Magnus unregistriert
| Erstellt am 23.11.2007 - 00:03 |  |
Der Vampir - Eine Legendeß
Vampire sind rätselhafte Wesen.
Sie leben nicht, sind aber auch nicht richtig tot.
Sie sollen unsterblich sein, können also Tausende Jahre alt werden.
Vampire , sind Untote, die ihre Gräber verlassen,
um sich auf die Jagd nach menschlichem Blut zu begeben.
Schon lange gibt es den Mythos um blutsaugende Wesen, die am Tage erstarrt und reglos in ihren Särgen liegen,
um nach Sonnenuntergang zum Leben zu erwachen.
Der berühmteste Blutsauger ist der grausame Graf Dracula.
Vor allem wurde Rumänien durch die Legende des „Dracula“ bekannt.
Er lebt in einem düsteren Schloss in Transsilvanien.
Der Vampir lebt ewig und stirbt nicht wie ein Mensch an Altersschwäche oder Krankheiten.
Er verjüngt sich jedesmal, wenn er Gelegenheit hat,
größere Mengen Blut zu sich zu nehmen.
Der Vampir wirft keinen Schatten und erzeugt keine Reflexion im Spiegel.
Der Vampir ist nicht frei!
Er kann seinen Aufenthaltsort nicht nach Belieben wählen.
Bei Tagesanbruch endet seine Macht, wie es bei allen bösen Geistern der Fall ist.
Erfunden hat ihn der irische Schriftsteller Bram Stoker vor mehr als 100 Jahren.
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Darkprinzess  Moderatorin
    

Status: Offline Registriert seit: 25.09.2006 Beiträge: 1109 Nachricht senden | Erstellt am 24.01.2008 - 17:41 |  |
Vampire
(Auferstehung der Untoten)
Der irische Schriftsteller Bram Stoker (1874 - 1912) hatte die Horrorfigur Dracula 1897 kreirt die zum Synonym für den Vampir werden sollte und sich bis heute größter Beliebtheit erfreut. Stoker ließ sich hierbei durch literarische Vorlagen sowie Sagen und Legenden aus Siebenbürgen inspirieren. Darüber hinaus nahm er eine reale historische Figur des 15.Jahrhunderts den wegen seiner Grausamkeit gefürchteten walachischen Fürsten Vlad.III.Dracul.(1431 bis ca.1476)für seinen Roman als Vorbild.
Aufgrund seines grausamen Verhaltens gelangte Vlad.III.Dracul schon zu seinen Lebzeiten zu einem zweifelhaften Ruhm der einem blutrünstigen Vampir nahe kam. So soll er u. a. einmal Alte, Kranke und Bettler zu einem Festmahl eingeladen haben um sie als überflüssige Schmarotzer der Gesellschaft in einem Festsaal zu verbrennen.
Zigeuner presste er zum Kriegsdienst gegen die Türken indem er einige von ihnen braten ließ und sie den anderen als Mahl vorsetzte. In kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Türken ließ er 20.000 Kriegsgefangene pfählen. Er trieb ihnen abgerundete Holzpfähle über die Afteröffnung in den Körper und ließ die sterbenden Menschen einem Wald an Gepfählten gleich auf dem Schlachtfeld aufstellen.
Bei einer anderen Pfählung soll er zwischen den Gepfählten in deren Blut er sein Brot tauchte ungerührt sein Frühstück eingenommen haben. Dies brachte ihm den Namen der Pfähler (Tepes)ein.
Das Thema Vampirismus stellt sich äußerst vielschichtig dar wenn man einmal die historischen volkskundlichen psychologischen medizinischen sowie biologischen Aspekte betrachtet und sich nicht allein einer effekt und sensationsbezogenen Darstellung der Figur widmet.
Der Begriff Vampir der laut Brockhaus serbokroatischen Ursprungs ist bezeichnet.....nach südslawischen rumänischen und griechischen Volksglauben Verstorbene die nachts ihrem Grab entsteigen um Lebenden das Blut auszusaugen. Der Begriff wurde später beispielsweise auch ins Tierreich zur Benennung der Blut saugenden Vampirfledermäuse sowie auf den malayischen Blut saugenden Vampirfalter (Calyptra eustrigata) übertragen.
Vampirwesen lassen sich nicht nur bei den Römern und Griechen sondern auch in vielen anderen alten Kulturen finden. In Asien Afrika,Amerika aber auch in nordischen Sagen bei den Germanen. Angelsachsen und Isländern stößt man auf solche Gestalten. Sie saugen den Lebenden Energie bzw.Blut ab oder übertragen tödliche Krankheiten (u.a.Pest,Cholera)und reißen die Opfer mit ins Reich der Toten.
Bannriten und Gegenmaßnahmen sollten dies verhindern wie Überlieferungen aus aller Welt und archäologische Grabfunde belegen.
Als Abwehrmaßnahmen sind u.a.zu nennen: Abtrennen des Kopfes Festnaglen oder Beschweren der Leiche mit Steinen Pfählen Verbrennen oder Zerstückeln der Toten Verschließen von Mund und Nase mit Wachs, Einführen von Münzen, Steinen, Tonscherben oder dergleichen in den Mund. Darüber hinaus sollen u.a. Knoblauch Weihwasser und Kruzifixe Vampire fern halten.
Ähnlich wie Südamerika liegen auch für Europa aus medizinischer Sicht einige Erklärungsmöglichkeiten für den Vampirismus vor. In den letzten Jahren wurden von verschiedenen Wissenschaftlern Hypothesen aufgestellt das unter der Bevölkerung grassierende Seuchen aber auch Erbkrankheiten als Ursprung für den Vampirmythos gelten können.
Nach alten Berichten wüteten in den Jahren 1720 - 1725 sowie um 1732 im österreichisch-serbischen Grenzraum und in Nachbargebieten schreckliche Epidemien. Deren Auftreten schrieb die Bevölkerung Verstorbenen zu die nachts wiederkehrten. Die Erkrankten sprachen im Fieberwahn davon, dass ihnen die Toten die Lebenskraft aussaugen würden. Als man zur Überprüfung die Gräber von Epidemie - Opfern öffnete fand man die Körper in vermeintlich gutem und frischem Zustand: Rosige Haut wohl genährt, blut quoll aus Mund ,Nase und Augen. Beim Pfählen gaben die Verstorbenen seufzende und schmatzende Töne von sich. Man sah dies als Belege dafür an, dass sie nicht tot sein konnten.
Der Kammeralprovisor Frombald hatte 1725 über die Epidemie berichtet und die Erzählungen der Bevölkerung über Blut saugende Tote so sie vampyri nenne weitergegeben. Wenige Jahre später sollte sich die Kunde von den Vampiren über ganz Europa ausbreiten.
Damit gilt das Jahr 1725 allgemein als das Jahr der Entstehung des Vampirmythos.
Heute weiß man das diese Phänomene auf Verwesungsvorgänge zurückzuführen sind, die in den ersten Wochen nach der Bestattung auftreten können. Faulgase lassen die aufgedunsenen Körper wohlgenährt erscheinen und treiben bei den Verstorbenen eine blutrote Flüssigkeit aus den Körperöffnungen. Nach dem Abstoßen der Oberhaut kommt die darunter liegende Lederhaut rosig zum Vorschein.
Beim Pfählen erzeugen die entweichenden Faulgase die Geräusche die an von Menschen ausgestoßene Laute erinnern.
Aufgrund der in der Vergangenheit beschriebene Krankheitssymptome werde für diese Seuchen einerseits der Milzbranderreger andererseits der Tollwuterreger verantwortlich gemacht. Zur damaligen Zeit soll die Tollwut in weiten Landstrichen gewütet haben. Auch Cholera und Pestepidemien werden als Auslöser für die Vampirlegenden diskutiert.
Eine andere Hypothese sieht eine erbliche Stoffwechselstörung (Porphyrie)als ursächlich für die Legendenbildung an. Die Erkrankten zeigen vampir ähnliche Symptome (hervortretendes blutrotes Gebiss Verkrüppelung von Nase und Händen hervorgerufen durch Sonnenstrahlen sowie hohe Lichtempfindlichkeit Verstärkung der Krankheitssymptome durch Knoblauch.
(Quelle Gebhardt Ludwig,Von Drachen Fabeltieren,Yetis und Vampiren)
Signatur Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume.
Ich leb in Euch und geh durch Eure Träume

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