Rafa  Champions League
     

Status: Offline Registriert seit: 21.06.2005 Beiträge: 870 Nachricht senden | Erstellt am 27.01.2006 - 10:49 |  |
Den Millionären war’s zu kalt und zu rutschig!
St. Paulis Amateure spielten mit kurzen Trikots. Die Bremer Profis mit Handschuhen, langen Unterhosen und kuscheligen Rollis...
So trabten sie dann auch über den verschneiten Platz: ohne Biß, ohne Lust – und ohne Erfolg.
1:3 beim Drittligisten St. Pauli, peinliches Aus im Pokal-Viertelfinale.
Die Werder-Weicheier – den Millionären war’s zu kalt und zu rutschig!
„Wir hatten Angst vor Verletzungen. Alle unsere Nationalspieler wollen zur WM, das hat man immer im Kopf“, sagt Torsten Frings.
Wer Schuld hat am Pokal-Debakel, ist für Werder klar: der DFB. „Die sind nicht in der Lage, vernünftige Bedingungen für ein Viertelfinale zu schaffen. Nicht unsere Leistung war blamabel, sondern die Situation im Stadion. Wenn der DFB eine Spaßveranstaltung will, kann man gleich zum Schlamm-Catchen oder Eis-Surfen einladen.“, klagt Sportdirektor Klaus Allofs an. Selbstkritik? Null!
Drei Mal wurde der Rasen im Millerntorstadion von Schiedsrichter Felix Brych und einer Platzkommission inspiziert – drei Mal stimmte Werder für eine Absage.
Pauli-Präsident Corny Littmann: „Das Verhalten der Bremer gegenüber der Platzkommission war am Rande des Erträglichen und fast schon Nötigung.“
Trainer Thomas Schaaf warnte schon vor dem Spiel: „Wir riskieren die Gesundheit unserer Spieler.“
Ein Alibi für die eigene Mannschaft, nur halbherzig in die Partie zu gehen? „Quatsch, wir wollten gewinnen. Aber Pauli hat einfach mit mehr Leidenschaft gekämpft und darum verdient gewonnen“, sagt Frings.
Peinlich, aber wahr...
Von einem Klassenunterschied zwischen Regionalliga und Bundesliga war jedenfalls nichts zu sehen.
BILD meint: Wer Millionen-Gagen kassiert, muß zumindest kämpfen! Auch wenn’s kalt und rutschig ist.
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