<LiteraTour> unregistriert
| Erstellt am 17.01.2008 - 10:42 |  |
Die Affäre Klimt erzählt die Geschichte des Porträts „Adele Bloch-Bauer" und anderer Bilder des österreichischen Malers Gustav Klimt.
Der Film schildert auch den Kampf der Jüdin Maria Altmann (Jahrgang 1916). 1948 forderte sie diese Gemälde, die einst die Nationalsozialisten ihrem Onkel gestohlen hatten, erstmals vom österreichischen Staat zurück.
Erst 2006 wurden sie nach dem Urteil eines Schiedsgerichts den Nachfahren ausgehändigt.
Da die Bilder rund 300 Mio. $ wert sind, sah sich Österreich nicht in der Lage, sie zu kaufen.
Für die Öffentlichkeit ist bisher nur „Adele Bloch-Bauer I" in der Neuen Galerie in New York zugänglich. Die anderen Bilder gingen bei einer Auktion in Privatbesitz über.
Donnerstag, 17. Januar 2008 um 22.30 Uhr
VPS : 22.30
Wiederholungen :
21.01.2008 um 03:00
28.01.2008 um 09:55
Progammhinweis Arte TV
|
Tagtraeumerin 

Status: Offline Registriert seit: 24.03.2007 Beiträge: 323 Nachricht senden | Erstellt am 20.01.2008 - 13:20 |  |
Ich habe diese Dokumentation gesehen.
Ich war erstaunt und entsetzt darüber, dass die österreichischen Nazis von den Amrikaner wegen des kalten Krieges verschont wurden.
Niemand wurde zur Rechenschaft gezogen für seine Verbrechen an die Menschheit.
Die Geschichte der Familien Bloch-Bauer war nur ein Beispiel für die Arroganz mit denen Galerie, Museuen, Klöster und Staat Diebesgut nicht dem rechtmäßigen Besitzer ausgehändigt haben.
Enteignete Immobilien befinden sich noch heute in Staatsbesitz. So auch das Elternhaus von Maria Altmann. Dort ist der Sitz der österreichischen Bahn. Die Bahn, die Juden in die Gaskammer transportierte. Welch ein Hohn.
Signatur Wer nicht
an sich selbst arbeitet,
kann sich weder entwickeln,
noch entfalten. |