Stef  Imperator


Status: Offline Registriert seit: 25.11.2005 Beiträge: 2228 Nachricht senden | Erstellt am 31.10.2007 - 02:18 |  |

Die Wege trennen sich...
Im Leben gibt es nicht viele Dinge die so klar sind wie die Tatsache, dass es so viele unterschiedliche Wege und Ziele gibt wie Menschen an der Zahl.
Abinchova ist eine Band die aus Menschen entstanden ist die gleich und doch so unterschiedlich waren und es immer noch sind.
Genau diese Tatsache hat sicher auch dazu beigetragen, dass die Band sich zu dem entwickelte, was sie heute ist.
Doch leider ist im Leben nichts konstant und so ändern und erweitern sich mit der Zeit Ziele und Ansichten eines Menschen.
Gerade bei uns ist das nicht unbemerkt geblieben und wir waren uns nicht mehr sicher, ob unsere musikalischen Wege uns zu den gleichen Orten führen werden.
Aus diesem Grund haben sich Dömu und Tristan entschieden in Zukunft getrennte Wege zur Band zu gehen.
Wir von Abinchova möchten uns bei Euch für Euren jahrelangen Einsatz und das Zusammensein bedanken!
Wir hoffen, dass wir Euer Erbe in Ehren halten können und einen Weg beschreiten an dem auch Ihr euren Teil und Eure Freude habt!
Und natürlich hoffen wir darauf, Euch irgendwann bei Euren eigenen musikalischen Wegen zujubeln zu dürfen!
Ihr werdet immer einen Teil von Abinchova sein.
Abinchova.

Tristan:
Leider muss ich bekannt geben dass Abinchova nun ohne mich weiter machen wird.
Schon seit längerer Zeit waren Spannungen in der Band zu spüren, und nach dem tollen Sprungfeder-Auftritt gab es einiges zu besprechen. Nun hat sich aber herausgestellt, dass wir uns nicht einig werden was die zukünftigen Ziele der Band angeht. Mein Entschluss, Abinchova zu verlassen, ist die reine Konsequenz aus den Unterschiedlichen Ansichten. Dies hat sich am letzten Gespräch herausgestellt, da wir uns in nichts anderem einig waren als in dem Punkt, dass es so wie bis her nicht weiter geht. Nun war also Zeit etwas zu tun, so war meine Entscheidung hoffentlich eine FÜR die Band, welche mir doch so tolle Ereignisse wie der legendäre Auftritt in unserem Proberaum oder dann eben die Sprungfeder ermöglichte.
Mit Stolz blicke ich auf eine Zeit zurück, die aus mir gemacht hat, was ich nun bin, und verabschiede mich in Dankbarkeit.
Ave Abinchova!

Dömu:
Ich erinnere mich noch gut an die Zeit der Gründung unserer Band Abinchova. Wir machten die Taue los und starteten eine Fahrt in eine ungewisse Zukunft. Viel Arbeit steckte hinter unserem Vorhaben, doch hatten wir schon bald eine kleine Rotte junger Metalheads zusammen. Jeder von uns gab sein Bestes um die Ziele der Band zu erreichen und alle waren sich einig welchen Hafen wir zusammen ansteuern wollten. Vier Jahre ruderten wir und kämpften oftmals auch gegen schlechte Winde oder heftige Strömungen an. All dies wurde nur durch eine eingespielte Mannschaft ermöglicht die sich gegenseitig unterstütze und sich einig war. Im letzten halben Jahr musste ich aber feststellen, das die Zeit an unserem Schiff mit dem Namen Abinchova spuren hinterlassen hat und die Segel etwas schief im Wind hingen. Die Mannschaft vertrat unterschiedliche Ansichten, wie man das Schiff wieder seetüchtig machen könnte. Mir für meinen Teil war es nicht wichtig, wie prächtig unser Schiff anzusehen war. Vielmehr vertrat ich die Meinung, dass der Zweck unserer Fahrt einzig das gemeinsame entdecken neuer Ufer sein sollte. Wir benötigen Niemanden, der den Takt unserer Ruderschläge angibt, wie die Trommeln auf einer römischen Galeere. Denn schlussendlich ruderten wir mehr oder weniger in dieselbe Richtung. Trommeln verhindern in meinen Augen nur das Aufkommen einer gewissen Motivation weiterzurudern, zumal es nur einen geben kann, der sie schlägt. Wenn alle Trommeln wollen und keiner mehr rudert, steht das Schiff still. Wenn ein Schiff stillsteht, wird es vom Meer gegen die Felsen geworfen oder läuft auf ein Riff auf. Wenn es mehrere gibt, die navigieren wollen, die sich aber nicht einig werden, dreht sich das Schiff im Kreis. Ich betrachte mich als Ruderer. Jahrelang ruderte ich und war zufrieden damit, denn es erfüllte mich mit Freude, auch wenn ich von der Schiffahrt nur wenig Ahnung hatte. Nun sehe ich mich jedoch gezwungen, die Ruder loszulassen da ich der Ansicht bin, dass ich als Ruderer nur wenig Mitspracherecht habe und von jenen nicht mehr ernstgenommen werde, welche sich intensiver mit der Schiffahrt auseinandersetzen als ich. Ich denke dieser Schritt dient dem Wohl der Band. Nun kann Abinchova sich schneller fortbewegen. Ich respektiere die unterschiedlichen Ansichten der Bandmitglieder und möchte an dieser Stelle ganz klar erwähnt haben, dass es keine persönlichen Differenzen gab oder gibt, welche mich zum Austritt veranlasst haben. Doch hoffe ich, dass die Mannschaft bedenkt, dass das Herz eines Freiwilligen stärker schlägt als jede Trommel und sich nicht durch gute Schiffahrtskentnisse ersetzen lässt...
Ich möchte mich an dieser Stelle der Band für die gute Zeit danken, die wir zusammen hatten. Ebensoviel Dank gebührt allen die uns die ganze Zeit über unterstützt haben und uns zur Seite standen. Den Auftritt in Horw an der Sprungfeder werde ich dank euch nie vergessen. Allen eine gute Fahrt!
Euer Dömu

Signatur Realität ist ein Zustand, der durch Mangel an Whisky entsteht. |