| Ersteller | Thema » Beitrag als Abo bestellen |  |
MadameKaya  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 742 Nachricht senden | Erstellt am 21.10.2005 - 21:35 |  |
Oh drei Damen ein Gedanke, das habe ich eben unter einem anderen Thread gepostet.
Signatur Es gibt kein echtes Leben im Falschen... |
|
|
Justine_de_Farinot  Administrator


Status: Offline Registriert seit: 11.10.2005 Beiträge: 678 Nachricht senden | Erstellt am 21.10.2005 - 21:39 |  |
Mit deines werten Gatten Erlaubnis, stelle ich mal direkt eine Seite mit unseren und euren Bildern zusammen 
Signatur Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.
(Rousseau) |
MadameKaya  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 742 Nachricht senden | Erstellt am 21.10.2005 - 21:47 |  |
Aber gerne..
Signatur Es gibt kein echtes Leben im Falschen... |
Diana  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 13.10.2005 Beiträge: 10 Nachricht senden | Erstellt am 23.10.2005 - 18:01 |  |
Madame de Farinot, merci für die links zu den schönen Frisurenfotos ! Und vielen Dank für das schnelle Aufgreifen meines Vorschlags (auch an Madame Kaya !), muss wohl doppelte Gedankenübertragung gewesen sein. Leider habe ich selber keine Fotos, die ich beisteuern könnte, da ich mal wieder meine Kamera vergessen hatte (bin aber auch irgendwie ein Fotografiermuffel, na ja).
|
Republicain  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden | Erstellt am 24.10.2005 - 07:48 |  |
Salut, zum Glück ist die richtige Herrenfrisur der konservativen oder halbaktuellen Burschen so ziemlich deckungsgleich mit der Damenfrisur um 1795. So ist die Quintessenz von dem, was ich dem "Journal des Modes" entnommen habe. Außerdem gibt es noch Frisuren der Damen, die den Herrenfrisuren noch frappierender ähneln zum Beispiel zu einem Redingote-Kleid. Also freue ich mich schon auf einen Austausch mit Mme Kaya in Zeilitzheim. Im großen und Ganzen handelt es sich oft nur um kleine , gut tupierte Locken, die einen Wust bilden, die von je einer langen Locke oben gehalten wird, die sich auf Ohrenhöhe befindet. Eine authentische Quelle wäre aber schon was feines...
Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. |
britta Ast


Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 380 Nachricht senden | Erstellt am 24.10.2005 - 13:38 |  |
hmmm, stimmt ! Authentische Quellen wären schon besser, aber das ist nur so ne Sache damit....welches Bild zeigt schon 100%tige Wahrheit? Und dann noch die Rückansichten?
Schön zu sehen ist nebenbei auf Gemälden von Boilly, wie manche Damen sich gar nicht viel Mühe mit ihrer Frisur gemacht hatten, sondern einfach locker am Hinterkopf ihre (wahrscheinlich ca. schulterlangen) Haare zusammendrehten und diese Rolle mit nach oben ausfusselnden Spitzen mit einem dieser herrlichen Kämme einfach festgerammt haben! Wie lange dieses Ensemble hielt, vermag ich in Ermangelung einer solchen Pretiose nicht zu sagen 
|
Republicain  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden | Erstellt am 31.10.2005 - 13:35 |  |
Man beachte einmal um sich die Vielzahl der aktuellen Frisuren vor Augen zu führen eines der Vielzahl von Fassungen des Gemäldes zur Eröffnung der Generalstände. Die Frisur mit den zwei Zöpfen und der Tolle, die man auf fast jeder Version sieht, ist mit eigenen Haaren etwas schwierig. (Cecilia hat sich da gestern mal an meinen ausprobiert) Welche Quellen habt ihr, wodurch ihr zu der Damenfrisur des Empire gelangt seid, die man auf den netten Fotos sieht? Vieles ist ja leider nur Spekulation, aber ein richtiges, authentisches Handbuch wäre gerade aufschlussreich, wenn man eine Frisur machen will, die vielleicht in der Realität garnicht funktioniert, weil man dafür Haare schneiden müsste, was man dann in Anbetracht der Notwendigkeiten der Moderne dann doch nicht unbedingt tun will. Zum anderen braucht auch so mancher von uns, der in verschiedenen Zeiten unterwegs ist, wandelbare Haare. (Mit einem Tituskopf im Rokoko (od. schon vor 1795) sieht man schon recht blöde aus.) Zum Glück haben wir Herren ja nachweislich gerne und auch en masse zur Peruque als Helfer in der Not gegriffen und Männerperücken sind auch noch, wenn auch durchweg, bei den Stücken die ich bis jetzt sah, aus den 1780ern bis 90ern, einige vorhanden. Damen haben es da schon schwieriger, auch wenn einem Filme wie "Revolution" etwas anderes offerieren können. Bis bald!
Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. |
Suzette  Zweig


Status: Offline Registriert seit: 26.10.2005 Beiträge: 164 Nachricht senden | Erstellt am 31.10.2005 - 15:03 |  |
Werter Republicain,
da bleibt wohl tatsächlich nur der Griff zur Perücke, die offenbar auch am Beginn des 19. Jh. weiterhin beliebt blieb (- übrigens auch für Damen. Es gibt da eine Stelle, dass Frauen gleich mehrfach am Tag die Perücke wechselten, natürlich in unterschiedlichen Haarfarben!). Upps, an dieser Stelle wollte ich eigentlich gerne eine von mir - zwar nicht sehr gut, aber immerhin - gescante Karikatur einfügen. Bin dazu aber offenbar zu blöd. Folgt, wenn ich mich kundig gemacht habe.
|
Republicain  Dieses Baums Blatt


Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden | Erstellt am 31.10.2005 - 15:43 |  |
Wo ist die Stelle? Bin extrem gespannt.
Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. |
Suzette  Zweig


Status: Offline Registriert seit: 26.10.2005 Beiträge: 164 Nachricht senden | Erstellt am 31.10.2005 - 19:08 |  |
Werter Republicain,
Auf die Schnelle kann ich Dir nur angeben nach welcher Sekundärquelle ich es zitiert gefunden haben: J. Wachtel, A la Mode, 600 Jahre europäische Mode in zeitgenössischen Dokumenten, München 1963, S. 247
Ich hatte aber noch keine Gelegenheit in diesem Werk die Originalquelle zu überprüfen
Ich würde Dir auch gerne die Karikatur nachreichen, aber Tina sagt, ich kann nur Bilder einfügen, die bereits auf einer Webseite stehen. Da dieses Bild aber zu meinem privaten Fundus gehört, kann ich Dir auch mailen, wenn Du mir Deine Adresse gibst. Es ist eine sehr nette Wiener Karikatur vom Anfang des 19. Jh. in der ein Herr seinen Zopf abgeschnitten bekommt, ein anderer den Kopf geschoren (zugegeben eine etwas radikal Lösung, falls Du sie in Erwägung ziehen solltest ), während ein Lehrling die neue, modische Kurzhaarperücke für ihn herbeibringt.
|