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Stefan 



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...   Erstellt am 07.04.2014 - 14:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Grüß Gott!

Hier mal etwas aus meinem Leben:

Ich wohnte viele Jahre mit meinem liebsten Freund, der Atheist und Kirchenfeind war, in einer WG zusammen. Eines Tages stellte ich in das oberste Regal seines Bücherschrankes eine Marienstatue auf, die er aufgrund seiner atheistischen und kirchenfeindlichen Einstellung nicht leiden konnte. Doch mir zu Liebe duldete er sie. All die Jahre, in denen wir zusammen gewohnt haben, versuchte ich ihm zu erklären, dass es Gott gibt! Da er sich nicht überzeugen ließ, beließ ich ihn in seinem Glauben, obwohl es nach wie vor mein Herzenswunsch war, dass er sich bekehrt.

Als ihm August 2006 eine unheilbare, todbringende Krankheit diagnostiziert wurde, war ich zutiefst erschüttert. Ein Gedanke jagte den anderen: Er wird furchtbar leiden, ich werde meinen einzigen Freund verlieren und er wird in die Hölle kommen, wenn er sich bis zum Moment seines baldigen Todes nicht bekehrt! Doch ich hatte, Gott sei Dank, meine Rechnung ohne die liebe Gottesmutter gemacht!

Als er Oktober 2007 wegen einer Lugenentzündung im Krankenhaus lag, rief mich seine Mutter an, mit der Bitte, ihm jene Marienstatue ins Krankenhaus zu bringen, da er sie gerne bei sich haben wolle! Ich dachte in diesem Moment, ich höre nicht richtig: „Er will eine Statue in seinem Krankenzimmer haben, die er nie leiden konnte?“ - Aber es war so! Er wollte sie bei sich haben, so dass ich sie ihm am folgenden Tag ins Krankenhaus brachte!
Aus mir unbekannten Gründen hat sich mein lieber Freund also Maria zugewandt, zu der er nur innerhalb eines einzigen Tages eine kindliche Liebe hatte. Dies brachte ihm Segen über Segen:

(1)Als er Maria als seine Mutter annahm, wurde er in diesem Augenblick von einer anderen schweren Krankheit geheilt, gegen die die Ärzte nichts tun konnten.

(2)Er begann aus unerfindlichen Gründen an eben diesem Tag
einen Menschen zu lieben, den er bis dahin hasste, und schloss Frieden mit ihm.

(3)Im Verlauf der folgenden zwei Monate begann er an Jesus Christus und an Gott zu glauben.

(4)Anfang Januar 2008 bekannte er Gott erstmals seine Sünden und bat ihn um Vergebung, (5) was dazu führte, dass er in diesem Augenblick von den schweren Krämpfen, unter denen er seit Wochen litt, befreit wurde!

(6) In den folgenden dreieinhalb Monaten hat ihm der Herr drei Mal das Leben verlängert:

An einem Morgen Mitte Januar, nach der Erstversorgung, die ich meinem lieben Freund leistete, wollte ich, wie an den übrigen Tagen, außer Haus gehen, um bis zum Abend fort zu bleiben. Doch da war so ein Gefühl in mir, dass ich an diesem Tag bei ihm bleiben soll. Ich folgte diesem Gefühl und blieb. Als ich schon längst außer Haus gewesen wäre, bekam er plötzlich einen Erstickungsanfall. Da ich auf jenes Gefühl gehört habe und bei ihm geblieben war, konnte ich ihm das Leben retten. Am folgenden Tag hatte ich das Gefühl, fortan wieder täglich nach der Erstversorgung außer Haus gehen zu können, bis jenes Gefühl an einem Tag Mitte Februar wieder da war. Auch diesmal hörte ich auf dieses Gefühl und es erfolgte ein zweiter Erstickungsanfall, vor dem ich ihm so das Leben retten konnte. Am darauf folgenden Tag hatte ich erneut das Gefühl, unbesorgt außer Haus gehen zu können, und so tat ich es, bis jenes Gefühl an einem Tag Ende März erneut in mir aufkam. So blieb ich auch diesmal bei ihm, so dass ich ihm das dritte Mal das Leben vor dem dritten Erstickungsanfall retten konnte. Da das Gefühl, fortan außer Haus gehen zu können, nicht mehr da war, blieb ich fortan täglich bei ihm, außer an den Tagen, an denen seine Mutter da war; da gönnte ich mir Freizeit.

Noch heute denken seine Eltern und Verwandten, die überzeugte Atheisten und Kirchenfeinde sind, dass seine Bekehrung mein Werk gewesen sei! Doch all das ist ohne mein Zutun geschehen! Mein liebster Freund bekehrte sich ohne Zutun irgendeines eines Menschen. Die, die ihn bekehrt und vor dem ewigen Verderben gerettet hat, war die liebe Gottesmutter! Das, was ihm widerfuhr, war ganz allein ihr Werk! Hier hat sich erfüllt, was die liebe Gottesmutter in Fatima versprochen hat:

„Wer die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen übt, dem verspreche ich das Heil.“ (13. Juni 1917)

Schwester Lucia, eine Seherin von Fatima, erklärte:

„Die heiligsten Herzen Jesu und Mariä wünschen die Andacht zu Ehren des Unbefleckten Herzens, denn sie wollen sich ihrer bedienen, um Seelen zu retten. Unser Herr sprach zu mir: 'Es ist mein sehnlichster Wunsch, dass die Verehrung und Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens verbreitet wird, weil dieses liebende Herz der Magnet ist, der die Seelen zu mir hinzieht, der Feuerherd, der die Strahlen meines Lichtes und meiner Liebe über die ganze Erde hin aussendet, und die unversiegbare Quelle, welche die lebendigen Wasser meines Erbarmens auf die Erde herabströmen lässt.'“

Zwar hat mein lieber Freund keine Andachtsübungen zum Unbefleckten Herzen Mariens praktiziert, da er davon nichts wusste, aber er hat das Herz Mariens sehr geliebt. Dieses wunderschöne Mutterherz, das er liebte, war für ihn wahrlich der Magnet, der seine Seele zu Christus, dem Heil, geführt hat.

Als dann mein geliebter Freund Mitte März 2009 starb, wollte ich die Marienstatue als Andenken an ihn und seine wunderbare Bekehrung für mich behalten und sie in besonderen Ehren halten. Doch seine Mutter wünschte, dass wir ihm die Marienstatue in seine Hände legen! So wurde er dann auch beerdigt, mit der Statue jener in seinen Händen, die er so sehr liebte, die ihn vor dem ewigen Verderben rettete!

Danke, liebe Gottesmutter! Gelobt und gepriesen seist Du in Ewigkeit!




O Jungfrau, Muttergottes mein,
Lass mich ganz Dein eigen sein!
Dein im Leben, Dein im Tod,
Dein im Unglück, Angst und Not,
Dein für Zeit und Ewigkeit!





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