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Minotaurus ...
Hausherr und Gastgeber
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...   Erstellt am 09.02.2008 - 17:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen,

nein, wir leben nicht mehr in den späten 60-ern oder in den frühen 70-ern, als dieses Thema noch zur Tagesordnung jeder sozialkritischen Diskussion gehörte und die Titelseiten der Medien beherrschte.

Inzwischen leben wir in einem neuen Jahrtausend und Alice Schwarzer mutet bereits wie ein Relikt aus längst vergangenen Tagen an und zwar nicht nur in optischer Hinsicht.
Auf der einen Seite gibt es mittlerweile viele berufstätige Frauen, nicht wenige davon als selbständige Unternehmerinnen, in Führungspositionen großer Konzerne oder in der Politik.
Auf der anderen Seite hingegen gibt es viele Hausmänner, Frauenversteher und Kinderwagenschieber und so einige von ihnen können sogar kochen. Wer hätte das gedacht!

Trotzdem scheint gerade in Zeiten der Rezession immer wieder die Frage aufzutauchen, ob denn die tatsächliche Gleichberechtigung wirklich stattgefunden habe oder ob sie nur zum Schein auf dem Papier bestünde. Gerade Frauenverbände klagen darüber, daß es angeblich immer noch keine Gleichbehandlung zum Beispiel in der Tarifpolitik gäbe und somit die Frauen ihren männlichen Kollegen gegenüber völlig unterbezahlt würden. Natürlich bei gleicher Qualifikation und Leistung, versteht sich.

Aber nicht nur im Berufsleben, sondern auch in gesellschaftlichen oder privaten Bereichen wird immer mehr darüber geklagt, daß die Frau eben noch nicht den gesellschaftlichen Stellenwert erreicht habe, der ihr eigentlich zustehen würde.

Aus diesem Grunde möchte ich diesen Thread eröffnen mit der Frage, mit welchen Augen ihr diese Thematik seht.

- Gibt es eine Gleichberechtigung? Und wenn ja, wo?
- ist eine wirkliche Gleichberechtigung überhaupt möglich?
- Sind Frauen in unserer Gesellschaft immer noch benachteiligt?
- Oder hat sich diese Bewegung inzwischen sogar ins Gegenteil verkehrt?
- sind in unserer Gesellschaft eher die Männer die dummen?
Auf interessante Diskussionen zu diesem Thema freut sich der Mino.





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Worte, Worte, nichts als Worte! Dazwischen manchmal ein Gedanke.
(Marcel Reich-Ranicki)

Minotaurus ...
Hausherr und Gastgeber
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...   Erstellt am 09.02.2008 - 17:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und hier noch ein paar Quellen zum Thema:

Thomas Hinz und Hermann Gartner: „Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in Branchen, Berufen und Betrieben“, IAB Discussion Paper No. 4 / 2005, herausgegeben vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit,
doku.iab.de/discussionpapers/2005/dp0405.pdf

IAB Kurzbericht, Ausgabe Nr. 22 / 24.11.2005: „Frauen am Arbeitsmarkt -
Beschäftigungsgewinne sind nur die halbe Wahrheit“, herausgegeben vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit,
doku.iab.de/kurzber/2005/kb2205.pdf

„Gender-Datenreport - 1. Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern
in der Bundesrepublik Deutschland“, herausgegeben im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, November 2005,
www.bmfsfj.de

„Berufskrankheiten in Europa im Jahr 2001“, herausgegeben von Eurostat, Reihe „Statistik kurz gefasst“, Ausgabe Nr. 15/2004,
www.eds-destatis.de/de/downloads/sif/nk_04_15.pdf





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Worte, Worte, nichts als Worte! Dazwischen manchmal ein Gedanke.
(Marcel Reich-Ranicki)

Rumpelstilzchen 
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...   Erstellt am 17.02.2008 - 17:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So ein Quatsch!
Männer und Frauen sind nicht gleich, sie waren es nie und sie werden es (hoffentlich) niemals sein.
Wozu diese ganze Diskussion?





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Ach, wie gut, dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß'!

Brigitte ...
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...   Erstellt am 20.02.2008 - 23:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rumpelstilzchen schrieb
    Männer und Frauen sind nicht gleich, sie waren es nie und sie werden es (hoffentlich) niemals sein.

Liebes Rumpelstilzchen,

um ehrlich zu sein, darüber bin ich eigentlich sehr, sehr glücklich.
Aber darum geht es doch gar nicht, denn wenn ich die Frage vom Mino richtig verstanden habe, so geht es hier nicht um Gleichheit, sondern um Gleichberechtigung?
Leider weiß ich nicht, aus welcher Position heraus Du schreibst, aber dem langen Bart nach zu urteilen müsstest Du vermutlich männlich sein?

Die Frage selbst lässt sich nur sehr schwer beantworten, denn in vielen Bereichen, gerade im Berufsleben, werden Männer immer noch deutlich bevorzugt behandelt und das bezieht sich nicht nur auf die unterschiedliche Entlohnung bei gleicher Arbeit.
In meinem Job ist das zwar nicht der Fall, aber ich würde genügend andere Beispiele kennen, wo wir Frauen deutlich benachteiligt werden.
In gesellschaftlichen und privaten Bereichen dagegen fühle ich mich keineswegs benachteiligt, aber das lässt sich eben nicht so pauschal über einen Kamm scheren. Letztendlich ist das wahrscheinlich von der jeweiligen Persönlichkeit abhängig und nicht davon, ob man Männlein oder Weiblein ist.
Ich habe jedenfalls (zwar nicht immer, aber meistens) das bekommen, was ich haben wollte.

Brigitte, die mit ihrer natürlichen Rolle als Frau gar nicht so unzufrieden ist.





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Am liebsten ist mir derjenige, der gerade bei mir ist.
(Hermann Hesse)

Alick ...
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...   Erstellt am 21.02.2008 - 11:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Naja, ich denke, dass es Bereiche gibt, in denen die Frauen benachteiligt werden, aber auch andere, in denen sie mehr Schutz genießen.

Gibt es zB "Männerhäuser"? Wo können Väter mit ihren Kindern hin, die von der Ehefrau/Mutter misshandelt werden?

Andererseits gibt es Männerberufe, zB auf dem Bereich rund um Kfz - sei es Handel oder Mechanik - die nach wie vor fest in Männerhand sind. Dort als Frau uß zu fassen, gestaltet sich eher schwierig.

Nichts desto trotz denke ich, in weiten Teilen ist die Gleichberechtigung da. Faktisch eine absolute Gleichberechtigung zu erzielen wird gar nicht möglich sein. Und so lange jeder Teil über sich selbst bestimmen kann, ist der wichtigste Schritt für Gleichberechtigung getan.

Was die Bezahlung angeht, ob die schwankt - dazu kann ich als nicht im Berufsleben nichts sagen. Bei Azubis im öffentlichen Dienst ist sie wohl gleich




Leseratte ...
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...   Erstellt am 22.02.2008 - 19:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Rumpelstilzchen schrieb
    So ein Quatsch!
    Männer und Frauen sind nicht gleich, sie waren es nie und sie werden es (hoffentlich) niemals sein.
    Wozu diese ganze Diskussion?

@ Rumpelstilzchen,

damit hast Du ganz sicher recht, ich bin völlig Deiner Meinung.
Hier ein kleines Beispiel zur Bestätigung:

Die kleinen Unterschiede zwischen Mann und Frau.


Männer und Frauen neigen dazu, in alltäglichen Situationen recht unterschiedlich zu reagieren.
Hier sehen wir das am Beispiel der Situation, Frau/Mann hat sich in den Daumen geschnitten.

Frauen...

...denken "Aua" und stecken den Daumen in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft.

...nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter.

Männer...

...schreien "Scheisse", strecken die Hand weit von sich und sehen in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen können.

...rufen nach Hilfe, derweil bildet sich ein unübersehbarer Fleck auf dem Teppichboden.

...müssen sich erst mal setzen, weil ihnen auf einmal so komisch wird, und hinterlassen dabei eine Spur wie bei einer Schnitzeljagd.

...erklären der zu Hilfe Eilenden mit schmerzverzerrter Stimme, sie hätten sich beinahe die Hand amputiert.

...weisen das angebotene Pflaster zurück, weil sie der festen Überzeugung sind, dass es für die große Wunde viel zu klein sei.

...schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wieviel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener überleben kann, während sie in der Apotheke große Pflaster kauft.

...lassen sich mit heldenhaft tapferem Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben.

...wollen zum Abendessen ein großes Steak haben, um die Neubildung der roten Blutkörperchen zu beschleunigen.

...lagern vorsichtshalber die Füße hoch, während sie schnell mal das Fleisch für ihn bratet.

...verlangen dringend nach ein paar Bierchen gegen die wahnsinnigen Schmerzen.

...lupfen das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet, während sie zur Tankstelle fährt und Bier holt.

...drücken solange an der Wunde rum, bis sie wieder blutet.

...machen ihr Vorwürfe, sie hätte das Pflaster nicht fest genug geklebt.

...wimmern unterdrückt, wenn sie vorsichtig das alte Pflaster ablöst und ein neues draufklebt.

...können aufgrund der Verletzung diesen Abend leider nicht mit ihr Tennis spielen und trösten sie statt dessen mit dem Europapokalspiel, das ganz zufällig gerade im Fernsehen läuft - sie bemüht sich derweil um die Flecken im Teppich.

...schleichen sich nachts in regelmäßigen Abständen aus dem Bett, um im Badezimmer nach dem verdächtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeuteten könnte.

...sind demzufolge am nächsten Tag völlig übernächtigt und übellaunig.

...nehmen sich vormittags zwei Stunden frei für einen Arztbesuch, um sich nur zur Sicherheit bestätigen zu lassen, dass sie wirklich keine Blutvergiftung haben.

...klauen nachmittags aus dem Notfallpack im Aufenthaltsraum der Firma einen Mullverband, lassen die blonde Sekretärin die Hand bandagieren und genießen ihr Mitgefühl.

...dermaßen aufgebaut gehen sie abends zum Stammtisch und erzählen großspurig, dass die "Kleinigkeit" nun wirklich nicht der Rede wert wäre!


Ich nehme an, genau das wolltest Du uns damit doch sagen, oder?





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Lesen bildet,
BILD nicht!

Charon
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...   Erstellt am 20.08.2008 - 00:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




^^



sorry, für den kurzen Spampost und weil ich jetzt viel zu faul bin näher auf eigentliche Thema einzugehen,
aber ich musste hier nun einfach einen lachenden Smiley setzen, denn der letzte Post von "Leseratte", hat mir gerade den Abend versüßt.

Ich krieg mich nimmer ein ... absolut geil ...
Rumpelstilzchen wird sich beim lesen sicher auch sehr weh getan haben *zwinker*



ok ... doch noch schnell was zum Thema schreib,
jedoch wurde das hier ja schon angesprochen.

Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ... hmmm
Es gibt nunmal Sachen im Leben die eher nur für einen Part bestimmt zu sein scheinen, doch warum wird das immer so sehr hoch geschaukelt ?
Ich finde Jeder sollte das tun können wonach Ihm/Ihr die Sinne stehen.

Ist Jemand zB im Berufsleben "Fehl am Platz", liegt das oft nichtmal am Geschlecht sondern an der Eigenen Dummheit.

Eigentlich würde dieses Thema eher in ein Gebiet ausschweifen, wobei es um Dominant`s, Autorität und Machtgelüste gehen würde ...


Wie oft hört man von Mobbing,( bäääh was für ein schei... Wort) gerade in Berufen,
die in Ihrem Ursprung von Männern ausgeführt wurden.

Mich göckt sowas alles an ... Jeder glaubt immer der Beste in Seinen Taten zu sein
und das das Andere Geschlecht nicht fähig wäre das ebenfalls zu tun was Er/Sie tut.

Wenn eine Frau die Power und Kraft in sich hat schwere körperliche Arbeiten
zu verrichten und dies auch tun möchte, soll Sie`s doch tun.
Ein Mann der sich sehr feminin fühlt soll auch tun was Er führ richtig hält.


Hmmmm.. dabei fällt mir gerade was ein ...

Kennt jemand von Euch einen "weiblichen Metzger" ???


LG
Charon


Edit

und was haltet Ihr davon ?! :

Manchmal
könnt ich mich auch unterwerfen ... ! .. aber nur "manchmal"
*ggg*


[Dieser Beitrag wurde am 20.08.2008 - 10:07 von Charon aktualisiert]




Leseratte ...
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...   Erstellt am 26.08.2008 - 23:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Charon schrieb
    der letzte Post von "Leseratte", hat mir gerade den Abend versüßt.

    Ich krieg mich nimmer ein ... absolut geil ...

Das freut mich und ich hoffe, dass du dich inzwischen wieder "eingekriegt" hast?

Charon schrieb
    Wie oft hört man von Mobbing,( bäääh was für ein schei... Wort) gerade in Berufen,
    die in Ihrem Ursprung von Männern ausgeführt wurden.

Das sehe ich ein wenig anders! Gerade wo viele Frauen oder nur Frauen zusammen arbeiten, ist Mobbing an der Tagesordnung. Allerdings wird dieses Intrigenspiel dort nicht Mobbing genannt, sondern Klatsch oder Tratsch.
In klassischen Männerdomänen findet man Mobbing eher selten. Oder hat es dort nur ein anderes Gesicht?

fragt sich die Leseratte.





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Lesen bildet,
BILD nicht!

Charon
unregistriert

...   Erstellt am 27.08.2008 - 11:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Helas Leseratte,

^^ nun das mag sein, doch eigentlich ist es hier oder da, das selbe Schema.
Kommt anscheinend immer darauf an,
welches Geschlecht sich im jeweiligen Beruf, Gebiet, alltäglicher Lebenssituation,
oder wo auch immer ... in der "Überzahl" befindet ?!

Ungemoppte Grüße von Charon
(^^ Diese Grußbetitelungen stecken anscheinend an ?! *zwinker* )




Brigitte ...
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...   Erstellt am 18.12.2008 - 14:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Minotaurus schrieb
    *) Die Bezeichnung "Mitklit" ist neuerdings die politisch korrekte Bezeichnung für die weibliche Form von "Mitglied", diese Bezeichnung entspricht also vollstens der "politycally correctness." (Anmerkung vom Mino)

Um den dortigen Thread nicht ins "Off Topic" zu führen, möchte ich lieber hier auf diesen Blödsinn eingehen, denn genau hier scheint der richtige Platz dafür zu sein.

Ja Mino, ich weiß schon, dass du das mit der politycally correctness eher ironisch gemeint hast, das Augenzwinkern hat dich verraten.
Aber jedesmal wenn ich so einen sprachlichen Blödsinn höre, denke ich: 'Haben diese Knalltüten denn wirklich sonst nichts zu tun?'

Im Zuge einer vermeintlichen Gleichberechtigung werden von diesen Hardcore-Feministinnen völlig abstruse Wortschöpfungen kreiert. Das beginnt bei der Amtfrau, geht über das Mitklit (müsste es nicht eigentlich "die Mitklit" heissen?) und endet irgendwo bei der Gästin, der Frauschaft, der Landsfrau und der Menschin.

Begriffe wie z.B. "das Mitglied", "man" oder "der Gast" waren immer schon völlig geschlechtsneutral, sie beziehen sich entweder auf eine Gruppe oder auf ein Pseudonym.
Es gibt keinen logischen Grund, diese gewachsenen Begriffe jetzt plötzlich nach Geschlechtern trennen zu müssen. Nur einige überdrehte Emanzen wie z.B. Alice Schwarzer und ihre Gefolgschaft kommen auf solche Ideen.

Aber nicht genug davon. Nein, es gibt auch genügend Männer, die diesen sprachlichen Blödsinn bereitwillig aufgreifen und anschließend in ein Gesetz schreiben.
SudentInnen, BeitragszahlerInnen und andere -Innen sind nur einige Beispiele für diesen sprachlichen Blödsinn (wie wird sowas eigentlich ausgesprochen?). Muss ich dafür in unserer Femokratie etwa "Neusprech" lernen?

Mit echter oder vermeintlicher Gleichberechtigung hat dieser sprachliche Blödsinn jedenfalls nichts zu tun, dessen bin ich mir ganz sicher. Da gäbe es wesentlich wichtigere Bereiche.

Und hier noch was zum Schmunzeln, wenn es nicht so traurig wäre:
In feministischen Frauenvereinen darf es ja keine »Mitglieder« geben (wegen »Glied« natürlich) und Mitgliederinnen klänge ja auch bescheuert. »Mitklit« wurde auch mehrheitlich abgelehnt, da es so ähnlich klingt. Also beschloss »frau« den Begriff »Mitfrauen« als politisch korrekt.
Dann kam das Sommerfest, wo alle Frauen (auch Aussenstehende) eingeladen werden sollten. So entstand das Flugblatt:
"Zu unserem diesjährigen Sommerfest sind alle Mitfrauen und Nichtmitfrauen herzlich eingeladen."

Oder ein Beispiel aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten:
Hardcore-Feministinnen in USA sagen nicht »Women«, da ja da noch der Wortstamm »men« drin ist,es heisst dann »Womyn«.

In Deutschland ist die Femokratie teilweise auch so weit fortgeschritten, dass man sich gut vorstellen könnte, eine überdrehte Emanze begänne ihre Rede z.B. im »feministischen Frauengesundheitszentrum« mit den Worten: "Liebe FrauInnen und Frauen!....."

Liebe Grüße von Brigitte an alle Mitfrauen und MitfrauInnen!





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Am liebsten ist mir derjenige, der gerade bei mir ist.
(Hermann Hesse)

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