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shiromy chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 89 Nachricht senden | Erstellt am 08.11.2008 - 12:37 | |
Beiläufig nahm ich wahr was der Naga mir entgegen brachte, doch meinen Blick wandte ich zum Drow, welcher sich umdrehte und mit einem fragenden Ton meine Worte wiederholte. Bevor es mir gelang auf ihn zu reagieren, spürte ich wie der Naga zusammen zuckte und sich stotternd begann zu entschuldigen. Verwundert sah ich in die Dunkelgrünen Augen, welche sich unter langen dunkelbraunen Strähnen verbargen. In dem Moment löste sich ihr Oberkörper langsam aus meinem sanften Griff und sie erhob sich. Nie zuvor sah ich ein solches Wesen, Bilder berichten von ihrer Anmut, die Hochpriestern meinte sie entfernen sich selten von ihrem Heim und seihen ehr friedliche Zeitgenossen. Seufzend richtete ich mich langsam auf.
Ich wollte mich entschuldigen, wollte ihr sagen sie brauchte keine Angst vor mir zuhaben, doch bevor ich die Worte so geformt hatte und versucht meiner Stimme sanftester Klang hervor zubringen.
Zischte der Drow mich leise an und forderte das wiederholen meiner Worte.
„Wie ihr wünscht…“ begann ich übermütig und trat einen Schritt zurück um dem Naga seine Freiheit zugewähren, vielleicht würde sie begreifen das ich ihr nichts Böses wollte.
„Wiederwertiger Drow… vielleicht solltet ihr euch einmal der Körperreinigung widmen statt andere Leute Familie zu morden… dann würde eurer Gehör wohl besser funktionieren und ihr hättet meine Worte verstanden.“
Ich sah in ein emotionsleeres Gesicht, die Züge seiner Lippen waren starr so das selbst sein kurzes Lächeln ehr wie ein Verzerrung wirkte anstatt einer Belustigung zu ähneln. Ich musterte ihn, seine Kutte verdeckte die form seiner Statur, doch seiner Haltung und das er bewaffnet war entnahm ich seine Herkunft. Plötzlich herrschte auf dem Markt wo eben noch reges Treiben war toten stille, kein Händler pries mehr die wertvolle Ware an und versucht so einen anderen zu übertönen, nicht mal die Wächter wagten sich zu regen um mit dem klappern ihrer schweren Rüstung ein Geräusch zu verursachen welches die Stille durch brach. Nur zwei ältere Männer erhoben laut stark ihre Stimmen und diskutieren angeregt über die Sammler… Moment die Sammler? Ich wurde Hellhörig was wussten sie über die Sammler?
Der Drow holte Luft um mir etwas entgegen zu bringen, doch ehe seine Worte den Mund verliesen viel ich ihm ins Wort.
„Schweigt Still…. Drow…. Lasst es mich hören und danach ist meine Klinge für euch und mein Gehört auch…“ Ich wusste, dass es den Drow wahrscheinlich zornig machte doch das musste ich in Kauf nehmen außerdem fand ich es interessant, denn ich hörte das ihre Augenfarbe bei Gemütsveränderung durch aus sich änderte. Ich ging wenige jedoch Schnelle Schritte auf die beiden Männer zu um besser zuhören und dem Drow zu signalisieren das ich es ernst meinte.
[Dieser Beitrag wurde am 08.11.2008 - 12:43 von shiromy aktualisiert]
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brandfloh  chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 84 Nachricht senden | Erstellt am 08.11.2008 - 13:55 | |
Endlich war mein Schwanz wieder frei, doch glaubte ich weniger, dass er mir richtig zugehört hatte, da sich die Spannung zwischen den beiden immer mehr ausbaute. Dies war mir ziemlich unangenehm. Als sich jedoch plötzlich Stille ausbreitete auf dem Platz, schenkte mein Retter nicht mehr dem Drow seine Aufmerksamkeit, sondern richtete sich zu dem Punkt, an dem noch die einzigen Stimmen zu hören waren. Er zwängte sich sogar etwas durch die Menge näher heran.
Ich sah kurz zu der anderen Gestalt und ich sank noch ein Stück mehr in mich zusammen, als ich einen kurzen Blick auf sein Gesicht erhaschen konnte. Das sah mir nach ärger aus. Mir war zwar nicht genau klar, ob das nun alleine an dem Wort Drow lag, da ich nicht wusste was dies nun genau bedeutete, oder eher daran, dass er ihm den Mund verboten hatte. Nur dass ich wohl besser gehen sollte.
Doch nun erreichten mich auch die Stimmen der beiden älteren Männer. „Wir müssen es zurück holen oder wollen wir hinnehmen, dass die Sammler unseren goldenen Schlaghammer einfach mitnehmen?“. Es wurde gerade über die Sammler geredet, dies kam mir nur gerade recht. Wenn die Sammler noch hier in der Nähe waren, dann fand ich sicherlich auch einiges über sie heraus. Interessiert wandte ich mich an eine ältere Dame, die bei mir stand.
„Entschuldigen Schie!“, ich biss mir auf die Zunge, als meine alte Sprachgewohnheit wieder die Oberhand gewann, dabei bemühte ich mich doch nicht zu zischen. Nun war jedoch nicht der richtige Zeitpunkt um sich darum zu kümmern, da ich gerade ihre Aufmerksamkeit hatte. „Können Schie mir erklären, wasch genau losch ischt?“. Ich war viel zu nervös um mich richtig zu kontrollieren, weshalb ich einfach nicht auf meine Aussprache achtete.
Die ältere Frau tätschelte mir den Kopf und erzählte mir, dass vorgestern wohl der goldene Schlaghammer, welcher zum gesegneten gong gehört von den Sammlern gestohlen wurde. Und man nun wohl überlegte ihn sich wieder zu holen. Langsam fragte ich mich wirklich, ob die Sammler einfach nur verrückt waren oder sie mit den seltsamen Diebstehlen doch etwas bewirken wollten.
Als ich mich nun wieder umdrehte, stieß ich wiederrum mit dem Mann in der Kutte zusammen, doch schenkte er mir genauso wenig Beachtung wie ich ihm, er schien auch dem Gespräch der Alten zuzuhören. Ob ihm auch etwas entwendet wurde, dachte ich noch, als ich mich entschloss weiter nach vorne durch zu drängen. Natürlich achtete ich nun darauf, dass mein Schwanz seine Freiheit behielt.
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Gawa  shoshínsha

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2008 Beiträge: 7 Nachricht senden | Erstellt am 10.11.2008 - 09:30 | |
Ich wollte ihm gerade etwas auf diese erneute Beleidigung entgegnen als er mir den Mund verbot. Zornig schlitzte ich meine Augen ein wenig und umfasste den Griff meines Krummsäbels fester. Doch dann fiel mir wieder ein das wir noch immer mitten unter Menschen waren. Einen Kampf mitten unter ihnen konnte ich mich nicht einlassen...Ausserdem war es plötzlich beinahe still, das einzige was ich vernahm war irgendetwas von "Den Sammlern"...könnte mir das bei meiner Suche vielleicht behilflich sein? Ich sah dem Mann noch einmal hinterher und schnaufte verächtlich, er würde noch sehen was er davon hat sich mit einem Drow anzulegen. Dann warf ich der Naga noch einen kurzen Blick zu, wie es schien intressierte auch sie sich für Die Sammler. Wer waren diese Sammler überhaupt?
Ich wendete mich nun ebenfalls den alten Männern zu und hörte aufmerksam zu, vielleicht konnte ich ja wirklich etwas von diesen informationen gebrauchen...Jedoch liess ich weder die Naga, noch diesen seltsamen Kerl aus den Augen. Ich wollte kein Risiko eingehen, oder sie einfach entwischen lassen...
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shiromy chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 89 Nachricht senden | Erstellt am 12.11.2008 - 09:58 | |
Gespannt lauschte ich den Worten der beiden Männer, auf gebracht stritten sie ob es nicht richtig wäre den Goldenen Schlaghammer zurück zu holen. Durch ihren Zorn merkten sie gar nicht wie sie den gesamten Marktstand kreisrund um sich scharrten und neben ihnen noch die Reisenden. Ich lies meinen Blick durch die Masse schweifen, dieser blieb letztlich an dem Naga und dem Drow hängen und es schien mir als wurde der Naga sehr interessiert wirken.
Langsamen Schrittes ging ich auf die beiden zu, welche zwar in der Nähe zu einander standen, jedoch nicht wirklich zueinander zu gehören schienen. Während ich vorsichtig durch die Menge der schweigenden Händler und Bauern zwang, spürte ich den stechenden Blick des Drow auf mir. Je nähr ich den beiden kam umso besser verstand ich den Naga als dieser eine Frau ansprach, man sah ihr an das sie sich zwang normal zusprechen, doch das Lispeln welches von ihrer Zunge ausging konnte sie einfach kaum verbergen. Irgendwann gab sie es vor Aufregung einfach auf und sprach wie Naga sprechen.
Ich seufzte, „die Sammler entwendeten einen goldenen Schlaghammer, was brachte ihnen das? Und was ist es wohl was sie dem Drow und dem Naga gestohlen hatten?“ Gedanken um Gedanken bahnten sich durch die Gänge meines Gehirns bis ich einen Entschluss fasste. Bevor ich jedoch meinen Entschluss, welcher den Bewohnern Erleichterung brachte preisgeben konnte wurde mein Blick zum Himmel gerissen und ich riss erschrocken meine Augen auf. Schwarze Wolken zogen auf und bildeten über dem Brunnen in der Mitte des Marktes ein schwarzes Loch aus Wolken und Raben, welche ächzend ihr Dasein eröffneten. Wind zog auf und wehte kalt an mir vorüber, ich war mir nicht sicher ob es die anderen auch merkten. Denn die Dörfler achteten nur auf die beiden Männer, dessen Streit ganz klar das Ächzen der Raben übertönte.
„Regen… ich hasse Regen!“ stießt ich entnervt aus als die ersten vereinzelten Tropfen auf meine Platte schultern niederfielen und zersprangen, immer wieder trafen mich dann kleine Spritzer im Gesicht. Ich ging zur der Taverne an der mein Pferd gebunden war, und begann meine Glaven abzunehmen und sie an dem Sattel zu befestigen, dann nahm ich aus der Satteltasche einen Überwurf und legte ihn mir über den Leib. Die lange Kapuze zog ich tief ins Gesicht und ging dann wieder zu der Menge auf dem Marktplatz.
„Grüße Bewohner…“ begann ich meine Ansprache, und stieg auf den Brunnen um ihre Aufmerksamkeit ganz für mich zuhaben. „Mein Name ist Xandor… ich komme von dem Tempel des Terandion im Süden, die Hochpriesterin entsandt mich ein Ritualrelikt in den Tempel des Nordens zu bringen, doch die Sammler entrissen es mir…“ seufzend blickte ich in die Menge welche zu mir auf sah, auch der Naga und der Drow blickten mich an.
„Ich werde es mir wiederholen, und werde euch euren Schlanghammer zurück bringen… sollte es unter euch noch andere geben welchen etwas entwendet wurden so bitte ich euch es mir mit zuteilen, ich werde in der Taverne „Zum Engelslied“ meine Reserven aufstocken…“ Sprach ich und stieg vom Brunnen, der eine der beiden Männer reichte mir die Hand und sprach das ich ein tapferer Mann wäre und er mir Glück wünschte, doch ich war mir in dem Moment meiner Selbstsicherheit nicht mehr so klar. Klar, ich hatte einen Gott auf meiner Seite, doch der Zorn welche ich gegen die Drow hegte, brachte mich bei ihm öfter mal in Ungunst, diese zeigte er mir in dem meine Waffe oder gar die Rüstung an Magie und Glanz verlor.
Ein Drow tötete meine Familie, was sollte ich tun, ist da hass nicht verständlich? Doch Terandion verlangte mein Vergessen, verlangte das ich jedem mit Respekt und Offenheit entgegen stand, doch mein Herz war dem nach so langer zeit immer noch nicht gewachsen, vielleicht hatte Terandion und die Priesterin sich in mir geirrt.
Langsam ging ich in die Taverne, und bestellte etwas zu trinken als der Regen losbrach saß ich im Trocknenden, trotzdem glaubte ich nicht das dieses Normaler regen war, ein Tropfen traf meine Lippe, dieser Regen schmeckte bitter und schwefelhaltig, wie Drachenregen.
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brandfloh  chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 84 Nachricht senden | Erstellt am 13.11.2008 - 19:08 | |
„Tschandor….“, lispelte ich leise, als ich dem Mann ansah, der auf dem Rand des Brunnen stand und dieses ungewöhnliche Angebot aussprach. Und schon sobald es ausgesprochen wurde arbeitete ich in meinem Kopf. Fragen beschäftigten mich, wie ob ich ihm trauen könnte, denn wer weiß ob er die Wahrheit sagt. Denn jeder konnte behaupten aus einem Tempel zu kommen, doch sah er mir nicht wie ein Tempeldiener aus. Nun gut, ich hatte noch nie einen gesehen, aber er entsprach nicht dem Bild, welches ich mir gemacht hatte.
Ich entschloss mich dazu erst mal mit ihm zu reden, vielleicht hatte er nützliche Informationen für mich über die Sammler, da er diese scheinbar auch verfolgte. Jedoch wollte ich mich nicht auf ihn verlassen, zu wichtig waren mir meine Armreife. Die Reise war für mich noch nicht beendet.
Meine Augen verfolgten und beobachteten ihn, sahen wie er in die Taverne eintrat. Und während ich noch überlegte ihm zu folgen, ergoss sich ein Regenschauer auf mir. Ich war geschockt, denn Regen war da, wo ich herkam etwas sehr seltenes. Doch fühlte er sich auf meiner Haut nicht so angenehm an, wie der, welcher bei uns fiel. Man könnte es beinah so bezeichnen, als wäre der Regen in diesem Ort schwerer.
Ich sah mich noch mal schnell um und suchte fast automatisch nach der verhüllten Gestalt, die mich zum Sturz gebracht hatte. Doch er war bereits nirgends mehr zu sehen. Und während ich mich frage, wo er hin gegangen sei, begab ich mich auch ins Innere der Taverne. Meine Tunika tropfte dabei schon auf den kargen Boden und mein Köper erzitterte kurz.
Doch ließ ich mich nicht beirren und bewegte mich auf diesen Xandor zu, doch traute ich mich nicht in anzusprechen. Sein Name war für mich ein reiner Zungenbrecher. Diese Leute hatten ungewöhnliche Namen. Mehrmals wiederholte ich ihn in meinen Gedanken und erst, als ich das Gefühl hatte, dass dies was werden konnte, traute ich mich näher ran.
„Tschaaaandor….“, entwich mir aus dem Mund, als ich bemerkte, dass mein Schwanz nicht so ganz wollte wie ich und ich nun genau vor ihm nieder fiel, seine Stiefel dabei gut in meinem Sichtfeld. Schadenfrohes Gelächter weiterer Gäste treib mir die Schamesröte ins Gesicht und kleine tränen rollten über meine Wagen. Warum musste so etwas immer mir passieren.
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Gawa  shoshínsha

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2008 Beiträge: 7 Nachricht senden | Erstellt am 13.11.2008 - 23:38 | |
Kurz nachdem dieser Xandor mit seiner kurzen Ansprache abgeschlossen hatte, war ich bereits in der Taverne. Ich mischte mich unauffällig unter die Leute und beobachtete wie Xandor hineinkam. Ich wollte mich nicht gleich offen zu ihm gehen, sondern erst einmal abwarten wer zu ihm ging, und was sie bereden würden.
Rasch bewegte ich mich in seine Richtung, dabei darauf bedacht möglichst einige Leute zwischen uns zu haben, ihn jedoch die ganze Zeit über beobachten zu können - und zu hören.
Einige Augenblicke später sah ich die Naga hinzukommen. Es schien als wolle sie Xandor ansprechen, doch traute sie sich nicht. Letztendlich ging sie auf ihn zu, stellte sich dabei jedoch äusserst ungeschickt an, legte sich der länge nach hin und blieb genau vor Xandor liegen.
Lautes Gelächter brach über sie herein, was jedoch unterging, da nun eine ganze Menge Leute vom Marktplatz, vom Regen ins trockene flüchteten. Nun waren soviele Leute zwischen mir und Xandor, und es wurde so laut in der Taverne, das ich ihn weder beobachten, noch mitkriegen konnte was gesagt wurde.
Ich beschloss, mich näher heran zu begeben, befürchtete jedoch aufzufallen wenn ich zu nah ran ginge. Ich seufzte leise denn das müsste ich wohl in kauf nehmen wenn ich mitkriegen wollte was er plant - und das wollte ich, womöglich könnte es ja doch etwas bringen in Hinsicht auf meinen gestohlenen Ritualdolch.
Ich ging also näher heran, jedoch wollte ich weiterhin erstmal nur beobachten und zuhören, bevor ich mich entschied ob es mir genug brächte, wenn ich selbst etwas dazu beitragen würde...
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Rexesta  Moderator
       

Status: Offline Registriert seit: 29.10.2008 Beiträge: 105 Nachricht senden | Erstellt am 14.11.2008 - 20:58 | |
Ich sah den Mann den ich gerammt habe kurz an, entschuldigte mich und rannte Xandor nach in die Taverne. Es waenschoneinige Leute in der Taverne und ich sh wie sich der Naga der Länge nach vor Xandor hinlegte. Ich stand knapp daneben und half der Naga auf, da die anderen Leute nur am lachen waren und sich belustigten.
"Alles ok mit dir? Das ist sehr mutig von dir, dass du dich dazutraust ihn anzusprechen." Ich lächle die Naga an, und wende mich dann Xandor zu. "Ich würde mich gerne mit dir über die Sammle unterhalten. Sie haben mir auch etwas ser wichtiges entwendet, und ich muss dieses unbedingt wieder bekommen. Was willst du tun?" Ich überlegte mir, wie er das Anstellen wollte, und ob er etwas über die Sammler wusste. Ich schaue in fragend an.
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shiromy chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 89 Nachricht senden | Erstellt am 15.11.2008 - 17:27 | |
Nach dem ich bei dem Gastwirt mein Proviant erstanden hatte und gerade dabei war dieses mit einem Ledersack zu einem Bündel zu binden, sah ich ihm Augenwinkel wie der Naga sich mir nährte gerade als sie mich angesprochen hatte, mit einer interessanten Aussprache meines Namens entzog sie sich geschwind meines Blickes, sie war weg.
Geschwind und begleitet von dem Gelächter der Gäste wandte ich mich zu der Seite wo sie eben noch war, und sah dass sie zu Boden gefallen war. Gerade als ich ihr auf helfen wollte sah ich wie zarte Frauen Hände nach dem Naga griffen und ihr aufhalfen, eine zierliche Stimme frage ob alles okay sei und das sie mutig sei mich an zusprechen.
Auch ich sah dem Naga ins Gesicht und versucht zu erkenne ob alles mit ihr in Ordnung war, in dem Moment erblickte ich auch zum ersten Mal was für ein hübsches Gesicht der Naga hatte.
Doch bevor ich mich mehr mit dem Aussehen beschäftigen oder gar Gedanken um den neu gewonnenen Eindruck machen konnte, sprach mich das Mädchen an.
Sie wurde sich gerne mit mir unterhalten und was ich nun vor habe, ich lauschte ihren Worten und musterte sie dabei. Ihre gesamte Gestalt war zerbrechlich und schlang, sie hatte ein Gesicht mit feien Zügen und ihre braunen Augen stachen durch die dunkle Haut heraus. „Was ich nun vor hatte“ in Gedanken wiederholte ich ihre Worte und mir wurde klar das ich mir da drum keine Gedanken gemacht habe, aber ich wusste das wir und beeilen sollten, denn draußen brach der Drachenregen los und das verhieß nichts Gutes. Ich beschloss einfach mir meine Unwissenheit nicht anmerken zulassen.
„Setzt euch…“ sprach ich und sah die beiden Frauen an. „Was ich nun vorhabe, fragt ihr… nun so wie ich mittbekommen habe hat der Nachtwächter gesehen wie 2 Männer in den Nördlichen Wald rannten, ich würde mich nun erstmal auf machen um nach Spuren zuschauen immerhin ist der Schlaghammer nicht sehr leicht, dass versicherte mir zumindest die Schankmeid.“ Ich lächelte die Schankmeid an, welche mir noch ein Krug mit Met hinstellte, meinte er sei von dem Nachtwächter und mir Glück wünschte. Der Nachtwächter welcher uns gegenüber saß, nickt und lächelte während er seinen 4 oder gar 5 Met Krug anhob und in kurze leerte.
„Danke euch… allerding denke ich nicht das ich im betrunkenen Zustand reisen sollte“ lächelnd schob ich ihr den Krug entgegen. Wusste das es eine wage Information war, doch hoffte ich das sich die meine Zuhörer eben so dafür begeistern würden wie ich, mehr wusste ich jedoch wirklich nicht, und immer mehr dachte ich da dran das die Sammler sicher schon über alle Berge waren, immer hin war der Diebstahl nun schon fast einen halben Mond her. Seufzend schweifte mein Blick durch die Menge bis ich den Drow erblickte welcher sich zielstrebig auf uns zu bewegte.
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Rexesta  Moderator
       

Status: Offline Registriert seit: 29.10.2008 Beiträge: 105 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2008 - 09:01 | |
Ich wollte ihm gerade antworten, als ich sag, wie sich in seine Augen ein entsetzter und zugleich fragender Blick legte. Ich folgte seinem Blick und stiess vor Schreck ein Oh! aus.
In meinem Kopf lief nun alles durcheinander. Doch eine einzelne, klare Frage stach Hervor: Was will der Drow? Sie konnte alles bedeuten, doch wusste ich die Antwort schon. Ihm wurde sicherlich auch etwas gestohlen, und er will sicherlich auch Informationen haben.
Als er bei unserem Tisch angekommen war, rutschte ich einen Stuhl weiter und bot ihm den meinen an. Er schaut mich an, und mir läuft es eiskalt den Rücken runter.
Ich hatte bei ihm kein gutes Gefühl, da er mich mit nur einer Handbewegung hätte zerquetschen können, und doch wollte ich höflich sein.
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brandfloh  chan
       

Status: Offline Registriert seit: 07.03.2007 Beiträge: 84 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2008 - 12:42 | |
Als mir eine zierliche Hand gereicht wurde, nahm ich sie dankend an und stand auf. Die leichten Tränen wischte ich mir schnell weg und nickte dann schnell auf ihre Frage, ob es mir gut gehen würde, doch schien sie dies schon nicht mehr zu sehen, da die junge Frau ihre Aufmerksamkeit auf Xandor fixiert hatte. Ich fühlte mich zwar leicht übergangen nahm es jedoch hin, aber da sie scheinbar eben so wie ich Interesse an den Sammlern zeigte, sah ich darüber hinweg. Doch staunte ich nicht schlecht, welchen Mut sie aufbrachte um Xandor anzusprechen. Vor allem, da sie dies so überzeugt tat, dazu wäre ich nicht in der Lage gewesen. Vielleicht lag es bei mir auch mit unserer ersten Begegnung zusammen, doch irgendwie flößte er mich Furcht ein.
Vorsichtig schlich ich mich um den Tisch herum und wollte mich gerne setzen, doch wusste ich nicht ob es Xandor recht wäre, wenn ich mich einfach neben ihm setzte. Doch sollte dies wohl nicht das einzige Problem für mich werden, denn bei Betrachtung des Stuhles fiel mir auf, dass er ziemlich klein war und ich auch kaum Platz hatte um meinem Schwanz zu verstauen. Kurz seufzte ich und entschied mich erst Mal stehen zu bleiben.
Xandor erklärte ihr kurz, wie die Situation aussah und dass die Diebe wohl gen Nordwald verschwunden seien. Ich fühlte mich von ihm irgendwie nicht angesprochen. Doch beobachtete ich ihn gut und es erstaunte mich sehr, wie er mit der Schankmeid schäkerte. So etwas habe ich nicht von ihm gedacht, doch schob er nur den gebrachten Krug wieder von sich weg.
Ich war in meinen Gedanken versunken, so dass ich nur am Rande bemerkte, dass sich die Stimmung am dem Tisch leicht verändert hatte. Als ich nun aufsah, erkannte ich die verhüllte Gestalt der Drow, der von der Frau einen Platz angeboten bekam. Ich war mir nicht sicher, ob er dieses Angebot annehmen würde, doch war schon allein er Blick aus Xandors gräulichen Augen beängstigend für mich. Langsam frage ich mich, wo ich da hinein geraten war.
Ich wollte mich Sicherheit keinen übergehen, doch bevor die Lage zu eskalieren drohte, wandte ich mich an Xandor, während ich den anderen jungen Mann nur leicht mit meinem Blick streifte, ärger wollte ich nicht verursachen. „Tschandor?“, ich biss mir wieder aus Wut über diesen Namen auf die Lippe, doch zwang ich mich weiter zu sprechen, wobei ich mich stark konzentrierte, „Wäret Ihr bereit mich mit zu nehmen, wenn ihr den Sammlern folgt?“. Jeder der Anwesenden sah mich an, so schien es mir auf jeden Fall. Also sprach ich hastig weiter, „Sie haben mir etwas sehr wichtiges gestohlen, das ich unbedingt wieder haben muss. Wenn nicht kann es für mich zu großem ärger führen. Ich werde versuchen Euch nicht im Weg zu stehen. Bitte!“.
Meine Hände hatte ich ineinander verschränkt und mein Kopf leicht gen Boden gebeugt. Ich befürchtete eine Absage, denn war konnte ein Kämpfer wie er schon mit einem kleinen Naga wie mir anfangen. Ich wäre ganz sicher nur im Weg.
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