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Maiden ...

The Trooper

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...   Erstellt am 18.06.2007 - 16:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Part 1


Die Kunst , es allen recht zu machen , beherrscht wohl keiner . Und oft ist der Weg zum Erfolg auch mit vielen Hindernissen gepflastert . Diese Erfahrungen mussten auch die Verantwortlichen des KEV in der Spielzeit 2002/03 machen . Kaum eine personelle Entscheidung hat in den letzten Jahren soviel Aufmerksamkeit gefunden und Wirbel verursacht wie der Wechsel an der Bande von Chris Valentine zu Butch Goring . Die chronologische Auflistung der Ereignisse kann da im nachhinein zur Aufklärung beitragen .

In der Spielzeit 2001/2002 hatte es unter Chris Valentine ein Wechselbad der Gefühle gegeben . In der Doppelrunde lieferte das Team unter Kapitän Gary Shuchuk teilweise begeisternde Spiele , eroberte zeitweise die Tabellenspitze , doch als es zum Endspurt kam , erlahmten die Kräfte , war das Team ausgepowert , und es gab im Play Off Viertelfinale gegen die Kölner Haie ein frühes Aus .

Die Saison 2002/2003 brachte dann eine unbefriedende Startphase , und was viel mehr schmerzte , eine deutliche Einbusse bei den Zuschauerzahlen . Die Fans verweigerten ihrer Mannschaft die Gefolgschaft , die zuschauerzahlen nahmen bedrohlich negative Auswirkungen an . Schon früh in der Saison wurde den Verantwortlichen kalr , das der deutliche Rückgang bei der engen Saisonkalkulation ein erhebliches Minus bringen würde . Die gut eingeschätzte und auch aus dem Vorjahr noch eingespielte Mannschaft zeigte sich in ihrer Gesamtheit nicht austrainiert , das vorhandende Leistungspotential wurde nicht ausreichend abgerufen . Dies wurde auch von der Zuschauerseite aus bemängelt und mit Ausbleiben bestraft .
In meheren Gesprächen mit Trainer Valentine versuchten Aufsichtsrat und Geschäftsführung Lösungsmöglichkeiten zur Belebung und Attraktivitätssteigerung für das Krefelder Eishockey zu finden , doch valentine zeigte wenig Verständinis für diese Einschätzung und war in diesem Punkt nicht gesprächsbereit und nicht kooperativ.

So entschloß sich der Aufsichtsrat mit seinem Vorsitzenden Woflgang Schulz , die nach dem Ausscheiden von Rüdiger Noack freie Stelle des sportlichen Leiters als erste Änderung neu zu besetzen . Nach intensiver Suche fand man in den USA mit Butch Goring einen erfahrenen Eishockey Experten , der aufgrund seiner früheren , sensationellen Karriere , aber auch seiner Tätigkeit als Trainer und sportlicher Direktor in der NHL und den angeschlossenen Ligen , den Vorstellungen der Krefelder entsprach . Zudem hate Goring auch schon in der Vorsaison bei den Frankfurt Lions einen hervoragenden Eindruck hinterlassen und die Hessen in den letzten 11 Spiele aus der Abstoegszone geführt .

Robert Thomas ´´ Butch ´´ Goring wurde am 20 November 2002 zum Aufsichtsrat des KEV Pinguine Eishockey Gmbh einstimming als Sportdirektor bis zum 30 April 2003 eingestellt . Die Information wollte und sollte Agent Sana Hassan noch am Abend , auf ausdrücklichen Wunsch von Hassan , seinem Schützling Valentine mitteilen . Am 22 November traf Butch Goring aus New York kommend in Krefeld ein und sah nach einem Gespräch mit den Medien am Abend die Begegnung der Krefeld Pinguine gegen die Hannover Scorpions ( 8:1 ) . Trainer Valentine lehnte aber eine Zusammenarbeit jeglicher Art mit dem erfahrenen Butch Goring ab und beliess es bei den Kontakten bei einigen Höflichkeitsfloskeln .





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...   Erstellt am 18.06.2007 - 16:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Part 2



Obwohl die Pinguine in den sieben folgenden Spielen , bis zur Entgültigen Entscheidung 5 Begegnungen gewannen und nur 2 verloren , entschied der Aufsichtsrat am Donnerstag 5. Dezember , den vierfachen Stanley Cup Gewinner und EX NHL Trainer Goring auch als Coach in die Verantwortung zu nehmen . Valentine wurd die Zusammenarbeit als Ta´rainer und Coach angeboten , doch der introvertierte Ex Torjäger lehnte das Angebot ab , schaltete seinen Anwalt ein und forderte die Alleiverantwortung als Trainer . Dem konnten und wollten die Pinguin Verantwortlichen nicht mehr folgen , zumal sich Valentine ohne Meldung bei den Pinguinen zu seinem Wohnort nach Hockenheim abgesetzt hatte .

Am Sonntag 8. Dezember , beim 5:4 Sieg der Pinguine beim Tabellenführer Eisbären Berlin stand also erstmals Butch Goring als Aleinverantwortlicher an der Bande der krefeld Pinguine .

Die Reaktion auf den Trainerwechsel fiel sehr unterschiedlich aus . Bei einem Teil der Öffentlichkeit , aber auch bei den Medien , gab es heftige Kritik . Es sollte erst Monate später so richtig deutlich werden , warum der Wechsel notwendig war und auch vollzogen wurde . Aufsichtsratvorsitzender Wolfgang Schulz bekannte später : ´´ Es war für uns keine leichte Entscheidung , aber wir mussten handeln , weil wir letztlich auch die verantwortung für das Krefelder Eishockey tragen . Wir sahen keine Perspektiven und mussten neu durchstarten ´´ .

Goring selbst steckte seine Konzepte von Beginn an zielstrebig ab , ignorierte Nadelstiche von aussen , und setzte bei der Mannschaft gleich seine Duftmarken . ´´ Wir wollen in die Play Offs und wir kommen in die Play Offs ! Sollte die nicht der Fall sein , dann werden wir bis zum 30 April ganz hart arbeiten , denn so lange laufen unsere Verträge ´´ . Und : ´´ Bei mir zählt das ganze Team ,jeder Spieler ist wichtig , jeder muss seine Aufgaben machen . Nur das Team kann gewinnen ´´ : Basta . Das saß . Und wie ernst die Warnungen waren , spürten die Akteure in den folgenden Wochen , denn unbeeindruckt von den laufenden Pflichtspielen holte Butch Goring durch verschärftes Trainingden festgestellten Konditionsrückstand langsam auf . Als die Play Offs langsam näher rückten , hatte der Eishockeyfuchs sein Ziel erreicht , die Krefeld Pinguine waren bereit für die schönste Zeit der Eishockey Profis . Und Goring setze noch einen drauf : ´´ Die Rundenspiele sind die Arbeitszeit für den ausgehandelten Lohn . Die Play Offs hingegen sind : Just for Fun ´´ . Eine gewagte Parole , denn in Krefeld erwartete man seit einiger Zeit ein fortkommen , einen Schritt nach vorne . Im Klartext : Wenigstens einmal das Ereichen des Halbfinales .

Den Lohn für die harte Arbeit während der Punkterunde kassierten dann alle : Spieler , Trainer , Verantwortliche und die Fans . Die Play Offs waren schlussendlich der grösste Spass , den Krefeld in den letzten 51 Jahren erlebt hatte . Endlcih war der Titel des deutschen Meisters wieder in Krefeld .





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