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Gawa  shoshínsha

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2008 Beiträge: 7 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2008 - 09:20 | |
Es war nun schlichtweg zu laut um alles verstehen zu können, also beschloss ich nun, mich doch direkt zu der kleinen Gruppe um Xandor zu begeben. Es entging mir nicht wie sie mich anschauten als ich mich näherte. Auch kam es mir wieder so vor als ob in Xandors Augen eine deutliche Spur Hass zu sehen war, aber das war ich sowieso gewohnt.
Kaum war ich bei ihnen, rutschte eine Frau beiseite und bot mir ihren Stuhl an. Ich betrachtete sie einen Augenblick und setzte mich dann ohne ein Wort des Dankes hin. Mein Blick glitt durch die Runde - die Naga stand, anscheinend waren diese Stühle zu klein - der Rest saß um den Tisch herum. Schließlich fixiert ich Xandor, sagte jedoch nichts.
Dann sprach die Naga ihn an. „Wäret Ihr bereit mich mit zu nehmen, wenn ihr den Sammlern folgt?“ Ich schaute sie verwundert an. Solch ein Wesen will sich auf solch eine "Jagd" einlassen? Nunja, das sie dies fragte bot sich an. Ich hatte beschlossen ebenfalls mitzugehen und Xandor im Auge zu behalten. Schon allein weil ich wissen wollte, was dieser Xandor überhaupt war. Ein normaler Mensch war er jedenfalls nicht.
"Ich komme ebenfalls mit", sagte ich schließlich, direkt nachdem die Naga geendet hatte. Ich war gespannt auf die Reaktionen derer um mich herum, denn normalerweise würde nun großer Protest losstürmen. Irgendwie hatte ich jedoch das Gefühl, dass es diesmal etwas anders verlaufen würde...
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shiromy chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 89 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2008 - 10:32 | |
Ein tiefer, langer Seufzer entgilt mir und ich war mir sicher, dass dieser den anderen nicht entgangen war. Ich sah die beiden verwundert an, bei dem Drow war klar das er so wieso danach suchen würde, wenn ich ihn mitnehmen wurde, dann wären wir uns zumindest nicht im Weg. Doch die Naga der Gegenstand musste ihr sehr wichtig sein, immerhin mieden diese Wesen sonst jegliche Art von Gefahr.
Letztlich sah ich den Naga innig an und sprach zu ihr.
„Hört mich an Naga… wenn ihr mit wollt seit euch bitte im Klaren, dass die Sammler die Gegenstände gewiss nicht freiwillig hergeben… sicher werden sie Gewalt anwenden. Möchtet ihr trotzdem mit, so werde ich euch mit mir nehmen.“ Nun wandte ich mich dem Drow entgegen, ihr sah in seine Augen welche unter der Kutte hervor stachen.
„Drow… ihr werdet doch eh danach suchen, ich denke ihr empfindet es genauso wie ich… wenn wir zusammen reisen stehen wir uns wenigstens nicht im Weg außerdem kommt uns sogleich neu erfahrendes des anderen zugute… somit nehme ich euch auch mit…. Doch seit euch sicher, das es mir Missfällt euch in meiner Gegenwart zu haben und ich traue euch nicht… vielleicht wird die zeit mich eines Besseren belehren… oder ich werde bereuen euch mit genommen zu haben.“
Innig sah ich den Drow an, er schien irgendwie anders zu sein als die anderen. Im Gegensatz zu allen anderen die ich traf war ihm der Hass welchen man seinem Volk entgegen brachte nicht egal, sondern er nahm es hin. Aber vielleicht irrte ich mich auch einfach in ihm und wollte etwas Gutes in ihm sehen, nicht immer diese emotionslosen Wesen, welche keinerlei Gefühle empfanden.
„Doch ehe wir auf brechen, bitte ich euch zumindest eure Namen zu nenne, alles andere… wird sich mit der Zeit heraus kristallisieren.“ Ich streckte den Drow die Hand hin, ich wollte wissen ob er sie annimmt, sollte er diese tun so wüsste ich das es einen gewissen Gegensatz zu seinen Artgenossen gab und wer weiß vielleicht wurde er gar etwas Sympathie in mir erwecken. Wurde er die Hand nicht besiegelnd an sich nehmen so wurde ich annehmen das er uns in den Rücken fallen wurde sobald er hatte was er wollte. So wurde ich ihn beobachten und zu not seinem Leben ein Ende setzen.
Immer wieder sprang mein Blick zwischen dem Naga und dem Drow hin und her, ich erwartete ihre Antwort. Auch betrachtete ich die junge Dame, wurde sie auch mit wollen?
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Rexesta  Moderator
       

Status: Offline Registriert seit: 29.10.2008 Beiträge: 105 Nachricht senden | Erstellt am 19.11.2008 - 08:53 | |
Ich war leicht verwirrt. Die Naga und auch der Drow wollten mit Xandor mitreisen. Ich fragte mich allerdings auch, warum mir diese Idee nicht gekommen war.
Ich spürte wie die anderen mich leicht verwundert ansahen. Da ihnen nicht wirklich klar ist, was ich hier zu suchen habe. Sie alle waren gross, mächtig und robust gebaut. Da kam ich mir neben ihnen wie ein kleines Mäuschen vor. Dies war mir jedoch egal. Ich weiss was ich konnte.
"Würdet ihr auch mich mitnehmen? Ich muss die Sammler unbedingt finden. Auch wenn dies mein Ende bedeuten würde."
Nun schauten mich die anderen an diesem Tisch noch komischer an. Sie waren es wohl nicht gewohnt, dass ein zierliches Wesen eine solche Entscheidung treffen würde.
ich schaute ernst in die Runde und konnte auf den Gesichtern den Anschlag der Verwunderung ganz deutlich erkennen. Ein wunder, dass sie nicht gleich losgelacht haben, dacht ich mir.
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brandfloh  chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 84 Nachricht senden | Erstellt am 20.11.2008 - 10:29 | |
Überrascht sah ich Xandor an, einerseits da er mir verdeutlichte, dass wahrscheinlich Gewalt nötig wäre um unsere Gegenstände zurück zu bekommen, andererseits dass er bereit war mich mitzunehmen. Doch ich wollte sicher nichts dagegen sagen.
Als ich nun die Frage nach unseren Namen beantworten wollte, blickte ich kurz die Frau mir gegenüber an. Und urplötzlich sagte sie mit einer festen Stimme, dass sie auch mitkommen wollte, auch wenn dies ihr Ende wäre. Das schockte mich schon ein wenig. Ich verstand nicht wie jemand für einen Gegenstand sein Leben aufs Spiel setzten konnte. Das Leben ist doch um Unmengen wertvoller und auch wenn ich mit der Verfolgung der Diebe leichtsinnig mit meinem umgehe, so würde ich niemals so aufs ganz gehen.
Ich betrachtete sie mir genauer, sie war in etwa so groß wie ich und ihr Gesicht wurde eingerahmt von dunklen Haaren, wobei mir eine Strähne auffiel, die mit in dem dämmrigen Licht der Taverne blau erschien. Ihre hellgrauen Augen blickten entschlossen auf Xandor. Sie scheint mir nicht der Typ zu sein, der sich leicht von seinem Vorhaben abbringen lässt.
Es hat sich eine Stille zwischen und vier personen gebildet, weswegen ich mich entschloss, mich nun vorzustellen. „Alscho…“, ich grummelte kurz, als ich erneut zischte und holte noch mal tief Luft ehe ich weiter sprach, „Also dann stell ich mich mal als erste vor.“ Ich lächelte aufmunternd in die Gruppe. „Mein Name ist Nala – Rak Mamire. Ich komme aus der Wüstengegend Ibog und kenne mich hier noch nicht so gut aus. Ich freue mich aber auch kennen zu lernen.“, da ich in meiner Vorstellung keine Fehler gemacht habe, freute ich mich um so mehr. Ich klatsche kurz mit den Händen und lächelte umso mehr. Meine Mutter meinte schon immer, man sollte sich über die kleinen Dinge eben so freuen wie über große.
Nun wartete ich gespannt, ob ich noch jemanden in der Gruppe habe, dessen Namen ein Problem für mich sein würde.
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Gawa  shoshínsha

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2008 Beiträge: 7 Nachricht senden | Erstellt am 24.11.2008 - 10:03 | |
Es war schon verwunderlich das die Naga mitkommen wollte, doch als nun die andere Frau auch noch meinte, sie wolle mit, blickte ich diese verwundert an. "Auch wenn dies mein Ende bedeuten würde"? Menschen...immer überstürzen sie alles. Nun, wir würden wohl sehen ob es ihr Ende sein würde...
Nach der nun folgenden Stille stellte die Naga sich vor. Nala – Rak Mamire aus der Wüstengegend Ibog. Sie klatschte danach vor Begeisterung - ich fragte mich allerdings worüber
Schließlich wandte ich mich jedoch wieder Xandor zu, der mir seine Hand entgegen hielt. Ich zögerte kurz, denn normalerweise reichte niemand einem Drow die Hand. Schließlich nahm ich seine Hand entgegen. "Seid gewiss, dass ich euch ebenso wenig traue...Doch solange mir kein Grund geliefert wird, habe ich nicht die Absicht euch etwas anzutun. Mein Name ist im übrigen Karas." Meinen alten Hausnamen liess ich weg, schließlich war ich keiner mehr von ihnen.
Ich blickte nun zwischen den anderen am Tisch umher. Ich war noch immer etwas skeptisch was die Naga und die Frau betraf. Falls es jemals zu gefährlichen Situationen kam, würden sie sicherlich keine allzu große Hilfe sein. Doch darum konnte ich mir später immernoch Gedanken machen...
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Rexesta  Moderator
       

Status: Offline Registriert seit: 29.10.2008 Beiträge: 105 Nachricht senden | Erstellt am 24.11.2008 - 11:23 | |
Ich war überrascht, als der Drow die Hand von Xandor entgegennahm und sich Vorstellte. Aber ich sah auch, dass sie mich noch immer verwundert anschauen.
"Dann stelle auch ich mich noch vor. Mein Name ist Tasula del Maro. Ich bin die Letzte meiner Familie (vielleicht sogar meiner Art?)."
Nun wandte ich mich direkt an die umsitzenden des Tisches: "Wenn ich hier in die Runde blicke, dann ist dies ein seltsamer Haufen. Eine Nage, ein Drow, Xandor und ich. Aber vielleicht braucht es ein solch seltsames zusammenspiel, um die Sammler zu finden."
Bei dieser Aussage war ich in meinem Element. Vor lauter Begeisterung blitzen in meinem Mund scharfe Eckzähne hervor, die mit einer leicht gräulichen Bemalung gekennzeichnet sind. Doch sobald ich merkte, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte, zog ich die Zähne wieder zurück und hoffte, dass dies niemand sah. Ich hatte immernoch ein Glänzen in den Augen und sah nun allen Direkt in die Augen. Sogar dem Drow. Und obwohl ich dies erst im nachhinein geschnallt habe, in dem Moment hatte ich keine Angst vor ihm.
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shiromy chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 89 Nachricht senden | Erstellt am 26.11.2008 - 10:29 | |
Ich begann zu lächeln als ich die Worte des Drow hörte, wie klar es doch war. Nun nach dem das Mädchen ihr Wort ergriff, sah ich ebenfalls in die Reihe meiner Mitstreiter. Wahrlich, wie sie sagte waren wir ein seltsames Zusammenspiel, doch es war weniger das Finden der Sammel worum ich mir Gedanken machen sondern mehr das zurückgewinnen der Gegenstände und erfahren warum sie stahlen, was sich damit bezwecken wollten.
Ich seufzte, ohne weiter auf das Mädchen zu achten, wobei mir schlicht ihre Zähne entgingen. Ich sah aus dem Fenster, meine Augen bildeten sich zu schlitzen damit ich genauer erkennen konnte, was draußen vor sich ging. Der Regen prasselte immer noch nieder, die Drachen waren in Aufruhr immer wenn der Drachenregen über das Land zog, waren sie es. Die Meisten spürten es nicht, für sie war es Regen, einfacher Regen. Irgendetwas sagte mir das wir zu den Drachenhort müssten auch wenn mir der Gedanken missfiel, immerhin waren Drachen in einem Aufgebrachten zustand nicht gerade sehr kooperativ.
„Wenn ich mir draußen so den Regen ansehe, dann werden wir im Wald keine Spuren mehr finden. Doch irgendwas sagt mir das wir nach Norden zum Drachenhort gehen sollten, doch bitte lasst uns zuvor zu die Dorfheilerin im Wald aufsuchen, sie hat sicher Kräuter damit ich uns einen Trank brauen kann. Immerhin sollten uns die Drachen nicht sofort entdecken. Oder was meint ihr?“ Ich wusste das ich solche Entscheidungen nicht alleine treffen konnte nicht mehr und irgendwie empfand ich es als etwas anstrengend. Denn normal wäre ich nun schon unterwegs, wir müssten uns auch beeilen, denn es könnte soviel mit den Drachen sein, vielleicht sogar werden sie gerade getötet. Vielleicht aber was es nur die Trauer welche sie aufbrachte. Doch egal wie, ich wusste das wir nachschauen sollten.
In der Taverne war nun schon vor einiger Zeit die Stille eingekehrt, und sie lauschten unseren Worten und der Vorstellung. Doch nun kehrte eine erdrückende stille ein, eine welche aus dem Grabe stammen könnte. Niemand der Dörfler wagte es noch zu atmen, alle schwiegen still.
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brandfloh  chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 84 Nachricht senden | Erstellt am 27.11.2008 - 10:15 | |
Die eingetretene Stille, welche nun nach Xandors Worten herrschte, schien mich fast zu erdrücken. Ich mochte solche Situationen nicht, denn sie bedeuteten nie etwas Gutes. Diese Dorfbewohner schienen etwas zu wissen, was die Drachen betraf. Ein kurzer Rundblick durch die Gaststube zeigte mir, dass sie es wohl nicht so gerne sahen, wenn man über diese Kreaturen sprach, aber ich fand Xandor hatte recht. Und da dies nun unser einziger Anhaltspunkt war, sollten wir dem auch nachgehen. Also stimmte ich Xandor mit einem deutlichen nicken zu.
„Ich stimme euch zu.“, sagte ich dann noch in die Stille hinein, während ich mit meiner Schwanzspitze unruhig hin und her wackelte, „Wir sollten dies tun bevor der Regen aufhört, oder?“.
Ich wusste nicht viel über Drachen und hatte auch noch nie einen gesehen, aber da der Regen Xandor wohl etwas über diese Drachen erzählte, sollte er ruhig den Ton angeben. Mit einer leichten Bewegung entfernte ich mich etwas vom Tisch und strecke mich erst mal ausgiebig, wobei mir wieder in den Sinn kam, dass meine Tunika noch nass war und mir unangenehm auf der Haut klebte. Meinen Gesichtsausdrück konnte man ansehen, dass ich mich grad über mich selbst ärgerte.
„Bitte entschuldigt mich, ich ziehe mir nur grad etwas Passenderes an.“, mit diesen Worten entfernte ich mich nun völlig von Xandor, Karas und Tasula. Dass ich zuvor Xandor etwas gefragt hatte, vergaß ich dabei.
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Rexesta  Moderator
       

Status: Offline Registriert seit: 29.10.2008 Beiträge: 105 Nachricht senden | Erstellt am 27.11.2008 - 13:09 | |
Ich war wie versteinert bei den Worten von Xandor. Doch als sich Nala – Rak nun anfing zu sprechen lockerte sich meine Haltung wieder etwas. Als sie dann von uns weg ging fragte ich mich leise, ob sie vergass, dass sie gerade eine Frege gestellt hatte. Ich schaue ihr überlegend hinterher.
Doch nun, als der Regen heftiger wurde kam auch in mir ein komisch unwohles, gar grauenfolles Gefühl auf. Irgendetwas passiert mit den Drachen. ich spüre ihren schmerz, ihre Angst. Fast, als würde der Regen ihre Seelen und Gefühle zu uns tragen, und heftiger werden, damit wir dies auch wirklich mitbekommen und zu ihnen gelangen.
Nun beschloss auch ich meinen Gefühlen Worte zu verleihen: "Nun... Ich glaube Nala – Rak ist etwas durcheinander, da sie ohne Antwort davonging.", fing ich an und schaue ihr nochmals nach. "Jetzt wo der Regen stärker geworden ist, habe auch ich so ein unbehagliches Gefühl was die Drachen angeht. Ich habe fast schon das Gefühl, sie versuchen uns mit diesem Regen um Hilfe zu rufen. Wir sollten schauen, dass wir alles nötige möglichst rasch auftreiben können, und am besten noch Heute aufbrechen können." Wieder mache ich eine kleine Pause um die anderen nicht mit meinem Gerede zu erdrücken. "M Mit wievielen Tagen müssen wir rechenen, bis wir die nächste Ortschaft erreichen um Profiant zu kaufen?" Mit dieser Frage endete ich meine Aussage und gab mich wieder meinem mulmigen Gefühl hin.
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brandfloh  chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 84 Nachricht senden | Erstellt am 03.12.2008 - 10:09 | |
Als ich in einem kleineren Zimmer in der ersten Etage angekommen war, seufzte ich leise. Die Bauweise der dieser Wesen war für mich immer wieder ein Graus. Nun ja ich musste aber auch eingestehen, dass sie die Häuser nicht für uns Naga bauen, sondern für sich mit ihren Beinen, dennoch konnte ich Treppen nichts abgewinnen.
Und während ich so über die Besonderheiten nachdachte, entledigte ich mich meiner nassen Kleidung und suchten in meiner Tasche nach Trockenen. Doch mitten in meiner Suche stoppte ich und hob meinen Kopf, denn ich hörte Stimmen, die nicht von der Schankstube zu kommen schienen. Genau hören, was sie sagten wusste ich jedoch nicht, dafür waren sie nun doch etwas zu leise.
Ich schlich mich durch den Raum, während ich mich schnell irgendetwas trockenes überzog, und blieb beim Fenster stehen, dort öffnete ich das Fenster und konnte nun deutlicher das prasseln des schweren Regens hören, aber auch die Stimmen und ein Blick nach unten zeigte mir zwei Männer, die sich mit einem ernsten Gesicht ansahen, während sie scheinbar leise weiterredeten.
„Nun glaub mir doch.“, sagte ein Mann mit braunen Haaren und schlanker Gestalt.
„Hör’mal!“, wurde der Brünette nun angefaucht, doch von dieser Person konnte ich nichts erkennen, die war verhüllt, „So einfach geht das nicht, ich muss erst gucken was der Boss dazu sagt.“ Es folgte von ihm ein tiefes Lachen, ehe er sich umdrehte und gehen wollte.
Als nun der andere noch etwas erwidern wollte, lehnte ich mich weiter vor, jedoch konnte ich ihn hören, noch das Gleichgewicht halten. Meine Hände hielten mich am Rahmen fest, während meine Schwanzspitze schon beinah den Boden berührte. Und für einen Moment konnte man nur den Regen hören, Dann spürte ich wie sich Hände an meinem Schwanz legten und hinunter gezogen wurde.
Als nun meine Hände den Halt verloren schrie ich kurz auf, bis sich eine Hand auf meinen Mund legte und meine Hände gefesselt wurden.
„Was machen wir nun?“, fragte der Brünette. Der Vermummte zuckte nur kurz mit den Achseln, als er mir nun auch mit einem breiten Tuch die Möglichkeit nahm, mich etwas sagen zu lassen.
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