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Heute am Himmel: Sonntag, 20. Juli 2008

Mond im aufsteigenden Knoten


Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.

Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23 Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt. Heute steht Saturn ungefähr zwischen Regulus und Mars, die beide etwa gleich hell sind: Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20½ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.

Der Mond ist noch fast voll. Er durchlief heute früh den aufsteigenden Knoten seiner Bahn im Steinbock. Sein Aufgang erfolgt um 22¼ Uhr MESZ. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.

Von den Satelliten ist die bemannte Raumstation ISS am einfachsten zu beobachten, in Mitteleuropa beispielsweise diese Nacht. Sie bewegt sich in ein paar Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und strahlt dabei heller als die hellsten Sterne am Himmel.
ISS kann diese Nacht gleich vier Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 22.33 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 0.09 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 1.44 und 3.15 Uhr.

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Heute am Himmel: Montag, 21. Juli 2008

Schatten von Ganymed auf Jupiter!


Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet um 21¾ Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23 Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 22½ Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.

Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22¾ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20½ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.

Heute wandert Ganymed vor der Jupiterscheibe durch. Um 22.38 Uhr MESZ kann man das Durchgangsende erleben. Bis 23.55 Uhr MESZ sieht man noch seinen Schatten auf Jupiters Atmosphäre.

Der Mond nimmt weiter ab. Sein Aufgang erfolgt um 22½ Uhr MESZ.

Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.

Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
ISS kann diese Nacht gleich vier Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 21.22 Uhr statt, wobei der Raumkomplex nur wenig über Horizont gelangt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 22.57 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 0.32 und 2.05 Uhr.

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Heute am Himmel: Dienstag, 22. Juli 2008

Mond kreuzt den Himmelsäquator


Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet um 21¾ Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23 Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 22½ Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.

Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22¾ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20¼ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.

Der Mond nimmt weiter ab. Sein Aufgang erfolgt um 22¾ Uhr MESZ. Heute kreuzt er gegen 21.51 Uhr MESZ den Himmelsäquator nordwärts (Sternbild Fische). Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.

Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich vier Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 21.46 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 23.21 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 0.56 (taucht in den Erdschatten) und 2.27 Uhr.

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Heute am Himmel: Mittwoch, 23. Juli 2008

Neptun begegnet 44 Capricorni

Neptun
ist mit seinen (+7.8 mag) scheinbarer Helligkeit ein Objekt für das Teleskop. Heute gegen 22½ Uhr MESZ geht der leicht blau schimmernde Planet 46 Bogenminuten nördlich am Stern 44 Capricorni (+6.0 mag) vorüber.

Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet um 21¾ Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23 Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 22½ Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22¾ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20¼ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.

Der Mond nimmt weiter ab. Sein Aufgang erfolgt um 23 Uhr MESZ. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.

Von den Satelliten ist die bemannte Raumstation ISS am einfachsten zu beobachten, in Mitteleuropa beispielsweise diese Nacht. Sie bewegt sich in ein paar Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und strahlt dabei heller als die hellsten Sterne am Himmel.
ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 22.09 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 23.45 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte um 1.19 Uhr (taucht in den Erdschatten).

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Heute am Himmel: Donnerstag, 24. Juli 2008

Jupiter ohne Io


Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet um 21¾ Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23 Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 22½ Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22¾ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20¼ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.

Heute gegen 22.31 Uhr MESZ wird Jupitermond Io vom Riesenplaneten bedeckt. Somit erscheint Jupiter nur mit drei der vier Galileischen Monde.

Der Mond nimmt weiter ab. Sein Aufgang erfolgt um 23¼ Uhr MESZ.

Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.

Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 22.35 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 0.11 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte um 1.43 Uhr.

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Heute am Himmel: Freitag, 25. Juli 2008

Mond im Letzten Viertel


Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet um 21¾ Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23 Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 22½ Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22½ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars. Der rote Planet Mars geht um 22¾ Uhr unter. Heute gegen 21 Uhr MESZ zieht Mars ein halbes Winkelgrad südlich am Stern Chi Leonis (+4.7 mag) vorbei.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20¼ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne und bietet uns in diesen Tagen die besten Beobachtungsbedingungen für dieses Jahr, wenn er sich auch nur wenig über den Südhorizont erhebt.

Der Mond steht um 20.42 Uhr MESZ im Letzten Viertel. Sein Aufgang erfolgt um 23¾ Uhr MESZ.

Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt bis Mondaufgang günstig.

Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 21.26 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 23.02 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte Überflug ist um 0.36 Uhr (taucht in den Erdschatten).

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Heute am Himmel: Samstag, 26. Juli 2008

Erste Vorboten der Perseiden-Sternschnuppen


Dieser Tage sind nachts wieder vermehrt Sternschnuppen zu beobachten. Es handelt sich um den legendären Meteorstrom der Perseiden, die auf den Kometen 109P/Swift-Tuttle zurückgehen. Bis zum 24. August sind sie zahlreich zu sehen. Das Maximum wird dieses Jahr am 12. August gegen 10 Uhr MESZ erwartet. Leider nimmt aber genau dann der Mond wieder zu, wodurch die Beobachtungen diesmal nicht sonderlich gut sind.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22½ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars. Der rote Planet Mars geht um 22¾ Uhr unter.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20 Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne und bietet uns in diesen Tagen die besten Beobachtungsbedingungen für dieses Jahr, wenn er sich auch nur wenig über den Südhorizont erhebt.

Der Mond nimmt weiter ab. Bis zum 31. Juli ist das Erdlicht auf der Sonnen abgewandten Seite zu sehen. Sein Aufgang erfolgt morgen Sonntag um 0 Uhr MESZ.

Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt bis Mondaufgang günstig.

Von den Satelliten ist die bemannte Raumstation ISS am einfachsten zu beobachten, in Mitteleuropa beispielsweise diese Nacht. Sie bewegt sich in ein paar Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und strahlt dabei heller als die hellsten Sterne am Himmel.
ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 21.52 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 23.28 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte Überflug ist um 1.01 Uhr.

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Heute am Himmel: Sonntag, 27. Juli 2008

Erste Vorboten der Perseiden-Sternschnuppen


Dieser Tage sind nachts wieder vermehrt Sternschnuppen zu beobachten. Es handelt sich um den legendären Meteorstrom der Perseiden, die auf den Kometen 109P/Swift-Tuttle zurückgehen. Bis zum 24. August sind sie zahlreich zu sehen. Das Maximum wird dieses Jahr am 12. August gegen 10 Uhr MESZ erwartet. Leider nimmt aber genau dann der Mond wieder zu, wodurch die Beobachtungen diesmal nicht sonderlich gut sind.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22½ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars. Der rote Planet Mars geht um 22¾ Uhr unter.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20 Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne und bietet uns in diesen Tagen die besten Beobachtungsbedingungen für dieses Jahr, wenn er sich auch nur wenig über den Südhorizont erhebt.

Der Mond nimmt weiter ab. Bis zum 31. Juli ist das Erdlicht auf der Sonnen abgewandten Seite zu sehen. Er zieht an den Plejaden vorüber, ohne diese zu bedecken. Morgen Montag ist der Trabant 6½° östlich des Siebengestirns zu sehen (ca. 4 Uhr MESZ). Sein Aufgang erfolgt morgen Montag um 0¾ Uhr MESZ.

Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt bis Mondaufgang günstig.

Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet heute Abend um 22.18 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 23.54 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert, wobei die Station zu dieser Zeit im Erdschatten verschwindet, also vorher sichtbar ist.

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Heute am Himmel: Montag, 28. Juli 2008

Erste Vorboten der Perseiden-Sternschnuppen


Dieser Tage sind nachts wieder vermehrt Sternschnuppen zu beobachten. Es handelt sich um den legendären Meteorstrom der Perseiden, die auf den Kometen 109P/Swift-Tuttle zurückgehen. Bis zum 24. August sind sie zahlreich zu sehen. Das Maximum wird dieses Jahr am 12. August gegen 10 Uhr MESZ erwartet. Leider nimmt aber genau dann der Mond wieder zu, wodurch die Beobachtungen diesmal nicht sonderlich gut sind.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22½ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars. Der rote Planet Mars geht um 22½ Uhr unter.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 20 Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne und bietet uns in diesen Tagen die besten Beobachtungsbedingungen für dieses Jahr, wenn er sich auch nur wenig über den Südhorizont erhebt.

Der Mond nimmt weiter ab. Bis zum 31. Juli ist das Erdlicht auf der Sonnen abgewandten Seite zu sehen. Sein Aufgang erfolgt morgen Dienstag um 1½ Uhr MESZ. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt bis Mondaufgang günstig.

Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 21.09 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 22.44 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte Überflug ist um 0.18 Uhr (taucht in den Erdschatten).

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Heute am Himmel: Dienstag, 29. Juli 2008

Merkur in oberer Konjunktion


Dieser Tage sind nachts wieder vermehrt Sternschnuppen zu beobachten. Es handelt sich um den legendären Meteorstrom der Perseiden, die auf den Kometen 109P/Swift-Tuttle zurückgehen. Bis zum 24. August sind sie zahlreich zu sehen. Das Maximum wird dieses Jahr am 12. August gegen 10 Uhr MESZ erwartet. Leider nimmt aber genau dann der Mond wieder zu, wodurch die Beobachtungen diesmal nicht sonderlich gut sind. Im Maximum sind bis 100 Sternschnuppen stündlich zu erwarten.

Merkur gelangt gegen 22.04 Uhr MESZ in obere Konjunktion mit der Sonne. Er bleibt daher unbeobachtbar.

Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.

Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 22¼ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.

Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe trafen sich Saturn und Mars am 10. Juli. Seither hat sich Mars deutlich ostwärts abgesetzt. Saturn steht zwischen Mars und Regulus. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars. Der rote Planet Mars geht um 22½ Uhr unter.

Jupiter (-2.7 mag) geht um 19¾ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne und bietet uns in diesen Tagen die besten Beobachtungsbedingungen für dieses Jahr, wenn er sich auch nur wenig über den Südhorizont erhebt.

Der Mond nimmt weiter ab. Bis zum 31. Juli ist das Erdlicht auf der Sonnen abgewandten Seite zu sehen. Sein Aufgang erfolgt morgen Mittwoch um 2¾ Uhr MESZ.

Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt günstig.

Von den Satelliten ist die bemannte Raumstation ISS am einfachsten zu beobachten, in Mitteleuropa beispielsweise diese Nacht. Sie bewegt sich in ein paar Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und strahlt dabei heller als die hellsten Sterne am Himmel.
ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet heute Abend um 21.35 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 23.10 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert.

quelle: http://news.astronomie.info





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