Einloggen

Einladung

Suchen


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

<Gästin>
unregistriert

...   Erstellt am 03.09.2009 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Himmelsschreiber, rote Schleife und große Emotionen
Der Fabrikant und Markenpionier Fritz Henkel brachte 1907 Persil als einen der ersten Markenartikel auf den Markt.

Durch intensive Werbung für das Qualitätsprodukt wollte er dauerhaft das Vertrauen der Verbraucher gewinnen. Schon in den Anfängen setzte Henkel dafür nicht nur auf Reklame, sondern auch auf kreative Aktionen, die Fachleute heute als Promotions bezeichnen würden.

Die Marke Persil schrieb damit ein Stück Werbegeschichte.

Die Absicht war klar. Man wollte das „Gefühlsleben von Hunderttausenden in Wallung bringen". So tauchten seit der Erfindung des Himmelsschreibers im Jahre 1922 immer wieder Flugzeuge am Firmament auf, deren einziger Zweck es war, Reklame zu machen. Reklame für „Persil"



Bildquelle


Die Idee, „mit Hilfe von Rauchentwicklung Wörter an den Himmel" zu schreiben, stammt von dem britischen Flugzeugkonstrukteur Savage.

Als er 1909 mit seinen hochfliegenden Planungen begann, leitete er eine Entwicklung ein, die zunächst zur Verbesserung der Propaganda diente und später zu einer kühnen Kunst reifte.

mehr wissenswertes hier lesen


In den fünfziger Jahren hatte die himmlische Waschmittel-Reklame ihre Hoch-Zeit.
Aus dem „Hallo Berlin", das der erste deutsche Himmelsschreiber 1927 ins Blaue des Hauptstadthimmels schwang, wurde 1954
„Hallo Persil".



Bildquelle und noch mehr Fotos


Künstler wie Denis Oppenheim, Dominque Capobianco und Steve Poleskie be-zeichneten den Himmel, propagierten ein „Theater der Luft".

In der Werbung ging Henkel oft unkonventionelle und spektakuläre Wege.
Etwa flanierten weiß gekleidete Herren 1908 mit Persil-Sonnenschirmen durch Berlin - sogar Zeitungen berichteten über die Aktion. Darüber hinaus sorgten Präsentationen für Aufsehen, die heute wohl Walking Acts genannt würden:
Männer spazierten als Persil-Pakete verkleidet durch die Straßen. Die Werber der Marke waren experimentierfreudig und nutzten neue Reklamemittel, etwa Himmelsschriften oder nächtliche Lichtprojektionen auf Wolken.

1921 präsentierte Henkel seinen ersten Stummfilm, sechs Jahre später bereits die erste Funkwerbung. Und auch in der klassischen Plakat- und Anzeigenreklame machte die Marke Furore - mit einer Persil-Werbefigur, die noch heute als Ikone gilt: die Weiße Dame.



Sie wurde 1922 von dem Berliner Kunstmaler Kurt Heiligenstaedt entworfen und warb, dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst, bis in die 1960er Jahre auf Plakaten und Emailleschildern für das Waschmittel.





Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Was ist Kunst? Loreley 35 just_for_fun
Kunst werner43 0 just_for_fun
Von der Kunst des Schreibens WordPerfekt 0 just_for_fun
Helfen mit Kunst und Kultur 1 just_for_fun
Kunst als National Klischee Paula 1 just_for_fun
Neuer Thread ...



Neue Seite 1

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Sony KDL-32W5500
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank