Ich möchte hier mal für alle nicht Elektronikfuzzys die LED erklären.
Grundlegend ist zu sagen, die LED ist keine Glühbirne!!!
Die LED ist ein kleiner Kristallchip (Silizium), der unter einfluss von Spannung anfängt
zu schwingen und zwar so schnell, das er in den Bereich des sichtbaren Lichts rückt.
Das war früher nur im unteren Frequenzbereicht (rot)möglich, heutzutage geht auch
höher (blau) und mehr.
Auch in der Leistung hat die Technik ordentlich zugelegt.
Das Ding ist dann so aufgebaut...
Natürlich gibt es zahlose Bauformen, aber da würde der Bereich nicht ausreichen.
Wenn man nur einfach Spannung anlegt, dann zuckt diese kurz und das war es dann auch.
Eine LED braucht nur eine minimale Spannung, was aber auch abhängig von deren Farbe ist.
Rot (ca 2.1V)
Gelb (ca 2.2V)
Grün (ca 3.7V)
Blau (ca 3.1V)
Weiß (ca 3.5V)
Das erklärt auch, wenn man verschiedenfarbige LEDs zusammenschaltet,
das nur eine richtig leuchtet.
Da wir Bastler immer mit mehr Spannung arbeiten, stellt sich die Frage wohin mit
der überschüssigen Spannung . Da kommt der Widerstand ins Spiel.
Beispiel:
Wenn ich also eine Led an dem Akku für einen Panzer betreiben will, dann geht das
so, Akku hat 7,2 Volt, LED hat 2.1Volt, also müssen 5,1 Volt über dem Widerstand
verbraten werden und dazu gibt es eine Formel.
R = U / I , das bedeutet
R ist der Widerstand
U ist die Spannung (die Spannung die verbraten werden muss)
I ist der Strom (in der Regel nimmt man für den Strom 20 mA an = 0,02A)
Das geht dann so: R = 5,1 / 0,02 das sind dann 255 Ohm
Wenn man aber mehr Spannung verbraten muss, dann sollte man die Leistung
eines Widerstandes kennen. Die Standartleistung eines Widerstandes 0,25 Watt,
das ist die Größe die wir so kennen und fast auf allen Platinen zu finden ,
und im Panzerbau ausreichend ist.
Die Leistung (in Watt) kann man dann wie folgt berechnen.
W = U * I, W = 5,1 * 0,02 das wären dann 0,102 Watt, ergo Standart!!
Da nun Mathe nicht so der Freund von uns allen ist, kann ich euch einen Link empfehlen.
Dort gibt es einen passenden Rechner, der auch die Leistung angibt.
Dazu zeigt er auch noch die Farben eines Widerstandes an.
erstmal vielen Dank, das du den Bericht gemacht hast. Für meine Brücke wollte ich zur Stromversorgung den HL Akku benutzten. Dieser hat angeblich 7,2V. Gemessen sind es aber 10,8V. Wenn ich den Widerstand so wähle, das theoretisch die richtige Spannung anliegt, habe ich immernoch 3,6 V zuviel. Das ist doch schon eine recht erhebliche Differenz. Soll ich jetzt beim berechnen des Widerstandes von 10,8V ausgehen? Und was passiert, wenn der Akku leerer wird? Reicht dann der Strom noch aus für die LED?
Wenn der Akku 7,2 Volt haben soll, dann ist das so, die Spannung die du mehr messen tust, ist die Ladeendspannung.
Unter Last, fällt die Spannung auf 7,2 Volt herab.
Nicht fragen,nur wundern, iss so!!!!
TOM
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wenn man nun einen Wert berechnet hat, dann die Frage woher nehmen??
Folgendes ist da zu berichten, Widerstände gibt es in sogenannten E-Reihen.
Das bedeuten z.B. E3 das von 0 bis 10 Ohm es nur 3 verschiedene Werte gibt, also nicht viel Auswahl.
In der Regel gibt es Widerstände in der E12 Reihe demnach 12 verschiedene Werte.
Das geht dann bis zur E96 Reihe, da gibt es dann 96 verschiedene Werte von 0 bis 10.
Hat man z.B. 4,61 Ohm ausgerechnet, dann hat man in den E Reihen folgende Wahl..
E3 - zwischen 2,2 und 4,7 Ohm
E6 - zwischen 3,3 und 4,7 Ohm
E12- zwischen 3,9 und 4,7 Ohm
E24- zwischen 4,3 und 4,7 Ohm
E96- fast genau 4,64 Ohm
Die E96 Reihe, ist aber, wie schon erwartet, etwas teurer.
Habe hier mal eine Tabelle angehängt, in der man sehen kann was es in den Reihen so alles an Werten gibt.
Hat man einen Wert über 10 Ohm, dann die Werte in der Tabelle einfach mal 10 nehmen.
Und wenn der Wert über 100 Ohm ist dann die Werte mal 100 und so weiter....
TOM
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Dein Beitrag ist wirklich gut außer ein winziger Schönheitsfehler der eigentlicht der Knackpunkt ist WIESO die LEDs überhaupt ein Vorwiderstand brauchen...
Unswar:
Die LEDs brauchen Strom und nicht wirklich Spannung.
Die Spannung ist nur sekundär.
Mit dem Widerstand begrenze ich den Strom.
Das heißt eine LED funktioniert noch immer bei z.b. 600V und 20mA
Solange ich den Strom mit dem Vorwiderstand auf 20mA Begrenze funktioniert alles.
Das ist weil die LED quasi "automatisch" sein Strom einstellt deswegen die Vorwärtsspannung.
Bei einer LED wo angegeben ist V(f)=3,2V und I = 20mA
Wird bei 3,2V (und 25°C :-D) genau 20mA ziehen.
Der Wiederstand begrenzt also den Strom, die Spannung fällt natürlich auch ab.
Und zu deinem Akku:
Es ist generell so, dass frische Akkus mehr Spannung liefern. Ich würde da die Differenz berechnen und durch 2.
Also:
Angegeben 7.2V
Gemessen: 10V (bsp)
Differenz: 2,8
durch 2: 1,4
U = 9,2
Natürlich fällt dann die Spannung wie oben erwähnt ab, die Frage ist nur wie schnell.
Du kannst mal eine LED mit Vorwiderstand an den Akku anschließen (berechnet mit 7,2V) und dann nochmal messen (Voltmeter parallel schalten!).
Wenn die Spannung innerhalb von 3-5s abfällt sollte es reichen wenn du mit 7,2V rechnest.
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