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jomon  Schattenlord


Status: Offline Registriert seit: 05.01.2008 Beiträge: 335 Nachricht senden | Erstellt am 25.04.2008 - 12:22 |  |
Ungeachtet aller Gefahren, die bisher von Chemikalien in der Umwelt ausgingen, blieb ein Stoff dabei bisher unbeachtet:
Dihydroxyl-monoxid, kurz DHMO
DHMO birgt unter anderem folgende Gefahren:
* Auch als ‚Hydroxylsäure‘ bekannt, ist es ein Hauptbestandteil von saurem Regen
* Es trägt zur Bodenerosion und zum Treibhauseffekt bei
* Es beschleunigt Korrosion und den Ausfall elektrischer Einrichtungen
* Übermäßige Einnahme kann zu verschiedenen unerwünschten Auswirkungen führen
* Längerer Kontakt mit seinem festen Zustand bewirkt schwere Gewebeschäden
* Einatmen, auch in kleinen Mengen, kann zum Tode führen
* Sein gasförmiger Zustand kann schwere Verbrennungen hervorrufen
* Es wurde in den Tumoren von Krebspatienten im Endstadium entdeckt
* Für Süchtige nach diesem Stoff bedeutet ein Entzug den sicheren Tod innerhalb von 168 Stunden
* Weltweit werden jedes Jahr etliche hundert – unbestritten – durch DHMO verursachte Todesfälle nachgewiesen
Ungeachtet dieser schwerwiegenden Gefahren halten Regierung und Konzerne dennoch an dem verbreiteten Einsatz fest.
DHMO wird in der Industrie nach wie vor benutzt, da es ein konkurrenzlos billiges Universallösungsmittel darstellt.
Trotzdem taucht DHMO bisher nicht auf den amtlichen Listen gefährlicher Stoffe auf.
Bisher wurde die Einleitung ins Abwasser (leider) nicht gesetzlich verboten.
Die Behörden sind bislang nicht bereit, die Konzentration von DHMO im Abwasser systematisch zu messen.
Es existiert bisher keine Technologie für Kläranlagen, die diesen Stoff aus dem Abwasser entfernt.
DHMO dient vielfach als Trägersubstanz für eine unbekannte Anzahl weiterer Giftstoffe.
Weitere Infos über DHMO und Kampagnen gegen die unkontrollierte Nutzung gibt es hier
alles 
jomon
Signatur Komme gleich wieder.
Godot |
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Goirach  Schattengraf


Status: Offline Registriert seit: 08.01.2008 Beiträge: 269 Nachricht senden | Erstellt am 25.04.2008 - 12:34 |  |
Hallo
als Chemielaborant bei einer der weltweit größten Chemiefirmen, ist es mir leider nicht gestattet,
mich zu den oben aufgeführten Anschuldigungen zu äußern.
Allerdings möchte ich darauf hinweisen, daß bei unserer Firma beim Umgang mit DHMO die größtmögliche Sicherheitsstufe gilt.
Dieses gilt für Arbeiten mit und in der Nähe von DHMO, sowie die Benachrichtigungen der Umweltzentrale und Werksfeuerwehr vor dem Umgang mit DHMO.
Ebenso werden sämtliche Forderungen und Sicherheitsrichtlinien der EU zum Umgang mit DHMO vollständig und dauerhaft erfüllt.
Gruß Goi
[Dieser Beitrag wurde am 25.04.2008 - 12:37 von Goirach aktualisiert]
Signatur You´d beter hope and pray, that you make it safe back to your own world.
You´d beter hope and pray, that you´ll wake one day in your own world.
Cause when you sleep at night they don´t hear your cries in your own world.
Only time can tell, if you can break the spell back in your own world.
----------------------------------------------
Goirach, Calybos |
Tethis Todesengel


Status: Offline Registriert seit: 04.01.2008 Beiträge: 970 Nachricht senden | Erstellt am 25.04.2008 - 20:24 |  |
Ich habe zwar keine Ahnung, was das Zeug ist oder sogar kann, aber anscheinend gibt es sogar Leute, die es schnüffeln ...  .
Signatur Das Leben und der Tod sind ein Kreislauf...
Untod ist für immer! |
Scully  Schattenritter


Status: Offline Registriert seit: 01.02.2009 Beiträge: 133 Nachricht senden | Erstellt am 27.04.2009 - 12:59 |  |
Ich musste während meines Studium als Chemie-Ingenieur auch des öfteren mit diesem heiklen Stoff arbeiten.
Wir nannten ihn damals noch nach IUPAC-Nomenklatur 1,2-meta-Di-Hydrogen-Monoxid. Dies ist, glaube ich, mittlerweile vereinfacht worden. Den Trivialnamen des Stoffes habe ich aber nicht mehr parat (nach so langer Zeit).
Wir haben DHMO des öfteren unter dem Abzug durch Combustion von Methyl-Mono-Hydrid unter Zufuhr von 20,9 Vol-% des bekanntermaßen sehr reaktiven Dioxid in gasförmigem Zustand recht zuverlässig darstellen können.
Schon bei einer Überhitzung des Stoffes auf über 1000°C kann es durch die parallele Abspaltung von Wasserstoff und Sauerstoff zu einer Knallgasreaktion kommen, die sich durch heftige Explosionen äußern kann.
Damals wussten wir noch nicht, wieviele Menschen durch diesen Stoff bereits ums Leben gekommen sind. Vor allem Seeleute sind bei Ausübung ihrer Tätigkeit durch diesen Stoff stark gefährdet.
Versetzt mit Verunreinigungen kommt dieser Stoff auch immer wieder in Nahrungsmitteln vor. Deshalb muss man auch hier große Vorsicht walten lassen.
Ich finde es aber auch unveratnwortlich, wie die Industrie mit diesem Stoff weiterhin sorglos umgeht, obwohl seine Brisanz weltweit bekannt ist.
eine durchaus besorgte
Scully
Signatur
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Synaria  Schattengraf


Status: Offline Registriert seit: 03.03.2008 Beiträge: 222 Nachricht senden | Erstellt am 28.04.2009 - 16:50 |  |
Nun muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich als Physik-Lehrer meine Schülerinnen und Schüler auch gelegentlich mit diesem Stoff arbeiten lasse. Leider ist es bei uns mit der Sicherheit natürlich nicht auf einem Niveau vergleichbar mit einer großen Chemie-Firma, und genau aus deisem Grunde nutze ich es in geringen Mengen und weise die Schüler auch nicht auf mögliche Gefahren hin, da sonst eventuell sofort Eltern auf der Matte stehen.
Mit verschwiegenem Gruße
Ich
(Anonym, falls doch mal ein Schüler hier rein schaut)
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