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wiking ...



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...   Erstellt am 16.04.2008 - 21:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die "Wiking"? *händereib* mein Fachgebiet!

Da kann ich schonmal dementieren.
Fakt ist, daß zwar 2 Tarnmuster als erstes in der Wiking erprobt wurden, (Platanentarn Winter und eine nicht weiter verwendete Variation des "Erbsentarnmusters", welches nach dem Krieg in Östereich verwendung fand) jedoch kenne ich keinen Bild- oder Schriftnachweis, daß das Leibtarnmuster (oder Leibermeistermuster)an die Wiking ausgegeben wurde.
Jedoch gibt es ein paar Bilder auf denen Soldaten der Wiking im "Palmtarnmuster - Herbstseite" zu sehen sind. möglich, daß dies zu diversen Spekulationen geführt hat.



(Palmtarnmuster - Herbstseite)

Ebenfalls auf sehr vielen Fotos der letzten Kriegsmonate trifft man auf den "Rauchtarn - Winterseite" (Die Tarnuniformen waren zweckmäßig doppelseitig bedruckt, eine Frühjahr/Sommer und eine Herbst/Winter Seite. Man musste sie lediglich wenden). Dieser Rauchtarn ähnelt im verdreckten und gebrauchten Zustand leicht dem leibermuster. Hier könnten wahrscheinlich nur Farbbilder für völlige Aufklärung sorgen.

soviel zur Wiking von Wiking.

PS: Stöbere gerade im netz herum und ich fand einen (bis jetzt noch nicht bestätigten) Bericht über die Verwendung des Leibtarns in der Wehrmacht zu Kriegsende! Stay tuned, ich forsche weiter! ^^





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Si vis Pacem Parabellum! -"wenn du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor!"


IN ARBEIT: (Für Tom)

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willers 



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...   Erstellt am 17.04.2008 - 17:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Fakt ist das sie getragen wurde,von wen ist egal.Weiterhin habe ich geschrieben das es vielleicht die Wiking ist ,Da sie zum Schluss viele HJ-Pimpfe und so weiter hatte (von meinen Bild ganz rechts,der Junge )
Zum Palmentarnmuster wurden nur wendbare Tarnschlupfjacken (Sommer, Herbst Variante) an die WXX Einheiten ausgegeben (Tigerhemden). Die Totenkopf hat besonders viele Bilder mit den Muster, ansonsten war die Jacke bei den Unteroffizieren der WXX beliebt.
Und Tarnmuster auf Fotos kann ich allemal auseinander halten.
Oder kann es sein das du das Foto gar nicht angeschaut hast?


http://wilk.wpk.p.lodz.pl/~whatfor/aa4/lieb.jpg




wiking ...



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...   Erstellt am 17.04.2008 - 19:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zunächst bitte ich doch sehr darum, sachlich und freundlich zu bleiben!
Ich habe nie behauptet, daß du Tarnmuster auf Bildern nicht auseinanderhalten könntest! ich zitiere:
Meiner einer schrieb
    möglich, daß dies zu diversen Spekulationen geführt hat.


Dies ist allgemein bezogen, denn es ist Fakt, daß schon viele Hobbyisten und/oder Militaristen verschiedenen Irrglauben aufgrund mangelnder Bildqualität aufgesessen sind.

Ich habe lediglich dementiert, das es sich "eventuell" um Verwendungen in der Wiking handeln könnte.
Ich beschäftige mich seit 10 Jahren mit dieser Division und in keiner meiner Quellen (egal ob nun Bücher oder Filmdokumente)findet sich ein Hinweis auf die Verwendung des Musters.

Es handelt sich also nicht um Kritik an deinem Post sondern um einen Beitrag zu dieser Diskussion!

An dieser Stelle jedoch noch ein paar Einwände: HJ Pimpfe an den Frontabschnitten Österreich, Ungarn, Polen? Und dann noch in der Wiking?? Mich würden doch mal sehr die entsprechenden Quellenangaben hierzu interessieren.

Das Bild - Wiking? Quellenangabe? von dem auf dem Kotflügel aufgedruckten "VK" ist dies nicht abzuleiten. (Kennbuchstaben auf Kotflügeln waren eher Wehrmachtseigen, wie beispielsweise "K" für Heeresgruppe Kleist oder "G" für Guderian. )
Die entsprechenden Divisions- und Einheitskennungen der Wiking kann ich hier nicht wiedergeben, da dies wieder nur für Ärger sorgen würde (§86a Stgb)

Anmerkung: auch diese 2 Einwände sind nicht als böswillige Kritik gedacht sondern sie interessieren mich der Wiking wegen!)

Grüße Flo alias Wiking

PS: Nachtrag zum Muster

Das Leibermuster


Die letzte von Professor Schick gemeinsam mit den Hauptsturmführern Krug, Lechler und Fischer vorangetriebene Entwicklung war das sog. „Leibermuster“.
Diese ist die einzige überlieferte offizielle Bezeichnung für dies Tarnmuster. Die anderen stammen von den Alliierten oder werden dem Landserjargon zugeschrieben (z.B. Erbsenmuster). Diese Entwicklung wurde durch die sich 1943 abzeichnende Verwendung der Infrarottechnik ausgelöst.
Bei dieser Technik wurde mit Spezialscheinwerfern, welche unsichtbares Licht des jenseits von Rot liegenden Teils des Spektrums abstrahlten, ein Ziel angeleuchtet. Die vom Ziel zurückreflektierenden Strahlen wurden in speziellen Geräten sichtbar gemacht, dass Ziel damit auch bei schlechter Sicht oder nachts abgebildet.
Das Infrarotlicht äusert sich hauptsächlich als Wärmestrahlung.

Von den I.G. Farben wurden spezielle, Infrarotstrahlen schluckende bzw. nicht reflektierende Farben entwickelt. Sie enthielten Schwefel und Graphit wie z.B. Hydron Oliv GX und Anilin Schwarz.
Zur besseren Konturenauflösung wurden Muster mit bis zu 30 cm langen schwarzen, unregelmäsigen Zackenbändern entworfen, welche mit hellgrünen orangefarbenen Fleckenmustern auf gelbbeigem Grund unterlegt waren. Um ein möglichst irreguläres, unsymmetrisches gesamtbild zu erhalten, wurden die Farben mit 6 verschiedenen Walzen von 44,1/46,2/48,2/49,0/50,0 und 50,5 cm Umfang aufgebracht.
Dieses Muster auf Zellwoll/Leinendrill bzw. festerem Zellwollgewebe aufgedruckt. Sollte alle anderen Tarnmuster bei Heer und Waffen-SS ersetzen, um endlich die aus logistischen Gründen unbedingt erforderliche Vereinheitlichung der Bekleidung herbeizuführen.
Von diesen Tarnuniformen sind nur ganz wenige Stücke erhalten geblieben (Jacken, Hosen und Winterparkas), alle gemäs Herstellerstempeln aus der Zeit 1944/45.
Die Jacken sind als kurze Feldblusen mit zwei brusttaschen ohne jedes Futter ausgeführt, die Hosen mit geraden Hosenbein (keine Keilhosenform). Alles war auf Einsaprung von material und Fertigungsaufwand ausgelegt.
Sicher ist diese Art der Bekleidung nicht mehr in großen Stückzahlen zum Einsatz gekommen. Da bisher kaum zeitgenössische Fotos aufgetaucht sind, wird sogar bezweifelt, ob diese Bekleidung überhaupt noch vor Kriegsende jemals von der Truppe getragen wurde.
Augenzeugenberichten zufolge sollen jedoch Anfang Mai 1945 lettische oder estnische Einheiten, die sich auf dem Rückzug durch das Sudetenland befanden, mit diesen Anzügen gesehen worden sein.
(dies könnte auch bei dem hier im Thread beigefügten Bildlink zutreffen!)

Diese interessante letzte Entwicklung hat neben der mit Infrarotkameras nachgewiesenen Infrarotschutzfunktion auch den Nachteil aller vorher entwickelten Muster kompensiert: Diese hatten mehr oder weniger die Tendenz, in der Distanz zusammenzufliesen und ihren spezifischen optischen Eindruck zu verlieren.
Die schwarzen Zackenränder des „Leibermusters“ garantierten jedoch auch auf größere Entfernung noch eine ausreichende Konturenauflösung.

[Dieser Beitrag wurde am 18.04.2008 - 18:07 von wiking aktualisiert]





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Markus ...



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...   Erstellt am 19.04.2008 - 14:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nu erstmal ruhig blut....
Meiner Meinung nach ist es durchaus denkbar das in den letzten Tagen so ziemlich alles an Ausrüstung herangezogen wurde was es gab. Fotos belegen teilweise arg zusammengezimmerte Einheiten die Quer durch den Garten alles beutzten was es zu beschaffen gab..
Ob die Dargestellte Einheit auf dem Foto wirklich besagt Wiking ist kann ich auch nicht erkennen.
Was den Jungen angeht, so war es durchaus üblich diese an Reste der Kämpfenden truppe anzugliedern um diese für dieverse Hilfsarbeiten heranzuziehen. Das Foto zeigt ja eine sehr entspannte Situation, also könnte der Junge durchaus dazugehören.
Ob nun erprobung oder nicht, ich kann mir nicht vorstellen das eine Uniformvariante nur zur ERPROBUNG angezogen wurde, wenn eine derartige Material knappheit herrschte..
Gruß Markus





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Was schreibe ich nun hier rein???
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