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Kristina
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...   Erstellt am 09.01.2015 - 13:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


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Die "Neue Theologie"


Die katholische Lehre war bis Pius XII. in sich geschlossen und klar. Pius X. hat um 1900 noch eindeutig die "Nouvelle Theologie", den Modernismus, verurteilt und abgewiesen. Seit 1965, mit dem 2. Vatikanischen Konzil, wurde dem Progressismus und falschen Lehren, Tür und Tor in die Kirche geöffnet. Johannes der XXIII. wollte "die Türe zur Welt weit aufmachen." Nun ist die Welt mit ihrem Geist als "der Rauch Satans" in die kath. Kirche und sogar in vatikanische Dokumente (!) eingedrungen, wie Paul VI. mit Erschrecken feststellen mußte. Die Propheten und die Erscheinungen der Muttergottes warnen vor diesem falschen Sauerteig, der die Kirche ergreift und sie einer Spaltung nahe bringt, aber Theologen und Exegeten, ja auch Bischöfe und Priester kriechen auf diesen Leim. Werden sie doch mit dieser "leichteren, angenehmeren" Religion beim Volk beliebt. Nun gibt es "Jesus soft", "Jesus billig" zu haben, eine Wohlfühlreligion ohne Härten. Man hat dem Evangelium den Zahn gezogen, Bischöfe und Hirten schweigen und fürchten die Medien.
Nur einige der wichtigsten falschen Lehren, die in Bücher und Predigten schleichend und völlig unbemerkt Eingang finden, seien aufgezählt:

1. Leugnung der Erbsünde: Es wird nun behauptet, alle Menschen sind im Stande der Gnade und durch Christus erlöst, gleich, ob sie persönlich des Heil in Christus annehmen oder nicht, gleich, ob sie zur katholischen Kirche gehören, oder nicht (Rahner: Anonyme Christen). "Wir kommen alle, alle, in den Himmel." Der Heilige Geist wirke in allen Kulturen und Religionen - wozu noch Missionare? Wer ist noch rettungsbedürftig? Wo ist die Wirkung der Erbsünde? Nun fehlt der Ernst, mit dem Jesus verkündete.

2. Die All-Erlösung, Abschaffung der Hölle und des Teufels: Gott ist so gut, dass es keine Hölle nicht geben kann. Was unser Verstand nicht einsieht, das gibt es nicht. Kein Mensch kann so böse sein, dass er sich von Gott ewig abwendet. Schließlich kommen alle, auch die Teufel, in den Himmel. Eine Erwähnung der Möglichkeit ewiger Verdammnis (wie in Fatima "2.Geheimnis") sei Drohung und mache Angst. Wir sollen also die Leute ungewarnt und unbekehrt sterben lassen (das will der Teufel). Leugnung des zweiten, des ewigen Todes, des Todes der Seele (Offb 2,11; 3,1; 20,6) und Tabuisierung des ersten, des leiblichen Todes. Nur ja nicht an Sterben und Jenseits erinnert werden. Die Hölle ist abgeschafft und weil nun ohnehin alle Menschen in den Himmel kommen, hört das Beten und in die Kirche gehen auf.

3. Leugnung der Seele. Bei Matthäus (10,28) lesen wir: "Fürchtet den, der Leib und Seele in die Hölle stürzen kann!" Christi Seele ist vom Kreuz herunter in die Unterwelt (leiblos!) gestiegen. Heute aber wird einseitig die Ganzheit des Menschen betont, die Totenliturgie wurde deswegen "entrümpelt" und das Wort Seele überall gestrichen. Immer mehr Menschen nehmen die Irrlehre des Spiritismus "drüben ist es für alle schön und angenehm" oder der "Reinkarnation" an: Der Mensch komme öfter auf die Welt und könne sich aus eigenem Streben höher entwickeln. Ein Erlöser ist also überflüssig. Selbsterlösung und Selbstverwirklichung werden groß geschrieben. Leugnung der Transzendenz, Verdrängung Gottes und der jenseitigen Welt. Einzig und allein der Mensch und nur das Diesseits ist wichtig.

4. Gott ist immer barmherzig! Diese Halb-Wahrheit verschweigt und unterschlägt die Tatsache, dass Gott auch gerecht, sehr gerecht ist! Kann Gott sich durchsetzen? Kann er dem Unterdrückten und Ausgebeuteten helfen? oder schaut er überall zu? Die Folgen der einseitigen Verkündigung von "nur Barmherzigkeit" sieht man rundum: keine Gottesfurcht mehr, kein Bemühen um Heiligung. Nun darf nicht mehr gesagt werden: "Gott ist ein gerechter Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft!" da würde man Leute aufschrecken. Nur ja niemandem "Angst machen". Sünde und Schuld werden verharmlost, die Beichtstühle überflüssig. Statt Reue und Umkehr geht man zum Psychiater und verschiebt Schuld auf andere. Geschwunden ist Gottesfurcht und Sündenbewusstsein. Der Religionsunterricht wird seicht. Die Sakramentenspendung verkommt zur Folklore. Wer lehrt noch vollinhaltlich die zehn Gebote Gottes?

5. Mitmenschlichkeit ohne auf Gottes Gebot zu blicken: Unter dem Motto "man muss doch barmherzig sein" sind sämtliche Sünden entschuldbar. Aus "Barmherzigkeit" muss man Geschiedenen eine Wiederheirat erlauben, Homosexuellen erlauben, ihrer verkehrten Lust nachzugehen, Euthanasie für leidende kranke Alte erlauben. Jesus aber sagt: "Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt, ist meiner nicht wert" (Mt 10,38; 16,24; Mk 8,34).

6. Abschaffung des Opfers: Messe und Eucharistie (und vieles in der Verkündigung) wird lutherisch! Die Hl. Messe ist nur noch "Belehrung und Mahl und Dank" - dass Christi Opfer von Kalvaria gegenwärtig gesetzt wird, wird zunehmend verschwiegen. Die Liturgie zielt nicht mehr auf Gott (vertikal), sondern ist zuerst für die Menschen (horizontal), sie wird gemessen nach Erlebniswert und Unterhaltungswert. Die verweltlichten Gläubigen wollen ein unterhaltsames Theater, aber ja keine aufrüttelnde Predigt. Entertainment: Gucken, statt beten und opfern. Priestertum und Amt wird ersetzt durch einen Gemeindevorsteher, einen Versammlungsleiter. Der Schwerpunkt liegt nun nicht mehr auf Ehre und Verherrlichung Gottes, Transzendenz, sondern auf dem irdischen Wohl des Menschen - Gott ist nur mehr ein nützlicher Erfüllungsgehilfe für das neue Ziel, das Wohl des Menschen auf Erden!
Wer predigt noch so wie die Botschaft von Fatima? "Viele Menschen gehen verloren, weil niemand für sie betet und opfert!" Persönliche Opfer bringen und mit Christi Opfer vereinen, Verzichten auf etwas aus Liebe zu Christus, Streben nach Tugend, ist unmodern und altmodisch geworden. Die Heiligen aller Jahrhunderte waren "unaufgeklärt" und dumm mit ihrem Opfer- und Gebetsleben. Wir machen uns ein neues Gottesbild, einen bequemen Gott, einen lieben Opa, der sich alles gefallen lässt. Doch: Gott und sein Gesetz haben sich nicht geändert! Das Erwachen wird schrecklich sein.

7. Die Wahrheit ist relativ, wir können die objektive Wahrheit nicht erkennen, so behaupten die Neuerer. Alles ist relativ, Relativismus! Damit sind die Ideen der Aufklärung und der Freimaurerei, des Deismus und Monismus, in die Kirche eingedrungen. Was wahr ist, wird nun demokratisch bestimmt. Die kath. Religion der Mysterien und des Gotteskultes wird zu einer reinen Verstandesreligion, wo nur noch gilt, was der Verstand einsieht. Ein absoluter Wahrheitsanspruch (Kirche) wird bekämpft, Jesus "der Weg und die Wahrheit" wird umgedeutet und sein göttliches Wissen geleugnet.
Eindringen der Gnosis: sie benützt die gleichen Worte, aber in einem anderen Sinn! Das Evangelium wird umgedeutet. Sie ist die Religion der Zukunft und des Antichrist. Selbsterlösung durch Einsicht und edles Streben.

8. Der Glaube Nebensache: Beim Kirchenvolksbegehren fällt auf, dass von Erneuerung und Festigung des Glaubens (und der Liebe) kein Wort vorkommt! Mit bloß Strukturen und Regeln verändern und Zentralismus anprangern, damit ist die Kirche noch nie erneuert worden!

9. Ökumenismus: Es wird versucht, alle Religionen unter einem Dach zu vereinen - auf Kosten der Wahrheit. Der Papst soll nur einen Ehrenvorsitz unter Gleichen (Religionen) haben. Das Priesteramt soll aufgehen im "allgemeinen Priestertum aller Gläubigen". Rom soll zu einer Art UNO der Religionen werden in der alle Religionen ihren Platz haben.
Bibel und katholische Lehre werden seit 1965 anders gedeutet und mit einer anderen (pastoralen) Sprache ausgedrückt. Das Konzil wird umgedeutet und als Plattform für ständige Erneuerungen missbraucht, die nichts mehr mit dem Konzil zu tun haben. Man will eine neue und angenehmere Kirche selbst konstruieren. Ein anderer Geist zieht unmerklich in Kirchen und Klöstern ein, der dem Antichristen den Weg ebnet. Latein und die Lehre der Scholastik, wo es noch eindeutige und klare Begriffe gab, ist völlig verschwunden. Seit der Einführung der Volkssprachen herrscht babylonische Sprachverwirrung und theologischer Wildwuchs.

Was sagt die Bibel über die Zeit vor der Wiederkunft Christi?

"Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden; denn dann werden die Menschen selbstsüchtig und geldgierig sein, prahlerisch und hochmütig, schmähsüchtig, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, ohne Liebe und Treue, verleumderisch, unmäßig, zügellos, verräterisch, leichtfertig und dünkelhaft, mehr dem Genuß als der Liebe zu Gott ergeben" (2 Tim 3, 1-4).
Das ist eine Anklage gegen unsere Zeit! Im weiteren spricht Paulus davon, die Gelehrsamkeit werde weiter wachsen, der Mensch aber doch nicht zur "Erkenntnis der Wahrheit" gelangen.
Die Technik allein ist in den letzten Jahren so sehr fortgeschritten, dass es unseren Großeltern bei vielen Dingen schwindeln würde, die wir bereits für selbstverständlich ansehen. Aber aller äußerer Fortschritt hat den Menschen im Innern unzufrieden gelassen. Die Grundbedürfnisse des Menschen sind Liebe, Sicherheit und Glück. Man scheint von der Erreichung dieser Ziele weiter entfernt zu sein als je zuvor.
Paulus spricht davon, dass man zwar nach außen hin eine fromme Fassade wahre, im praktischen Leben werde jedoch der Glaube keine Rolle mehr spielen. Ohne Gott aber gibt es kein dauerndes Glück!
Gott hat uns glücklicherweise nicht im Ungewissen gelassen hinsichtlich unserer Zukunft. Er hat uns durch Jesus Christus die Auferstehung von den Toten und unsere ewige Bestimmung geoffenbart. Er hat auch noch durch (echte) Propheten im Altertum, wie auch bis herauf in die Neuzeit, immer wieder bestimmte Ereignisse voraus angekündigt.


Dein Tod ist dein persönlicher Weltuntergang, und der kann tatsächlich schon heute eintreten! Darum wirke heute dein ewiges Heil, denn es kommt die Nacht, da niemand wirken kann (Joh 9,4).

[Dieser Beitrag wurde am 09.01.2015 - 13:09 von Kristina aktualisiert]





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