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gismo ...
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...   Erstellt am 11.09.2005 - 21:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Toten Hosen

Biographie

Die Zeilen vom 86er-Album "Damenwahl" liefern das Motto der Toten Hosen: Punk-Rock bis zum bitteren Ende. Und weit darüber hinaus, denn der gute Johnny segnete bereits 1991 das Zeitliche. Die Hosen ziehen trotzdem weiter laut durchs Leben ... aber der Reihe nach:
Anfang der 80er trafen sich, der Legende nach, fünf junge Männer irgendwo in Düsseldorf, gründeten eine Band, gaben Konzerte, brachten Platten raus und lernten, ihre Instrumente zu spielen. In genau der Reihenfolge. Da vier Bandmitglieder Andreas hießen, legte man sich um Verwirrungen zu vermeiden, "Kampfnamen" zu: Campino (Andreas Frege, Gesang), Breiti (Andreas Breitkopf, Gitarre), Kuddel (Andreas von Holst, Gitarre), Andi (Andreas Meurer, Bass) und Wölli (Wolfgang Rohde, Schlagzeug).

Mit ihrem einfachen aber (politisch) engagierten Punk-Rock erspielten sich die Toten Hosen eine immer größer werdende Fangemeinde in der linksalternativen Szene. Die Fähigkeit der Hosen, mit drei Akkorden über Jahre hinweg immer wieder neue Generationen für ihre Musik zu begeistern, bescherte ihnen Millionen verkaufter CDs und diverse Spitzenplatzierungen in den Charts. Der Erfolg ist aber auch hart verdient: Zwischen 1982 und 1997 gaben die fünf Düsseldorfer 1000 Konzerte. Ob als Vorband von U2 oder den Rolling Stones, gemeinsam mit Green Day oder Therapy? oder auch alleine - Hosen-Gigs heißen immer: Volldampf.

Und ausgerechnet das Jubiläumskonzert am 28. Juni 1997 im Düsseldorfer Rheinstadion wurde dann zum größten Albtraum der Bandgeschichte. Im Gedränge der 60.000 Fans starb eine 16-jährige Niederländerin. Um eine Panik zu verhindern, spielten die Hosen das Konzert zwar noch "gedämpft" zu Ende, sagten aber alle weiteren Auftritte ab.

Nachdem sich die Band von dem Schock erholt hatte, gewöhnte sie sich am anderen Ende der Welt, auf einer Festival-Tour durch Australien, wieder ans Konzerte feiern. In Deutschland meldeten sie sich 1998 als Die Roten Rosen mit Weihnachtsliedern für Hosenverhältnisse eher leise zurück. Unter dem Pseudonym hatten sie bereits 1987 ein Album veröffentlicht.

Doch nach wie vor klebt irgendwie das Pech an den Hosen. Im Jahr 2000 verunglückt erst der wegen eines dreifachen (!) Bandscheibenvorfalls ausgeschiedene Schlagzeuger Wolfgang 'Wölli' Rohde schwer mit dem Auto, dann bricht in Buenos Aires eine Bühne unter der Band zusammen, worauf diese mehrere Meter in die Tiefe stürzt. Zu guter Letzt holt sich Campino bei "Rock am Ring" einen Kreuzbandanriss, der vier Monate Zwangspause zu Folge hat. Hoffentlich zeichnet sich da nicht das Ende der Erfolgsstory ab. Schließlich sind sie ja noch keine 60. Und auch noch nicht nah dran ...









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Campino
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...   Erstellt am 11.09.2005 - 22:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gisi du hast mal wieder nur halbe Arbeit geleistet. Da fehlt noch was.




gismo ...
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...   Erstellt am 11.09.2005 - 22:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mal wieder????

Na dann hau rein.....





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Campino
unregistriert

...   Erstellt am 11.09.2005 - 22:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nöööö...DAS ist dein Job. DU bist der Moderator, nicht ICH.

Also, mach auch schön.




gismo ...
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...   Erstellt am 20.09.2005 - 21:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


2001

T.V. Smith hatten die Toten Hosen 1991 bei den Aufnahmen zu ihrem Album "Learning English Lesson one" kennengelernt. Seither war der Kontakt zu dem ehemaligen Frontmann der Adverts nicht mehr abgerissen. Campino: "In völligem Widerspruch zu seinem Bekanntheitsgrad gehört T.V. Smith seit 1977 zu den besten Textern der Musikszene. Irgendwann kamen wir auf die Idee, ein Best-of-Album seiner gesamten musikalischen Laufbahn aufzunehmen." Die Hosen begaben sich mit dem Londoner Freund also wieder ins Studio und spielten als Backing-Band die CD "Useless -The Very Best Of T.V. Smith" ein.
Nachdem Campino nach seinem Kreuzbandriss wieder vollständig einsatzfähig war, konnten die Hosen endlich auch hierzulande wieder live von sich reden machen. Dabei legten sie Wert auf eine ausgewogene Mischung. Man spielte Shows in kleinen Clubs in Ungarn, Tschechien und Polen, ließ die Tradition der Wohnzimmergigs wieder einmal aufleben - und ergriff die Chance beim Schopfe, als AC/DC einen Support für ihre Deutschland-Tour suchten. Campino sagte über eine seiner Lieblingsbands: "Sie sind für uns nach wie vor ein Vorbild in Bezug auf Konsequenz und Härte ihres Sounds."
Und noch gab es Länder auf der Erdkugel, die noch nicht mit einem DTH-Stecknagelkopf gekennzeichnet waren. Nachdem sie unter anderem schon fünf Tourneen in Südamerika absolviert hatten und bereits einmal in Mexiko waren, ging es nun wieder nach Mittelamerika. Die Hosen landeten im Mai - in Zusammenarbeit mit der Musik-Messe Popkomm - auf Kuba. Der Auftritt in Havanna, in einem ehemaligen Freibad direkt am Meer, musste vor knapp 1.000 begeisterten Zuschauern allerdings nach einer Stunde abgebrochen werden. Die Hosen meinten hinterher: "Man darf halt zwei Dinge nicht vergessen: erstens sind Rockbands, vor allem aus dem Ausland, komplett neu für diese Land, das hat ein paar Figuren ziemlich nervös gemacht. Und das die Polizei und Veranstalter uns den Strom abdrehen, ist auch in Deutschland nicht so lange her."
In Düsseldorf befand sich derweil der Traditionsklub Fortuna in größeren finanziellen Schwierigkeiten. Der Abstieg in die 4. Liga drohte. Doch als die Hosen sich als Trikotsponsor engagierten, wurde alles gut, und der Verein durfte in der Regionalliga weiterspielen. Das Logo des neuen Werbepartners beschäftigte den Fußball-Verband mehrere Tage, doch letztendlich hatten auch die alten, weisen Herren nichts gegen den Stern und den "lachenden" Totenkopf einzuwenden. Breiti wünschte sich von der Mannschaft: "Spielt wie Angus Young von AC/DC: jeden Abend 120 Prozent - nur die Solos sollten nicht so lang sein." Das erste Heimspiel im Juli endete trotzdem 0:4...
Danach begaben sich die Hosen nach Spanien, um außerhalb der gewohnten Umgebung die Stücke für ihr neues Album "Auswärtsspiel" zu schreiben. Ende November erschien vorab die erste Single "Was zählt". Nur einmal zwischendurch ließ sich die Band gerne von der Arbeit abhalten, als sie mit Gerhard Polt und den Biermösl Blosn im Wiener Burgtheater antrat. Beim vorweihnachtlichen "Abvent" vereinten sich wieder mal auf wundersame Weise bayerische Musikalität und Düsseldorfer Krach.







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...   Erstellt am 20.09.2005 - 21:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


2002

Im Januar erschien "Auswärtsspiel", das 16. Album ihrer 20-jährigen Bandgeschichte, und stieg sofort von 0 auf 1 in die Deutschen Charts ein. Die Platte war eine wichtige Standortbestimmung für die Band. Textlich wurde sowohl "in den Rückspiegel" geschaut ("Mein Leben war 'ne Schlampe" wie auch in die Zukunft geblickt ("Was zählt". Im Februar veröffentlichten die Hosen ihre zweite Singleauskopplung "Kein Alkohol (ist auch keine Lösung)!". Das Musikmagazin Rolling Stone widmete ihnen und ihrem Label JKP die Titelgeschichte "Im Headquarter der Toten Hosen". Und stellte dabei fest, dass "einige Songs zu den besten - und härtesten! - gehören, die sie je aufgenommen haben".


Die "Auswärtsspiel-Tour" begann mit zwei ausverkauften Heimspielen zur Karnevalszeit in Düsseldorf. Das Frühjahr ("die erste Halbzeit" verbrachte die Band in vollen Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Breiti: "Alle haben sich total gefreut, wieder live zu spielen. Das ist immer noch der Hauptgrund, warum man in einer Band sein will." Zwischendurch wurden aber auch noch zwei Singles ausgekoppelt: Im April erschien "Steh auf, wenn du am Boden bist" und im Juli folgte "Nur zu Besuch".

Eingeschoben wurde im Sommer (neben Festivals in Finnland, Ungarn und Polen) auch noch die sogenannte "Last Minute"-Tour, die die Band an touristische Hot- Spots der Republik führte: Die Zugspitze (das höchste Konzert des Jahres), Rottweil (nur für Frauen!), Sylt und Helgoland wurden angesteuert. Breiti: "In besonderer Erinnerung geblieben ist mir aber die Strandparty in Sylt, die wir für die Leute veranstaltet haben, die nach dem Konzert nicht mehr von der Insel weggekommen sind."

Im September luden die Hosen ihre Fans und Freunde für ein Wochenende zu einer Grillparty auf die Loreley - und mit dabei waren auch alle Bands, die sie in diesem Jahr auf Tour begleitet hatten. Campino: "Andi und ich sind an einem Abend nachts über diesen Zeltplatz gelatscht und sind einfach dahin gegangen, wo die Feuer gebrannt haben. Es kam auch vor, dass wir pissen gegangen sind und dann den Weg nicht mehr zurück gefunden haben..."



Das 20. Jahr ihres Bestehens rundeten die Hosen mit drei weiteren Veröffentlichungen ab: Zehn Jahre nach "Reich & Sexy", dem legendären ersten Best-Of-Album der Hosen, erschien im November "Reich & Sexy II - Die fetten Jahre". Für das Coverfoto ließen sich die Hosen vom Düsseldorfer Fotokünstler Andreas Gursky und dessen Frau Nina Pohl zusammen mit über 80 Fotomodels nackt ablichten. Im Oktober war bereits die erste Singleauskopplung ("Frauen dieser Welt" vorausgeschickt worden, der mal wieder eine Zusammenarbeit mit dem alten Freund Funny van Dannen zugrunde lag.

Die gleichzeitig mit dem Best-Of Album veröffentlichte DVD "Reich & Sexy II - Die fetten Jahre" enthielt 28 Videoclips aus den Jahren 1982 bis 2002. Der Bildband "Ewig währt am längsten - DTH in Farbe und Schwarz-Weiß" war ein Griff in die Fotokiste der Bandgeschichte, eine Art Kunstkatalog zur nie stattgefundenen Ausstellung "20 Jahre Die Toten Hosen". Denn wer die Hosen anschauen wollte, brauchte weiterhin nicht in Museen rennen, sondern musste nach wie vor nur vor die Bühne kommen: Die Band absolvierte im November zwei Konzerte in Buenos Aires, um gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in ihrer zweiten Heimat aufzutreten.

Bis zum Ende des Jahres geht die Tour nun in Deutschland und der Schweiz weiter ("die zweite Halbzeit". Insgesamt sollen Ende 2002 weit über eine halbe Million Zuschauer die Hosen live gesehen haben. Es deutet alles darauf hin, dass "Auswärtsspiel" die bisher erfolgreichste Tournee der Band werden wird.





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...   Erstellt am 20.09.2005 - 21:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


2003

Nach den zwei Platin-Alben von 2002 und der ausgiebigen "Auswärtsspiel"-Tour nutzten die Hosen die ersten Monate des Jahres vor allem, um endlich einmal abzuschalten. Nach einer gewissen Zeit wurde das den Fünf aber doch zu langweilig. Und deshalb schauten sich sie sich den Proberaum ab Frühjahr wieder von innen an, um neue Lieder für das kommende Album zu schreiben. Im Herbst kehrten Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Vom dann auch endlich auf die Bühne zurück!
Zum Aufwärmen wurden zwei schweißtreibende Club-Gigs in Leipzig gespielt, und dann ging es gleich für drei Auftritte zurück in die zweite Heimat, nach Buenos Aires. In der argentinischen Hauptstadt schienen die Fans nur auf diesen Moment gewartet zu haben: Die Hosen absolvierten das erste Wohnzimmerkonzert auf südamerikanischem Boden, spielten erstmals ein ausverkauftes Konzert im traditionsreichen "Luna Park", der größten Konzerthalle der Stadt - und ließen es schließlich auch beim Quilmes-Rock-Festival neben dem River-Plate-Stadion krachen.
Während der argentinische Rolling Stone den Auftritt in Buenos Aires sogar zum "Konzert des Jahres" kürte, bemühte sich in Deutschland niemand Geringeres als die Süddeutsche Zeitung, die besondere Beziehung von Hosen und argentinischen Fans zu beschreiben: "Irgendwie geht es ja schließlich um Kulturaustausch, die Texte von 'Los Hosen' sind in Argentiniens Jugend sicher weiter verbreitet als die von Goethe und Thomas Mann, ihrer Pflege widmet sich sogar eine einheimische Coverband."
Und angesichts dieser überragenden Erlebnisse in Südamerika wurde zurück in Düsseldorf ein folgenschwerer Entschluss gefasst: Die Hosen begaben sich ins Studio, weil sie Lust hatten, das einzuspielen, was sie gerade auf der Pfanne hatten. Campino: "Wir haben einfach mal das aufgenommen, was gerade im Proberaum anstand. Und ich spüre einfach, dass das für mich gerade nicht die Zeit der Besinnlichkeit ist." Es entstanden vier Stücke, die wieder mal richtig hart nach vorne gingen, und die im Februar 2004 als Maxi-Single erscheinen sollten...







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...   Erstellt am 20.09.2005 - 21:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


2004

Im Februar veröffentlichten die Hosen "Friss oder stirb". Die Maxi-Single war etwas für die Freunde des härteren Hosen-Sounds und bezog textlich Stellung zur aktuellen Situation in Deutschland. Und sie wartete außerdem mit einem weiteren Highlight auf: "Goodbye Garageland" war eine Hommage an Joe Strummer, den verstorbenen legendären Frontmann der englischen The Clash. Campino: "Joe Strummer war einer der wirklichen Helden, der es nicht nötig hatte, sich irgendwo anzubiedern oder an den Zeitgeist zu klammern. Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Stück zu schreiben, auch weil Vom endlich mal bei einem Text mitmachen konnte." Kurz nach Pfingsten ging es mal wieder auf eine kleine Osteuropa-Tour nach Sofia (Bulgarien), Belgrad (Serbien) und Zagreb (Kroatien), dann warteten die großen Festivals wie "Rock am Ring"
oder "Rock im Park" auf die Band - und schließlich wurde in Berlin mit Regisseur Philipp Stölzl der Video-Clip zur neuen Single "Ich bin die Sehnsucht in Dir" gedreht.



Das alles geschah in Begleitung eines Kamerateams, das dokumentieren sollte, wie die Hosen nach all den Jahren mit dem Rock´n´Roll-Zirkus umgehen. 16 Folgen lang brachte der Musikkanal MTV "Friss oder stirb - Die TV-Show der Toten Hosen" in die Wohnzimmer. Und die Hosen revanchierten sich und spielten einen schweißtreibenden Magical Mystery Gig bei vier Stammzuschauern in einer Studenten-WG in Pirmasens. Außerdem zeigten sie dem interessierten TV-Publikum ihre wichtigsten Stationen zwischen Düsseldorf, London und Ibiza, versuchten sich im Fallschirmspringen, Zeltaufbau und Tennisspielen und waren hinterher wieder um eine interessante Erfahrung reicher. Vor allem Voms englischer Humor, die trockenen Sprüche von Crew-Unikum Faust und das Video-Archiv von Andis Mutter bescherten kleine Sternstunden.

Im Oktober erschien endlich das neue Album "Zurück zum Glück" mit insgesamt 15 neuen Stücken. Campino: "Wir wollten uns selbst beweisen, dass wir noch ein Brett fahren können. Gleichzeitig wollten wir aber auch Grenzen sprengen und uns an Neuland rantrauen, das wir früher nicht betreten hätten. Das Ganze soll wirklich keine Grundaussage oder etwas Wegweisendes haben. Ich bin schon glücklich, wenn bei manchen Liedern gesagt wird: So wie die das beschreiben, so fühle ich mich auch, das kann ich nachvollziehen." Der Rolling Stone schrieb in seiner November-Ausgabe über das Album: "Denn mindestens seit 'Opium fürs Volk' ist den Düsseldorfern kein so rundum überzeugendes Album mehr gelungen. Und kein so hartes." Und dasselbe Fachmagazin brachte auch den besten Kommentar zur zweiten Singleauskopplung, indem es den Titel "Walkampf" als "Volkslied auf Speed" bezeichnete. Die ersten Testläufe auf der Bühne absolvierten die Hosen in Polen, bei Konzerten in Warschau, Danzig und Rzeszow.

Im Dezember spielten die Hosen den 1. Teil der großen "Friss oder stirb"-Tour. Campino formulierte vorher seine Erwartungen an die Tour: "Ich möchte da auf keinen Fall einen 'Suzy Quattro für Arme' abgeben und immer wieder nur 'Alex' und 'Bommerlunder' spielen. Ich würde mich freuen, wenn die Leute schwitzen und sagen: 'Ich habe die Hosen jetzt zwölf Mal gesehen, aber das nächste Jahr fahre ich wieder hin!'" Leider musste die Band mittendrin vier Konzerte verschieben (werden im Sommer 2005 nachgeholt), weil sich der Sänger unterwegs eine Nebenhöhlenentzündung eingefangen hatte.
Doch kurz vor dem Jahreswechsel gab es ein bewegendes Finale: Denn nach der verheerenden Flutkatastrophe in Südostasien wurde der letzte Gig in Berlin kurzerhand - in Zusammenarbeit mit dem Berliner Radiosender Fritz - zu einem Benefiz-Konzert für die Opfer der Katastrophe umgewandelt. Alle an dem Abend beteiligten Künstler und Teilnehmer verzichten auf ihre Gage, so dass am Ende eine 150.000-Euro-Spende an die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" zusammen kam.






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