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Tanja ...





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...   Erstellt am 13.10.2009 - 11:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gute Form der DM-Finalisten

Bericht von H.-D. Kuhlmann

Wie in jeden Jahr interessieren sich nicht alle Vereine bzw. Mannschaften für den Radpolo-Deutschlandpokal. Aus der 1. Bundesliga verzichteten beispielsweise Klein Winternheim und Dotzheim, aus der 2. Bundesliga z. B. komplett der LV NRW (Methler, Niedermehnen, Kervenheim), RKB Jänkendorf, Stein, Mörfelden, Naurod oder Langenhagen. Daher viel das Achtelfinale vor einigen Wochen bereits aus. Jetzt standen sich im Viertelfinale an 4 Spielorten die insgesamt 20 Mannschaften gegenüber, aus jeder der Fünfergruppen qualifizierten sich die jeweils 3 besten Teams fürs Halbfinale, das am kommenden Wochenende bei der DM in Herzogenrath ausgelost wird.

In Halle waren die Pokalverteidiger Jennifer Knocke und Anika Müller erstmals in diesem Herbst in einem Pflichtspiel wieder im Einsatz und die Klasse haben sie nicht verloren. 42 Tore in nur 4 Spielen ist eine deutliche Sprache. Neben RKB Halle I aus der 1. Bundesliga haben die blutjungen Geschwister Waschwill (Julia spielte als Ersatz für Claudia Liesau) auch den Sprung ins Halbfinale geschafft.

In Gruppe 2 verhinderte dank der besseren Tordifferenz Seeheim II den Tagessieg von Erstligist Obernfeld. Kostheim holte sich mit dem klaren 10:2 über das Heimteam aus Ginsheim den wichtigen 3. Platz.

In Gruppe 3 bekam DM-und Pokaldritter RKB Frellstedt zu spüren, daß sich in Reideburg der Radpolosport postitiv entwickelt. Die beiden 5:3-Erfolge über Reideburg I und II waren umkämpfter als erwartet. Wendelstein I und II, die einzigen Vertreter Bayerns, hatten keine Chancen fürs Halbfinale.

In Gruppe 4 gab es keine Zweifel um die beiden Bundesligen Seeheim I und RKB Halle II fürs Halbfinale, das direkte Spiel ging remis aus und damit schaffte Seeheim I mit der besseren Tordifferenz den Tagessieg. RKB Wetzlar mußte Alice durch Sabrina Schulwitz an der Seite von Maike Wollmann ersetzen, konnte sich aber dennoch Platz 3 erobern mit dem klaren 9:1 über Bierstadt (Katharina Mikhail ersetzte Sarah Will).





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Tanja ...





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...   Erstellt am 02.11.2009 - 11:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Etelsen - (bjl) · Mit einer faustdicken Überraschung endete das Halbfinale des Radpolo-Deutschlandpokals in Etelsen. Eindrucksvoll demonstrierte das junge Duo Viola Waschwill/Claudia Liesau vom RV Etelsen III seine Stärke und qualifizierte sich für das Finale am 21. November.

„Das war schon eine Sensation, was die beiden ohne Training geleistet haben“, zeigte sich Etelsens Trainerin Sabine Müller hellauf begeistert. Dabei hatte es nach drei gespielten Partien des Duos beileibe nicht nach einem Happy-End ausgesehen. Im ersten Spiel gegen Jennifer Knocke/Anika Müller (RV Etelsen I) war beim 2:11 kein Kraut gewachsen. Der frisch gebackene Deutsche Meister hielt sich mit fünf Siegen komplett schadlos. Auch gegen Reideburg (4:9) und Halle II (2:7) sahen beide kein Land. Es verblieben noch zwei Spiele. Im ersten schaute Halle I, immerhin Teilnehmer der Deutschen Titelkämpfe, reichlich dumm aus der Wäsche, als die Youngster zur Pause mit 3:0 führten. Im zweiten Abschnitt kam der Kontrahent zwar auf 2:3 heran, aber durch überlegte Spielweise ließen die „Küken“ Waschwill/Liesau mit dem Treffer zum 4:2-Endstand nichts anbrennen. Im letzten Tagesspiel stand Seeheim II als Gegner in den Startlöchern, unterschätzte das Etelser Duo wohl komplett. Unbekümmert spielten beide auf, machten „geile Tore“ (O-Ton Müller) und lagen zur Pause mit 5:1 vorne. Mit Glück sowie einer starken Abwehr stand am Ende ein 8:4 im Spielbericht zu Buche. Jetzt wurde es spannend, denn im abschließenden Spiel hatten Knocke/Müller die Möglichkeit mit einem Sieg die Vereinkolleginnen ins Finale zu hieven. Und wirklich: Ohne jede Probleme lag der amtierende Deutsche Meister gegen Halle schon zur Pause mit 4:0 in Front, um schließlich beim 9:3 den Sack für die Dritte zuzubinden. Trotz leichter Grippesymptome bei Anika Müller bewiesen beide ihre Dominanz auf deutschem Terrain. In den fünf Tagespartien kassierte das erfolgsverwöhnte Duo nur 13 Gegentreffer – ein Beleg für ihre erstklassige Abwehrarbeit. „Eine rundum gelungene Veranstaltung. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass wir auch den Zuschlag für das Finale erhalten“, erhofft sich Müller Losglück gegen zwei andere Bewerber. Dann könnte das Halbfinale nur der erste Teil eines großen Traums gewesen sein.





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