenscheidenentzündungen habe.

Naja im ersten Moment meinte ich das eigentlich eher im Spass, jedoch als ich mehr darüber nachkrübelte, fiel mir auf, dass ich schon ziemlich lange keine Probleme mehr mit Sehnenscheidenentzündungen hatte. Gerade als Bürokraft mit vielen Schreibarbeiten war dies eigentlich schon Dauerzustand.

Ich nehme mal an, dass dies mit Hung Kuen zu verbinden ist.

Sportlich war ich eigentlich schon immer, aber ich denke, es kommt auch auf die Sportart an. Hung Kuen trägt meines Erachtens schon viel zur Gesundheit bei.

Viele Grüße
Cry

[Dieser Beitrag wurde am 13.08.2008 - 10:55 von Crysta aktualisiert]





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