witchi  Der Burgherr (Admin) freier Ritter
       

Status: Offline Registriert seit: 18.04.2005 Beiträge: 2880 Nachricht senden | Erstellt am 14.01.2008 - 17:54 |  |
Iras von Hagenburg
Es ist das Jahr 1137, Kaiser Lothar kehrt schwer krank von seinem zweiten Italienfeldzug nach Deutschland zurück. In seinem Gefolge reitet der junge Wirinhard von Bokeloh als Knappe des Kaisers. In Oberbayern endet die Reise: Lothar, geschwächt von den Strapazen des Feldzuges, stirbt. Er wird nach Königslutter überführt und in der Abtei beigesetzt. Wirinhard, nun ohne Herren, kehrt in das heimische Bokeloh ans Steinhuder Meer zurück.Dort verbringt er viel Zeit mit seinem Freund Iras von Hagenburg. Auf Anraten seines Onkels, dem Bischof Sigwart von Minden, treten die beiden in die Dienste des Grafen Adolf von Schaumburg und werden damit unmittelbar in die Auseinandersetzungen des lokalen Adels mit dem Nachfolger Lothars, dem Staufer Konrad III, verwickelt. Konrad war in Koblenz ohne Beteiligung der sächsischen Edlen zum König ausgerufen worden. Zwar wurde er auf dem Reichstag in Bamberg als König bestätigt, aber das Verhältnis zwischen Staufern und Welfen blieb gespannt und das Schicksal des Herzogtums Sachsen ungewiss. Nach Konrads Tod 1152 belehnte dessen Nachfolger Friedrich Barbarossa 1154 Heinrich den Löwen, seinen Vetter, auch mit dem Herzogtum Bayern. Zwischen 1157 und 1159 unterstützte Heinrich den Kaiser auf dessen Feldzügen in Polen und Italien; ansonsten kümmerte er sich primär um Ausbau und Stärkung der welfischen Hausmacht, und zwar vor allem in Sachsen: 1158 gründete er Lübeck; durch diese Stadtgründung sowie durch Verträge mit Schweden, Gotland und Nowgorod förderte er den deutschen Ostseehandel entscheidend. Er baute Braunschweig zu seiner Residenz aus, unterwarf die slawischen Abodriten östlich der Elbe, eroberte Rügen und siedelte in den eroberten Gebieten planmäßig Deutsche an. In Bayern gründete er 1158 den Markt München.
Wirinhard und Iras begleiteten den Schaumburger Grafen auf seinen Zügen durch das Land, sie werden zum Ritter geschlagen, nehmen an Gefechten und Turnieren teil. Wirinhard heiratet eine Tochter des Grafen von Hallermund und erbaut die Hagenburg wo er seinen Freund Iras als Burgvogt am Steinhuder Meer zum Schutz der umliegenden Dörfer einsetzt. Iras beruft DIE FREIE RITTERSCHAFT ZU DUHLSTEIN ins leben, die aus vielen Rittern und Helfern besteht die er unter Kaiser Lothar kennen lernte. Wirinhard zog sich mehr und mehr in sein häusliches Leben zurück. Immer wieder diskutiert er mit seinem Onkel, der oft in seiner nahegelegenen Eigenkirche in Idensen weilt, über den Sinn des Lebens. Iras entdeckte die Möglichkeiten des Steinhuder Meeres und der nahe gelegenen Leinenweberei um eine durchaus lohnenswerte Nebeneinnahmequelle zu sichern. So betrieb er einen regen Handel und baute sich nach und nach neben seiner Schutzmacht einen Händlerring auf mit dem er Zeitweise durch das Sachsenland zog.
WICHTIG[color=red]Es ist das Jahr 1137, Kaiser Lothar kehrt schwer krank von seinem zweiten Italienfeldzug nach Deutschland zurück. In seinem Gefolge reitet der junge Wirinhard von Bokeloh als Knappe des Kaisers. In Oberbayern endet die Reise: Lothar, geschwächt von den Strapazen des Feldzuges, stirbt. Er wird nach Königslutter überführt und in der Abtei beigesetzt. Wirinhard, nun ohne Herren, kehrt in das heimische Bokeloh ans Steinhuder Meer zurück.Dort verbringt er viel Zeit mit seinem Freund Iras von Hagenburg. Auf Anraten seines Onkels, dem Bischof Sigwart von Minden, treten die beiden in die Dienste des Grafen Adolf von Schaumburg und werden damit unmittelbar in die Auseinandersetzungen des lokalen Adels mit dem Nachfolger Lothars, dem Staufer Konrad III, verwickelt. Konrad war in Koblenz ohne Beteiligung der sächsischen Edlen zum König ausgerufen worden. Zwar wurde er auf dem Reichstag in Bamberg als König bestätigt, aber das Verhältnis zwischen Staufern und Welfen blieb gespannt und das Schicksal des Herzogtums Sachsen ungewiss. Nach Konrads Tod 1152 belehnte dessen Nachfolger Friedrich Barbarossa 1154 Heinrich den Löwen, seinen Vetter, auch mit dem Herzogtum Bayern. Zwischen 1157 und 1159 unterstützte Heinrich den Kaiser auf dessen Feldzügen in Polen und Italien; ansonsten kümmerte er sich primär um Ausbau und Stärkung der welfischen Hausmacht, und zwar vor allem in Sachsen: 1158 gründete er Lübeck; durch diese Stadtgründung sowie durch Verträge mit Schweden, Gotland und Nowgorod förderte er den deutschen Ostseehandel entscheidend. Er baute Braunschweig zu seiner Residenz aus, unterwarf die slawischen Abodriten östlich der Elbe, eroberte Rügen und siedelte in den eroberten Gebieten planmäßig Deutsche an. In Bayern gründete er 1158 den Markt München.
Wirinhard und Iras begleiteten den Schaumburger Grafen auf seinen Zügen durch das Land, sie werden zum Ritter geschlagen, nehmen an Gefechten und Turnieren teil. Wirinhard heiratet eine Tochter des Grafen von Hallermund und erbaut die Hagenburg wo er seinen Freund Iras als Burgvogt am Steinhuder Meer zum Schutz der umliegenden Dörfer einsetzt. Iras beruft DIE FREIE RITTERSCHAFT ZU DUHLSTEIN ins leben, die aus vielen Rittern und Helfern besteht die er unter Kaiser Lothar kennen lernte. Wirinhard zog sich mehr und mehr in sein häusliches Leben zurück. Immer wieder diskutiert er mit seinem Onkel, der oft in seiner nahegelegenen Eigenkirche in Idensen weilt, über den Sinn des Lebens. Iras entdeckte die Möglichkeiten des Steinhuder Meeres und der nahe gelegenen Leinenweberei um eine durchaus lohnenswerte Nebeneinnahmequelle zu sichern. So betrieb er einen regen Handel und baute sich nach und nach neben seiner Schutzmacht einen Händlerring auf mit dem er Zeitweise durch das Sachsenland zog.

Alle Mitglieder meiner Lanze schreiben bitte schnellstmöglich ihre angeglichene Geschichte dazu damit Arnulf sie in die Homepage einbinden kann
[Dieser Beitrag wurde am 14.01.2008 - 17:56 von witchi aktualisiert]
Signatur Der Schmerz von heute ist die Kraft von morgen. |