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Mondnixe
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...   Erstellt am 19.05.2009 - 15:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Parfum, die Kreation eines Komponisten, ist ein Kunstwerk, genau wie ein Gemälde, ein Film oder ein Roman.

Es ist das Ergebnis einer abstrakten Idee eines Parfumeurs, in einen konkreten Duft verwandelt.

Vor mehr als 5000 Jahren verbrannten die Ägypter Duftstoffe zu Ehren des Sonnengottes Ra.

Sie waren es auch, die ihren Sklaven den Hebräern, die Parfumherstellung beibrachten.

Als diese ins Exil gingen, nahmen sie die Rezepturen mit.

Teuer, selten und wertvoll wurden Duftsubstanzen zur gefürchteten Waffen der Verführung:

Wie bei Judith , die sich den ganzen Körper parfümiert, bevor sie sich zu Holophernes begibt und zur Heldin wird.

Sehr bald wurde das Parfum als das beste Mittel körperliche Reize angesehen.

Von der Religion zur Medizin und von der Hygiene zur Schönheit ist das Parfum Teil des Lebens und der Jenseitsvorstellungen des Menschen (jede Mumie hatte ihr spezielles Parfum),

Teil seines Alltags, seiner Träume und Erinnerungen.

Einst hinter Tempelmauern gemischt, wurden sie später von Apothekern kodifiziert, bevor Künstler ihr Genie in die Zusammenstellung von Gerüchen einbrachten und das Parfum zum Schmuckstück einer jeden Frau und eines jeden Mannes machten.




Mondnixe
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...   Erstellt am 20.05.2009 - 14:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





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...   Erstellt am 22.05.2009 - 12:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Mondnixe
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...   Erstellt am 25.05.2009 - 11:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Das Medienereignis 1985 war die Einführung von Poison, dem berühmten Parfüm
des Hauses Dior.

Nur Dior konnte sich ein solches Wagnis erlauben.

Das Schloss von Vaux-le-Vicomte (seine Pracht ließ sogar Fouquet, den Minister Ludwigs XIV, in Ungnade fallen) als Kulisse, das Engagement von Isabelle Adjani als „Dufthexe" und ein Werbespot von Claude Chabrol a la "Die Schöne und das Biest" — das waren die Zutaten für eine Kampagne, die ungeheuren Erfolg hatte, denn alle 50 Sekunden wurde ein Flakon verkauft.

Dior wollte ein Parfüm, das auffällt, einen Kompromiss, der von einem Typ Frau verkörpert wird, die ihre Unabhängigkeit liebt, aber auch romantisch ist.




Mondnixe
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...   Erstellt am 02.06.2009 - 15:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



FABERGE - BRUT


Vor nicht allzu langer Zeit war der Markt für Herrenparfums noch sehr klein.
Es gab lediglich Produkte für eine ausgewählte Kundschaft.
Da war zum Beispiel Moustache von Rochas in Frankreich, das erste Parfüm für den modernen Nachkriegsmann.
Weiters Aqua di Silva in Italien, ein nach Pinie duftendes „Waldwasser", der Duft von Old Spiee in den USA und das deutsche Tabac, während sich die Engländer vorwiegend an ihr Eau de Toilette aus dem vorigen Jahrhundert hielten, das meist von Lavendel dominiert wurde.

Die Aufbruchsstimmung im Bereich der Herrenparfums hängt sicher mit Eau sauvage zusammen, welches Dior 1966 auf den Markt brachte und dessen innovative Rolle klar definiert war.

Doch eigentlich begann der Boom zwei Jahre zuvor in den USA mit Brut von Faberge, einem Zusammenspiel von grünen Noten auf der Basis von Moschus und Hölzern.

Das absichtlich provokante und „sexualisierte" Image war ein klarer Bruch mit der elitären Tradition des Eau de Toilette.

Der Mann, an den es sich wendet, ist nichi mehr der vornehme Herr, der die komplexen Rituale einer besonderen Umgebung respektiert, sondern er ist ein Mann außerhalb aller Gesellschaftsstrukturen, einzigartig und doch normal, der sich eigentlich nur mehr über seine Männlichkeit definiert.




Mondnixe
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...   Erstellt am 04.06.2009 - 16:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Mondnixe
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...   Erstellt am 08.06.2009 - 15:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Mondnixe
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...   Erstellt am 21.06.2009 - 09:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Im Jahr 1849 in der französischen Stadt Grasse gegründet, ist Molinard bis heute ein Familienunternehmen geblieben.

Sein Aufstieg begann mit Blumenwasser und Eau de Cologne, welche es in seinem kleinen
Stadtgeschäft verkaufte.

Vier hübsche Parfüms, die jeweils nur aus einer Blume bestehen, erschienen in eleganten Flakons aus Baccaratkristall:
Jasmin, Rose, Mimosa und Violette. 1900 entwirft Gustave Eiffel das Gerüst der Fabrik am Stadtrand und fortan kommen wohlhabende russische und englische Kunden hierher, um ihre blumigen Parfüms in einem prächtigen, antik möblierten Empfangssalon auszusuchen.

Das Jahr 1921 ist das erste Jahr der Expansion, die durch die Kreation des berühmten Habanita weiter voran schreitet.

Warm und mit Vanillenoten ist dieses typische Parfüm der wilden 20er Jahre sofort ein unvergleichlicher Erfolg.

Molinard forderte die berühmtesten Glaskünstler der Zeit auf, Flakons zu entwerfen und so entstehen einige et: schönsten Arbeiten von Lalique. Molinard, ehemaliger Hoflieferant von Königin Victoria, verkauft in seinem Pariser Geschäft heute noch „im Fass gelagertes" Eau de Cologne und charmante concretas, feste Parfüms, die in handbemalten schwarzen Köfferchen angeboten werden.

Doch die wahren Liebhaber von Habanita reisen nach Grasse. um den verzaubernden Duft an dem Ort zu erwerben, an dem er auch entstand - hergestellt aus Patschuli aus Penang, Sandelholz aus Indien, Vanille aus Tahiti, grauem Ambra. Eichenmoos und Zistrose aus Tibet.

Dies ist ein exotisches, andauerndes und mächtiges Bouquet, das von den blumigen Noten des Jasmin und der Rose gemildert wird.

Habanita – ein Klassiker des Art Déco.
Ursprünglich zum Parfümieren von Tabakwaren und Zigarettenpapieren kreiert und 1921 auf den Markt gebracht, entwickelte sich Habanita schnell zu „dem“ Parfum der frühen 1920er Jahre.

Beflügelt vom Erfolg des Duftes beauftragte das Haus Molinard den bedeutendsten Glaskünstler der damaligen Zeit, René Lalique, mit der Kreation des Flacons. Es entstand ein Kunstwerk des Art Déco: ein zeitloser Duftklassiker, präsentiert in einem kunstvoll in Form gegossenen Flacon aus schwarzem Glas, mit einem umlaufenden Relief aus Wassernymphen.




Mondnixe
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...   Erstellt am 03.07.2009 - 13:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Mondnixe
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...   Erstellt am 12.07.2009 - 10:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





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