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Solitude  Vorsicht - Freigeist :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 884 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 05:41 |  |
Ich frage mich gerade:
Wie kann man auf den Gedanken verfallen, dass dicke Menschen irgendwann zur Adipositas Chirurgie „gezwungen“ werden könnten? 
Man mag über den kommerziellen Aspekt der Adipositas Chirurgie streiten oder auch über die gesundheitlichen Folgen und möglichen Spätschäden…
Die Angst vor Zwangsoperationen an dicken Menschen hat für mich stark paranoide Züge 
Es erstaunt mich auch immer wieder aufs Neue, wie sehr sich Menschen über Langzeitfolgen bei OPs Gedanken machen und dabei gleichzeitig völlig ignorieren, welche bekannten Langzeitfolgen Übergewicht hat 
Da werden die gefeiert, die soviel
„Selbstakzeptanz“ erreicht haben, dass sie fröhliche Fressorgien mit einem kecken Spruch auf den Lippen kommentieren oder die bewundert, die sich selbst angenommen haben mit massivstem ÜG, weil sie einen Partner haben, der eben gerade darauf steht.
Da wird unermüdlich betont, wie fit und beweglich man auch mit 160 oder 180 kg sein kann, dass mit ein bisschen Bewegung und der Milch vom Biohof alles im Lot ist.
Wieder andere werden nicht müde zu berichten, dass sie keinerlei gesundheitliche Probleme haben trotz schwerstem ÜG 
Der Zusammenhang zwischen ÜG und deutlich erhöhtem kardiovaskulären Risiko und Krebserkrankung wird negiert.
Langzeitstudie zu gesundheitlichen Risiken der Adipositas
Stattdessen immer wieder betont, dass die meisten Dicken zum Dicksein verurteilt sind durch Schilddrüsenerkrankungen. Dass das so in den Statistiken nicht auftaucht liegt dann an den unfähigen Ärzten, die einfach nicht in der Lage sind vernünftige Diagnosen zu stellen 
Die verfolgten Dicken werden sich dann zunehmend selbst behandeln, weil sie sich den bösartigen Kommentaren der Ärzte, die ihnen immer wieder erzählen wie gesundheitlich problematisch ÜG ist, nicht länger aussetzen wollen 
Jeder hat die Chance aus einer Essstörung herauszukommen, niemand muss sich damit abfinden, früher zu altern und krank zu werden.
Holt Euch therapeutische Hilfe, um seelische Wunden aufzuarbeiten, Verhaltensstörungen abzulegen. Ihr selbst seid für Eure mentale und physische Gesundheit verantwortlich – nehmt Euer Leben selbst in die Hand und lasst Euch nicht erzählen, Eure Probleme lägen nur in einer dickenfeindlichen Gesellschaft, die demnächst sogar Dicke zwangsoperiert! 
Ihr habt die Verantwortung für Euch selbst und sonst niemand…
[Dieser Beitrag wurde am 24.05.2006 - 05:51 von Solitude aktualisiert]
Signatur Der Weg zu mir selbst war der schwerste, den ich je gegangen bin aber auch der lohnendste, weil er mich auch zu Dir geführt hat.
(von mir für Dich ) |
Nora  fühlt sich hier sowas von wohl...:-))
  

Status: Offline Registriert seit: 23.02.2006 Beiträge: 414 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 13:24 |  |
Es ist immer leichter, die Verantwortung auf andere abzuwälzen, alle sind Schuld nur man selber nicht 
Über die Zwangs-OPs habe ich auch herzhaft gelacht . Solange bei uns noch nicht einmal Sexualstraftäter zwangsoperiert werden glaube ich da ja im Leben nicht dran, was für eine abenteuerliche Vorstellung
Signatur Eine Hälfte der Netzteilnehmer versteht die Ironie nicht, die zweite Hälfte sieht Ironie ungern, weil dann ja die erste falsch reagieren
könnte, und der Rest ist dünn gesät.
(Ulrich F. Heidenreich in dang)
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Ulli Glühwürmchen vom Dienst :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 711 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 14:18 |  |
Soli, Du hast einfach keine Ahnung. Mit einem BMI von 55 oder 60 läßt es sich prima leben, man kann sich prima bewegen, es ist alles bestens.
Mit ein bißchen gutem Willen hättest Du das auch haben können 
Jetzt wirst Du schon sehen, wo Du mit Deinem BMI von paarundzwanzig landest 

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Sunny on her way to the sunny side of life...
   

Status: Offline Registriert seit: 16.11.2005 Beiträge: 668 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 14:27 |  |
Was mich ja immer so hochbringt ist die Unverschämtheit, Toleranz lautstark einzufordern aber selber Null Toleranz gegenüber anderen aufzubringen.
Da werden Schlanke als Hungerhaken verunglimpft, da werden andere Selbsthilfegruppen als Tupperparties abqualifiziert und denen, die sich darüber beschweren das Recht auf freie Meinungsäußerung entgegengeschleudert.
Na dann, meine Meinung: Menschen, die sich selber intolerant aufführen haben kein Recht von anderen Toleranz einzufordern!
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Ulli Glühwürmchen vom Dienst :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 711 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 14:30 |  |
Isch weiß nicht was Du willst sunny, isch bin supertolerant, Jeder, der meiner Meinung ist hat Recht. Jeder, der nicht meiner Meinung ist, läßt sich entweder schnell eines besseren belehren oder er geht.
Das ist totaaal demokratisch hier. Schließlich ist das hier unser Forum, da hat jeder ein Recht auf MEINE Meinung 
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Sunny on her way to the sunny side of life...
   

Status: Offline Registriert seit: 16.11.2005 Beiträge: 668 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 14:31 |  |

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Ulli Glühwürmchen vom Dienst :-))
    

Status: Offline Registriert seit: 12.11.2005 Beiträge: 711 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 14:36 |  |
So ist es recht sunny, lachen ist gesund 
*Klugscheißermodus an* Aber nicht, dass Du mir mehr als kg im Monat verlierst, das ist das allein richtige Maß 
Jeder, der mehr abnimmt hat das sowieso in nullkommanix wieder zugenommen *Klugscheißermodus aus*

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Sunny on her way to the sunny side of life...
   

Status: Offline Registriert seit: 16.11.2005 Beiträge: 668 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 14:38 |  |
Jawoll Boss 
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Holly  die nur nach ihrer eigenen Pfeife tanzt...
   

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 887 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 17:06 |  |
Soweit ich weiss, kann in Deutschland niemand, sofern er nicht entmündigt wurde (was eine sehr aufwänige Prozedur ist), gegen seinen Willen operiert werden, oder? Staunend macht mich auch, daß stets 'sinnvolle' Alternativen zur AC gefordert werden, die bereits existierenden aber mit derselben Vehemnez abgelehnt werden (diverse Programme von Krankenkassen, Beratungsstellen, Therapien etc.). Es gibt viele solcher Angebote, aber wenn man selber alles besser weiss, ist es natürlich schwierig, einen Rat anzunehmen. Erstaunlich auch, daß ich an vielen Stellen das Gefühl habe, daß nur ein unglaublich geringer Prozentsatz übergewichtiger Menschen überhaupt durchs Essen zugenommen haben, für alles wird fix eine passende Laien-Diagnose aus dem Hut gezaubert. Und Solitude, das mit den angeblich nicht vorhandenen gesundheitlichen Problemen stimmt ja so auch nicht, aber die gesundheitlichen Probleme, die auftreten, haben ja (trotz stapelweise veröffentlichter Studien zu genau dem Thema, die das Gegenteil bewiesen haben), selbstverständlich und in keiner Weise mit dem ÜG zu tun.
Signatur Freier Willen!
Hunde denken sie wären Menschen
Katzen denken sie wären Gott |
Maggie ...die Bienenbetörerin ;)
   

Status: Offline Registriert seit: 22.11.2005 Beiträge: 306 Nachricht senden | Erstellt am 24.05.2006 - 18:02 |  |
Vielleicht gehört dieses Verdrängen ja aber auch zum Krankheitsbild der Essstörung.
Verwunderlich nur, dass dann auch die, die angeblich nicht essgestört sind obwohl sie zwischen 150 und 200 kg wiegen, genauso Verdrängungssymptome zeigen.
Ich habe meiner Gesundheit einiges angetan mit meinem jahrelangen Übergewicht. Heute weiß ich das und es tut mir wahnsinnig leid, dass ich das nicht früher begriffen hatte!
Ich kann die dummen Sprüche nicht mehr hören, dass das Übergewicht angeblich gar nichts macht 
Das ist genauso dumm wie Raucher sind, die auch immer jemand kennen, der mit 120 Zigaretten täglich 120 Jahre bei bester Gesundheit wurde 
Es ist immer das gleiche Bild: solange ich mich damit beschäftigen kann, dass die anderen Schuld sind, die Gesellschaft, die Ärzte, solange muss ich mich nicht mit mir selbst auseinandersetzen.
Wenn ich mich dann noch mit einem Fat Admirer zusammentue ist die dicke Welt in Ordnung und ich kann fröhlich summen: ich will so bleiben wie ich 
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