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dagmar ...
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...   Erstellt am 28.07.2006 - 23:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Während die Kastration beim Kater ein kurzer und harmloser Eingriff ist und Mr. Stubentiger schon nach wenigen Stunden wieder fit sein dürfte ist dieser Eingriff bei einer Katzendame etwas aufwendiger, wenn auch immer noch ein Standardeingriff, der für den Tierarzt normalerweise "mit links" von statten geht. Sehr anstrengend sind die Stunden vor dem Eingriff, während der die Katze ab morgens nüchtern bleiben muss. Schwer bei einer Rasselbande wie bei mir. Sinnvoll ist es bereits im Vorfeld zu überlegen, welche Eingriffe noch getätigt werden können während das Tier narkotisiert ist. Speziell bei meinen Streunern, die nicht immer beim Tierarzt zu diesem handzahm sind, lasse ich sehr gerne noch die Ohren reinigen, die Zähne untersuchen oder solche Dinge tätigen.

Ich selber habe fünf Katzen und drei Kater durch die Kastration begleitet. Da es bei den Katern ein ruckzuck-Eingriff ist wollen wir uns mit ihm an dieser Stelle garnicht groß beschäftigen; wir widmen uns den Katzenladies, für die der Eingriff doch etwas anstrengender ist. Auch die Streunerladies habe ich im Regelfall bis drei Tage nach dem Eingriff bei mir im Haus behalten um zu verhindern, dass durch waghalsige Sprünge die Wunde aufreißt oder sich infiziert.

Wichtig war für mich immer dass ich meine Vierbeiner bekomme nachdem sie aus der Narkose erwacht sind. Einmal musste ich ein Tier noch ini Narkose nach Hause nehmen und bin tausend Tode gestorben dass sie nicht wieder aufwacht. Zumal sie so leise atmete, ich dachte immer sie atmet garnicht, dass sie in meiner Gegenwart kaum beruhigt schlafen konnte. Ich legte sie auf mehrere Handtücher bzw. eine wasserfeste Liegefläche da die Tiere nach der Operation oftmals den Urin noch nicht halten können. Das Zimmer dunkelte ich ab und versuchte allen Lärm fern zu halten.

Meine Katzenladies habe ich im Regelfall einige Stunden nach der Kastration abgeholt und sie zuhause in ein Zimmer gelegt, in dem sie alleine liegen können. Wenn möglich, sollte ein Tier (welches noch benommen und hilflos ist) nicht mit seinen sonstigen Spielfreunden zusammen kommen.

Die Katzenladies sind zumeist noch über rund 10 Stunden benommen und schlapp. Während dieser Zeit bekommen sie bei mir immer Wasser, etwas verdünnte Dosenmilch und noch kein festes Futter. Dieses reiche ich erst dann wenn die Katze schon auf eigenen Beinen stehen kann und ich den Eindruck gewinne ist ist wieder Herr ihrer Sinne. Selbstverständlich muss in diesem Raum auch eine Katzentoilette sein, denn wann die Katze das erste Mal ihrem Geschäft nachgehen muss kann sehr unterschiedlich sein - dürfte auch die ersten Male unangenehm für sei sein.

Bis dahin könnte passieren, dass sie durch ihren Reflex sich in Sicherheit nach oben zu bewegen, im Halbschlaf oder Tran immer wieder in erhöhte Stellungen gelangen möchte, dazu aber noch nicht die Kraft hat. In solchen Fällen habe ich schon zu der Notlösung gegriffen, dass ich zwei Waschkörbe aufeinander gestellt habe und die Katze quasi in einem großen Käfig war. Bei Coco hatte ich damals sehr viel Angst, dass sie sich selber verletzt und deshalb erschien mir das die einzige Möglichkeit, die mir auf die Schnelle einfiel.

Trocken- und Frischfutter haben bei mir alle Tiere, wenn auch nicht viel, bereits am Tag der Operation zu sich genommen. Einge der Ladies mussten erbrechen, deshalb gab ich zur eigenen Vorsorge das Futter immer nur löffelweise in den Napf. Am nächsten Tag ist im Regelfall wieder alles vergessen, der alte Hunger kehrt zurück und alle Umsicht kann dem normalen Katzenalltag weichen.

Whity, die jetzt in der Nähe von Wiesbaden lebt, habe ich kastrieren lässen während sie noch stillte. Erst nach dem Eingriff stellte sich mir die Frage: "Sie hat ja noch Milch in ihren Drüsen, ob ihr das nicht weh tut, ob sie wohl die erste Trennung von den Babies verkraftet". Das erste Mal in einer solchen Situation stehend waren mir die Gedanken zuvor nicht gekommen.

Ich habe dann ungefähr fünf Stunden nachdem sie wieder bei mir zuhause war zwei der schwächsten Katzenkinder zu ihr gelegt, die auch gleich an Mamis Milchbar gegangen sind. Einige Stunden ließ ich die drei alleine und hatte den Eindruck gewonnen, es schadet ihr nicht. Somit habe ich auch die anderen drei dann zu ihr geholt. Ich hatte zwar Bedenken, dass die Kitten evtl. die Fäden aufbeissen oder am Pflaster knabbern, dem war jedoch nicht so und alles ist glücklich verlaufen.

Zuweilen wird rund drei Tage vor der Operation Arnika D 30 verabreicht um Blutergüsse und Schwellungen zu verhindern, bzw. den Heilungsprozeß zu beschleunigen. Aber auch das könnte ein zweischneidiges Schwert sein, weil mittlerweile Hinweise aufgetreten sind, dass eben genau diese Arnikaverabreichung für eine Erhöhung Blutungsneigung sorgen könnte.

Auch bei einer Kastration könnte sich eine Schwellung bilden. Nach heutigem Wissen würde ich auch hier wieder Traumeel einsetzen, welches mir bei Cib's Spritzenabszeß so gut geholfen hat, für mich ein Mittelchen, welches in der Hausapotheke nicht mehr fehlen darf - für die Tiger und für mich.





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