Aquila  Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 31.12.2009 Beiträge: 1878 Nachricht senden | Erstellt am 11.02.2010 - 09:24 |  |
Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser/innen
Wir haben in verschiedenen Themen oft über die
Konzilien geschrieben.
Daher hier in aller Kürze
- als Schnellüberblick -
die bisherigen
21 allgemeinen Konzilien der Heiligen Mutter Kirche.
Auf die
fett hervorgehobenen
- als gleichsam "Meilensteine" der Konzilsgeschichte -
werden wir denn noch bei Gelgenheit gesondert eingehen.
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Die 8 Konzilien, die von den
Kaisern im Ostreich einberufen wurden:
Erstes Konzil von Nicaea ( 325 )
Erstes Konzil von Konstantinopel ( 381 )
Konzil von Ephesus ( 431 )
Konzil von Chalcedon ( 451 )
Zweites Konzil von Konstantinopel ( 553 )
Drittes Konzil von Konstantinopel ( 680 - 681 )
Zweites Konzil von Nicaea ( 787 )
Viertes Konzil von Konstantinopel ( 869 - 870 )
-
Die 13 Konzilien, die von
den Päpsten im
Westreich der lateinischen Kirche einberufen wurden:
Erstes Laterankonzil ( 1123 )
Zweites Laterankonzil ( 1139 )
Drittes Laterankonzil ( 1179 )
Viertes Laterankonzil ( 1215 )
Erstes Konzil von Lyon ( 1245 )
Zweites Konzil von Lyon ( 1274 )
Konzil von Vienne ( 1311 )
Konzil von Konstanz ( 1414 - 1418 )
Konzil von Basel-Ferrara-Florenz ( 1431 - 1442 )
Fünftes Laterankonzil ( 1512 - 1517 )
Konzil von Trient ( 1545 - 1563 )
Erstes Vatikanisches Konzil ( 1869 - 1870 )
Zweites Vatikanisches Konzil ( 1962 - 1965 )
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Freundliche Grüsse und Gottes Segen
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Rikdag

Status: Offline Registriert seit: 28.01.2010 Beiträge: 2 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2010 - 15:29 |  |
Es ist abzustreiten, daß das Zweite Vatikanum ein rechtmäßiges Konzil gewesen ist. Es unterscheidet sich von den Ökumenischen Konzilien in schwerwiegender Weise und war, wie eindeutig feststellt, nicht vom Heiligen Geist geleitet. Deshalb sollte gerade ein der Tradition verpflichtetes Forum das Zweite Vatikanum umgehend aus seinen Listen streichen
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Aquila  Moderator
    

Status: Offline Registriert seit: 31.12.2009 Beiträge: 1878 Nachricht senden | Erstellt am 20.02.2010 - 12:50 |  |
Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser/innen
Die ersten beiden
im Ostreich abgehaltenen
allgemeinen Konzilien ( vom Kaiser einberufen )
waren gleichsam von ihrer
gewichtigen Lehraussagen fundamentale Stützen der noch jungen Heiligen Mutter Kirche.
Das Hauptaugenmerk
dieser Konzilien richtete sich denn auf die herausgearbeitete dogmatische Festlegung einer der Kernlehren des christlichen Glaubens....
derjenigen der
TRINITÄT GOTTES ( der DREIFALTIGKEIT GOTTES )
Auf dem
ersten Konzil von Nicäa 325 begann denn das Ringen mit der Irrlehre des Arius,
dem besonders der
heilige Athanasius entschieden entgegentrat.
Arius verbreitete die gefährlich irrige These, dass der SOHN "geschaffen wäre" und somit "nicht gottgleich".
( Wir sehen, dass die Leugnung der GOTTHEIT JESU CHRISTI bereits in der frühen Christenheit bereits ihren Anfang nahm und sich bis heute - noch in verstärktem Masse - fortgesetzt hat )
Dieser gefährlichen Irrlehre trat das Konzil entgegen und formulierte das
nicäische Glaubensbekenntnis.
Dieses erfuhr auf den folgenden Konzilien
- wie wir noch sehen werden -
einige Ergänzungen insbesondere diejenige bezüglich dem "filioque"
( der Heilige Geist aus dem Vater und dem Sohne ),
was denn durch dessen
dogmatischen Festlegung auf dem
4. Laterankonzil 1215 als
unfehlbare Glaubenswahrheit verkündet wurde.
Zuvor erfolgte
denn aber 1054 leider das
Schisma der Ostkirche,
die dieser Ergänzung nicht Folge leisten wollten und dies bis heute auch nicht tun wollen.
Hier nun der Originaltext des
nicäischen Glaubensbekenntisses:
Ich / wir glaube /n an einen Gott
den allmächtigen Vater
den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren.
Und an den einen Herrn Jesus Christus
den Sohn Gottes
der als einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist d.h. aus dem Wesen des Vaters
Gott vom Gott Licht vom Licht
wahrer Gott vom wahren Gott
gezeugt nicht geschaffen
eines Wesens mit dem Vater;
durch den alles geworden ist was im Himmel und was auf Erden ist;
der für uns Menschen und wegen unseres Heils herabgestiegen und Fleisch geworden ist
Mensch geworden ist
gelitten hat und begraben worden ist
und am dritten Tage auferstanden ist
und aufgestiegen ist zum Himmel
und kommen wird um die Lebenden und die Toten zu richten;
Und an den Heiligen Geist.
Diejenigen aber die da sagen "es gab eine Zeit da er nicht war" und "er war nicht bevor er gezeugt wurde" und er sei aus dem Nichtseienden geworden oder die sagen der Sohn Gottes stamme aus einer anderen Hypostase oder Wesenheit oder er sei geschaffen oder wandelbar oder veränderbar die verdammt die allgemeine Kirche.
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Auf dem ersten
Konzil von Konstantinopel 381
wurde denn der Streit mit den Arianern
endgültig beigelegt duch eine Neuformulierung des Glaubensbekenntnisses.
( man beachte immer noch ohne die Hinzufügung des "filioque" !):
Wir glauben an einen Gott
den allmächtigen Vater
der alles geschaffen hat Himmel und Erde
den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren.
Und an den einen Herrn Jesus Christus
den Sohn Gottes
der als einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist vor aller Zeit
Licht vom Licht
wahrer Gott vom wahren Gott
gezeugt nicht geschaffen
eines Wesens mit dem Vater;
durch den alles geworden ist
der für uns Menschen und wegen unseres Heils vom Himmel herabgestiegen und Fleisch geworden ist
durch den Heiligen Geist aus der Jungfrau Maria
Mensch geworden ist
der für uns gekreuzigt wurde unter Pontius Pilatus
gelitten hat
und am dritten Tage auferstanden ist nach der Schrift
und aufgestiegen ist zum Himmel
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit um die Lebenden und die Toten zu richten;
und seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Und an den Heiligen Geist.
der Herr ist und lebendig macht
der aus dem Vater hervorgeht
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird
der gesprochen hat durch die Propheten
und die eine heilige katholische und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
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Das heute in der lateinischen Kirche gebräuchliche
"nicäa-konstantinopolitanische" Glaubensbekenntnis fand denn ihre untenstehende Ausführung
erst nach dem Schisma von 1054 !
In diesem ist denn die
dogmatische Erklärung über das "filoque" bereits eingeflochten und fand
am 4. Laterankonzil 1215
ihre Festhaltung als
unfehlbare Glaubenswahrheit:
Ich / Wir glaube / n
an den einen Gott
den Vater den Allmächtigen
der alles geschaffen hat Himmel und Erde
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus
Gottes eingeborenen Sohn
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott Licht vom Licht
wahrer Gott vom wahren Gott
gezeugt nicht geschaffen
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist aus der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus
hat gelitten und ist begraben worden
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit
zu richten die Lebenden und die Toten;
und seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist
der Herr ist und lebendig macht
der aus dem Vater UND DEM SOHN hervorgeht
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird
der gesprochen hat durch die Propheten
und die eine heilige katholische und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
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Ueber das Schisma der Ostkirche hier mehr:
http://www.razyboard.com/system/morethr … 157-0.html
Freundliche Grüsse und Gottes Segen
[Dieser Beitrag wurde am 22.02.2010 - 09:15 von Aquila aktualisiert]
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