BillieJenkins  Anfänger in der Magie
 

Status: Offline Registriert seit: 20.09.2006 Beiträge: 258 Nachricht senden | Erstellt am 09.04.2007 - 15:23 |  |
  Hey, leute. Vielen Dank für eure comments. freu mich dass euch die fanfiction gefällt. Hab euch alle Lieb. *knuddel*  
Hier kommt natürlich die Fortsetzung.
Kapitel 7
Paige schrie auf, als sie unsanft auf ihrem Hinterteil landete und schnaufte wütend. „Autsch! Was soll das den jetzt?“ Sie befand sich offensichtlich immer noch im Halliwell Manor und stand gerade neben der Treppe am Eingang.
„Hm, Piper? Phoebe?“, rief Paige laut nach ihren Schwestern.
„Sie hören dich nicht“, sagte eine kindische Stimme.
„Was?“, fragte Paige erschrocken. Sie drehte sich um und sah einen kleinen Mann. Er hatte grüne Haare und viele Sommersprossen um Gesicht. Der sah ziemlich komisch auf und Paige konnte sich das Lachen kaum verkneifen. Er hatte einen blauen Anzug an und einen blauen Hut. Wie ein Gentleman.
„Wer sind Sie? Ein Gnom? Ein Kobold?“, fragte Paige den kleinen Mann.
„Wieso sieht jeder in mir zuerst einen Zwerg?“, fragte der Mann beleidigt.
„Schuldugung, aber du siehst eben so aus. Du bist …“, begann Paige aber wurde sofort unterbrochen.
„Belassen wir es dabei. Ich heiße Rodger und bin dein Reisebegleiter“, sagte der Mann.
„Rodger? Du heißt Rodger?“, fragte Paige ungläubig.
„Nein, eigentlich nicht aber der Name gefällt mir.“, sagte der kleine.
„Und wie heißt du Tatsächlich?“, ließ Paige nicht los.
„Krok“, antwortete der Mann endlich.
„Krok? Ich verstehe jetzt wieso du dir einen anderen Namen ausdenkst.“, sagte Paige ohne sich den grinsen zu verkneifen. Aber plötzlich hörte sie Schritte auf der Treppe und Leos Stimme.
„Ich kann sie nicht aufspüren, weil sie bis jetzt noch keine richtige Hexe ist!“
Paige sah nach oben auf die Treppe. „Hey, Leute, was ist los?“, fragte Paige aber keiner bemerkte sie.
„Sie sehen dich nicht“, erklärte Krok und kicherte.
„Was heißt das? Was ist los?“, fragte Paige.
„Wir sind hier auf einer Zeitreise, damit du das einsiehst was du einsehen solltest.“, sagte Krok. Dann bemerkte er ihr verwirrtes Gesicht. „Hat dir denn keiner Bescheid gesagt?“, fragte er überrascht. Paige nickte und konzentrierte sich wieder auf die Treppe.
Phoebe ging die Treppe runter und redete zu Piper: „Na schön, was haben wir dann? Die Kirche, die Mum erwähnt hat und diese Nonne.“
„Also, ich will Eins mal klar stellen: ich mach nur mit um sie zu retten. Die Macht der Drei interessiert… mich nicht mehr“, hielt Piper inne als sie Paige eintreten sah.
Jetzt wusste Paige, welcher Tag es war. Das war der Tag als sie erfuhr, dass sie eine Hexe ist.
Sie beobachtete ihr jüngeres Ich. „Hm, Schwarze Haare stehen mir nicht so, findest du nicht auch?“, fragte Paige Krok lächelnd.
„Sieh doch zu, so wirst du nie was einsehen!“, unterbrach Paige Krok.
„Ich… die Tür war offen.“, sagte Paige und als sie die Mienen auf den Gesichtern sah wollte sie wieder gehen. „Ich bin schon wieder draußen, Entschuldigung“ Aber Phoebe stoppte sie.
„Nein, nein, nein, nein, nein. Wir wollten dich gerade suchen gehen.“, sagte Phoebe ein bisschen verlegen.
„Wirklich?“, fragte Paige erstaunt aber auch froh.
Phoebe nahm sie am Arm und ging mit ihr zu Piper und Leo.
„Yep. Komm herein. Willkommen. Ich bin Phoebe und das ist...“, begann Phoebe alle vorzustellen aber sie wurde von Paige unterbrochen.
„Piper, ich weiß, ich bin oft in deinem Club. Er ist toll“, sagte Paige immer noch verlegen.
„Danke“, kriegte Piper endlich ein Wort raus. „Und wie heißt du?“
„Paige. Ich bin Paige“
„Hm, wieder ein P, sieh an.“, sagte Phoebe zu Piper. Nach einer ganz kurzen Pause reichte Piper Paige die Hand. Paige gab ihr die zweite Hand, denn die andere hielt noch Phoebe als ob Paige gleich wegrennen würde. Was dann geschah veränderte Paiges Leben. Ein blaues Licht kam aus dem Kronleuchter gerade über den Dreien. Ein wunderschönes blaues Licht.
Die Drei sahen ziemlich erstaunt aus. Plötzlich ließ Paige Pipers Hand los.
„Ok, was war das?“, fragte Paige und machte kurz die Augen zu. Hat sie sich das nur eingebildet?
„Ich glaube, es bedeutet, dass du hier Willkommen bist, Paige.“, sagte dann Leo nach einer kurzen Pause. Plötzlich schlug die Tür auf und ein starker Wind warf Piper, Phoebe und Paige nach hinten. Leo fiel auf die Treppen. Shax erschien und kam näher. Er wollte grade schießen aber Leo sprang ihm auf den Rücken. „Piper, rennt nach oben schnell!“, rief er den Dreien zu, die ganz schnell auf den Dachboden rannten. Leo wurde in der Zeit von Shax bewusstlos geschlagen.
„Erzähl mal von diesem Tag.“, sagte Krok.
„Was gibt’s denn da noch zu erzählen? Ich habe an diesem Tag erkannt, dass ich eine Hexe bin.“, sagte Paige kurz.
„Eine Hexe? Warte, Drei Hexen…. Bist du eine der Mächtigen Drei?“, fragte Krok und sprang fast auf vor Freude.
„Ja, wieso?“, fragte Paige gelangweilt.
„Wir alle haben von euch gehört. Wir bewundern euch! Ihr habt so viel für die Magische Welt getan!“, sagte Krok mit viel Ausstrahlung. „Aber zurück zur Sache. Wieso bist du hierher gekommen? Du kanntest die Schwestern doch nicht, wie man’s sieht.“, fragte Krok Paige weiter aus.
„Ja, ich kannste sie nicht. Aber… ich weiß es nicht. Ich fühlte mich zu ihnen so… hingezogen. Ich weiß nicht.“
„Du liebst deine Schwestern, nicht wahr?“, fragte Krok, der an ihrem gesicht schon die Antwort ablesen konnte.
„Ja, aber für die bin ich nur … Ersatz.“, sagte Paige und blickte in den Boden.
„Ersatz? Wofür?“, fragte Krok verwundert.
„Frag lieber für wen. Für deren heiß geliebte Schwester Prue.“, sagte Paige und verzog eine Miene. Krok konnte Schmerz an Paiges Gesicht förmlich spüren. Sie litt sehr da drunter. Aber dann wurde sie wieder munter und fragte genervt: „Also, dauert diese Reise lange? Könntest du mir vielleicht einfach sagen was ich einsehen soll und mich wieder zurück schicken?“
„Nein, ich weiß nämlich selber nicht was du hieraus lernen sollst und ich schlag vor wir gehen weiter. Aus diesem Erlebnis werd ich nämlich auch nicht schlau. Komm“, sagte der kleine Mann und reichte ihr die Hand. Sie sah ihn an. Sollte sie ihm vertrauen? Vielleicht war das eine Falle? Sie werden ständig von Dämonen angegriffen, vielleicht war dieser kleiner auch ein Dämon. Der Mann sah sie fragend an. „Willst du hier etwa was verändern? Vergiss nicht, du kannst es nur ein Mal tun!“, sagte Krok.
„Verändern? Was verändern? Die Vergangenheit darf man nicht ändern. Das weiß jede Hexe! Das hat Konsequenzen!“
„Ja, aber ein mal darfst du es auf dieser Reise machen“, sagte der kleine.
„Wie denn das?“, fragte Paige ganz verwirrt. „Die Ältesten erlauben es nicht. Es ist ein Regelverstoß!“
„Du bist aber eine. Der Schicksalsengel steht über den Ältesten.“, sagte Krok genervt.
„Was hat denn ein Schicksalsengel damit zu tun?“, fragte Paige interessiert.
„Ja, diese Zeitreise wird immer von den Schicksalsengeln organisiert.“, sagte dann Krok. „Würden wir jetzt bitte gehen? Wir verlieren Zeit!“
Paige schaute ihn an. Sie war immer noch ein bisschen verwirrt aber was sollte sie jetzt tun? Sie versuchte sich zu beamen aber es klappte nicht. Der Mann bemerkte es.
„Ja, aktiven Kräfte funktionieren hier nicht. Nur passiven werden von den Schicksalsengeln nicht genommen. Solche wie Empathie, denn solche Kräfte helfen bei der Reise.“, erklärte der kleine.
„Perfekt“, sagte Paige wütend und stampfte mit dem Fuß. Der Mann reichte ihr wieder seine Hand. Paige sah ihn an. Sie war hier hilflos. Sie hatte keine Wahl. Sie konnte dem Man nur folgen. Er nahm sie an der Hand und die beiden lösten sich in Luft auf.
* * *
Unsanft landete Prue auf ihrem Hinterteil, stieß einen Schrei aus und kniff die Augen zusammen. Aber blitzschnell stellte sie sich wieder aufrecht hin und war kampfbereit. Sie blickte um sich aber bemerkte nichts Ungewöhnliches. Sie sah nur eine kleine Frau mit geflochtenen Haaren neben ihr stehen. Die Frau war sehr kleine, wie ein Zwerg. Sie hatte rote Haare, Sommersprossen und ein weißes Kleid an, mit Blümchen. Die Frau sah so wie ein Kind aus und hatte genauso kindische Stimme.
„Hi, schön, dass du eine Frau bist! Sonst bin ich immer nur Begleiterin von Männlichen Wesen.“, sagte die kleine Frau kichernd.
„Hm… schön, für dich.“, sagte Prue und schaute sich um. Sie war immer noch im Halliwell Manor an der Eingangstür, also bestand keine so große Gefahr.
„Weißt du eigentlich, dass du albern aussiehst?“, fragte Prue die kleine.
„Man versucht so sehr modern zu sein, aber bekommt nur doofe Sprüche zu hören!“, beschwerte sich die kleine und verschränkte beleidigt die Hände vor der Brust.
„Ok, tut mir leid. Wer bist du?“, fragte Prue.
„Ich heiße Helli und bin deine Reisebegleiterin.“, sagte Helli stolz.
„Meine Reisebegleiterin? Machen wir eine Tour durchs Haus? Aber dann kann ich dich enttäuschen, da ich das Haus in und Auswendig kenne. ich bin hier aufgewachsen.“, sagte Prue und rief laut: „Piper, Phoebe“
„Sie hören dich nicht. Du bist hier als eine Beobachterin, Gast…. wie auch immer man das nennt.“, erklärte Helli und kicherte.
„Gast? Es ist mein Haus! Ist das auf Paiges Kopf gewachsen? Aber klar. Die Zicke will mich doch nur aus meiner Familie verjagen!“, schrie Prue auf.
„Wer ist Paige?“, fragte Helli unschuldig.
„Tu nicht so unschuldig. Du weißt doch bescheid!“, sagte Prue und rief dann raus: „Paige komm raus. Wo bist du? Ich habe das Spiel durchschaut!“
Helli schaute sich verwirrt um. „Welche Paige? Welches Spiel?“
Dann schnipselte sie mit den Fingern und in ihren Händen erschien eine Liste. „Hm… Spiel… Paige.“, ihre Augen liefen kurz die Zeilen entlang. „Nein, von einem Spiel ist hier nicht die Rede. Und diese so genannte Paige ist gerade auch auf der Reise. Wenn ich mich nicht irre mit Krok.“ Bei der Erwähnung von Krok wurde Helli verlegen und rot. Aber Prue merkte nichts.
„Welche Reise? Erklär mir auf der Stelle was hier los ist!“, schrie Prue auf die kleine, die jetzt versuchte sich noch kleiner zu machen.
Plötzlich hörte Prue Stimmen. Prue folgte den Stimmen, die sie in die Küche führten.
„Erinnerst du dich, dass wir uns darüber unterhalten haben, was wir mit dem leeren Zimmer machen? Du hast Recht, wir sollten es vermieten.“, sagte Piper. Als Prue Piper sah wurde sie bleich. Diese Frisur hatte Piper früher. Dann sah sie auch noch sich selber in der Küche stehen.
„Gut... Wir könnten etwas weniger nehmen. Als Gegenleistung hilft sie uns im Haushalt.“, sagte Prue.
„Phoebe könnte den Kronleuchter reparieren.“, sagte Piper vorsichtig. Prue öffnete in der Zeit die Schublade.
„Phoebe lebt in New York“, sagte Prue gelassen.
„Nein“, sagte Piper zögernd. „Nicht mehr“
Prue sah sie überrascht an. „Was?“
„Sie will wieder nach San Fransisco ziehen. Zu uns!“, sagte Piper immer noch zögernd.
Prue ging verärgert an Piper vorbei aus dem Raum. „Das kann doch nicht dein Ernst sein!“
„Genauer gesagt, sie ist schon unterwegs!“, rief Piper ihr hinterher und dann folgte ihr in die Halle. „Ich konnte ja wohl schlecht nein sagen. Wir haben das Haus zusammen geerbt.“
Prue blieb dann stehen und drehte sich um zu Piper. „Woher weiß sie überhaupt davon? Wir haben seit Monaten nicht mehr mit ihr gesprochen!“
„Du hast nicht mit ihr gesprochen“, sagte Piper bereit sich zu verteidigen.
Prue war wütend. „Aus gutem Grund! Sie hat sich unmöglich benommen, das weißt du doch?“
„Ja, sicher. Aber sie wusste nicht wohin. Sie hat grade ihren Job verloren, und sie hat Schulden.“
„Das ist ihr Normalzustand! Wie lange weißt du eigentlich schon davon?“, fragte Prue verärgert.
„E-ein paar Tage, länger nicht...“, sagte Piper. Prue sah sie mit hochgezogener Augenbraue an.
„Eine Woche vielleicht... Oder zwei.“, sagte Piper unschuldig.
Prue schaute in den Boden. Sie war kurz davor zu explodieren: „Toll, vielen Dank. Und wann kommt sie an?“
Wie zur Antwort erscheint Phoebe in der Tür. Sie kommt aus dem Regen von draußen herein.
„Ich bin da ... Ach ja, danke für den Schlüssel!“, sagte Phoebe fröhlich. Prue drehte sich nicht um, aber ihr Blick sagte wohl alles. Phoebe schloss die Tür und hielt einen Schlüssel hoch. Prue atmete ein Mal tief durch.
Piper versuchte die Situation zu retten und ging zur Phoebe und umarmte sie. „Willkommen zu Hause, Phoebe!“
„Hallo, Piper, wie geht's!?“, fragte Phoebe heiter und fröhlich. Sie war immer so und Prue bewunderte es.
Piper schaute zu Prue hin. „Wir haben uns schon so auf dich gefreut. Nicht wahr, Prue?“
Prue sagte dann etwas zu Ernst: „Ich bin sprachlos“
„Oh, ich hab das Taxi ganz vergessen.“, sprang Phoebe auf.
„Ich erledige das schon“, sagte Piper und schnappte sich die Tasche von der Kommode.
„Hey, Piper. Es ist meine Tasche!“, schrie Prue zu ihrer Schwester rüber, die aber schon weg war.
Prue beobachtete das ganze. Sie ging zum ihrem jüngerem Ich und stellte sich genau vor ihr.
„Hallo!“, sagte sie und winkelte mit der Hand aber Prue, die andere prue, schien sie einfach nicht zu sehen.
„Ich sagte doch schon, du bist hier als Beobachterin.“, wiederholte die kleine Frau genervt.
„Aber… wozu bin ich hier?“, fragte Prue.
„Bist du immer so?“, fragte Helli Prue. Sie schien sich vollkommen auf das konzentriert haben, was sie sah.
„Wie bin ich?“, fragte jetzt Prue und verschränkte verärgert die Hände vor der Brust.
„So unfreundlich“, fragte Helli direkt.
„Ah!“, stieß Prue nur heraus. Sie war beleidigt. „Phoebe hat mir damals viel angetan! Ich dachte, sie hat mit meinem Verlobtem geschlafen!“
„Du dachtest?“, fragte jetzt Helli direkt. „Oder wusstest du es?“
„Was willst du mir hier unterstellen?“, fragte Prue.
„Nichts, sieh doch selber zu. Du bist hier um daraus was zu lernen und etwas einzusehen. Ich muss nicht für dich raten, was du lernen sollst! Du sollst es machen, wenn du wieder zurück willst“
Prue drehte sich um und schaute weiter.
„Ist das dein ganzes Gepäck?“, fragte Prue Phoebe, die nur eine Tasche auf dem Boden stehen hatte.
„Das ist alles. Ich hab noch ein Fahrrad.“, sagte Phoebe lächelnd. Prue sagte gar nichts. Sie stand nur mit verschränkten Armen da und schaute irgendwo anders aber nicht zu Phoebe. Sie war verärgert.
„Hör zu, ich weiß, dass du mich nicht hier haben willst...“, sagte Phoebe und kam damit zum Punkt.
„Grandma's Haus wird nicht verkauft“, sagte Prue bestimmend.
„Glaubst du, das ist der Grund warum ich...“, fragte Phoebe aufgeregt und verärgert aber Prue ließ sie nicht ausreden.
„Piper und ich haben unsere Wohnungen aufgegeben und sind hier eingezogen, weil dieses Haus seit Generationen in Familienbesitz ist.“
„Die Geschichtsstunde kannst du dir schenken. Ich bin auch hier aufgewachsen. Du bist wütend auf mich, reden wir doch lieber darüber.“, sagte Phoebe schnippisch. Prue sah sie an.
„Ich wüsste nicht was es da noch zu reden gibt.“, sagte Prue wütend.
„Das wird bestimmt lustig. Und was machen wir, wenn wir nicht mehr über das Wetter reden können? Willst du mich dann vielleicht umbringen?“, sagte Phoebe ironisch.
„Ich werd mir nicht an dir die Hände schmutzig machen, keine Sorge.“, sagte Prue noch wütender.
„Ich hatte nichts mit Roger.“, sagte Phoebe, die Prues Wut verstand.
„Phoebe!“, schrie Prue auf. Es stand für sie außer Frage, dass Roger sie mit Phoebe betrogen hatte. Mit ihrer eigenen Schwester.
„Ich weiß, du glaubst mir nicht, weil dir dieser Schleimer in seinen Maßanzügen und Seidenhemden etwas ganz anderes erzählt hat, aber...“, versuchte Phoebe sich hoffnungslos zu verteidigen aber es klappte nicht, denn Piper kam und unterbrach das Gespräch.
„Hey, ich hab eine tolle Idee! Wisst ihr was, ich koch uns jetzt ein 5-Gänge Wiedersehnsmenü zur Feier des Tages.“, sagte Piper ganz munter.
„Ich hab keinen Hunger“, sagte Prue, drehte sich um und ging weg.
„Ich hab im Bus gegessen“, antwortete Phoebe auch daraufhin.
„Okay, sagt Bescheid wenn ihr euch duellieren wollt!“, sagte Piper ganz aufgeregt und warf ihre Hände in die Luft. Piper gestikulierte immer heftig. Erst später als sie ihre Kräfte entdeckte musste sie aufpassen, denn diese Gestik löste ihre Kräfte aus.
Als alle auseinander gingen drehte Prue sich wieder zu Helli.
„Und? Was sollte das?“, fragte prue genervt.
„Ich weiß es nicht. Sag du es mir?“, fragte Helli auch daraufhin.
„Sag mir endlich was hier los ist, verdammt noch mal!“, schrie Prue wütend auf.
„Hat dir den keiner Bescheid gesagt?“, fragte Helli verwundert.
„Was gesagt? Los! Rück raus!“
„Das ist eine Schicksalsreise, oder eine Zeitreise, wie man sie nennt. Du lernst daraus und dann erst kommst du wieder zurück.“, sagte Helli kurz.
„Und was soll ich erlernen?“, fragte Prue.
„Das weiß ich nicht“, sagte Helli unschuldig.
„Toll.“, sagte Prue und warf Hände in die Luft.
„Also, erzähl mal. Was ist das für ein Tag?“, fragte Helli.
„Ich habe an diesem Tag erfahren oder werde erfahren, dass ich eine Hexe bin und meine Schwestern auch.“, sagte Prue gelangweilt.
„Du und deine Schwestern? Seid ihr nicht rein zufällig die Mächtigen Drei?“, fragte Helli bewundernd.
„Ja, wieso?“, fragte Prue.
„Ich habe so viel von euch gehört! Wir bewundern euch!“, sagte Helli und verbeugte sich fast vor Prue. „Es ist so schön dich zu treffen! Ganz persönlich. Viele erzählen Geschichten von euch. Es geben schon Legenden! Ihr seid einfach toll!“
„Schön, dass wir Fans haben“, sagte Prue genervt.
„Ja, sehr viele Fans. Aber wir machen lieber weiter. Also, warum warst du so sauer auf diese junge Frau? Phoebe, hieß sie, nicht wahr?“, fragte Helli.
„Ich sagte doch, ich glaubte, sie hatte was mit meinem Verlobten! Aber ich habe mich getäuscht“, sagte Prue.
„Und wieso hast du ihr nicht geglaubt? Sie ist doch deine Schwester!“, fragte Helli weiter nach.
„Worauf willst du hinaus?“, fragte Prue Helli.
„Ich verstehe einfach nicht, verstehst du es?“, fragte Helli und blickte Prue in die Augen, die einen Seufzer von sich gab.
„Nein. Ich weiß selber nicht, wieso ich damals Phoebe so misstraute.“, sagte Prue leise.
„Hast du sie nicht geliebt?“, fragte Helli weiter nach.
„Doch, wie kannst du mir denn so was unterstellen?“, fragte Prue verärgert. „Ich dachte, sie ist einfach unvernünftig und… dass ich alles egal ist.“
„Ach so. Du hast gedacht, sie liebt dich nicht.“, hackte Helli weiter an der Sache.
„Nein, das war nicht so. Ich… ich weiß selber nicht wieso ich Phoebe so behandelt habe!“, schrie jetzt Prue endgültig aus.
„Du hast ihr wohl einfach nicht vertraut. Genauso wie mir. Vor 5 Minuten, hast du mich genauso behandelt.“, sagte Helli es so als ob es eine Tatsache wäre. Das gab Prue zu denken. Ist sie wirklich so, wie Helli sie beschreibt. Und worum geht’s überhaupt?
„Ich schlag vor wir machen weiter“, sagte Helli dann und reichte Prue die Hand. Prue sah zuerst zu der Hand hin und ein paar Sekunden später reichte Prue ihr auch ihre Hand. Die beiden sind in hellen verschiedenfarbigen Lichtern verschwunden.
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BillieJenkins  Anfänger in der Magie
 

Status: Offline Registriert seit: 20.09.2006 Beiträge: 258 Nachricht senden | Erstellt am 12.04.2007 - 11:08 |  |
Und jetzt der nächste teil^^
Kapitel 8:
Piper schritt durchs Zimmer hin und her. Phoebe blätterte im Buch der Schatten. Beide waren auf dem Dachboden und deren Gedanken waren bei Prue und Paige. Leo hat sich vor 10 Minuten nach Oben gebeamt um es zu versuchen die Reise wieder Rückgängig zu machen.
„Verdammt! Ich bin Schuld! Ich habe es zugelassen, dass Leo sie auf diese Reise schickt! Und jetzt habe ich beide Schwestern verloren!“, schrie Piper auf und warf die Hände in die Luft. Eine Vase, die neben Phoebe stand, explodierte und die Splitter verletzten Phoebe bei nahe.
„Hey, pass doch auf!“, schrie Phoebe auf. „Wir werden es schon hinbiegen. Und Leo meinte doch auch, dass es nur selten vorkommt, dass die Reisenden nicht zurückkehren!“
„Phoebe, es kommt selten vor, dass eine Hexe mit einem Dämon verheiratet ist und später ihn tötet. Es kommt selten vor, dass eine Hexe einen Wächter des Lichts heiratet. Es kommt selten vor, dass eine Schwester wieder zum Leben erweckt wird. Verstehst du worauf ich hinaus will? Bei uns wird alles was selten ist zur Regel!“, sagte Piper verzweifelt. Das gab Phoebe zu bedenken. Piper hatte Recht. Wenn irgendetwas selten oder sogar unmöglich war, passierte es immer ausgerechnet ihnen. Aber bis jetzt fanden sie immer einen Ausweg.
„Piper, glaub mir, es wird alles wieder gut. Wir haben schon so vieles Gemeistert. Wir haben auch schlimmeres durch gestanden. Komm, hilf mir. Versuch die beiden auszupendeln.“, sagte Phoebe sanft und gab Piper gleich die Karte mit dem Kristall. Piper nahm den Kristall und obwohl sie wusste, dass es nichts bringt, hoffte sie auf ein Wunder.
* * *
Paige und Krok waren immer noch im Halliwell Manor aber in einer anderen Zeit. Als sie ankamen schritt Krok einwenig zurück. Paige wunderte sich: „Was ist denn los? Hab ich dich erschreckt?“
„Nein, aber… ist dir nicht schwindlig?“, fragte Krok verwundert.
„Ja, ein bisschen wieso?“, fragte jetzt Paige mit Interesse.
„Na ja, allen Reisenden wurde es ständig übel und schwindlig. Und manche fielen sogar in Ohnmacht und zwar auf mich. Das ist sehr lästig.“, erklärte der kleine Mann. Paige konnte bei der Vorstellung kein Grinsen verkneifen. Dann sah sie eine wütende Phoebe in die Küche marschieren. Sie hatte nasse Haare und war vollkommen aufgebracht. Paige folgte ihr und schaute zu.
„Sie mich an. Ich sehe aus wie eine Wasserleiche.“, beschwerte sich Phoebe. „Ohne Fön bin ich kein Mensch.“
„Stell dir vor wir campen.“, sagte Piper.
„Ich hasse Camping!“
„Und ich hasse Instand- Kaffee aber ich trink ihn trotzdem, wie du siehst!“, sagte Piper und machte einen Schluck als Beweis.
„Wir können nicht ewig ohne Strom leben. Das ist doch wie im Mittelalter!“, argumentierte Phoebe. Piper sah Phoebe müde an.
„Wenigstens sinkt das unsere Energiekosten“, sagte Piper lächelnd.
„Das ist doch lächerlich. Wir können uns doch nicht von dem Elektrodämon nicht einfach terrorisieren lassen!“, sagte Phoebe aufgeregt und wütend.
„Wie sollen wir ihn denn ohne Macht der Drei vernichten? Und Paige wohnt leider am anderen Ende der Stadt!“
„Schluss damit! Ich rufe sie jetzt an!“, schrie Phoebe auf und griff nach dem Hörer.
„Nicht! Lass das!“, sagte Piper und warf ihre Hände in die Luft. Leider war es schon zu spät. Der Elektrodämon tauchte wie aus dem Nichts auf und griff Phoebe an. Piper versuchte ihn explodieren zu lassen aber sie traf ihn nicht. Beim zweiten Versuch ist der Dämon in der Steckdose verschwunden.
„Alles in Ordnung?“, fragte Piper und stand vom Boden auf. Sie nahm Phoebe am Arm und half ihr aufzustehen.
„Nein ich habe gerade einen Stromschlag bekommen“, schrie Phoebe auf. „Au, autsch! Aaa“
„Das ist doch Irrsinn“, sagte Phoebe aufgebracht. „Ich werde Paige jetzt anrufen und einen Termin ausmachen“
„Termin ist gut, wir wissen doch gar nicht wann er wieder zuschlägt! Dämonen haben nun mal keine festen Gewohnheiten“. Piper hob ein paar Teller oder besser gesagt was davon übrig war auf.
„Ok. Hast du eine andere Idee“, fragte Phoebe ihre Schwester.
„Ich halte es für das beste wenn Paige bei uns einzieht“, sagte Piper und versetzte Phoebe ein Schock.
„Moment was? Was hast du gerade gesagt“, fragte Phoebe nach, die sich Pipers Worten nicht sicher war.
„Früher oder später geht es sowieso nicht anders“, sagte Piper locker.
„Du bist, ja, ein Hammer! Und das höre ich von meiner Schwester. Ich kann’s nicht fassen!“
„Das ist für alle das beste so.“, sagte Piper und setzte sich wieder an den Tisch. Phoebe setzte sich zu ihr.
„Glaubst du wir sind schon soweit?“, fragte Phoebe vorsichtig.
„Ich weiß nur eins: ich hab es satt, dass Dämonen immer zur Tür reinstürmen. Und Leo ist auch immer weg, da er sie von irgendwelchen Dämonen beschützen muss. Ich will Leo auch mal für eine Nacht hier haben“
„Ich rede von uns nicht als Hexen, Piper. Ich meine, sind wir als Schwestern soweit?“, fragte Phoebe und schaute Piper tief in die Augen. Piper brachte kein Ton raus. Sie war sich nicht sicher. „Ich meine“, begann Phoebe es Piper zu erklären. „Was ist wenn wir uns nicht verstehen?“
Piper dachte einen Augenblick nach. „Mit Prue hat es doch auch Schwierigkeiten gegeben“, argumentierte Piper.
„Aber bei Prue war das anders. Wir sind zusammen aufgewachsen. Das ist irgendwie angeboren.“, sagte Phoebe.
Die beiden redeten noch eine Weile darüber und dann gingen sie aus der Küche um Paige zu besuchen.
„Und? Erzähl mal was von diesem Tag“, fragte Krok lächelnd.
„Was willst du denn hören?“, fragte Paige. Krok schnipselte mit den Fingern und in seiner Hand erschien eine Liste. Er überflog sie kurz und schaute auf zu Paige.
„Also, soviel hier steht warst du nicht gerade begeistert von der Sache“, schaute Krok zu Paige auf.
„Wenn du alles weißt, wieso fragst du dann?“, fragte Paige genervt. Der kleine Typ ging ihr auf die Nerven. Er benahm sich wie ein Psychologe.
„Ich weiß nur Fakten und nicht das was du gefühlt oder gedacht hast.“, lächelte Krok freundlich. Komisch aber der kleine Typ war irgendwie süß so wie ein Kleinkind.
„Ja, ich wollte einfach nicht… ich dachte sie sehen in mir nur eine Superhexe, wie Prue und nicht eine Schwester. Du hast es doch gesehen. Sie wollten mich nur um Dämonen zu jagen.“ Krok hörte ihr gespannt zu. „Wer ist Prue?“, fragte er und schaute kurz auf die Liste.
„Was hast du da stehen?“, fragte Paige und wollte sich die Liste schnappen aber Krok weichte geschickt aus. „Hey, es ist privat!“, schrie der Kleine Mann frech auf.
„Na schön. Mach schneller, ich will hier weg“, sagte Paige genauso frech und blickte erbosst auf Krok.
„Ich hab dich doch was gefragt. Wer ist Prue?“, hackte Krok weiter nach.
„Ja, das ist eine arrogante Zicke! Sie spielt immer eine auf Superhexe und Superschwester. Die geht mir total auf den Geist!“, sagte Paige angespannt. Ihre Laune war auch so nicht die beste und jetzt ging es ihr ziemlich mies.
„Hm… ok“, sagte Krok und blickte in den Boden. Paige sah ihn an.
„Was ist?“, fragte sie ihn. Er hob seinen Kopf und sah sie an. „Nichts, alles bestens.“, sagte er.
„Ich sehe es doch.“, sagte Paige, die von seinem Gesicht Vorurteile ablas.
„Na ja, glaubst du nicht, dass du einfach eifersüchtig bist?“, fragte Krok Paige ehrlich.
„Worauf? Was hat diese Zicke, was ich nicht habe? Egoismus vielleicht!“
„Mal sehen.“, sagte Krok und griff Paiges Hand. Paige spürte wieder, dass ihr Körper zersetzt wurde, und die Überlkeit wurde heftiger. Dann erschienen die beiden im Kopierraum wo Leo und Paige dastanden und etwas Diskutierten. Paige hörte ganz gespannt zu.
„Aber das ist meine Aufgabe, das weißt du! Besonders im Augenblick. Schließlich wirst du bedroht und bist allein“, sagte Leo zu Paige, die ziemlich beleidigt dastand.
„Das ist ein Märchen und kein Kriegsfilm, Leo!“, sagte Paige. Leo verzog eine Miene.
„Ich rede hier vom Elektrodämon!“, erklärte ihr Leo.
„Ach so, er ist aber sicher nicht so Gruselig wie der Märchenprinz der mir nachsteht“
„Und noch ein Grund mehr zu Phoebe und Piper zu ziehen!“, machte Leo ihr seinen Standpunkt klar.
„Und wenn ich das nicht will? Wenn ich lieber auf Berge klettere und reise?“, regte sich Paige auf. Ihr schien es so als ob die ganze Welt gegen sie wäre.
„Was?“, fragte Leo, der ihr nicht folgen konnte.
„Hör zu. Ich hatte viel Spaß bei euch. Die Hexensprüche sind toll, der Rest auch. Aber ehrlich, jetzt reicht’s langsam.“, kam es aus paige raus.
„Du kannst nicht einfach aussteigen, Paige. Du bist eine Hexe, warum läufst du jetzt davor weg?“ Leo war verwirrt. Ihm schien es am Anfang merkwürdig, dass Paige so gut damit klar kam, dass sie eine Hexe war. Jetzt kam es ihm merkwürdig vor, dass sie so plötzlich einen Rückzieher machte. Was hat sich geändert?
„Gute Frage, Leo. Ich habe keine Lust, dass ständig irgendein verrückter Dämon oder sonst noch was hinter mir her ist. Und jetzt verfolgt mich auch noch dieser Märchenprinz. Ich hatte eigentlich nicht vor mein ganzes Leben lang auf der Flucht zu sein.“, erklärte ihm Paige.
„Was ist mit deinen Schwestern? Sie brauchen dich!“, Leo blieb hartnäckig.
„Ja, und die beiden wollen, dass ich bei ihnen einziehe aber aus falschen Gründen!“, kam es aus Page raus. Sie bereute es aber sofort, denn Leo war jetzt ziemlich neugierig.
„Wie meinst du das Paige?“, fragte er jetzt mit Interesse.
„Nur so. Vergiss das bitte“, versuchte Paige einer Antwort auszuweichen aber Leos Blick überzeugte sie.
„Ich meine, ich habe manchmal das Gefühl, sie wollen, dass ich so bin wie Prue, die Superhexe. Und das kann ich nicht. Ich wüsste nicht wie!“
„Ich kenne sie. Du irrst dich“, sagte Leo, obwohl er sich selber nicht so ganz sicher war.
„Ah ja? Du hast, ja, keine Ahnung. Geh doch mal in Prues Zimmer. Es ist ein Relikwienschrein, sag ich dir! Die beiden sind noch nicht soweit“, sagte Paige. Nach einer kurzen Pause fügte sie noch was hinzu. „Ich bin auch nicht soweit. jetzt noch nicht. Verstehst du mich? Zwing mich nicht, bitte“
„Die Stelle war gut.“, sagte Krok und schnipselte wieder mit den Fingern. In seiner Hand befand sich etwas was wie eine Fernbedienung aussah. Er drückte dann auf ein Knopf und Paige spürte jetzt einen leichten Windstoß, der immer stärker wurde und dann sich in ein Wirbelsturm verwandelte, der ihr aber nichts antat. Nur Leo und Paige, die im Kopierraum standen, begannen sich immerschneller zu bewegen aber umgekehrt rum. Dann hielten sie an und alles schien wieder normal zu sein. Sie bewegten sich wie es sein sollte.
„Ich meine, ich habe manchmal das Gefühl, sie wollen, dass ich so bin wie Prue, die Superhexe. Und das kann ich nicht. Ich wüsste nicht wie!“
„Ich kenne sie. Du irrst dich“, sagte Leo, obwohl er sich selber nicht so ganz sicher war.
„Ah ja? Du hast, ja, keine Ahnung. Geh doch mal in Prues Zimmer. Es ist ein Relikwienschrein, sag ich dir! Die beiden sind noch nicht soweit“, sagte Paige. Nach einer kurzen Pause fügte sie noch was hinzu. „Ich bin auch nicht soweit. jetzt noch nicht. Verstehst du mich? Zwing mich nicht, bitte“
„Noch mal?“, fragte Krok und zwinkerte ihr zu. Paige sah ihn mit einer Hochgezogenen Augenbraue an.
„Was? Gefällt dir die Stelle etwa nicht?“, fragte Krok lächelnd. Paige verzog eine Miene.
„Was willst du hören?“, fragte Paige genervt.
„Soll ich dir noch eine coole Stelle zeigen?“, fragte Krok lächelnd und sah in seine Liste.
„Ist dein Job, nicht meiner. Wenn du meinst, ich werd schneller hier weg kommen dann tue was du willst“, sagte Paige seufzend.
„Na schön.“, sagte Krok und nahm sie an der Hand. Sie verschwanden und erschien wieder in Paiges alter Wohnung. Paige sah sie und den Prinzen auf dem Sofa sitzen und reden:
„Ich tue alles für dich. Alles was du willst.“, sagte der Prinz verliebt zu Paige.
„Ich möchte so sein wie Prue. Aber das kannst du, ja, nicht verstehen“, äußerte Paige ihren Wunsch.
Paige seufzte. „Sind wir deswegen hier, damit ich sehe, wie blöd ich war?“, fragte Paige verärgert.
„Was meinst du mit Blöd?“, fragte Krok lächelnd.
„Ich war eifersüchtig auf Prue. Ich dachte, ich werde ihr nie das Wasser reichen! Aber damals wusste ich, ja nicht, dass sie so arrogant ist!“
„Ah was? Kann es sein, dass aus dir nur die Eifersucht spricht?“, fragte Krok immer noch lächelnd.
„Ah was, du weißt ja auch alles immer besser!“, sagte Paige genervt.
„Hör mal. Was ist mit deinem Freund, Glen oder wie der hieß. Soll ich dir seine Hochzeit zeigen?“, fragte Krok und sah kurz auf seine Liste.
„Wozu denn? Was hat Glen damit zu tun?“, fragte Paige jetzt gespannt.
„Du hattest was gegen seine Ehefrau. Und wie hast du dich dann aufgeführt?“, fragte er sie.
„Ja, ich mochte sie nicht. Und das ist auch verständlich! ich habe ihn geliebt. Ich war eifersüchtig!“, sagte Paige, die ihren Fehler von damals kannte.
„Eifersüchtig! Genau das ist, was du jetzt empfindest. Du bist eifersüchtig auf Prue!“, sagte Krok jetzt mit Druck. Er lächelte nicht mehr. Er sah ziemlich streng aus.
„Nein!“, schrie Paige auf. Krok sah sie an. Er schaute ihr direkt in die Augen. Paige drehte sich um. Ihr flossen die Tränen. Sie war eifersüchtig. Aber das auch nicht ohne Grund. Sie wurde immer verglichen mit Prue. Direkt und Indirekt. Damals als Prue tot war, war es kein so großes Problem für sie. Aber jetzt hatte sie einfach Angst.
„Prue ist aufgewachsen mit ihnen. Sie kannten sich besser. Sie kennen sich immer noch besser. Sie sind eine Familie und… ich gehöre nun mal nicht so richtig dazu. Das fühle ich einfach nicht. Ich wohne in Prues Zimmer mit Prues Schwestern und jetzt habe ich…“, Paige hielt inne. Aber Krok konnte sie verstehen.
„Du hast einfach Angst, dass Prue alles zurücknimmt, was du jetzt hast.“, sagte Krok verständnisvoll. Paige nickte nur zur Antwort.
„Dann weiß ich, wieso du hier bist. Ich weiß, was ich dir zeigen muss“, sagte Krok jetzt mit einer festen, sicheren Stimme und reichte Paige mal wieder die Hand. Die beiden ergriffen wieder mal die Lichter und sie verschwanden.
* * *
„Oh…ah….ich … kann ich auf die Toilette?“, fragte Prue, der es gar nicht Gut ging. Ihr war schwindelig und übel. Sie hoffte sehr, dass sie jetzt nicht Umfallen würde.
„Ja, das ist mit jedem so. Keine Angst. Es ist wegen den Zeitsprüngen. Wenn wir uns teleportieren kommt es zur Zellenteilung und nicht viele können es gut ertragen.“, erklärte Helli mit wenig Bemitleidung.
„Na toll“, murmelte Prue leise. Dann wurde ihre Stimme fester und sie sprach: „Ja, mir ist leider egal, ob viele es ertragen können oder nicht. Ich will einfach nur auf die Toilette. Mir ist übel. Verstehst du?“, regte sich Prue auf.
„Setz dich lieber. Es wird vorbei gehen, hoffe ich zumindest.“, sagte Helli und zeigte ihr mit den Augen auf das Sofa. Prue war zu schwach um ihr zu widersprechen. Sie setzte sich auf die Coach. Als ihr ein wenig besser ging, entschied sie sich weiter zu machen.
„Und? Wieso sind wir hier? Hier ist doch keiner?“, fragte Prue und sah sich um. Das war das Wohnzimmer im Halliwell Manor. Prue hörte aus der Küche die bekannte Stimme von Piper:
„Armes Schweinchen“, sagte Piper überzogener Bemitleidung.
„Hm, wir haben jetzt alles, wir müssen nur noch das Stück von Balthasars Fleisch hineintun und wir sind bereit zu gehen. Lasst es uns testen. Phoebe?“, fragte Prue und sah sich um.
„Irgendetwas sagt mir, dass sie nicht in einer Vernichtungslaune ist.“
Prue blickte Piper fragend an, obwohl sie eigentlich ahnte was los war. Sie fragte trotzdem nach: „Warum nicht?“
„Sie macht sich Sorgen um Cole. Sie hat seit über einer Woche nichts mehr von ihm gehört.“ Piper bemerkte die Miene in Prues Gesicht.
„Und das ist so schlecht?“, fragte Prue.
„Prue!“, Piper verpasste Prue einen leichten Stoss.
„Weißt du was? Ich mag ihn nicht und ich vertraue ihm nicht. Und das hat nichts damit zu tun, dass er ein schmieriger Anwalt ist.“, sagte Prue ohne es zu verheimlichen, dass sie was gegen Cole hat. Plötzlich kam Phoebe rein.
„Schmieriger was?“, fragte Phoebe gleich.
Prue und Helli schauten genau zu. Helli machte sogar Notizen. Dann sprach sie:
„Also, du hast ihm nicht vertraut“, sagte Helli lächelnd.
„Und das hat sich auch als richtig erwiesen! Er war nämlich ein Dämon!“, sagte Prue, die sich vollkommen sicher im Recht fühlte.
„Hat er euch angegriffen?“, fragte Helli Prue aus.
„Ja, mehrere Male sogar.“, sagte Prue und nickte zwei Mal zur Bestätigung ihrer Worte.
„Und was ist mit Phoebe. Sie liebt ihn anscheinend“, fragte Helli.
„Ja, und er liebte sie aber es hat nicht gereicht. Er hat dann eine Hexe getötet und Phoebe hat sich von ihm abgewandt“, erzählte Prue, die sich anstrengte um sich an die letzten Ereignisse mit Cole zu erinnern.
„Er hat einfach so eine Hexe getötet?“, fragte jetzt Helli ganz entsetzt.
„Ja, so viel ich weiß“
Helli schaute auf ihre Liste. „Welcher Tag genau war das?“, fragte sie dann nach.
„Woher soll ich es wissen. Es ist eben eine Weile her“
„Hm… na dann sehen wir mal“, sagte Helli entschlossen und nahm Prue am Arm. Prue hoffte ins Geheim, dass ihr diesmal nicht so Schlecht wird.
Dann waren sich wohl angekommen. Jetzt waren sie nicht mehr im Halliwell Manor. Sie waren jetzt an einem Dunklem Ort, das sehr Gefährlich zu sein schien. Prue sah Cole mit Raynor, einem Dämon reden.
„Das Amulett interessiert dich doch einen Scheißdreck. Du willst mich nur von Phoebe fernhalten.“, schrie Cole auf.
„Das hat gesessen. Und jetzt hör auf, mit diesem Verliebt-sein-Mist.“, sagte Raynor zu ihm.
„Sie zu lieben ist das Beste, was mir je passiert ist. Du kannst mich zerstören, aber das wird nichts ändern.“, sagte Cole entgegen.
„Nach allem, was ich dir gelehrt habe, nach allem, was ich für dich getan hab, gibst du alles für eine Hexe auf?“, fragte Raynor ungläubig.
„Ich werde nicht für dich töten, Raynor. Nicht mehr.“, sagte Cole sicher und war schon bereit zugehen aber Raynor ließ eine blaue Kugel in seiner Hand erscheinen.
„Nicht Mal für die Seele deines Vaters?“, fragte Raynor mit einem sadistischen Lächeln. Cole wollte auf Raynor losgehen aber ein anderer Dämon hielt ihn zurück mit einem Messer, dass er ihm vor die Kehle setzte.
„Ruhig, Bruder“, sagte der Dämon zu Cole.
„Woher hast du das? Raus damit!“, schrie Cole zu Raynor sauer.
„Ich verspreche, ich werde ihn freilassen, wenn du deine Aufgabe erfüllt hast. Töte die Hexe, komm zurück, und beende deine Pflicht. Dann werden du, und dein Vater frei sein.“, erklärte Raynor Cole was er tun sollte. Cole schimmerte aber ganz schnell weg. Als er weg war richtete sich Raynor zu dem anderen Dämon: „All das trennt uns davon, ihn zurückzuholen, ein paar Tropfen von unschuldigem Blut, und sie müssen es vergießen“
Prue sah zu Helli auf oder besser gesagt runter, denn sie war sehr klein. „Und? Wozu zeigst du mir das? Was willst du mir damit sagen?“, fragte sie ein bisschen sauer, denn sie verstand worauf Helli anspielte.
„Ich will auf gar nichts einspielen. Komm, sehen wir weiter was passiert ist“, sagte Helli ein bisschen enttäuscht, dass Prue es doch nicht einsehen wollte, was Helli ihr beibringen wollte.
„Nein, ich gehe nirgendwo hin. Mir ist schlecht. Schwindlig und Übel! Ich hab kein Bock noch irgendwo zu reisen. Ich will nach Hause!“, schrie Prue wütend auf.
„Tut mir leid, aber es geht nicht. Komm, wir verlieren Zeit“, sagte Helli und Prue reichte ihr zögernd letzten Endes die Hand. Die beiden sind in hellen Lichtern verschwunden und sind auf dem Dachboden erschien. Da stand wieder Raynor und Cole, die mit einander redeten. Leo lag bewusstlos am Boden und Jenna, die Unschuldige Hexe, lag auch bewusstlos da. Die Tür war blockiert und Phoebe konnte nicht rein. Phoebe schlug verzweifelt gegen die Tür und rief nach Cole.
„Ich bin hier, um dich nach Hause zu holen“, sagte Raynor zu Cole.
„Ich bin Zuhause“, antwortete Cole ihm hart.
„Das wirst du sein, wenn du die Hexe tötest. Hör auf dich dagegen zu wehren, Balthasar. Du bist ein Dämon. Akzeptiere es. Lass dich das Böse wieder stark machen, fühle es.“, flüsterte Raynor ihm zu. Phoebe rief immer noch nach Cole und versuchte irgendwie reinzugelangen.
„Die Wut in dir steigt, doch du willst mich nicht umbringen. Sie ist es. Tu es selbst.“, sagte Raynor diese Worte wie einen Zauber.
„Nein!“, schrie Cole auf und wehrte sich mit aller Kraft. Er sah gar nicht gut aus. Er war hin und her gerissen. Er litt sehr.
„Cole, mach die Tür auf, lass mich rein.“, rief Phoebe den Tränen nahe.
„Ist sie es wirklich wert, die Seele deines Vaters zu opfern?“, fragte Raynor sadistisch.
In der Zeit kam Prue und schlug mit Hilfe ihrer Kraft die Tür auf.
„Cole, nein, tu's nicht!“, schrie Phoebe flehend auf. Aber es war zu spät. Cole verwandelte sich in Balthasar und ohne zu zögern warf ein Feuerball auf die hilflose Jenna. Raynor lächelte und schimmerte weg.
Helli sah zu Prue auf. „Und? Was sagst du jetzt?“, fragte sie Prue. Helli war ein bisschen Traurig. Sie litt mit Cole. Irgendwie hat sie diese Szene sehr mitgenommen. Prue blickte in den Boden. Sie war unsicher was sie sagen sollte. Besonders als sie weiter der Szene zusah und sah wie sehr sie alle Cole misstrauten.
„Nein, in dir ist nichts Gutes mehr.“, sagte Phoebe leidend.
„Vielleicht war auch nie was Gutes in ihm. Sie brauchten den Spruch, um die Amulette zu aktivieren, richtig? Cole, ich meine, vielleicht war das immer ihr Plan, das Buch zu bekommen.“, sagte Prue einwenig zufrieden damit, dass Phoebe Cole endlich genauso misstraute wie sie ihm.
„Aber Böses kann weder das Amulett, noch das Buch benutzen.“, zweifelte Piper an Prues Worten.
„Doch, wenn wir seine Kräfte nehmen. Wolltest du deswegen den Trank, Cole? Damit du den Zauberspruch bekommst, und das Amulett gegen uns benutzen kannst?“, sagte Phoebe kalt.
Prue sah zu Boden. Sie wusste was gleich kommen wird. Sie drehte sich um.
„Was ist?“, fragte Helli Prue.
„Mir ist einfach nur schlecht.“, log Prue. Ja, ihr war schlecht. Aber ihr ging’s jetzt ziemlich mies, weil sie Cole nicht vertraut hat. Ja, er war ein Dämon. Aber wenn sie da gehandelt hätten, dann wäre Phoebe jetzt vielleicht Glücklich verheiratet mit ihm. Wer weiß, wie sich dann alles Entwickelt hätte. Und Prue hat einen Teil dazu beigetragen, dass Phoebe damals Cole nicht traute.
„Wieso vertraust du nie einem?“, fragte Helli direkt.
„Ich… ich weiß nicht. Ich habe Angst, dass es ein Fehler sein könnte. Wenn man keinem Vertraut wir man auch nie verletzt.“, gestand Prue es endlich.
„Ja, aber dann werden andere Verletzt. Das siehst du doch“, sagte Helli vorwurfsvoll zu Prue.
„Hey, ich war nicht die Einzige die ihm nicht traute. Ich habe Phoebe nicht dazu gezwungen!“, verteidigte sich Prue.
„Ja, aber es ist nicht das erste Mal. Du vertraust keinem. So wie jetzt auch nicht Paige.“, sagte Helli und schaute zu Prue auf. Sie versuchte ihr in die Augen zu blicken aber Prue wendete ihren Blick ab.
„Ich… ich habe bei Paige das Gefühl, sie will mich aus der Familie drängen.“, sagte Prue ehrlich.
„Dann haben wir ja viel Arbeit vor uns.“, sagte Helli und reichte Prue die Hand. Prue nahm sie sicher und die beiden zogen weiter in der Zeit.
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