Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

>

ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...
More : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Amenophis ...
Sklavenhändler


...

Status: Offline
Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 146
Nachricht senden
...   Erstellt am 09.06.2007 - 13:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Freier NPC

Ging es nicht jedem Sklaven so? Hatte nicht jeder Sklave die Erfahrung entführt worden zu sein.. außer jene, die in der Sklaverei geboren waren. Wie Alima. Nur die Griechin konnte ja nicht wissen, dass sie eher ihre Mutter gemeint hatte als sich selbst. Ihre Heimat kannte sie nicht einmal. Leicht tat sich daher die Frage auf, ob sie überhaupt etwas wie eine Heimat besaß. Vermutlich eher nicht.

„Ohne Erinnerungen wären sehr viele Dinge nicht auszuhalten…“ Irgendwann hatte ihre Mutter etwas Ähnliches gesagt..
Schweigend betrachtete das junge Mädchen die Frau. Wie es wohl war ganz lange schon von geliebten Menschen fort zu sein? Wie es wohl war immer zu in der Fremde zu weilen und nie zuhause zu sein? Woran erinnerte sie sich wohl ganz genau? Was für Dinge blieben über lange Zeit haften?
Und dann verwirrte die Frau, Naphthene sie. Warum sollten sie keine Menschen sein? Sie waren doch alle Menschen, genauso geboren, wuchsen genauso auf, nur dass sie nicht frei waren zu tun, was ihnen beliebte. Bezahlt wurden sie für Arbeit aber im Grunde doch auch, zumindest hatte das ihre Mutter gesagt. Alima wusste dabei nicht, dass diese Worte hauptsächlich zur Beruhigung des Kindes gesprochen worden waren.

Ein Hauch von Geborgenheit nistete sich in ihr empfinden ein, als die Griechin ihr sanft über den Kopf strich. Ihre Haut mochte zwar so anders sein, als ihre eigene, ihre Berührung konnte deswegen jedoch genauso sein, wie die der Mutter. Es war gut so. Sacht schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen.
Dann nickte sie nur. Jeder Tag auf den Sklavenständen war ein anstrengender Tag. „Danke“, wisperte sie. Denn wenn auch die anderen mit ihr geredet, sie abgelenkt hatten, so hatten sie ihr doch nicht solch einen Trost, solch eine Zuversicht geben können.
„Kannst du dich neben mich legen? Dann bin ich nicht so alleine.“ Fragend hob sie den Blick zu der Älteren an, ergriff vorsichtig ihre Hand und zog sie in Richtung ihres Schlafplatzes.





Signatur
*Aramäisch* ~Ägyptisch~ «Griechisch»


Naphthene ...
Griechische Sklavin


...

Status: Offline
Registriert seit: 28.05.2007
Beiträge: 243
Nachricht senden
...   Erstellt am 09.06.2007 - 22:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Natürlich.", sagte Naphthene freundlich.
Auch ihr gefiel der Gedanke nicht alleine in einer kalten Ecke liegen zu müssen. Wie viele Sommer waren jetzt vergangen, seit sie ihr Nachtlager mit einer anderen Person geteilt hatte? Sie war sich nicht sicher, doch war es schon eine Weile her.
Naphthene ließ sich von der Kleinen durch die Dunkelheit steuern bis sie einen freien Platz im Stroh erreichten.
Alima deutete auf eine bereits plattgelegene Stelle und legte sich hin. Naphthene folgte dem Beispiel des Mädchens.
Gemeinsam kuschelten die beiden sich ins Stroh und machten es sich so gemütlich wie nur möglich.
Behutsam legte die Griechin ihren Arm um Alima und nach einer Weile des stillen Liegens schloss sie die Augen und entglitt in eine Welt in der sie wieder in ihrer sonnigen Heimat weilte...





Signatur

Amenophis ...
Sklavenhändler


...

Status: Offline
Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 146
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.06.2007 - 14:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Berse

Mit schnellen, eingeübten Griffen öffnete Berse die Tür des Raumes. Sein Bruder stand noch bei dem Mann, welcher merkwürdigerweise nicht darauf warten konnte, bis sie an den Stand gingen. Nun, vermutlich war er ein hohes Tier, wäre also berechtigt. Raubte nur den Sklaven und Angestellten etwas von ihrer vergönnten Ruhe, ehe der Verkaufstag wieder begann.
Da Berse keinen blassen Schimmer hatte, was der Mann denn haben wollte, winkte erst einmal Frauen mittleren Alters heran um die Fesseln anzulegen. Als er grade das zweite paar Hände, von der Sonne braun gebrannt, binden wollte, trat Egil heran, murmelte ihm leise zu, es sollten wohl nur hübsche, unterhaltende Frauen von mittlerem Alter genommen werden. Keine Kinder, keine Alten. Bescheuert. Meist hatten die Alten wesentlich mehr Erfahrung. Es mochte zwar etwas ihrer Schönheit geschwunden sein, aber sie wussten meist besser, was sie taten. Und Kinder, Kinder konnte man sehr gut einlernen. Sollte er also wirklich einem hohen Herrn angehören, war es schon merkwürdig, dass nur Frauen genommen wurden, die jetzt gerade gut aussahen. Meist wurden für solche Zwecke ja doch welche von jüngerem Alter genommen, eben weil sie formbar waren und im Moment eh ja noch die anderen da waren.

Aber Berse sollte es egal sein. So wies er die junge Frau an sich neben die andere zu stellen und kein Stück zu rühren. Nur knapp deutete er auf ein paar Frauen und forderte sie stumm auf heraus zu treten, sich die Fesseln anlegen zu lassen und dann mit hinüber zu gehen. Der Rest wurde wieder eingeschlossen.
Fast konnte man sich wie ein Schafhirte fühlen, brachte man die Frauen so hinüber zu dem.. Käufer.

-> Innenhof





Signatur
*Aramäisch* ~Ägyptisch~ «Griechisch»


Naphthene ...
Griechische Sklavin


...

Status: Offline
Registriert seit: 28.05.2007
Beiträge: 243
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.06.2007 - 22:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Naphthene erwachte von dem Quietschen einer Gittertür.
Verschlafen blinzelte sie in die aufgehende Sonne und probierte herauszufinden, was vor sich ging.
Vorsichtig entfernte sie ihren Arm von Alima, die noch immer schlief.
Was geht hier vor sich? Ist es nicht etwas früh, um uns schon auf den Markt zu schicken?, dachte sie. Als Naphthene sich umsah, erkannte sie, dass auch die anderen Sklavinnen verwirrt oder zumindest neugierig waren.

Ein Mann, dem Naphthene noch nicht begegnet war, winkte einige Sklavinnen zu sich und legte sie in Fesseln. Die Frauen waren alle etwas älter als Naphthene, deswegen ging sie davon aus, dass sie nicht gebraucht wurde und legte sich zurück ins Stroh.
Dann betrat ein anderer Mann die Unterkunft und flüsterte dem Ersten etwas zu, worauf dieser einige der Frauen (Naphthene bemerkte, dass es die weniger gutaussehenden waren) wieder losband.
Einer der Männer winkte ein paar hübsche Mädchen zu sich, während der andere weiter die Sklavinnen inspizierte.
Schließlich deutete er auf Naphthene. Was wird jetzt mit mir geschehen?, fragte sich die Griechin, während sie sich erhob und mit einem letzten Blick auf Alima zu dem Mann ging.
Nachdem man ihr Fesseln angelegt hatte, wurde sie mit den anderen herausgeführt.

tbc: Innenhof





Signatur

More : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9]

Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------



;
...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Olympus 1 GB XD-Karte
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
sklavinnen stroh
blank