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Vogelgrippe-Hysterie
Anfang November 2005 warnte Präsident Bush, eine drohende Vogelgrippe-Pandemie könne bis zu zwei Millionen Amerikaner umbringen. Deshalb bestellten die USA umgehend 20 Millionen Einheiten des Grippe-Impfstoffes Tamiflu im Wert von zwei Milliarden Dollar. Es sind Gesetze in Vorbereitung, die eine Zwangsimpfung der amerikanischen Bevölkerung ermöglichen und gleichzeitig die Pharmaindustrie vor Klagen wegen möglicher Impfschäden schützen sollen. Auch Tamiflu enthält toxische Substanzen; laut russischen Forschern sogar mehrere radioaktive Transurane. Zudem ist die Impfung äußerst umstritten, kann sie doch nicht einmal das menschliche Influenza-Virus, gegen das sie entwickelt wurde, wirksam bekämpfen. So schlecht Tamiflu als Vorsorgeschutz wirkt, so leicht läßt sich viel Geld damit verdienen. Das freut nicht nur den Schweizer Pharmakonzern Roche, der die weltweiten Vertriebsrechte besitzt, sondern auch die US-Firma Gilead, Besitzerin des Tamiflu-Patentes. Es freut sich aber auch der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld: Vor seinem Kabinettsposten war er jahrelang Geschäftsführer von Gilead und ist noch heute ein Großaktionär des Pharmaunternehmens. Über 100 Millionen Hühner sind angeblich an der Vogelgrippe gestorben, die man vor hundert Jahren Vogelpest nannte. Schon damals verendete das Geflügel an den Folgen einer nicht artgerechten Massentierhaltung. Nicht ein Virus machte die Vögel krank, sondern Streß, Mangel und Vergiftung. Das ist heute nicht anders. Aus diesem Grund brach die Vogelgrippe auch in Asien aus, wo die Hühner besonders schlecht gehalten werden. Sobald eines dieser siechen Tiere positiv auf den indirekten Vogelgrippe-‚Nachweis’ testet, werden die ganzen Geflügelbestände getötet. Doch diese Tests können sehr leicht falsche Resultate ausweisen, wie übrigens auch der Aidstest. Die 100 Millionen Hühner starben also nicht an der Vogelgrippe, sondern wurden industriell vernichtet. „Im Westen sanieren sich damit die großen Betriebe, denn an ‚Seuche’ gestorbene Tiere werden auf Kosten der Allgemeinheit zum obersten Marktpreis entschädigt“, erklärt der Molekularbiologe und Virologe Dr. Stefan Lanka, „während in Asien (…) der Geflügelmarkt unter Anleitung der UNO-Organisation FAO absichtlich zerstört wird. Die Geflügelzüchter schweigen. Wenn der Marktpreis für Geflügel nach unten geht, lassen sie eine Seuche diagnostizieren und kassieren mit größerem Gewinn als bei normaler Tierhaltung möglich ist, staatlich garantierte Höchstpreise, für alle Tiere auf einmal.“ – Ein ähnliches Spiel trieb man, als vor einigen Jahren wegen der BSE-Hysterie in Europa Hunderttausende von Rindern verbrannt wurden. Über die 61 an der Vogelgrippe gestorbenen Menschen liegen kaum Fakten vor. Haben sie das Virus H5N1 wirklich in sich getragen? Und falls ja, sind sie tatsächlich daran gestorben oder nicht vielmehr an den Folgen ihrer ‚Behandlung’? Für Lanka ist der Fall klar: „Menschen mit Erkältungssymptomen, die das Pech hatten, H5N1-Jägern in die Hände zu fallen, wurden mit irrsinnigen Mengen an Chemotherapie getötet. Isoliert im Plastikzelt, umgeben von Wahnsinnigen in Raumfahrtanzügen, gestorben in panischer Angst an mehrfachem Organversagen.“ Wie auch das Aidsvirus, so konnte man das Vogelgrippe-Virus bis heute wissenschaftlich nicht eindeutig nachweisen, sondern immer nur indirekt. Das einzige Bild des angeblichen H5N1-Vogelgrippevirus stammt übrigens von der amerikanischen Seuchenbehörde CDC, die eine Unterabteilung des Pentagons ist, dem Amtssitz des Pharmavertreters und Kriegsministers Donald Rumsfeld.
Quelle: www.zeitenschrift.com/magazin/49-vogelgrippe.htm
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5057 Nachricht senden | Erstellt am 18.02.2006 - 11:18 |  |
HINTERGRUND (31.10.2005 23:33)
Von Tamiflu zu "Rummy Flu":
Vogelgrippe lässt Rumsfelds Kasse sprudeln
US-Verteidigungsminister profitiert von globaler Virus-Panik wie zuvor sein Kollege Dick Cheney von der Massenvernichtungsmittel-Lüge im Irak
Donald Rumsfeld versteht sein Geschäft, ganz besonders das eine. Dick Cheney steht ihm in nichts nach. Der eine zehrt intensiv von "Gilead Sciences", der andere von "Halliburton". Beide zusammen zehren von George W. Bush. Und alle Drei gehören zur neoliberalen Elite, die sich gerade anschickt, das eigene Land zu fressen. Aber es geht natürlich nicht nur um Rüstungsgüter und Öl, manchmal ist schon eine gewöhnliche Vogelgrippe bestens geeignet, Milliarden zu ergaunern. The american way of life. Foto: ap
Von FRANK KRÜGER
Washington/Basel. Ein Mordsgeschäft macht zur Zeit der Basler Pharmakonzern Roche mit dem Medikament Tamiflu, das angeblich nicht nur gegen die ordinäre Influenza, sondern auch gegen die asiatische Vogelgrippe helfen soll, obwohl es sich bei diesem Virus um einen Subtyp der Influenza handelt. Das Medikament war von der 1987 gegründeten kalifornischen Firma Gilead Sciences entwickelt worden. Das relativ kleine Unternehmen vergab die Lizenz zur Herstellung von Tamiflu 1996 exklusiv an den Basler Pharma-Riesen Roche, dem das Recht eingeräumt wurde, das Medikament bis 2016 herzustellen und zu vermarkten. Doch es entwickelte sich nicht gerade zum Renner. Außerdem war es sehr teuer. Noch bis vor kurzem war Tamiflu ein Ladenhüter und blieb in den Apotheken der Welt in den Regalen liegen. Die Kalifornier verdienten am Verkauf des Medikaments durch Roche mäßig und nur in bescheidenem Umfang mit.
Plötzlich, kurz nach den ersten Meldungen über eine Vogelgrippe in Asien, leitete der Tamiflu-Entwickler Gilead Science von Kalifornien aus eine Klage gegen den Basler Pharma-Konzern Roche ein und forderte die Lizenz zurück, weil das Unternehmen angeblich "zu wenig für den globalen Vertrieb des Mittels getan habe". Roche "habe durch das Fehlen einer kosteneffektiven Herstellung die Wahrscheinlichkeit drastisch eingeschränkt, dass Tamiflu, sollte es unter Roches Kontrolle bleiben, sein volles Potential zum Schutz der Gefahr einer Pandemie entfalten könne", dem weltweiten Ausbruch einer Grippe-Infektion.
Nach Pressemeldungen soll sich das kalifornische Unternehmen auf das TRIPS-Abkommen ("Übereinkunft über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums") der Welthandelsorganisation WTO berufen haben, nach dem Patentinhaber oder Eigentümer von Exklusiv-Lizenzen von Regierungen angeblich auch gegen ihren Willen gezwungen werden könnten, die Herstellung von Generika (wirkstoffgleiche Nachahmerpräparate) in epidemiologischen Notlagen durch andere Hersteller zuzulassen. Aber genau das hatten die amerikanische Pharma-Industrie mit Unterstützung der Regierung in Washington in den 1980er Jahren zu verhindern gewusst.
Diese preiswerte Nachahmung von teuren Medikamenten war in den 1980er Jahren auf den erbitterten Widerstand der USA gestoßen, als es um die Herstellung von Generika gegen Aids für afrikanische Staaten zu erschwinglichen Preisen ging, die sich die teuren Original-Medikamente amerikanischer Hersteller nicht leisten konnten. Schließlich aber konnten sich die Vereinigten Staaten dem internationalen Druck ohne Gesichtsverlust nicht völlig verschließen und mussten sich zu einer halbherzigen Erklärung im Sinne der afrikanischen Forderung nach preiswerten Generika-Medikamenten durchringen, die aber praktisch kaum wirtschaftliche Auswirkungen auf die Geschäftspolitik der amerikanischen Pharmahersteller hatte. In Afrika geht das Sterben weiter. Die "Vertretung der pharmazeutischen Industrie der USA" (PhRMA) gab mit der "Doha Declaration" 2001 lediglich widerwillig eine erläuternde Stellungnahme heraus, dass (afrikanische) Staaten durch das TRIPS-Abkommen nicht daran gehindert werden so
llen, Epidemien wie AIDS zu bewältigen. Mehr nicht.
Geld kann heilen - die Pharmaindustrie
Seitdem arbeitet die amerikanische Pharma-Industrie mit Unterstützung der Regierung in Washington daran, die Auswirkungen dieser Erklärung für die US-Pharma-Industrie - zu Lasten von Dritte-Welt-Ländern und vor allem afrikanischer Staaten - so gering wie möglich zu halten. Dort geht das Sterben von AIDS-Kranken trotz der scheinheiligen Doha-Erklärung der amerikanischen Pharma-Industrie von 2001 mit steigender Tendenz weiter, da es sich bei der "Doha-Declaration" nur um eine weitgehend unverbindliche Stellungnahme der USA zum TRIPS-Abkommen gehandelt hat, die so vage gehalten war, dass sie kaum zu Umsatzeinbußen oder entgangenen Gewinnen für die US-Pharma-Industrie geführt hat.
Im Zusammenhang mit Tamiflu konnte sich das Management von Gilead Science nun tatsächlich gerade nicht auf das von den USA vehement verteidigte TRIPS-Abkommen, das einen rigorosen Patentschutz absichert, berufen, sondern lediglich auf die von ihnen selbst höchst widerwillig und halbherzig abgegebene, nur erläuternde "Doha-Declaration" zum TRIPS-Abkommen, die so allgemein und nichtssagend formuliert worden war, das die US-Pharma-Industrie die wirtschaftlichen Auswirkungen der Erklärung so gering wie möglich halten konnte. In Afrika geht das Sterben von AIDS-Kranken unvermindert weiter, weil die US-Pharma-Industrie Umsatzverluste durch die preiswerte Herstellung von Generika weitgehend zu verhindern wusste.
Jetzt aber, nachdem sich abzuzeichnen schien, dass Tamiflu ein Milliardengeschäft werden könnte, an dem die USA nicht teilhaben würden, da sie die Exklusiv-Lizenz zur Herstellung des Medikaments an den Basler-Pharma-Konzern verkauft hatten, bemühten Gilead Science und die US-Regierung plötzlich die "Doha-Declaration", um sie nun im Sinne ihrer wirtschaftlichen Interessen auszulegen und umzuinterpretieren, nachdem sie sie vorher dazu benutzt hatten, lediglich ihr Gesicht zu wahren, tatsächlich aber die wirtschaftlichen Auswirkungen der Stellungnahme auf US-Pharma-Unternehmen so gering wie möglich zu halten suchten und die generelle Herstellung von preiswerten Generika für arme Dritte-Welt-Länder weiterhin behinderten.
Im Falle von Tamiflu, das mit Auftreten der asiatischen Vogelgrippe zu einem Medikament mit Milliarden-Umsatz-Potential ausgebaut werden konnte, brauchten die USA eine drohende Epidemie, besser noch eine Pandemie, um den Basler Pharma-Konzern Roche damit unter Druck setzen zu können, die Lizenz an Gilhead Science für das Grippe-Medikament entweder zurückzugeben oder wenigstens Unterlizenzen an amerikanische Pharma-Unternehmen für die Herstellung von Generika zu vergeben. Eine drohende Epidemie, besser noch das Schreckensszenario einer Pandemie musste her, um Roche mit einer internationalen "Notlage" gefügig zu machen.
Wirklich das Beste für Don Rumsfeld
George W. Bush gab sein Bestes - für die amerikanische Wirtschaft und für das Bankkonto seines Kabinettskollegen Donald Rumsfeld. Der amerikanische Verteidigungsminister nämlich war bis zu seinem politischen Karrieresprung nach Washington zwischen 1999 und 2001 Aufsichtsratsvorsitzender von Gilead Science und hält ein dickes Aktienpaket an dem Unternehmen. Jetzt bot sich für Don Rumsfeld die einmalige Chance, ein ganz dickes Geschäft zu machen. Dafür sicherte er sich die Unterstützung seines Präsidenten.
Zunächst impfte Präsident Bush seinen Landsleuten wiederholt und öffentlich Panik ein, indem er eine drohende Pandemie "mit mindestens 200.000 Toten in den USA" an die Wand malte, es könnten aber auch "bis zu zwei Millionen Tote" sein. Der erhoffte Effekt blieb nicht aus. Zunächst in den USA, dann weltweit, begann ein Run auf Tamiflu. Mehr noch: Die USA bestellten 80 Millionen Packungen des Medikaments und stellten ein Gesamtbudget für den Kauf von Tamiflu in Höhe von insgesamt zwei Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Somit war es der amerikanische Steuerzahler, der das Bankkonto von Bushs Verteidigungsminister Donald Rumsfeld seitdem unaufhörlich anschwellen lässt. Nicht die Vogelgrippe breitete sich als Pandemie aus, sondern eine internationale Panik zum Wohle der US-Wirtschaft und des amerikanischen Verteidigungsministers.
Der Basler Pharma-Konzern Roche knickte ein und erklärte sich schließlich mit gewundenen Formulierungen bereit, Unterlizenzen für Tamiflu an ausgewählte Unternehmen zu vergeben - überwiegend in den USA, da der Herstellungsprozess des Medikaments angeblich sehr kompliziert sei und nicht von jedem Pharma-Unternehmen bewältigt werden könne. Über die Klage von Gilead Science gegen Roche, die Lizenz von Tamiflu zurückzugeben, wurde öffentlich fortan nicht mehr diskutiert sondern nur noch hinter den Kulissen verhandelt. Schließlich hatte Merchandising-Manager George W. Bush mit seiner Panikmache letztendlich zum Verkaufserfolg von Tamiflu wesentlich beigetragen. Der Milliarden-Coup von Bush & Rumsfeld, von einem bereits verkauften Kuchen sich dennoch die dicksten Stücke zu greifen und mitzuessen, ist aufgegangen.
Die Geschäfte laufen wie geschmiert
Das Strickmuster dieses kapitalistischen Husarenstücks zum Wohle der amerikanischen Milliardärsoligarchie hatten Bush und sein Vize Richard "Dick" Cheney, die "fleischgewordene Verquickung von Öl- und Rüstungsinteressen", schon im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg entwickelt, als sie mit der schamlosen Lüge, der Irak verfüge über Massenvernichtungswaffen, den Überfall auf das ölreiche Land im Nahen Osten erklärten. Einer der Hauptprofiteure des Überfalls auf den Irak war nach dem Sieg über Saddam Hussein das amerikanische Unternehmen Halliburton, dessen Kerngeschäft die Förderung und der Handel mit Erdöl ist. Präsident von Halliburton war bis zu seinem Karrieresprung auf den Sessel des amerikanischen Vizepräsidenten Richard Cheney, der noch 2004 einen dicken Abfindungsscheck in Millionenhöhe von Halliburton erhielt, als er schon längst zum Stellvertreter von George Bush aufgestiegen war. Dick Cheney wiederum ist mit Tamiflu-Profiteur Donald Rumsfeld eng befreundet, mit dem er 1997 den neokonservativen Think-Tank "Project for the New American Century" gründete. Seitdem sie Staatsämter bekleiden, laufen die milliardenschweren Nebengeschäfte dieser und anderer US-Politiker wie geschmiert. So funktioniert Business in den Vereinigten Staaten - zum Wohle eines neuen amerikanischen Jahrhunderts, vor allem aber zum Wohle einer kleinen Machtelite, bestehend aus Dollarmillionären und -milliardären, die es verstehen, politische Ämter für eine unverschämte Anhäufung von Reichtum zu missbrauchen, während die Schere zwischen Arm und Reich in den USA immer weiter auseinanderklafft. Wenn es stimmt, dass amerikanische Verhältnisse mit einer Zeitverzögerung von fünf bis zehn Jahren die europäischen Gestade erreichen, können wir uns in Deutschland in naher Zukunft noch auf Einiges gefasst machen.
Dass dieses amerikanische Business-Prinzip zu Lasten einer benachteiligten und immer ärmer werdenden Bevölkerungsmehrheit in den USA gang und gäbe zu sein scheint, während sich immer mehr Kapital in der Hand der kleinen Gruppe von Politikern und Firmenbossen konzentriert, verrät eine Pressemitteilung von Gilead Science aus dem Jahre 1997, in der die Wahl von Donald Rumsfeld zum Vorsitzenden des Gilead-Aufsichtsrats bekannt gegeben wurde: "Seine breit gefächerten Erfahrungen in Führungspositionen in der Industrie wie in der Regierung wird uns beim Aufbau unserer wirtschaftlichen Präsenz sehr dienlich sein." Gilead-Aktionär Rumsfeld hat nicht zu viel versprochen.
Eine wahrhaft ehrenwerte Gesellschaft
Ob das Vogelgrippe-Virus H5N1 überhaupt zu einer Pandemie führen kann, ist jedoch umstritten. Denn erst die Übertragung von Mensch zu Mensch kann theoretisch zu einer Pandemie führen. Dafür aber müsste sich das Virus zunächst verändern. Ob ein solches verändertes Virus dann aber noch mit Tamiflu bekämpfbar ist, weiß im Augenblick niemand. Klinische Untersuchungen zur Wirksamkeit des Tamiflu-Bestandteils Oseltamivir bei der Vogelgrippe fehlen bislang aufgrund der geringen Anzahl an erkrankten Personen.
Pandemie hin, Panik her. Die Aktienkurse von Gilead Science steigen, und bei Rumsfeld klingelt die Kasse - dank kollegialer Unterstützung seines Präsidenten. In den Vereinigten Staaten wird die Vogelgrippe deshalb schon als "Rummy Flu" bezeichnet. Und auch Busch profitiert von der Panikmache, kann er sich doch nun der Unterstützung seines Verteidigungsministers sicher sein. Der Präsident plant nämlich schon seit geraumer Zeit die Militarisierung auch des zivilen Amerikas. Künftig soll nicht mehr zwischen zivilen und nationalen Notfällen unterschieden werden. Der "Homeland Security`s National Response Plan" (NRP) sieht vor, auch militärische Einheiten unter dem Dach des Heimatschutzes anzusiedeln. Das wiederum sorgt für dicke Auftragsbücher bei der Rüstungsindustrie und für Kick-backs in die Taschen von Politikern. Schmiergeld sagt man dazu in Deutschland.
Saar-Echo
Online-Tageszeitung für Deutschland -
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[Dieser Beitrag wurde am 18.02.2006 - 11:21 von lebenslust aktualisiert]
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GiselaK unregistriert
| Erstellt am 19.01.2007 - 12:02 |  |
Das habe ich soeben in Google gefunden:
aus Focus online
| 18.01.07, 11:36 |
Das Medikament Tamiflu soll eine Grippe-Pandemie bekämpfen. Doch der großflächige Einsatz könnte den Erreger resistent machen.
Die Vogelgrippe meldet sich zurück. In asiatischen Ländern erkranken wieder mehrere Menschen, auch Ägypten meldete jüngst einen Fall. Stets verbunden mit dem Auftreten des Grippevirus vom Typ H5N1 ist die Furcht vor einer Pandemie. Sollte eine solche weltweite Epidemie tatsächlich einmal eintreten, wollen die Regierungen gewappnet sein. Viele Länder lagern große Mengen des Medikaments Tamiflu ein, das den Erreger in Schach halten soll. Deutschland hält 16 Millionen Therapieneinheiten in Reserve, die USA 81 Millionen und Russland sogar 150 Millionen. Doch gerade der massenhafte Einsatz während einer Pandemie könnte Tamiflu wirkungslos machen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Ökologen des Centre for Ecology and Hydrology der britischen Universität Oxford, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Environmental Health Perspectives“.
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80 Prozent des Grippemittels landen im Wasser
Der Wirkstoff von Tamiflu ist das Virostatikum Oseltamivir. Es zählt zu den sogenannten Neuraminidasehemmern. Im Körper wird es in seine aktive Form Oseltamivir-Carboxylat (OC) überführt, das die Vermehrung der Viren hemmt. Doch 70 Prozent des OC werden über die Nieren wieder ausgeschieden, weitere zehn Prozent über den Darm. Mit den Abwässern gelangt der Wirkstoff in die Kläranlagen, wo er nur teilweise abgebaut wird, und von da weiter in die Gewässer.
Im Falle eines größeren Vogelgrippe-Ausbruchs ist zu erwarten, dass viele Menschen Tamiflu fünf bis 15 Tage lang schlucken. Entsprechend sind für mehrere Wochen hohe Konzentrationen von OC in Bächen, Flüssen und manchen Seen zu erwarten – eine Tatsache, die die britischen Ökologen beunruhigt. „Ein antivirales Medikament wurde noch nie in größerem Maß angewandt, deshalb müssen wir herausfinden, was geschehen könnte“, sagt Studienleiter Andrew Singer. „Wenn bei einer Pandemie Millionen Menschen gleichzeitig Tamiflu einnehmen, gelangen große Mengen davon in die Flüsse. Das könnte immense Auswirkungen auf Fische und andere Wildtiere haben.“
H5N1-Resistenz bei Vögeln
Und auf den Menschen. Denn Wasservögel trinken das mit OC angereicherte Nass. Die Wirkstoffmenge reicht aus, um auch bei den Tieren das Virus zu hemmen. Die Vögel stecken sich zwar an, überleben aber. Damit, befürchtet Andrew Singer, könnten im Darm der Vögel resistente Viren entstehen. Gingen solche Erreger auf den Menschen über, wäre die Katastrophe perfekt: Gegen die resistenten H5N1-Viren würde Tamiflu nicht mehr helfen. Andere Medikamente, die ähnlich wirksam sind wie die Neuraminidasehemmer, gibt es aber nicht, auch ein Impfstoff fehlt.
Hersteller bezweifelt Resistenz-Vermutung
Laut einem Bericht des Wissenschaftsjournals „Science“ weist der Schweizer Tamiflu-Hersteller Roche Andrew Singers Schlussfolgerungen indes zurück. So habe der britische Forscher einen Teil seiner Studie mit dem Neuraminidasehemmer Zanamivir durchgeführt, dem Wirkstoff des Anti-Grippe-Mittels Relenza. Dieser sei aber in Wasser stabiler als OC. Außerdem könne OC, selbst wenn es in großen Mengen vorkommt, nur schwer in das Gewebe von Vögeln vordringen. Deshalb sei es unwahrscheinlich, dass Resistenzen entstehen. Doch eigene Untersuchungen über das Umweltverhalten von OC, so „Science“, wolle die Firma nicht herausgeben. Auch Hans-Ulrich Jelitto, Sprecher von Roche in Deutschland, warnt vor voreiligen Schlüssen. Man müsse „erst einmal sehen, wie wasserdicht diese Studie ist.“
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Leser-Kommentar (1)
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GiselaK unregistriert
| Erstellt am 09.02.2007 - 14:03 |  |
Newsletter-klein-klein-verlag vom 08.02.2007
Schonzeit beendet!
H5N1 Jäger wieder auf Vernichtungstour in Europa
von Jannis Gelhar
Die virtuelle Vogelgrippe ist wieder in Europa angekommen, zuerst in Ungarn. Bleibt abzuwarten, ob die ungarische Regierung weiterhin das Volk belügt nachdem im Herbst die aufgezeichnete Lügen-Beichte von Regierungschef Ferenc Gyurcsany im Radio verbreitet wurde.
Von Ungarn wandern die H5N1-Nanopartikel in Richtung Großbritannien zur Grafschaft Suffolk und lassen sich auf der größten Geflügelfarm nieder. Anschließend werden 159.000 Truthähne durch den epidemischen Vernichtungsfeldzug der H5N1-Konsens-Jäger getötet.
Noch schlimmer hat es die Inselkette Indonesien getroffen, schon seit Monaten sollen sich auf den 17.508 Inseln H5N1-Viren zwischen Banda Aceh und Bali niedergelassen haben und dadurch sollen insgesamt 63 Menschen gestorben sein, also ein Drittel von insgesamt weltweit 165 H5N1-Todesfälle.
Auf den Inseln gibt es noch eine Besonderheit, jede 5. Katze soll mit H5N1-Viren infiziert sein. Die indonesische Regierung bezeichnet die Vogelgrippe sogar als nationale Katastrophe.
Jetzt befürchten die Experten, dass sich das Virus in den Katzen an Säugetiere anpasst und neue Stämme bildet, die auch von Menschen zu Mensch übertragbar sind.
Diesmal plaudert sogar ein General-Experte über den weiteren Verlauf der inszenierten Pandemieplanung, UN-Seuchenexperte David Nabarro:
>Ich erwarte weitere Ausbrüche der Vogelgrippe an mehreren Orten in den kommenden drei oder vier Monaten .
Plötzlich erscheint auch eine neue Studie über Tamiflu mit dem Ergebnis:
Die Einnahme von Tamiflu kann das Übertragungsrisiko der Grippe in Familien deutlich senken.
American Journal of Epidemiology 2007 165(2)S 212-221.
WHO & Co: Tamiflu Gift- Monopol für die Weltbevölkerung
Über 60 Staaten unterwerfen sich dem Weltbefehl der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und lagern tausende Tonnen hochgiftiges Tamiflu als Vorrat für die Bevölkerung.
Ohne WHO-Pandemierichtlinie wäre Tamiflu beinahe zum großen Flop für den Pharmariesen Roche geworden. Als der Österreicher Norbert Bischofberger bei Gilead Sciences nach einem antiviralen Influenza-Mittel forschte, war das H5N1-Virus noch völlig unbekannt. Erst als Donald Rumsfeld 1997 Vorsitzender bei Gilead Sciences wird, erscheint das mutierte H5N1-Medien-Virus in Hongkong, angeblich haben sich 18 Menschen mit dem Vogelgrippevirus infiziert.
Als Donald Rumsfeld die Leitung von Gilead Sciences übernahm, hatte das Team um Norbert Bischofberger das antivirale Influenzamedikament Oseltamivir (Tamiflu) bereits fertig gestellt und auch die lukrativen Lizenzverträge mit Roche sind im September 1996 abgeschlossen worden.
Vom Ladenhüter zum Blockbuster!*
Nachdem die pannenreiche klinische Phase-III-Studie im britischen Roche-Virologie-Forschungszentrum abgeschlossen und die FDA-Kriterien erfüllt waren, wurde Tamiflu die Zulassung in der Schweiz/USA erteilt. Anschließend sind am 1. Oktober 1999 die Schweizer Apotheken erstmals mit Tamiflu beliefert worden.
Trotz aggressiver PR-Propaganda ist Tamiflu ein Ladenhüter geblieben, erst ab dem 12.02.2004 wurde Tamiflu zum weißen Gold als es in die Pandemiepläne der WHO aufgenommen wurde und später auch noch durch die Medien verbreitet wurde konnte Roche & Co. aufatmen.
Erstmals wurde ein Medikament durch folgsame Regierungseinkäufe zum Blockbuster!*
Auch Norbert Bischofberger und Donald Rumsfeld konnten zufrieden sein, 20% vom Verkauf gingen direkt auf das Konto von Gilead Sciences und beide besitzen das größte Aktienpaket.
Die (Neben)Wirkungen!
2002 hat das arznei-telegramm (Nr. 10) vor den gesundheitsschädigenden Wirkungen bei der Einnahme von Tamiflu gewarnt, z.B. Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, von der Verwendung zur Therapie raten wir ab auch für Risikogruppen fehlt der Nutzennachweis!
Auch die neuropsychiatrischen Komplikationen Ende 2005 bei japanischen Kindern, wie Bewusstseinsstörungen, Wahnvorstellungen, Delirium, Halluzinationen, Krampfanfälle, Enzephalitis oder andere Verhaltensauffälligkeiten konnten die von den Regierungen angelegten geheimen Tamiflu-Giftlager nicht verhindern.
Erst nachdem im November 2006 bei über 100 Kindern psychische Störungen dokumentiert vorlagen, wurde von der US-Arzneimittelbehörde (FDA) ein Warnhinweis auf der Verpackung angegeben.
Die Pressesprecher von Roche behaupten allerdings immer noch, dass keine eindeutigen Zusammenhänge mit der Einnahme von Tamiflu und psychischen Veränderungen bei Kindern vorliegen.
Bei der biochemischen Umwandlung im Organismus wird Oseltamivir-Phosphat in der Leber in den eigentlich aktiven Wirkstoff Oseltamivir-Carboxylat umgewandelt und ist nach 30 min im Blutplasma nachweisbar. Dadurch wird Sialinsäure (Enzym; spezifisches Protein), die als natürlicher Baustein im Blutplasma vorkommt, gezielt gehemmt.
Diese lebenswichtigen Proteine sind die Hauptwerkzeuge im Körper, die mit ihren Seitenketten miteinander in physikalisch-chemische Wechselwirkungen treten.
Eine besondere Funktion haben dabei die Enzyme, ohne diese Enzyme würden die meisten Reaktionen überhaupt nicht ablaufen, besonders das wichtige Zusammenspiel mit Substratmolekülen für fast alle Stoffwechselreaktionen z.B. Aufspaltung von Nährstoffen, Bildung von Körpergewebe, Wirkung auf Hormone usw.
Wird die Sialinsäure durch Oseltamivir-Carboxylat gehemmt, löst dies eine Kaskade von lebenszerstörenden Veränderungen im Organismus aus.
Welche genauen Änderungen bei Hemmung von Sialinsäure im Organismus ablaufen, ist der Wissenschaft wegen der komplexen Vorgänge der Proteine völlig unbekannt.
Es ist schon sehr bedenklich das Tamiflu mit den erheblichen unerwünschten Wirkungen (UAW) überhaupt auf den Markt kommen konnte und dabei weltweit keine Gesundheitsbehörde ihrer eigentlichen Überwachungsaufgabe zum Schutz der Bürger nachkommt.
*Pharmabezeichnung für Medikamente, die in einem Jahr über 1 Milliarde Dollar einbringen
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