ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!




ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Mondrack ...
actor
............



Status: Offline
Registriert seit: 06.02.2006
Beiträge: 47
Nachricht senden
...   Erstellt am 27.05.2006 - 14:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo... ich glaube das mit den Sklavengeschichten häuft sich bald aber da ich diese nunmal noch auf dem Rechner hatte... Ich hoffe sie gefällt euch trotzdem...
mit freundlichem Gruß
Feradon Shadowface

Die Nacht des Sklave
Eine Geschichte von Feradon Shadowface

Licht schien durch die Bretter der Baracke. Es war dieses Licht welches Feradon Tag für Tag begrüßte und ihn in einen Alptraum einlud. Um ihn herum lagen die anderen. Die Luft war schwer und feucht und es stank. Doch wenn man so lange hier war gewöhnte man sich daran.
Nach einem kurzen Blick um sich erkannte Feradon, dass alles wie immer war.
Schon bald würden die Wachen kommen und sie unter Schlägen an die arbeit bringen... die Arbeit eines Sklaven.
Jede Nacht träumt Feradon davon was ihn hierher brachte... ein verpatzter Auftrag. Ein lächerlicher fehler... Der sonst so gute Assasine wurde entdeckt und gefangen. Von seinem Ziel. Nun war er hier als einer der Sklaven. Verrichtete Tag für Tag die Arbeit und schmiedete des Nachts Pläne für die Flucht. Keine Fruchtbaren Pläne denn sie waren meist zu gut Bewacht und Feradon war unbewaffnet. Dennoch hielten ihn die Hoffnungen an eine Rettung oder Flucht am Leben... Hilfe vom SI:7 würde es nicht geben denn die Firmenpolitik war klar... niemand würde diesen Vorfall zugeben.
So war es an ihm einen Weg zu finden.
Die anderen fingen an sich zu räkeln. Geweckt von dem Licht oder der schwühlen Hitze standen die ersten auf. Schon bald sah er in eines der Bekannten gesichter... von Hunger und Leid geplagt waren alle Gesichter von Falten durchzogen... Bald sah er das von einem Mitgefangenen der sich eventuell noch als nützlich erweisen würde. Telladar war sein Name. Ein ungestümer Halunke der wohl schon einiges mitgemacht hatte... er war schon lange hier und viel länger als Feradon.
In seinen müden Augen erkannte man Hass und Wut... Und es schien als würde dieser Cocktail bald wie ein Vulkan explodieren. Sie wurden alle schlecht behandelt... wer nicht arbeitete wurde Eiskalt abgemurkst. Die Frauen wurden meist an Bordelle verkauft.
Nach wenigen Minuten war es soweit ... Die Wachen öffneten die Tür und traten mit gezogenen Schwertern ein. Immer ein fieses Grinsen auf den Lippen machten sie sich einen Spaß daraus die schwachen zu treten und zu verprügeln. Wir waren nur Marionetten. Keiner wehrte sich denn das hatte den Tod zur Folge. Doch etwas war anders... sie holten uns nicht alle heraus... nur einer wurde aus der Baracke gebracht. Telladar. Der Junge hatte entweder ein riesen Glück... oder würde bald ein Fraß für die Geier sein. Hinter ihnen schloss sich die Tür. Wir waren wieder unter uns. Gefangene. Sklaven...
Eine Stunde später kamen die Wachen wieder und brachten uns zu unseren Arbeitsstätten. Einige mussten als Träger in der Mine arbeiten, andere als Bauern. Manche mussten als Trainingspuppen für die Wachen herhalten.
Auf meinem Weg hielt ich die Augen offen doch Telladar war nirgends zu sehen...
Heute war ich als Träger eingeteilt. Das hieß Stundenlang Gestein von der Mine zum Fluss schleppen. Ohne Pause. Doch diese Arbeit hatte einen Vorteil... da der Weg etwas weit war waren nicht überall Wachen... es gab Patrollien und bisher konnte niemand Fliehen denn die Körbe wurden an den Armen festgebunden. Doch konnte man unterwegs mal für sich alleine sein. So wanderte er den Kiesweg entlang und schaute wie meist deprimiert zu Boden.
Bald kam ich an eine wichtige Stelle auf dem Weg... Ein besonderer Stein markierte sie, doch nur für die welche das Zeichen zu deuten vermochten. Heute war es an der Zeit... jetzt oder nie. Feradon kniete sich neben den Felsen und griff schnell in eine Nische. Dort, wohl behütet lag nun seid mehreren Wochen ein kleines Bündel mit Giftigen Pflanzen und ein kleines Messer. Es war wohl versteckt und wartete wie Feradon nur auf die richtige Gelegenheit.
Er steckte sie ein und begab sich schnell zum Fluss... Feradon musste etwas Rennen damit die kurze Pause nicht auffiel... für die Verspätung wurde er mit einem festen Schlag in die Magengrube belohnt.
Der Tag voller Mühen Qualen und Schmerzen ging nach einer Ewigkeit dann doch zu ende und Sklaven wurden wieder in die Baracke gesperrt. Gift und Messer hatte Feradon geschickt an seinem Körper versteckt und so konnte er sie bis in die Baracke Transportieren.
Heute Abend sollte der Ausbruch passieren. Entweder würde er es schaffen oder bei dem Versuch sterben. Alles war besser als weiter in diesem Albtraum zu bleiben.
Als die Sklaven schliefen und das Lager ruhig wurde begab sich Feradon leise zur Tür. Die Schatten verrieten, dass zwei Wachen davor standen. Mit seiner Ausrüstung wäre das kein Problem gewesen doch jetzt stellten die Wachen ein großes Hindernis dar. Schnell zog er sein Messer und den Beutel mit Giftplanzen hervor... ein Gemisch aus diesen Pflanzen war in jedem Fall tödlich auch bei nur kleinsten Wunden...
Er bereitete das Gift vor. Dafür hatte er extra etwas von dem wenigen Wasser behalten, was sie bekamen. Als es fertig war trug er es auf die Dolchspitze auf.
Durch die Bretter beobachtete er die Wachen. Eine von ihnen war anscheinend neu und lehnte an der Baracke. Feradon buchsierte das Messer unten an ein Loch in der Wand und machte sich bereit. Es sollte nur ein kleiner Stich sein. Leicht mit einem Insektenstich zu verwechseln doch das Gift würde ihn innerhalb von wenigen Minuten töten.
Und so stach Feradon zu und zog das Messer schnell wieder zurück als die Wache kurz Aufschrie. Er hatte Glück die Wache kommentierte die Atacke nur mit dem Satz:“ Blöde Insekten“... Das Gift floß durch seine Adern und suchte sich langsam aber sicher seinen Weg zum Herzen wo es seine Pflicht tat. Die Wache brach zusammen. Die Zeit bis dahin hatte Feradon genutzt um sich an dem Schloss zu schaffen zu machen. Als die Wache zusammenbrach eilte die 2. zu seinem Gefallenen Kolgegen. Just in diesem moment öffnete Feradon leise die Tür. Seine Instinkte und sein jahrelanges Training schlugen an als er sich wie ein Schatten an die Gebückte Wache anschlich und ihr von Hinten die Kehle durchschnitt... Kein Wort entfleuchte ihm noch.
Der Weg war frei. Die Gefangenenbaracken waren im Schatten der Fackeln denn niemand wollte sich dem Elend aussetzen so konnte Feradon leicht entkommen. Der Wald war nah und die Schatten versteckten ihn. Doch so schlau waren nicht alle. Einige Sklaven wollten die Chance der offenen Tür wahrnehmen und rannten schreind aus der Tür ins Freie. Durch die Rufe allarmiert kamen die Wachen vorbei. Es war ein Gemetzel. Sie töteten die meisten der Flüchtenden.
Ein grossteil hatte die Flucht gar nicht erst gewagt und damit haben sie überlebt. Das Lager war in Aufruhr und Feradon beeilte sich außer Reichweite zu gelangen. Er war Frei doch hatte er noch etwas zu erledigen. Nicht nur, dass es sein Auftrag war... Der Sklavenhalter hatte ihn und seine Mitgefangenen auch Monatelang gequält. Sein Kopf sollte fallen... noch diese Nacht...

Die Rache des Sklaven

Feradon schlich nun seid einer Stunde um das Lager herum. Die Aufregung hatte sich gelegt und die Wachen waren wieder an ihre Posten. Fackelschein erhellte die Nacht. Feradon kniete in feuchter Erde als er seine Möglichkeiten durchging. Ein Messer war seine einzige Waffe und es war nurnoch genug Gift für einen Anschlag vorhanden. Er hatte die Stunde genutzt um sich einen Plan zurechtzulegen. Die Pattrolien sollten kein Problem sein denn er kannte die Wege auswendig. Das Haus des Sklavenhändlers war nicht sehr stark bewacht und nur spärlich beleuchtet. Ein leichtes dort hinein zugelangen vor allem da es nur eine Etage und viele Fenster hatte. Mit leisen Schritten gelang Feradon zu dieser Hütte. Mehrere Fenster standen offen und er nutze eines um hinein zu gelangen. Drinnen machte er sich auf die Suche nach seinem Opfer. Als er die Räumlichkeiten durchsuchte entdeckte er neben wenigen Habseeligkeiten auch einen Brief. Da er wenig Zeit hatte, dieser Brief aber interessant zu sein schien steckte er ihn ein. Im nächsten Raum saß dann der Sklavenhändler an seinem Tisch und kritzelte irgendwas in ein Buch. Er schien wütend zu sein. Dies war auch das Gefühl welches in Feradon aufstieg. Dieser Mann hatte sie alle gequält und wie Dreck behandelt. Die Wut und Lust auf Bilde Rache stieg in Feradon auf und er hatte große mühen ruhig zu bleiben. Wenn sein Opfer einen Schrei loswurde würden binnen Sekunden viele Wachen in dem Raum sein. Es blieb nur ein schneller Schnitt durch die Kehle oder einige schnelle Stiche in die Lunge... Nur das würde ihn schnell verstummen lassen. Feradon schlich näher und vermeidete das Licht der Kerze. Als er nurnoch ein paar Zentimeter von seinem Ziel entfernt war griff er zu seinem Dolch. Mit einer schnellen und leichten Bewegung führte er sie an die Kehle seines Opfers dessen Kopf er mit dem Freien arm hielt.
Er zögerte nicht lange und führte den Dolch an der Kehle des Mannes entlang. Ein kurzes Röcheln entfleuchte dem Blutenden Mund bevor der Tote in sich zusammensackte.
Feradon hatte sein Ziel erreicht. Das Ziel war Tod. Darauf hatte er Wochen lang gewartet während er in der Baracke vor sich hin vegetierte. Der Tod gab ihm jedoch keine Befriedigung. Es war ein Toter mehr auf dieser Welt... Rache würde niemals Befriedigung liefern ... das wusste Feradon. Deshalb sah er dies als Erfüllung seiner Aufgabe an. Als er seinen Dolch an der Jacke des Opfers säuberte warf er einen Blick auf den Schreibtisch. Das Buch was er dort vor sich sah war anscheinend eine Auflistung der Gefangenen. Einige Namen waren durchgestrichen. Neben anderen stand ein Kreuz.
Feradon nahm das Buch an sich. Der SI:7 interessierte sich vielleicht dafür und mit diesen Beweisen gäbe es wahrscheinlich bald eine Rettungsaktion für die Sklaven. Feradons Job war getan und so schlich er sich aus dem Lager in Richtung der nächsten Ortschaft.
Die frische Luft tat ihm gut als er den Weg entlang ging und sich auf Menithil zugbewegte. Die Bücher waren schwer und sein Körper war geschunden. Feradon freute sich auf eine Mahlzeit und ein warmes Bett und so betrat er die Taverne. Bare Münze hatte er dabei schließlich war der Sklavenhändler kein armer Kerl gewesen und das Klimpergeld brauchte er nun eh nicht mehr. So legte sich Feradon das erste mal nach vielen Wochen in ein warmes gewaschenes Bett. Diese Nacht schlief Feradon relativ ruhig... das erste mal seid Wochen.





Signatur
Ein Jäger ist stehts nur so gut wie seine Beute

Admiranda ...
forumscrack
..................



Status: Offline
Registriert seit: 26.01.2006
Beiträge: 112
Nachricht senden
...   Erstellt am 27.05.2006 - 18:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


eine sehr schöne geschichte... und vor allem erfreut es mich zu sehen... das überheapt mal wieder eine neue Geschichte gepostet wurde...

aber traurig stimmt mich.. das sie von dir ist..
ichhabe nichts gegen deine geschichte oder dich... ganz im gegenteil..

aber es würde mich freuen mal.. von jemand neuem eine geschichte zu höre... nicht immer nur von den selben..

ansonsten.. SUPER... danke Fera





Signatur
"Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat...."

"Fighting for Peace is like Fucking for Virginity"

Mondrack ...
actor
............



Status: Offline
Registriert seit: 06.02.2006
Beiträge: 47
Nachricht senden
...   Erstellt am 27.05.2006 - 22:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich glaube du hast Flaras Geschichten übersehen.
Sie hat nämlich auch welche veröffentlicht





Signatur
Ein Jäger ist stehts nur so gut wie seine Beute

Admiranda ...
forumscrack
..................



Status: Offline
Registriert seit: 26.01.2006
Beiträge: 112
Nachricht senden
...   Erstellt am 28.05.2006 - 13:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Falsch.. ich habe Flaras und Nebels geschichten gelesen... aber.. sie waren nich im Forum gepostet... sondern standen auf der HP... und irgendwie... is mir das dadurch entfallen das sie ja auch im grunde welche gepostet hatten.. nur halt nich hier... deswegen hatte ich sie nich erwähnt... obwohl ich wusste das sie da sind...

ich bitte um verzeihung





Signatur
"Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat...."

"Fighting for Peace is like Fucking for Virginity"


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
sklaven Ghyranash 19 nurgel
Sklaven Methorias Helme 0 helme
Skype......Sklaven Brynhild 0 maligne
Sklaven und Gefolge Tarkin 14 a_new_hope
Sklaven und Sklavenhandel IrasCignavojo 1 vereinderfreundemyras_vfm_ev

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------




Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
feradon | content
blank