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Amenophis  Sklavenhändler

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 146 Nachricht senden | Erstellt am 15.12.2006 - 15:37 |  |
Die Sklavenunterkünfte für die zu verkaufenden Sklaven sind in zwei Räume unterteilt, einer für Männer und einer für Frauen. An jeweils einer Wand steht über die ganze Länge eine einfache Bank und an der gegenüberliegenden Wand ist Stroh zum Schlafen verteilt. Ein großer Krug mit frischem Wasser sowie ein Teller mit Brot steht immer für die Sklaven bereit. Von der Küche bekommen die Sklaven jedoch immer noch etwas zu essen, wenn auch nicht sonderlich viel. In einer Ecke ist ein schmales Loch für den Abort. Bevor die Sklaven am Morgen zum Stand gebracht werden, bekomme sie Wasser um sich wenigstens ein wenig zu waschen und Maimun schaut sie sich alle einmal an. Er versorgt sie auch, sollten sie verletzt sein. Bei zu schlimmen Verletzungen bleiben sie im Haus und werden erst gesund gepflegt, bevor sie auf den Stand gebracht werden.
Die Räume werden mit Gittertüren verriegelt und in einer Kiste (draußen) werden die Fesseln/Ketten aufbewahrt, mit denen die Sklaven zum Stand gebracht werden und den ganzen Tag herumsitzen müssen.
Signatur *Aramäisch* ~Ägyptisch~ «Griechisch»
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Devlin unregistriert
| Erstellt am 22.02.2007 - 15:43 |  |
Vom Innenhof kommend
Ceritus, auch wenn Dev nun weiss, wer er ist

Devlin führte Maximus zu dem sauberen Stroh. Überhaupt war es hier gar nicht so schmutzig, wie er gedacht hatte. Allerdings störten ihn die Gitterstäbe, erinnerte es ihn doch an den Kerker.
Und als sie den Raum betreten hatten, in dem sie wohl momentan die einzigen waren, schloss Cosmas auch schon die Tür hinter ihnen und verschwand wieder.
Devlin liess sich nun hoffnungslos auf dem Stroh nieder und lehnte sich an die Wand. Leise seufzend stützte er seinen Kopf in die Hände, seine Ellenbogen auf die Knie gebettet. Alles war aus, für den Moment und auch ihn überkam nun eine schreckliche Melancholie.
»Es tut Devlin wirklich leid ...« kam es leise und aufrichtig über seine Lippen, während er auf den Boden vor sich starrte.
[Dieser Beitrag wurde am 22.02.2007 - 15:43 von Devlin aktualisiert]
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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 22.02.2007 - 16:04 |  |
Maximus stand noch an der vergitterten Tür und hörte wie diese ins Schloß fiel. Er erschrak nicht mehr bei dem Geräusch. zu oft hatte er dies schon gehört. Leise seufzte er. Dann schaute er sich vorichtig um. Auch wenn es ein Gefängnis für ihnw ar, so war der Raum nicht so schmutzig wie er all die anderen behausungen kannte. Auf dem Fußboden war sogar genug Stroh ausgelegt. Und in einer Nische stand ein Krug.
Dann sah er auf Devlin und hörte dessen Worte. hatte er sich doch in ihm getäuscht. Maximus war verwirrt. Nur gut, dass Devlin keine Gedanken lesen konnte. Wahrscheinlich hatte Maximus ihm doch unrecht getan, denn wenn er ihn nur hätte verraten wollen, so hätte Cosmas Devlin nicht auch mit hier untergebracht.
Maximus hielt sich an der Wand fest während er zu der Nische mit dem Krug ging. Er war langsam, noch immer fehlte ihm die Kraft, aber so schlimm es auch war. Offenbar konnte er sich hier ein wenig ausruhen. Maximus war bei der Nische angekommen und nahm den Krug heraus. Er war tatsächlich mit Wasser gefüllt und sogar mit frischem! Ebenso langsam ging er zu Devlin. Bei ihm angekommen, ließ er sich neben ihm nieder. "Du musst dich nicht entschuldigen..." sagte er leise zu ihm. "Hier...es scheint frisch zu sein." Er hielt ihm den Krug hin.
Nun begann Maximus die Wunden auf seinem Rücken richtig zu fühlen. Das Blut war angetrocknet und seine Tunika war dadurch auf dem Rücken festgeklebt. Bei jeder Bewegung schmerzte es. Doch er biß die Zähne zusammen und unterdrückte ein Aufstöhnen.
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Devlin unregistriert
| Erstellt am 22.02.2007 - 18:05 |  |
Ceritus, auch wenn Dev nun weiss, wer er ist

Devlin blickte Maximus nicht nach, als er sich, an der Wand entlang tastend zu dem Krug Wasser aufmachte. Er starrte weiter auf den Boden, streckte dann einen Arm über sein Knie, öffnete seine Hand und blickte den kleinen, unscheinbaren Stein an, den er immer noch hielt.
Als Maximus mit dem Krug Wasser zurück kam, lehnte Devlin dankend ab. Er wirkte sehr traurig und nun auch sehr erschöpft.
»Doch, Devlin hätte sich nicht mit den Wachen anlegen sollen, oder er hätte es zumindest geschickter anstellen sollen, aber Devlin tötet nicht gerne Menschen.«
Er klang nun ziemlich resigniert. »Devlin wollte mit Maximus frei sein, denn eigentlich ist Devlin frei, so dachte er, nur hat er schon wieder viel zu lange im Kerker gesessen und da hat man ihm übel mitgespielt, weil sie Devlin mit seinem Bruder verwechselt hatten, nur weil er seinem Neffen ein Spielzeug kaufen wollte und ihn dann mit dem Steckbrief verwechselte, der in den Strassen hängt, weil sie doch Normin suchen, weil er für die Freiheit kämpft und dann bekam Devlin Schläge, weil er das Rebellenlager nicht verraten wollte, das war fast so schlimm wie bei dem verrückten Laurus, nur nicht ganz so schlimm, aber die Gehirnwäsche hatte es in sich ... « Devlin wirkte nun etwas verwirrt, ein Zeichen, wenn er plötzlich in Bandwurmsätzen sprach.
»Mag Maximus Steine?« kam es dann vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Weiterhin sah Devlin traurig den Stein in seiner Handfläche an.
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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 22.02.2007 - 21:19 |  |
Maximus hörte Devlin nur zu. So richtig begriff er es noch nicht, was er da erzählte, nur soviel dass Devlin offenbar einen Bruder hatte, daß er ihm ähnlich sah und wohl auch gesucht wurde. Maximus wusste nichts von dem Aufstand in Mediterranea.
"Freiheit...ich weiß schon nicht mehr wie das ist." meinte Maximus traurig. "Ja, ich will frei sein, aber nur wenn du es auch bist." redete er weiter. Dann öffnete auch er seine Hand. In dieser lag noch der Stein den ihm Devlin oder war es Jessin gegeben hatte. "Das was du getan ist, hat noch nie ein Mensch für mich getan, Devlin." Maximus Stimme wurde immer leiser. "Jeder sieht in mir nur den dreckigen Sklaven, der nichts wert ist." Er strich über den Stein in seiner Hand. "Ja, ich mag Steine." antwortete er ohne zu wissen warum er gerade das sagte. Bisher hatte er noch nie über Steine nachgedacht.
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Devlin unregistriert
| Erstellt am 22.02.2007 - 21:38 |  |
Es war nicht so, dass sich plötzlich Devlins traurige Stimmung mit einem Mal total änderte, aber er blickte nun Maximus an und ein kleines Strahlen war in seinem Gesicht zu sehen, auf dem man noch einige leichte Blutergüsse und sogar einige kleiner Ausläufer von Striemen sehen konnte. Vor allem aber waren es Devlins Augen, die funkelte, nicht böse, nicht irre. Nein, dankbar. Denn ein Mensch, der Steine mochte, konnte kein schlechter Mensch sein.
»Sei Devlin nicht böse, aber frei ist man auch, wenn man im Herzen frei ist und das ist Maximus. Maximus ist wie Devlins Bruder: Freiheitsliebend, kämpfend, aufbegehrend. Er wehrt sich, egal ob es von Nachteil ist. Devlin ist ein wenig anders, aber er versteht das. Deshalb hat Devlin auch geholfen.«
Dann sah er auf den Stein, den Maximus in seinen Händen hielt und Devlin hielt seine offene Hand mit seinem Stein daneben. »Sieh, sind sie nicht ein schönes Paar? Devlin war, bevor Maximus in den Hof kam, dabei, den beiden Steinen einen neuen Platz zu suchen. Einen, wo sie in Ruhe liegen und leben können, denn die Steine sagten Devlin, dass sie es nicht mögen, mitten auf dem Hof zu liegen, wo alle Welt sie tritt. Steine sind wie Menschen ...«
Er lächelte versonnen die beiden Steine an und dann blickte er wieder Maximus an.
»Devlin dankt Maximus, dass er nicht frei sein will, wenn es Devlin nicht ist. Aber Maximus sollte an sich denken. Devlin ist auf seine Weise frei. Er kann sich in seine Welt zurückziehen, wenn es ihm schlecht geht.«
Und dann legte Devlin sehr behutsam seinen Stein zu dem in Maximus Hand. »Alle werden sie, Devlin, Maximus und die Steine irgendwann frei sein, und sei es nur im Herzen!«
Und dann sah er wieder versonnen zu den beiden kleinen unscheinbaren Steinen. Devlin war nicht entgangen, dass Maximus seinen gestreichelt hatte und es wurde ihm richtig warm ums Herz. Selten hatte er Menschen so mit Steinen umgehen gesehen. »Sie mögen dich!«
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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 22.02.2007 - 21:50 |  |
Devlins Worte lösten in Maximus etwas erstaunliches aus. obwohl er sonst ziemlich zurückhaltend war und auch mißtrauisch anderen gegenüber, schloß er Devlin gleich ins Herz. Es schien als ob er hier einen Freund gefunden hatte. "Wir werden gemeinsam frei sei, Devlin. Ich muss mich nur ein wenig erholen, dann gelingt es uns von hier fortzugehen."
Er sah zu den Steinen und versuchte zu begreifen wie Devlin war. "Wir dürfen die beiden nicht rennen." sagte er leise und meinte dabei eigentlich Devlin und sich. Seit seiner Ankunft hier hatte sich Devlin um ihn gekümmert und sich für ihn eingesetzt. Noch nie war es ihm so ergangen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer machte sich in ihm breit. Würde hier alles besser werden?
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Devlin unregistriert
| Erstellt am 22.02.2007 - 22:29 |  |
Devlin sah erst Maximus an, dann sah er zu den beiden Steinen, die in seinen Augen so glücklich waren, nun nebeneinander in Maximus Hand liegen zu dürfen und plötzlich füllten sich Devlins Augen mit Tränen. Er spürte, wie er in der letzten Zeit hatte durchgehalten. Er spürte, wie er fast unter der Folter gestorben war, wie er fast am Aufgeben war nach all dem, was passiert war. Und dennoch hatte er nie aufgegeben. Doch nun, wo er einen Moment Ruhe hatte und diesen Freund und Leidensgenossen an seiner Seite, da spürte Devlin seit langem, dass auch er mal Schwäche zugeben musste, um sich nicht ganz zu verlieren. Er versuchte immer stark zu sein, bei all dem, was er erlebt hatte. Doch auf ein Mal brach es über ihn herüber. Er war ziemlich am Ende und die Tränen flossen nur so. Und er wollte es nicht zeigen und wandte sich dann etwas ab von Maximus. Nicht, weil er sich vor ihm schämte, sondern weil Devlin auf seine Weise bisher überlebt hatte und immer versucht hatte stark zu sein. Selbst, als dieser irre Psychopath ihn gefoltert hatte und ihn beherrscht hatte, sogar seine Freunde anzufallen. Das er dies nicht tat, weil er es gewollt hatte, wusste der kranke Devlin, aber dennoch tat es ihn sehr leid.
Und Maximus sprach ihm dann aus dem Herzen und verheult sah er wieder zu den beiden Steinen, die so harmonisch in Maximus Hand lagen.
»Ja, sie dürfen nicht getrennt werden ...« Das Maximus ihn und Devlin meinte, darauf kam Devlin Geist nicht. Und dann schniefe er kurz und sagte: »Maximus muss Geduld haben. Er sollte nicht mehr aufbegehren, sondern so tun, als wäre er ein gefügiger Sklave. Er muss alle an der Nase herumführen. So dass alle denken, er ist zahm. Devlin weiss, dass dies viel verlangt ist. Aber wenn die Umwelt Maximus vertraut und ihn harmlos ansieht, wird Maximus mehr und mehr Freiheiten bekommen. Und dann irgendwann wird Maximus die Chance bekommen, seine Flucht zu planen!«
Und dann verbarg Devlin sein Gesicht hinter seinen Händen.
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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 23.02.2007 - 16:45 |  |
Maximus merkte wie fertig Devlin war. Er hatte den Krug mit Wasser längst zur Seite gestellt und so rutschte er noch ein Stück näher zu Devlin heran. Dieser Mann, der sich für ihn so eingesetzt hatte, schien am Ende seiner Kräfte zu sein. Stumm hatte Maximus ihm zugehört. Ob es Devlin besser ging, wenn er seinen Rat befolgte. Sollte er in Zukunft sich wirklich mehr zurückhalten. Maximus wusste es nicht. Aber er spürte, dass auch Devlin sehr viel durchgemacht haben musste. Wie konnte er ihm bloß helfen. Er wusste im Moment keinen Rat. Und so strich er beruhigend über Devlins Rücken. Seine Stiefmutter hatte dies bei ihm immer getan, als Maximus noch klein war. Er hoffte, dass sich nun auch Devlin etwas beruhigen würde. Still sah er sich in dem Raum um. Nein, sie konnten hier vorerst nicht raus, aber Maximus schwor sich, dass er Devlin hieraus bringen würde sobald sich eine Gelegenheit dafür bieten würde. Selbst wenn er es mit seinem Leben bezahlen musste. Devlin hatte etwas von seinem Bruder und seinem Neffen erzählt. Zu ihnen sollte er wieder zurückkehren. Dort schien Devlin ein Zuhause zu haben.
Maximus begann leise zu reden. „Ich werde tun was du mir gesagt hast, Devlin. Ich versuche mich zurückzuhalten und mich nicht mehr zu wehren. Aber ich kann es dir nicht versprechen.“ Schon jetzt ahnte Maximus, dass er sich niemals daran würde halten können. Dazu war er zu sehr impulsiv und er wusste von seiner Schwäche sich zu leicht provozieren zu lassen. Aber er würde es wirklich versuchen.
Maximus prüfte das Stroh auf dem sie saßen. Es war dick genug ausgelegt um sich darauf richtig hinlegen zu können. „Komm leg dich etwas hin. Ruh dich aus Devlin.“ Wieder strich er beruhigend über Devlins Rücken, dennoch immer hatte dieser sein Gesicht in den Händen verborgen.
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Devlin unregistriert
| Erstellt am 23.02.2007 - 22:42 |  |
Devlin war nur für einen Moment in seine kleine Welt geflüchtet, so wie er es immer tat, wenn er vollkommen verzweifelt war. Doch seit dem er diese Welt hatte, die ihm Schutz bot, hatte er auch erkannt, dass er stärker war, als er glaubte. Es war schon sehr seltsam. Doch Devlin versteckte sich nicht in dem Maße, wie man vielleicht glaubte. Er war einfach so und hatte einen Weg gefunden, sich zu schützen. Und doch war es wohl eine Flucht. Doch hätte er diese Flucht nicht, wäre er nicht mehr am Leben. Es war alles einfach nur die Möglichkeit, das Leben irgendwie zu meistern. Hauptsache nicht tot, sondern am Leben zu sein, dass war Devlins Maxime. Er wusste selber nicht, woher er diese Kraft nahm und wenn er näher darüber nachdachte, wusste er es doch: Damals, bei diesem schrecklichen Ereignis, als ... (Devlin hasste es daran zu denken und doch war es ihm irgendwie immer präsent,) wollte Jessin sterben und seiner Mayan folgen, welche er vor sich sterbend sah, doch dies war die Geburtsstunde von Devlin, denn Jessin hatte keine Möglichkeit, sich das Leben zu nehmen und so entstand Devlin, sein bester Freund ...
Devlin versteifte sich erst ein wenig, als Maximus ihm über den Rücken strich: Devlin war körperliche Freundlichkeiten nicht gewohnt, doch er sah die Geste darin und so versuchte er sich zu beruhigen und spürte, wie es ihm gut tat: Der körperliche Kontakt zwischen Menschen hatte einfach eine sehr schöne Anziehungskraft, nicht sexuell, sondern hier ging es einfach nur um Menschlichkeit und selbst Devlin, der so etwas seit Jahren nicht mehr erfahren hatte, war erst unsicher, doch genoss es dann und beruhigte sich.
»Maximus muss nicht tun, was Devlin sagt. Es war nur ein Rat. Denn wenn ein Sklave tut, was man ihm sagt, so weiss Devlin von seinem sturen Bruder ...« Er lachte kurz und voller lieber Erinnerung aber sehr einfühlsam auf, als er seinen Bruder erwähnte »Dann gibt man dem Sklaven mit der Zeit mehr Freiheiten! Und diese sollte man gut nutzen und seine Flucht gut planen ...«
Devlin meinte alles nur gut. Und wie er nun mal so war, gab er Maximus Ratschläge und wusste selber nicht, was aus ihm würde.
Als Maximus ihm dann anbot, sich hinzulegen, kam Devlin dem nach und bettete sich auf das Strohlager und sehr leise murmelte er: »Devlin ist stark, aber es gibt Zeiten, wo auch Devlin nicht mehr kann ... Devlin dankt dir!«
Und dann legte er seine Hände unter seinen Kopf und hatte sich auf das Lager gebettet. »Devlin ist wegen seiner Verrücktheit oft sehr einsam ... daher dankt Devlin dir sehr ...« Seine Worte kamen sehr leise über seine Kippen und deuteten vom Tonfall genau dies an: Er war ein anderer Mensch, ein Mensch, der schwer von normalen Menschen akzeptiert wurde, weil er so anders war.
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