;
Ttsg

- anmelden und einloggen= mitmachen! Ein kostenloses Forum für jeden Mittelalter- und Fantasy-Fan! --- ADMIN: Witchi -- coADMIN: Savertin --------


Übersicht Neue Kunde Ich begehre Einlass Suche Tritt ein Gästebuch


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

whisper ...
Hohepriesterin
........................

...

Status: Offline
Registriert seit: 21.04.2005
Beiträge: 2710
Nachricht senden
...   Erstellt am 19.08.2005 - 16:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Esche stärkt den Willen. Schon die grosse Mystikerin Hildegard von Bingen (1098-1179) sagte über die Esche: Sie ist ein Sinnbild der besonnenen Einsicht. Übungen an der Esche stärken die Willenskraft. Pläne werden zielstrebiger durchgesetzt, man läßt sich nicht so leicht in die Irre führen.
Da das Energiefeld der Esche die Verbindung zwischen Unter- und Oberbewußtsein durchlässiger macht, erkennt man die Lebensaufgabe klarer, man weiß eindeutiger, wofür und wogegen man sich entscheiden soll. Man wird unempfindlicher gegen Widerstände und reagiert gelassen auf Angriffe.
Wer eine Verbindung mit der Esche eingeht, lernt, sich aus Abhängigkeiten zu befreien.
Tee aus Samen der Esche (z.B. Vogelbeere) hilft bei Leberleiden und Milzleiden. Eingerieben angewendet, mildert er Rheuma und Muskelkater.

[Dieser Beitrag wurde am 29.08.2005 - 13:54 von whisper aktualisiert]





Signatur
Pazifisten sind wie Schafe, die glauben, der Wolf sei ein Vegetarier...

WHISPER ...
Hohepriesterin
........................

...

Status: Offline
Registriert seit: 21.04.2005
Beiträge: 2710
Nachricht senden
...   Erstellt am 23.03.2006 - 10:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Eberesche – Der Liebling der Vögel

Die Eberesche gehört zur Gattung Sorbus, die etwa achtzig Arten umfasst. Dazu zählen auch der Mehlbaum, der Eisbeerbaum, der Elsbeerbaum (auch Darmbeerbaum genannt wird weil seine Früchte den Durchfall stopfen.) Die Früchte der verschiedenen Ebereschen finden vielerlei Verwendung.
In Apfel- oder Birnwein gemischt wird dieser etwas herber, aber viel Stärker und haltbarer. Vogelbeerschnaps heilt Magen- und Darmerkältungen oder Krämpfe. Wer die Mühe nicht scheut, kocht Kompott oder Marmelade für das Katerfrühstück.
Auch mit ihrem Holz macht sich die Eberesche nützlich. Es ist hart und zäh, zugleich recht biegsam und elastisch. Es lässt sich gut beizen und fein poliert glänzt es auffallend schön. Schwer zu spalten und kaum schwindend, wird es von Drechslern und Schnitzern zu Holzschrauben, zu Rädern und Kunstgegenständen verarbeitet. Es ist noch nicht lange her, da zog man in der Weberei die Weberschiffchen aus dem Holz der Eberesche allen anderen Holz vor.
Die Eberesche ist fast der einzig Laubbaum, der mit den Rottannen zusammen bis zu den Baumgrenzen hinauf wächst. In den Bergen finden man sie als vielstämmiger Strauch auch an völlig unzugänglichen Standorten. Die Vögel verteilen die unverdaulichen Samen der Eberesche überall hin. Auf gutem, kalkhaltigem Lehmboden und unter besten Bedingungen wächst sie bis zu zwanzig Meter hoch, aber sie scheint mehr Wert darauf zu lege, lebenstüchtig und nützlich zu sein als groß und mächtig.
Zierlich säumen die fünf bis zehn Meter hohen Bäume die Bergstrassen. Sie streben mehr in die Höhe als in die Breite. Anfangs langwipflig, entstehen mit den Jahren halbkugelförmige Kronen. Mit ihrer fast kunstvollen Belaubung und den rot bis orange leuchtenden Früchten findet man Ebereschen in Gärten und Parks als Zierbäume. Sie nehmen andere Pflanzen nicht das Licht wer.
Im Volksglauben gilt die Eberesche als Patentante der Milchkuh. Wenn das Kalb einen Namen erhalten soll, so geht der Bauer vor Tagesgrauen in den Wald, um bei Sonnenaufgang mit einem Stück Kupferblech einen Ebereschenzweig zu schneiden. Mit ihm schlägt er dem Kalb auf den Rücken und nennt es bei seinem Namen. Anschließend befestigt er ihn an der Stalltür, verziert mit weißen Bändern und Eierschalen.
Dieser Brauch, der eine Beziehung schafft zwischen der magenheilenden Kraft der Eberesche und der leichtverdaulichen Milch, geht auf die Kelten zurück, welche die Eberesche in die Zeit setzen, da die Natur „ihre Eierschalen“ noch nicht ganz los geworden ist: Zwischen dem 1. und 10.April ist sie sozusagen noch im „Säuglingsalter“ und fordert zur Betreuung auf. Im Herbst, vom.4. bis 13. Oktober, ist die Eberesche mit prächtigen roten und gelben Blättern ein wachsamer Frühwarner des nahenden Winters.
Wenn sie in den Tagen der Eberesche (1. bis 10. April und 4. bis 13. Oktober) geboren sind, drängt es sie, die Welt zu verschönern und zu verbessern. Im Vordergrund stehen dabei die Beziehungen von Mensch zu Mensch und je älter sei werden, desto entschiedener stellen sie sich in den Dienst der Umwelt.
Bewundernswert ist es, wie sie der Gefahr entgehen, von ihrem Mitmenschen abhängig zu werden. Statt wie viele ständig nach Anerkennung zu heischen, arbeiten sie konsequent an der „Verschönerung“ und Verbesserung von sich selbst. Deswegen stehen sie selten leer da, wenn Erfolg und Anerkennung ausbleiben.
Ihnen bleibt zumindest die Freude am eigenen Fortschritt. Die Devise „Bessere dich selbst, dann hast du die Welt verbessert!“, gehört zu ihrem Leben wie das Salz zur Suppe. So wertvoll ihre Einstellung ist, sie hat ihre Tücken.
Es könnte ja sein, dass sie dermaßen an ihrer Vervollkommnung arbeiten bis sie einsame Spitze sind. Einsamkeit, welcher Art auch immer, liegt ihnen aber gar nicht. Es schmerzt sie, es macht sie traurig, oft verunsichert es die sogar, von der Umgebung abgehoben, in Harmonie mit sich selbst zu leben. Lieber stellen sie ihr Licht unter den Scheffel oder mach sich selbst für Missstände verantwortlich und bleiben so eingebettet in der üblichen menschlichen Unvollkommenheit. Früher oder später werden sie erkennen, dass ihre Angst vor Liebes- und Sympathieverlust sie veranlasst, sich selbst zu überfordern. Diese Angst ist es auch, die sie unter Umständen hindert, ganz zu sich zu finden.
Wer so feinfühlig wie sie auf Harmonie bedacht ist, tut gut daran, täglich sich mit Partnern und Umgebung auseinander zu setzten. Anpassung, die nicht auf Gegenseitigkeit beruht, verwässert ihr Leben. Konflikte würzen es. Sie haben es in der Hand, Schritt für Schritt dafür zu sorgen, dass sich auch ihre Nächsten bewusst werden, wie unausstehlich sie oft sind. Dann schätzen sie ihre Liebe um so mehr. Knüpfen sie ruhig auch Bedingungen an die Liebe und Sympathie die sie bieten. Die Eberesche, ihr Lebensbaum verschenkt ihre Früchte auch nicht bedingungslos wie eine Mutter. Sie will dass die harten, unverdaulichen Samen verbreitet werden.

Keltische Lebensweisheit:
„Was du für diese Welt brauchst, lernst du nur aus Lust und Freude. Was du für die Andere Welt brauchst, wird aus Leid und Schmerz geboren.“

Als die schöne Deirdre einen schwarzen Raben sah, der vom Blut trank, das den weißen Frühlingsschnee unter der Eberesche rot färbte, sah sie mit ihrem inneren Auge den Mann ihrer Träume. Nackt stand er vor ihr mit langem rabenschwarzem Haar, roten Wagen und makelloser Haut. Bald darauf begegnete sie dem Nooise, einem der drei Söhnen des Uisnech.
Er sah so aus und war so, wie sie es wünschte: kräftig, aufrichtig und moralisch gesund. Sie forderte ihn auf sie zu entführen. Er gehorchte und sie wurden in großer Liebe Mann und Frau. Aber Conchobar, der König von Ulster, dem das Recht auf jede Frau im Reich gewährt war, begehrte Deirdre und nahm sie gefangen. Doch sie würdigte ihn keines Blickes. Niemals auf dieser Erde werden sie gleichzeitig zwei Gatten gehören, schwor sie und folgt Nooise, den Conchobar hatte ermorden lassen, in den Tod, indem sie ihren Kopf an die Felsmauer schlug.

dazugehöriger Stein:
Der Rhodochrosit einigt die Gemüter!
Fixstern: Alpheratz und Algorab
Zahl: 60
Medizinische Verwendung: Tee aus den Blättern hilft bei Durchfall.
Psychologische Empfehlung: Körperliche Eitelkeit ist gut, sie motiviert uns fit zu bleiben.
Bezug zur griechischen Mythologie: Die hüllengebende Thethys, die nie altert, als Gemahlin des Okeanos, dem Urgott der Meere.





Signatur
Pazifisten sind wie Schafe, die glauben, der Wolf sei ein Vegetarier...


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Esche Siggi 0 joshusa6
Esche admin 1 administrator1988
Holunder stärkt Immunsystem whisper 1 witchi
Muttermilch stärkt das Immunsystem lebenslust 1 patientfuerpatient
Staudt stärkt Trapattoni den Rücken Rafa 0 kaethchenrebellen
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------


Photobucket


Jeder Click zählt!
Merlin´s Top 100 Listinus Toplisten zur topliste des roten drachen
Mittelalter Zeit Top150
Toplist Toplist
Netz gegen Kinderporno Ritter gegen Rechts Hier gehts zu  Mittelalter Top 100 Mittelaltertopliste.de Die Mittelalter Topliste
Mittelalter Zeit Top150
Topliste der Wahren Bergischen Ritterschaft

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: TechniSat DigiPal 2 silber
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
eisbeerbaum | bäume esche | laubbaum mehlbaum | bäume.esche | die feinfühlige eberesche | eberesche, spalten | lebenslauf baum esche | tee esche | mächtig esche | angst vor sympathieverlust
blank