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Tobias ...
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...   Erstellt am 07.06.2009 - 00:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Existiert eine Hölle?

Liebe Mitchristen,

Einleitung:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Johannes 1, 1-4

Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge lauter ist, so wird ein ganzer Leib licht sein; ist aber dein Auge ein Schalk, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!
Matthäus 6, 22-23


Gebet:

Der Herr behüte dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, daß dich des Tages die Sonne nicht steche, noch der Mond des Nachts. Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der Herr behüte deinen Ausgang und deinen Eingang von nun an bis in Ewigkeit.
121. Psalm 5-8


Gott ist Liebe
Wir glauben alle, dass Gott die Liebe ist. Und gemäß des geschriebenen und dem Zeugnis vieler Menschen ist das so. Und gemäß meines eigenen Zeugnisses darf ich es Euch bestätigen: Gott ist Liebe und Gott bildet den Mittelpunkt unseres Universums, denn die Liebe ist dieser Mittelpunkt; in unserem Herzen.
Die Liebe ist Vater der Schöpfung, denn aus der Liebe hat unser Vater alles geschaffen. Vor Seiner Liebe wich die Finsternis; sie wich vor Seinem Licht, so wich das Chaos Seiner Ordnung und aus Seiner Liebe heraus ist alles Leben entstanden. Und alles, was aus Liebe geschaffen ist, ist geheiligt im Angesicht Gottes, denn Gott ist Liebe und ER verschenkt diese Liebe.
Folgen wir dieser Liebe, sind wir ein Planet dieses Universums und Teil der Göttlichen Ordnung und halten unsere feste Umlaufbahn und tragen damit unseren Teil zum großen Werk bei.
Folgen wir dieser Liebe nicht, bleiben wir klein und irren gleich wie Kometen oder Asteroiden im Weltall herum. Entweder reiben wir uns unterwegs auf oder wir kollidieren irgendwann mit einem großen Planeten und zerschellen daran.

Gott-Vater hat am Anfang einen großen finsteren, kalten und steinigen Acker vorgefunden, den ER erhellt, erwärmt, entsteint und bewässert hat. Daraus wurde fruchtbarer Boden, zum Nutzen Seiner weiteren Schöpfung; der Pflanzen, der Tiere und der Menschen. Ja, sogar die Erde selbst begann zu leben und aufzublühen in alle Arten vielfältigen Lebens. Wir beachten also, dass Gott, bevor ER die Menschen schaffen konnte, alle Lebensnotwendigen Voraussetzungen schaffen musste. GOTT selbst hat den Acker bestellt und den Samen gepflanzt.
Als ER den Menschen schuf, machte ER ihn zu Seinem Ebenbild. Der Mensch kannte nur die Liebe und war eins in dieser Liebe. Der Mensch war eins mit der gesamten Schöpfung und mit dem Vater, denn alle redeten die selbe Sprache und verstanden einander. Ein Herz und eine Seele. Und diese Liebe enthält das ganze Gesetz und alle Gebote. Die Sprache war und ist immer noch die Sprache der Liebe. Dieses Sprache ist die ewige Sprache. Es ist die Sprache des Universums.
Deshalb hat Gott auch ohne das Adam ein Wort sprechen musste, folgendes erkannt:
Gen 2:
18 Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.


In der Kirche sagt der Priester vor seinem Einzug:
„Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn...“
und die Messdiener antworten:
„...der Himmel und Erde erschaffen hat.“

Jeder Mensch, der im Herzen die Liebe trägt und ihr Raum gibt ist also ganz nah bei Gott; in Seinem Licht.

Als ER Adam und Eva geschaffen hatte, waren beide nackt voreinander und sie schämten sich nicht. Sie waren unschuldig und ohne Makel und jegliche Begierde lag ihnen fern.
Jesus sagt:
Mt 6,26
26 Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?


Die Rede ist – ihr habt es sicherlich erfasst – von der Begierde und dem Verlangen.
Aus dem Leben gegriffen:
Ihr habt alles, was Ihr zum Leben braucht, nichts fehlt Euch. Ihr habt Familie, Freunde, Arbeit, Freizeit, Nahrung uvm. Es fehlt Euch an keinem Werkzeug oder anderem Gerät. Wenn Ihr etwas nicht habt und kurzfristig einsetzen wollt könnt Ihr Euren Freund oder Nachbarn fragen. So entsteht ein Kreislauf der gegenseitigen Unterstützung.
Heute aber ist es so, dass der Mensch vieles im Überfluss hat, weil er das Teilen verlernt hat. Und aufgrund dessen tendiert er dazu alles für sich haben zu wollen. Hat man gerade den neuen Fernseher oder das neue Auto, sagt man sich vielleicht: „Genug jetzt. Ich habe alles, was ich will. Ich brauche nichts mehr.“
Doch beim nächsten Gang in den Supermarkt steht nahe der Kasse ein Karton mit ganz praktischen Taschenlampen, die man in allen erdenklichen Lagen verwenden kann. Sie ist klein und leuchtet genau so hell, wie die alte Lampe, die etwas größer ist.

Im Paradies hat Gott Adam und Eva verboten vom Baum der Erkenntnis zu kosten, denn sie waren unschuldig und kannten das Böse nicht. Sie waren also ganz im Lichte Gottes und auch selbst Licht. Weil sie aber noch Kinder und nicht mit diesen Geheimnissen vertraut waren, konnten sie mit allen Geheimnissen nicht umgehen. Auch ist der Mensch (noch) nicht in der Lage Gottes Schöpfung durch und durch zu begreifen. Darum verbot Gott ihnen von diesem Baum zu kosten, denn wenn der Mensch mit anvertrauter Macht und der daraus resultierenden Verantwortung nicht umgehen kann, wird er übermütig – gar hochmütig, ignorant, eitel, selbstherrlich, egoistisch und machtbesessen.
Wenn wir unseren Kindern bis sie zu Erwachsenen heranreifen nur das mitteilen, was sie für ihr Alter wissen müssen, halten wir äußere Verwirrungen von ihnen fern und können sie langsam in das Leben und die immer höheren Erwartungen von der Welt an sie, aber auch von ihnen an die Welt einführen. Sie lernen Zug um Zug mit dem Leben zu kommunizieren und zu verstehen; einen Fuß vor den nächsten zu setzen.
Im Buch ‚Der Alchimist’ von Paulo Coelho beschreibt der Autor es bildlich, indem er seine Hauptfigur, San Diago, eine Erfahrung aussprechen lässt:
San Diago: „Ich habe die Karawane und die Wüste beobachtet. Ihre Seelen sprechen miteinander. Und darum darf die Karawane die Wüste auch durchqueren. Die Karawane überlegt sich jeden Schritt, um auch ja mit der Wüste im Einklang zu sein; und wenn sie das schafft, wird sie die Oase auch erreichen. Wenn einer von uns mit sehr viel Mut hierher käme, ohne diese Sprache zu verstehen; er würde schon am ersten Tag sterben.“
Der Engländer: „Ich muss der Karawane und der Wüste wohl mehr Beachtung schenken.“


Die Finsternis – die Hölle
Wenn wir nun beachten, dass Gott am Anfang das Chaos und die Ordnung, das Licht und die Finsternis trennte, dann muss dahinter etwas beschrieben sein.
Das Licht steht symbolisch für die Liebe, die Ordnung; für Gott.
Die Finsternis steht demnach für das Gegenteil. Den Hass, das Chaos; für den Feind des Lichts, nämlich den, der vor dem Licht flieht. Und das ist ein natürliches Gesetz!
Die Finsternis flieht vor dem Licht, denn sonst wird die Finsternis Licht.
So wie aber das Licht und die Finsternis von Anfang an vorhanden sind, so wird das Licht und die Finsternis auch in Ewigkeit vorhanden sein.
Macht einen Versuch und stellt einen Stift senkrecht hin. Nun schaltet eine Taschenlampe an und beleuchtet diesen Stift. Vollzieht die selbe Bewegung, wie die Sonne. Achtet darauf was passiert, wenn die Taschenlampe (die Sonne) direkt über dem Stift (im Zenit) steht. Der Schatten ist weg!
Wenn wir uns also ganz in den Schutz unseres Herrn stellen wird ER allen Schatten vor uns fern halten, weil wir ganz in Seinem Licht stehen. Deshalb ist Jesus auch in der Schrift mit der Sonne bildlich beschrieben und Maria ist in der Offenbarung mit der Sonne bekleidet, weil Sie; ‚Braut des Heiligen Geistes’ Ihren Sohn trägt.
Machen wir aber weiter:
Wenn Gott also Licht ist und der Schatten vor dem Licht flieht, wird die Seele am Ende, nachdem sie vom Körper getrennt wird, entweder weiter zum Licht gezogen werden oder sie wird dem Licht fliehen. Es ist demnach die freie Entscheidung jedes Einzelnen.
Ein Sprichwort sagt: „Wovon das Herz voll ist, davon läuft der Mund über.“
Am Ende heißt es: „Wovon das Herz voll ist, dahin flieht es.“
Diese Entscheidung ist das letzte im Leben eines Menschen. Und somit ist das persönliche Gericht in der Tat ein persönliches Gericht, denn das Herz – unser Buch des Lebens – ist die Tür zum ewigen Leben. Es gibt aber nur eine in den Himmel: Jesus Christus! Die Liebe.

Wenn wir nun nochmals die Genesis lesen von der Erschaffung der Welt, dann werden wir erstaunlicherweise feststellen, dass auch am Lebensanfang dieses Schöpfungswerk in uns passiert.
- In uns wird das Licht und die Finsternis getrennt.
- In uns entsteht Land und Wasser.
- In uns wird das Land fruchtbar oder trocken (vgl. Gleichnis mit dem Sämann).
- In uns wird es grün hervorwachsen und das Leben beginnen,
- In uns wird der Same geworfen, der später (sofern er auf fruchtbaren Boden gefallen ist) zu einem Baum heranwächst.
- In uns erkennen unsere Mitmenschen einen Leuchter/ Wegweiser der Zeit, wie die Sterne des Himmels.
- In uns werden die Sonne und der Mond, Jesus und Maria, leuchten und unsere Herzen mit der Liebe Gottes erfüllen.
- Durch uns wird ein neuer Mensch geboren, wenn wir jemanden mitnehmen ins Haus Gottes durch unser Sähen, denn Gott allein ist der Herr (vgl. Gleichnis vom treuen und untreuen Knecht).

Am Ende wird unsere Seele vom Körper getrennt und sie trennt sich entweder von der Finsternis und flieht zum Licht oder sie flieht dem Licht und fällt in die Finsternis.
Der Mensch lebt nur einmal, weil Jesus uns das Leben nach dem Tode verheißen hat. Es ist unsere Bewährungszeit auf Erden für den Herrn treuer Knecht zu sein und für IHN zu arbeiten.
Gen 3:
17 Zu Adam sprach er: Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem zu essen ich dir verboten hatte: So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen. /
Unter Mühsal wirst du von ihm essen /
alle Tage deines Lebens.
18 Dornen und Disteln lässt er dir wachsen /
und die Pflanzen des Feldes musst du essen.
19 Im Schweiße deines Angesichts /
sollst du dein Brot essen, /
bis du zurückkehrst zum Ackerboden; /
von ihm bist du ja genommen. /
Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück.


Mit anderen Worten: Weil wir hier z.Zt. nicht im Hause des Vaters sind, im Paradies, müssen wir unseren/ den Acker mit Mühe bestellen. Im Schweiße unseres Angesichts, sagt Gott der Herr.
Grund:
Adam und Eva haben sich, indem sie vom Baum der Erkenntnis gekostet hatten ‚Gottgleich’ machen wollen. Darum sprach Gott:
Gen 3, 22-24:
22 Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse. Dass er jetzt nicht die Hand ausstreckt, auch vom Baum des Lebens nimmt, davon isst und ewig lebt!
23 Gott, der Herr, schickte ihn aus dem Garten von Eden weg, damit er den Ackerboden bestellte, von dem er genommen war.
24 Er vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Kerubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten.


Deshalb hat Gott ihnen (uns) diese Bürde auferlegt. Der Mensch soll zu schätzen lernen, was Gott geschaffen hat und es lieb gewinnen, weil das Werk nicht umsonst sein soll. Und weil auch der Mensch sein Werk nicht wegwerfen will, wird er es heiligen, indem er die Schöpfung pflegt. Aber der faule und untreue Knecht wird diesen Wert nicht erkennen.
Das bedeutet besonders, dass wir unsere Arbeit auf uns nehmen sollen, ohne zu murren und zu knurren. Wenn uns demnach dichtes Gestrüpp und steiniger Boden begegnet, sollen wir den Boden davon reinigen, bewässern und bepflanzen. So wird aus dem steinigen, trockenen Boden fruchtbarer Boden, so dass man darin sähen kann. Und das beachtet wohl: Vor der Saat muss der Boden mit Mühe bestellt werden.

Das ist unser Los. Wir sind Nachkommen von Adam und Eva. Beachten wir, was der Herr uns aufgetragen hat, denn dann wird es uns nicht so ergehen, wie dem unfruchtbaren Feigenbaum. Seien wir die treuen Knechte und bringen Zins und Talent hervor. Dann wird der Herr uns aufnehmen, wie den verlorenen Sohn.
Wenn wir das bis jetzt erkannt haben, müssen wir uns unweigerlich die Frage stellen, was mit denen passiert, die nicht an Jesus glauben, weil sie IHN nie kennen lernten und auch an die, welche erst in der letzten Sekunde die Entscheidung für Jesus treffen. Als Beispiel beschreibt die Schrift ja den geständigen Mitgekreuzigten.
Er hatte äußerstes Glück, denn dieser konnte direkt im Blute des Herrn gestehen und somit volle Vergebung erlangen.
Was also, wenn kein Priester da ist, um unsere Beichte abzunehmen und wir nicht büßen können, wie der geständige Mitgekreuzigte?

Dafür gibt es das ‚Fegefeuer’.
Das Fegefeuer ist ein Läuterungsort. Es ist eine Gnade, weil hier schon gerettete Seelen verharren, bis sie vollends gereinigt sind und zum Licht werden, damit sie im Licht bestehen können, denn nichts finsteres; nichts unreines gelangt ins Vaterhaus. Das Fegefeuer hat den Namen, weil hier die Seelen vor Verlangen nach der Liebe Gottes brennen. Diese Seelen haben sich bereits dafür entschieden ins Licht zu gehen. Im Gegensatz zur Hölle ist es ein reinigendes Feuer. Sie verzehren sich nach der Liebe Gottes und wie die Sonne aufgeht, so wird aber auch ihr Tag kommen, an dem die Sonne am Zenit steht und danach werden sie aufgenommen in den Himmel.
In der Schrift wird dieses Feuer sehr bildlich beschrieben:

Das Gebet des Asarja: Dan 3,24-50
24 Doch sie gingen mitten in den Flammen umher, lobten Gott und priesen den Herrn.
25 Asarja blieb stehen, öffnete den Mund und sprach mitten im Feuer folgendes Gebet:
26 Gepriesen und gelobt bist du, Herr, Gott unserer Väter; herrlich ist dein Name in alle Ewigkeit.
27 Denn du bist gerecht in allem, was du getan hast. All deine Taten sind richtig, deine Wege gerade. Alle deine Urteile sind wahr.
28 Du hast gerechte Strafen verhängt, in allem, was du über uns gebracht hast und über Jerusalem, die heilige Stadt unserer Väter. Ja, nach Wahrheit und Recht hast du all dies wegen unserer Sünden herbeigeführt.
29 Denn wir haben gesündigt und durch Treubruch gefrevelt und haben in allem gefehlt.
30 Wir haben deinen Geboten nicht gehorcht, haben weder beachtet noch getan, was du uns zu unserem Wohl befohlen hast.
31 Alles, was du uns geschickt hast, alles, was du uns getan hast, das hast du nach deiner gerechten Entscheidung getan.
32 Du hast uns der Gewalt gesetzloser Feinde und gehässiger Verräter preisgegeben und einem ungerechten König, dem schlimmsten König der ganzen Welt.
33 Und jetzt dürfen wir nicht einmal den Mund auftun. Schande und Schmach kam über deine Diener und Verehrer.
34 Um deines Namens willen verwirf uns nicht für immer; löse deinen Bund nicht auf!
35 Versag uns nicht dein Erbarmen, deinem Freund Abraham zuliebe, deinem Knecht Isaak und Israel, deinem Heiligen,
36 denen du Nachkommen verheißen hast so zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres.
37 Ach, Herr, wir sind geringer geworden als alle Völker. In aller Welt sind wir heute wegen unserer Sünden erniedrigt.
38 Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer, weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort, um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir.
39 Du aber nimm uns an! Wir kommen mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn.
40 Wie Brandopfer von Widdern und Stieren, wie Tausende fetter Lämmer, so gelte heute unser Opfer vor dir und verschaffe uns bei dir Sühne. Denn wer dir vertraut, wird nicht beschämt.
41 Wir folgen dir jetzt von ganzem Herzen, fürchten dich und suchen dein Angesicht.
42 Überlass uns nicht der Schande, sondern handle an uns nach deiner Milde, nach deinem überreichen Erbarmen!
43 Errette uns, deinen wunderbaren Taten entsprechend; verschaff deinem Namen Ruhm, Herr!
44 Doch alle, die deinen Dienern Böses tun, sollen beschämt werden. Sie sollen zuschanden werden und ihre Herrschaft verlieren. Ihre Stärke soll zerschlagen werden.
45 Sie sollen erkennen, dass du allein der Herr und Gott bist, ruhmreich auf der ganzen Erde.
46 Die Knechte des Königs, die die drei Männer in den Ofen geworfen hatten, hörten inzwischen nicht auf, den Ofen mit Harz und Werg, Pech und Reisig zu heizen.
47 So schlugen die Flammen bis zu neunundvierzig Ellen hoch aus dem Ofen heraus.
48 Sie griffen um sich und verbrannten jeden Chaldäer, den sie im Umkreis des Ofens erfassen konnten.
49 Aber der Engel des Herrn war zusammen mit Asarja und seinen Gefährten in den Ofen hinabgestiegen. Er trieb die Flammen des Feuers aus dem Ofen hinaus
50 und machte das Innere des Ofens so, als wehte ein taufrischer Wind. Das Feuer berührte sie gar nicht; es tat ihnen nichts zuleide und belästigte sie nicht.


In dieser Phase sehen sie also ihr falsches Tun ein. Sie bereuen und bekunden Gott ihre Liebe.
Wenn wir nun sehen, dass die drei einen Engel brauchten (vgl. Vers 49), der ihnen half, dann brauchen sie tatsächlich Hilfe (vgl. Vers 33 und Vers 38).
Deshalb ist das Heilige Messopfer ein Opfer für unsere Verstorbenen und es kommt ihnen zugute, wie der Engel den dreien half. Deshalb sollen wir das Opfer stellvertretend für diese Seelen feiern. Gleich wie unsere Gebete für unsere Geschwister gehör finden, so besonders das Opfer, was wir für sie aufbringen.

Und danach kommt die Rettung (Dan 3, 51-97).

Es sind also mehrere Stufen notwendig in der Läuterung:

1. Einsicht (Reue, Umkehr und Buße)
2. Umkehr und Dank (Glaube, Hoffnung und Liebe)
3. Rettung durch Liebe und Treue

Es ist nicht immer gegeben, dass man Jesus bereits im Leben erkennt**1, denn dann hätte kein Mensch das Recht auf Umkehr und Jesus wäre umsonst am Kreuz gestorben. Die Liebe ist die Tür und unser Glaube an Seine Barmherzigkeit ist der Schlüssel zu dieser Tür. Deshalb bin ich mir sicher, dass auch andersgläubige in den Himmel gelangen, solange sie die Liebe im Herzen tragen, denn am Ende des Lebens laufen sie dem Hang ihres Herzens nach: Der Liebe. Was der Mensch nicht zu tun vermag; das tut Gott für uns. Das ist unsere Hoffnung und die Liebe Gottes.
*1 Bezug: Wenn wir das bis jetzt erkannt haben, müssen wir uns unweigerlich die Frage stellen, was mit denen passiert, die nicht an Jesus glauben, weil sie IHN nie kennen lernten und auch an die, welche erst in der letzten Sekunde die Entscheidung für Jesus treffen.

Ich möchte Euch bitten auf ein besonderes Phänomen zu achten: Der Feind ist auf der Suche nach Seelen, um sie in seinen Abgrund zu ziehen und wie wir in der Genesis erfahren hat er es besonders auf die Kinder Gottes abgesehen.
In der Serie mit Uri Geller ist beachtlich, dass dieser seine Opfer darnach aussucht, wie viel Liebe sie im Herzen tragen. Je mehr Liebe, desto besser.
Ich möchte Euch alle dazu anhalten darauf zu achten, ob solche Menschen in Eurem Umfeld sind. Lehrt sie. Säht bei ihnen, denn diese tragen den Namen des Herrn im Herzen. Redet mit ihnen, dass sie solchen Irrlehrern nicht auf den Leim gehen. Es ist unsere auferlegte Pflicht als Christen unsere Schwestern und Brüder vor Irrungen zu warnen und ggf. vom falschen Weg abzubringen.

In diesem Sinne
Ich wünsche uns alles Gute und Gottes reichen Segen für ein fruchtbringendes Werk der Liebe. Möge unser Tun in Gott Vollendendung finden zum Lob und Ruhm Seines Namens.
Mögen Jesus und Maria uns tragen und behüten, uns den Geist der Liebe schenken und aus unseren Herzen und unseren Händen Ströme des lebendigen Wassers fließen lassen zum Wohle der von Gott geliebten Menschen, damit sie an Erkenntnis der Liebe und Wahrheit Gottes reich werden mögen.
Mögen alle Engel des Himmels mit uns sein und uns in unserem Werk stützen. Mögen alle Heiligen des Himmels für uns bitten und unsere Seelen mit Lob- und Jubelgesang erfüllen. Mögen unsere Hände gesegnet sein für all die guten Taten, welche wir in unseren Herzen bereit sind aufzuopfern.
Ich wünsche uns von Herzen, dass wir in Zeiten der Not und Bedrängnis alle Kräfte des Himmels erhalten, um unsere Aufgabe in Freude, Lob und Dank zu erfüllen, zum Wohl der Menschen, damit auch diese aus den Gnaden des Himmels schöpfen können und durch unser Werk der Liebe Mut fassen werden.
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass unser Zeugnis zum Wohle der Menschen dienen wird und sehr viele durch unsere Schwächen leichter in den Glauben finden werden.
Wenn Gott nur starke Menschen auswählen würde, wäre es für die ganz schwachen unmöglich diesem perfekten Ideal nachzufolgen.

lG und GOTTES reichen Segen

Tobias
Gläubig in Christus

[Dieser Beitrag wurde am 07.10.2009 - 17:37 von Uriel aktualisiert]





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Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. (Mt 11,18)
Komm, Herr Jesus. Komm Mich zu heilen. Komm, o mildreicher Arzt meiner Seele. Mein Herz sei Dein Herz. Amen.

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...   Erstellt am 07.06.2009 - 17:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Warum leugnen so viele Katholiken die Existenz des Teufels und der Dämonen? Warum predigen die Priester so selten darüber? Warum wird das Amt des Exorzisten so gering eingeschätzt?: Die Zeichen unserer heutigen "modernen" Zeit! Vielen fehlt die Standhaftigkeit und das aufrechte Zeugnis des Glaubens. Selbst Priester sind davon nicht ausgenommen. Es ist ein Übel unserer Zeit, dass nur die schönen Dinge angesprochen werden, da das unangenehme gerne belächelt wird... Himmel und Engel, das ist was schönes. Aber Hölle und Dämonen? Altertümlich und überholt... Doch der Teufel lacht sich ins Fäustchen und belustigt sich über unsere Dummheit und Ignoranz. Das öffnet ihm Tor und Tür in seinem Wirken...





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17. Juli 2009, 15:08
Mexikanischer Kardinal: Existenz Satans ist Tatsache


Das Wirken des Teufels dürfe man weder skeptizistisch leugnen noch leichtgläubig aufbauschen, sagte der Erzbischof von Mexiko City bei einer Exorzistentagung.

Mexico City (kath.net) Der Erzbischof von Mexico City, Kardinal Norberto Rivera Carrera, wies darauf hin, dass die Existenz des Teufels als Tatsache zu sehen ist, ohne sein Wirken aus überspannter Leichtgläubigkeit aufzubauschen oder durch Skeptizismus herunterzuspielen. Das berichtet die CNA.

Bei einer Konferenz für Exorzisten am Mittwoch in Mexikos Hauptstadt sagte der Kardinal, dass der Skeptizismus viele dazu bringe, die Existenz des Satans zu leugnen und seine Handlungen als psychologische, sozio-kulturelle oder paranormale Phänomene zu interpretieren. Extreme Leichtgläubigkeit führe wiederum andere dazu, den Teufel überall zu sehen, als ob er Gott wäre.
Viele Menschen würden sich esoterischen oder okkulten Praktiken zuwenden, weil sie sich Gott entfremdet haben, bedauerte Rivera. Die Exorzisten ermutigte er, die Jungfrau Maria um Hilfe anzurufen, da sie eine besondere Rolle im Kampf gegen das Dämonische spiele. „Sie bringt uns zu Jesus, sie beschützt uns und kümmert sich um uns in diesem schwierigen Dienst. Maria nimmt auch an Exorzismen teil. Sie ist selbst eine Exorzistin und treibt den Teufel durch ihre Heiligkeit aus“, betonte der Kardinal.

„Der Herr Jesus, zusammen mit der Jungfrau Maria, hilft uns, den Schwächsten und am meisten Notleidenden beizustehen, besonders in sensiblen Fällen von Befreiung oder Exorzismus.” Durch die ganze Geschichte hindurch gab es „einen harten Kampf gegen die Kräfte der Finsternis, der am Anfang der Welt begann und gemäß den Worten des Herrn bis zum letzten Tag dauern wird.“





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"Dienet einander jeder mit der Gabe, die er empfangen hat" (1 Petrus 4,10)

MAASS ...

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...   Erstellt am 17.07.2009 - 18:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.
Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisst, dass eure Brüder in der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen!
1Petr 5,8-9





Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein.
Denn wer schläft, schläft bei Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich bei Nacht.Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein und uns rüsten mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.
Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen.
Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen.
Darum tröstet und ermahnt einander und einer richte den andern auf, wie ihr es schon tut.
1Thes 5,6-11

Gruß MAASS





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"Alles einander -vergeben-vergessen-verzeihen"
"Maria Mutter des Erlösers bitte für uns"

Archangelus ...
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...   Erstellt am 17.07.2009 - 21:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Uriel schrieb

    Warum leugnen so viele Katholiken die Existenz des Teufels und der Dämonen? Warum predigen die Priester so selten darüber? Warum wird das Amt des Exorzisten so gering eingeschätzt?: Die Zeichen unserer heutigen "modernen" Zeit! Vielen fehlt die Standhaftigkeit und das aufrechte Zeugnis des Glaubens. Selbst Priester sind davon nicht ausgenommen. Es ist ein Übel unserer Zeit, dass nur die schönen Dinge angesprochen werden, da das unangenehme gerne belächelt wird... Himmel und Engel, das ist was schönes. Aber Hölle und Dämonen? Altertümlich und überholt... Doch der Teufel lacht sich ins Fäustchen und belustigt sich über unsere Dummheit und Ignoranz. Das öffnet ihm Tor und Tür in seinem Wirken...


absolut richtig!

Der Teufel will ja gerade dass man dessen Existenz leugnet - dann hat er freie Bahn, denn ein Priester, der ihn nicht glaubt, ist auch keine Gefahr fuer ihn!




Benedetto ...
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...   Erstellt am 17.07.2009 - 22:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Archangelus schrieb

    absolut richtig!

    Der Teufel will ja gerade dass man dessen Existenz leugnet - dann hat er freie Bahn, denn ein Priester, der ihn nicht glaubt, ist auch keine Gefahr für ihn!


Die Hölle leugnen ist genau so ein Unsinn, wie ihre Existenz mit Angst verbinden. Der Glaube, dass es eine Hölle gibt, macht keine Angst, sondern steiger die Freude, den freudigen Einsatz für den Himmel!
Angst ist kein Name für Gott. Wer also Angst hat und darum nicht über die Hölle predigt, redet oder sie verschweigt, hat Angst ...
(Den Syllogismus schließen: Angst ist kein Name für Gott Wer Angst hat ist also weit weg von Gott--- also auch vom Himmel)

[Dieser Beitrag wurde am 18.07.2009 - 18:35 von Uriel aktualisiert]





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\"Wir aber verkünden Christus, den Gekreuzigten!\" (1 Kor 1,23)

AnnaElisa ...
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...   Erstellt am 05.08.2009 - 14:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Hölle - nur symbolisch?

von Martin Bock

Solange einen Menschen das drohende Ende noch nicht an der Gurgel packt, hat man gut reden von der Hölle, kann man ihre Eigenschaften leicht rein symbolisch nehmen. Mit Symbolik muß man sich durchaus begnügen, wenn man von der Hölle spricht, denn dort hört alles auf, - nicht nur das anzeigende Wort, sondern überhaupt alles – dies ist sogar das wesentlichste Charakteristikum, und das, was im allgemeinen darüber auszusagen, zugleich das, was der Neuankömmling dort zuerst erfährt, und das was er zunächst mit seinen sozusagen gesunden Sinnen gar nicht fassen kann und nicht verstehen will, weil die Vernunft oder welche Beschränktheit des Verstehens nun immer ihn daran hindert, kurz, weil es unglaublich ist, unglaublich zum Kreideweißwerden, unglaublich, obgleich es einem gleich zur Begrüßung in bündig nachdrücklichster Form eröffnet wird, daß "hier alles aufhört", jedes Erbarmen, jede Gnade, jede Schonung, jede letzte Spur von Rücksicht auf den beschwörend ungläubigen Einwand "Das könnt und könnt ihr doch meiner Seele nicht tun": Es wird getan, es geschieht, und zwar ohne vom WORT zur Rechenschaft gezogen zu werden, im schalldichten Keller, tief unter Gottes Gehör, und zwar in Ewigkeit. Nein, es ist schlecht davon zu reden, es liegt abseits und außerhalb der Sprache, diese hat nichts damit zu tun, hat kein Verhältnis dazu, weshalb sie auch nie recht weiß, welche Zeitform sie darauf anwenden soll und sich aus Not mit dem Futurum behilft, wie es ja heißt: "Da wird heulen und Zähneknirschen sein".

Gut, das sind ein paar Wortlaute, aus ziemlich extremer Sphäre der Sprache gewählt, aber eben doch nur schwache Symbole und ohne rechte Beziehung zu dem, was da "sein wird", - rechenschaftslos, in Vergessenheit, zwischen dicken Mauern. Richtig ist, daß es in der Schalldichtigkeit recht laut, maßlos und bei weitem das Ohr überfüllend laut sein wird von Gilfen und Girren, Heulen und Stöhnen, Brüllen, Gurgeln, Kreischen, Zetern, Griesgramen, Betteln und Folterjubel, so daß keiner sein eigenes Singen vernehmen wird, weil es in dem allgemeinen erstickt, dem dichten, dicken Höllengejauchz und Schadgetriller, entlockt von der ewigen Zufügung des Unglaublichen und Unverantwortlichen. Nicht zu vergessen das ungeheure Ächzen der Wollust, das sich hineinmischt, denn eine unendliche Qual, der kein Versagen des Erleidens, kein Kollaps, keine Ohnmacht als Grenze gesetzt ist, artet statt dessen in Schandvergnügen aus, weshalb solche, die einige intuitive Kunde haben, ja auch von der "Wollust der Hölle" sprechen. Damit aber hängt das Element des Hohnes und der extremen Schmach zusammen, das sich mit der Marter verbindet; denn diese Höllenwonne kommt einer grunderbärmlichen Verhöhnung des maßlosen Erleidens gleich und ist von schnödem Fingerzeig und wieherndem Gelächter begleitet: daher die Lehre, daß die Verdammten zur Qual auch noch den Spott und die Schande haben, ja daß die Hölle als eine ungeheuerliche Verbindung von völlig unverträglichem, dennoch aber ewig auszustehenden Leiden – und Verspottung zu definieren ist. Da werden sie ihre Zungen fressen für große Schmerzen, bilden darum aber keine Gemeinschaft, sondern sind untereinander voller Hohn und Verachtung und rufen einander beim Trillern und Ächzen die schmutzigsten Schimpfworte zu, wobei die Feinsten und Stolzesten, die nie ein gemeines Wort über ihre Lippen ließen, gezwungen sind, die allerschmutzigsten zu gebrauchen. Ein Teil ihrer Qual und Schandlust besteht darin, über die äußerst schmutzigen nachzudenken.

Heute ist es üblich geworden und gilt als vornehmer und moderner, die Hölle zum Gegenstand einer "Diskussion" zu machen. Aber schon wer die Hölle zum Gegenstand einer Diskussion macht, glaubt nicht mehr an sie. "Diskussion" heißt ins "Gerede" hineinziehen, heißt Gründe Für und Wider abzuwägen, hier auf der Waage dessen, was einem zumutbar erscheint. Keinem Menschen aber wird je eine ewige Hölle zumutbar erscheinen.

Deshalb muß zwangsläufig jede Diskussion darüber zu einer Ablehnung führen. Eine Glaubensentscheidung wird sich nicht nur auf mehr oder minder einsichtige Gründe zu stützen haben, sondern auf das Wort der Offenbarung.





Signatur
» Opfert euch auf für die Sünder und sagt oft, besonders wenn ihr ein Opfer bringt: O Jesus, aus Liebe zu Dir, für die Bekehrung der Sünder und zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz Mariens!«


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