Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Maximus ...
Romanos Sohn
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...   Erstellt am 27.02.2007 - 21:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Du ahst mich nicht geweckt. Es immer wieder derselbe Traum der mich aufwachen lässt..." erklärte Maximus. "Ich weiß ich rede im Schlaf...aber ich weiß nicht was." Maximus war niedergeschlagen. Vor nicht langer Zeit hatte er noch Devlin Mut zugesprochen, doch jetzt musste dieser es wieder bei ihm tun. Dann versuchte er sich die Tunika abzustreiffen. Er zog sich sonst nie gern vor jemandem anderen aus, aber bei Devlinw ar alles anders. Ihm vertraute er wirklich. nach mehreren Versuchen konnte er sich endlich seiner Tunika entledigen. Auf Maximus Rücken waren die zahlreichen Spuren der ständigen Peitschenhiebe zu sehen. Viele waren davon noch nicht verheilt und jedesmal wenn man ihn wieder bestrafte, dann platzten auch die alten Narben wieder auf.

"Devlin...ich weiß nicht wie ich dir für deine Hilfe danken soll." Maximus sah ihn ein wenig beschämt an.





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Devlin
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...   Erstellt am 27.02.2007 - 22:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als Maximus sich mühsam die Tunika auszog, sah Devlin nun seinen von Narben und neuen Peitschenstriemen und es zerriss ihm fast sein Herz: Wie konnten Menschen nur so grausam sein? Aber er hatte ähnliches am eigenen Körper erfahren, als Jaana ihn z.b. mit einem wilden Hengst in eine Box gesperrt hatte und der Hengst wütend mit seinen Hufen um sich schlug und Devlin fast zu Tode geschlagen hatte oder ... aber Devlin wollte nicht mehr daran denken.

Das Maximus nun nackt mit dem Rücken zu Devlin saß, störte Devlin nicht im Geringsten. Er sah nur den geschundenen Rücken.

»Devlin konnte leider kein Wort verstehen, aber er versteht Maximus. Maximus ist Devlins Bruder sehr ähnlich. Natürlich sind sie verschieden, aber Devlin versteht. Aber Maximus soll nun zur Ruhe kommen. Devlin ist, so gut er kann, für ihn da. So wie es Maximus ist. Devln und Maximus halten zusammen.«

Es war schon seltsam: Manchmal wirkte Devlin ziemlich wirr und dann so ganz normal, so wie jetzt.
»Devlin wird nun gleich das Wasser über Maximus' Rücken giessen. Ist das in Ordnung? Und wenn Maximus mag, kann er Devlin von dem Traum erzählen!«

Devlin hatte der Schlaf wirklich gut bekommen. Er war sehr ruhig und gelassen.




Maximus ...
Romanos Sohn
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...   Erstellt am 27.02.2007 - 22:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Maximus konnte es nicht beeinflussen, aber nun begann er zu zittern. Nein, er hatte keine Angst, aber er kam auch nicht so recht mit Devlins Fürsorge zurecht. Bisher war er immer derjenige gewesen, der anderen beigestanden hatte. Er hatte nie von jemandem Hilfe angenommen, doch nun war es soweit, dass er merkte, dass auch er nicht der stärkste war. Das machte ihm zu schaffen und da er mit dem Rücken zu Devlin saß konnte dieser nicht sehen dass ein paar Tränen über sein Gesicht liefen.

"Der Traum..." begann er leise "...ist immer derselbe. Ich liege auf einem kleinem grünen Hügel vor Roms Toren. Alles um mich herum ist friedlich, doch dann wird der Himmel dunkel und zwei kräftige Hände packen mich und schleifen mich fort..." Maximus verstummte. Er versuchte sich etwas zu bewegen, aber die Schmerzen auf seinem Rücken ließen das nicht zu. "Gieß das Wasser über den Rücken." Maximus ahnte dass es brennen würde, aber das würde er Devlin nicht sagen.





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Devlin
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...   Erstellt am 27.02.2007 - 23:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Devlin hatte Maximus zugehört und als er den Krug Wasser über dessen Rücken goss, sprach er, um Maximus abzulenken:
»Devlin versteht. Maximus hat ein schlimmes Schicksal. Doch Maximus sollte Hoffnung haben. Er hat nur dieses Leben! Und er hat einen Freund, auch wen diesem nicht gelungen ist, Maximus die Freiheit zu schenken. Es tun Devlin sehr weh ..«

Und dann goss er das Wasser über seinen Rücken. »Das nun kann weh tun, vereih Devlin ...«

Dann sprach er weiter: »Devlin hat eine Bruder, der wie Maximus Sklave war. Er ist nun der Anführer der Rebellen. Und Devlin weiss: Selbst wenn Normin im Kampf stirbt, so wird es ihm lieber sein, als jemals wieder jemanden ausgeliefert zu sein. Doch vielleicht kann Maximus noch anders handeln: Zuerst unterwürfig sein, bis ihm sein Herr vertraut und dann handeln ...«




Maximus ...
Romanos Sohn
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...   Erstellt am 27.02.2007 - 23:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als das Wasser über seinen Rücken floß zuckte Maximus zusammen. Es tat doch mehr weh als er gegelaubt hatte und er war Devlin dankbar, dass dieser ihn versuchte abzulenken.

Maximus glaubte daran eines Tages aus der Sklaverei fliehen zu können, deshalb nahm er es Devlin nicht übel , dass dieser ihm nicht hatte helfen können. Maximus wusste beeits jetzt, dass Devlin ein sehr guter Freund für ihn war und vielleicht gelang es ihm ja irgendwie diesen Normin, Devlins Bruder, aufzuspüren. Vielleicht konnte der ihnen beiden helfen.

"Ich werde deinen Rat befolgen, Devlin." sagte er mit zusammengebissenen Zähnen. Er presste die Wort mehr aus sich heraus als das er wirklich sprach. Noch immer brannte sein Rücken wie Feuer und er konzentrierte sich darauf. Dennoch tat das kühle Wasser seinem geschundenen Rücken gut. "Und wir werden auch deinen Bruder finden." sprach er weiter. Das es ziemlich zusammenhanglos war, was er da gerade von sich gegeben hatte, war Maximus egal.

[Dieser Beitrag wurde am 27.02.2007 - 23:27 von Maximus aktualisiert]





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Devlin
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...   Erstellt am 28.02.2007 - 11:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Devlin nickte, als Maximus gesprochen hatte und deutete auf die zwei nebeneinander liegenden Steine. »Wie Maximus richtig gesagt hat: Gemeinsam sind sie stark, so auch Maximus und Devlin!«
Devlin lächelte leicht, doch er wusste auch, dass es schwer werden würde. Was, wenn einer von ihnen bald verkauft werden würde? Denn immer noch war sich Devlin nicht sicher, ob er nun ein Sklave war oder nicht. Die Gehirnwäsche von Brunus hatte zwar nur kurz zu dem gewünschten Ziel geführt, dass Devlin einige Zeit nicht wusste, wer er wirklich war, doch nun wusste er eben nicht wirklich, was passiert war und ob man ihn nun versklavt hatte, als ehemaligen Rebellen.

»Devlins Familie lebt unter der Erde mit vielen hundert anderen!« sprach Devlin leicht versonnen und dachte an seinen kleinen Neffen. Dem hatte er ein Spielzeug besorgen wollen, als er von der Stadtwache aufgegriffen wurde.
Dann schaute er Maximus an und auf dessen Rücken, der nun vom Wasser benetzt war und ein leichter Luftzug seine Maximus Wunden kühlte.
»Mag Maximus Devlin von sich ein wenig erzählen?«




Maximus ...
Romanos Sohn
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...   Erstellt am 28.02.2007 - 13:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Maximus fühlte wie die Schmerzen erträglicher wurden. Er war Devlin dankbar, dass er ihm schon wieder geholfen hatte. Diese Hilfsbereitschaft kannte Maximus nicht, obwohl er selbst immer hilfsbereit anderen gegenüber war. Deshalb konnte er auch jetzt nicht so mit seinen Gefühlen umgehen, wie er es eigentlich wollte. Deshalb sagte er wieder nur kurz "Danke" zu Devlin.

Er drehte sich zu dem Freund um. Ja Devlin war wirklich in der wenigen Zeit, die sie sich kannte zu einem guten Freund geworden. Maximus würde alles daran setzen, dass sie beide zusammenblieben. So konnte der eine auf den anderen aufpassen und man konnte sich gegenseitig helfen.

"Was willst du von mir wissen? Es gibt nich viel zu sagen über mich." sagte er leise und achte wieder an sein früheres Leben zurück. Wieder überkam ihn die Sehnsucht nach seiner Heimat und auch nach seiner Arbeit, die er wirklich gern gemacht hatte. Er hatte damals ein eigenes Zimmer im Hauses seines Meisters gehabt. Es hatte sogar einen eigenen Eingang und so konnte Maximus immer kommen und gehen wie er wollte. Ja, sein Meister behandelte ihn eigentlich wie einen Sohn und so war es schon immer klar gewesen, dass Maximus eines Tages die kleine Schmiede übernehmen sollte.





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Devlin
unregistriert

...   Erstellt am 28.02.2007 - 23:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Devlin bereute seine Frage, kam sie anscheinend falsch an.
»Entschuldige, Devlin wollte nur ein wenig über seinen Freund Maximus wissen ...« Devlin biss sich auf die Lippe. Er hatte bemerkt, dass Maximus nicht gerne über seine Vergangenheit sprach. Und nun tat es ihm leid.
Dennoch sagte er: »Entschuldige Devlins Frage, er ist nur an Maximus und seinem Leben interessiert, aber Devlin versteht auch, wenn Maximus nicht darüber reden will.«




Maximus ...
Romanos Sohn
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...   Erstellt am 28.02.2007 - 23:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Maximus sah ihn an."Nein...du kannst alles über mich wissen. Es ist nur...ich habe noch nie darüber geredet." Maximus kam sich richtig unsicher vor. Bisher hatte sich keiner für das frühere Leben von ihm interessiert. Maximus griff nach seinem Stein. ER schaute auf ihn und begann leise zu erzählen.

"Ich war eigentlcih zufrieden mit meinem Leben. Meine richtigen Eltern kenne ich nicht. Sie sind gestorben als ich noch ganz klein war. Meine Zieheltern haben mich geliebt wie einen eigenen Sohn. Von ihnen habe ich viel gelernt. Aber als sie starbenw ar ich ganz allein. Daher bin ich nach Rom gegangen. In einer kleinen Schmiede habe ich Arbeit gefunden. Ich habe dort gern gearbeitet. Immer wieder kamen Luete und wollten ihre Pferde beschlagen haben. Ich liebe Pferde und eines Tages durfte ich sogar eines selbst zu einem Kunden zurückbringen. doch dort bin ich nie angekommen..."

Maximus senkte seinen Kopf. Er kämpfte mit den Tränen und wollte dies Devlin nicht zeigen.

"Jetzt gibt es nur noch den Sklaven Maximus, der nur eines will. Er will zurück nach Rom."





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Devlin
unregistriert

...   Erstellt am 28.02.2007 - 23:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Devlin schaute Maximus erst traurig an. Doch er hatte dessen Worte verstanden.
»Nach Rom?« Doch dann verstand Devlin, oder glaubte es.
»Entschuldige, wenn Devlin nach gefragt hatte, er wollte dir keine schlechten Erinnerungen bereiten ...«

Devlin zog sich nun in sich zurück. Er spürte, dass er einen Fehler begangen hatte und es tat ihm leid.




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