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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 10.07.2008 - 08:32 |  |
Heute am Himmel: Donnerstag, 10. Juli 2008
Jupiter in Erdnähe! Mars zieht heute Abend am Ringplaneten Saturn vorbei, wobei der geringste Abstand nur wenig mehr als ein Vollmonddurchmesser beträgt.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23½ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars um den 10. Juli. Die nächste Begegnung findet heute um 19.36 Uhr MESZ statt. Dann trennt die beiden Gestirne nur 38.4 Bogenminuten. Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grössenklassen fast doppelt so hell wie Regulus und Mars. Aber auch noch in der Abenddämmerung stehen die beiden Planeten auffällig nahe beisammen, wobei Mars unterhalb von Saturn zu liegen kommt.
Jupiter (-2.7 mag) geht um (um 21¼ Uhr MESZ) auf und steht der Sonne gegenüber. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen. Heute erreicht er mit 4.16 Astronomischen Einheiten AE oder 622 Millionen km den geringsten Abstand zur Erde.
Der Mond nimmt weiter zu. Er durchwandert die Jungfrau und steht gegen 22 Uhr nur 4½° südlich von Spica. Sein Untergang erfolgt morgen Freitag um 0¼ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt nach Monduntergang günstig.
Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet morgen früh um 2.32 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. Das zweite Mal kann die Raumstation um 4.07 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert.
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Heute am Himmel: Freitag, 11. Juli 2008
Mars nahe zwischen Saturn und dem Stern Rho Leonis!
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23½ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die nächste Begegnung fand am 10. Juli statt, aber bis heute Abend hat sich die Distanz nur unwesentlich vergrössert. Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Mars (1.7 mag) zieht heute gegen 21¾ Uhr MESZ in nur 56 Bogenminuten nördlichem Abstand am Stern Rho Leonis vorüber und befindet sich dann ziemlich genau in der Mitte zwischen Saturn und Rho Leonis.
Jupiter (-2.7 mag) geht um (um 21¼ Uhr MESZ) auf und steht in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond nimmt weiter zu. Sein Untergang erfolgt morgen Samstag um 0¾ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt nach Monduntergang günstig.
Von den Satelliten ist die bemannte Raumstation ISS am einfachsten zu beobachten, in Mitteleuropa beispielsweise diese Nacht. Sie bewegt sich in ein paar Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und strahlt dabei heller als die hellsten Sterne am Himmel.
ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet morgen früh um 1.23 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 2.56 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte um 4.31 Uhr.
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Heute am Himmel: Samstag, 12. Juli 2008
Merkur am Morgenhimmel! Mars und Saturn stehen abends nahe beieinander.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Merkur startet heute zu einer kurzen Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn morgen früh im Ostnordosten sehen.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23½ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt, bis heute Abend hat sich der Abstand bereits merklich vergrössert; Mars steht links von Saturn. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Jupiter (-2.7 mag) geht um (um 21 Uhr MESZ) auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond nimmt weiter zu. Sein Untergang erfolgt morgen Sonntag um 1 Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt nach Monduntergang günstig.
Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet morgen früh um 1.46 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. Das zweite Mal kann die Raumstation um 3.20 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte um 4.55 Uhr.
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Heute am Himmel: Sonntag, 13. Juli 2008
Merkur am Morgenhimmel! Mars und Saturn stehen abends nahe beieinander.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23¼ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt, bis heute Abend hat sich der Abstand bereits merklich vergrössert; Mars steht links von Saturn. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Jupiter (-2.7 mag) geht um (um 21 Uhr MESZ) auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond nimmt weiter zu. Sein Untergang erfolgt morgen Montag um 1½ Uhr MESZ. Heute ist er gegen 22 Uhr MESZ rund 7½° westlich des rötlich funkelnden Antares im Skorpion zu sehen.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt nach Monduntergang günstig.
Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich vier Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet morgen früh um 0.37 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 2.08 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 3.43 und 5.19 Uhr.
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Heute am Himmel: Montag, 14. Juli 2008
Mond in Erdferne! Mars und Saturn stehen abends nahe beieinander.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23¼ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt, bis heute Abend hat sich der Abstand bereits merklich vergrössert; Mars steht links von Saturn. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Jupiter (-2.7 mag) geht um (um 21 Uhr MESZ) auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond nimmt weiter zu. Sein Untergang erfolgt morgen Dienstag um 2¼ Uhr MESZ. Heute steht der Mond in Erdferne und ist gegen 22 Uhr MESZ 4½° östlich von Antares im Skorpion zu sehen.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.
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Heute am Himmel: Dienstag, 15. Juli 2008
Mond erreicht südlichste Lage! Mars und Saturn stehen abends nahe beieinander.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23¼ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt, bis heute Abend hat sich der Abstand bereits merklich vergrössert; Mars steht links von Saturn. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Jupiter (-2.7 mag) geht um (um 20¾ Uhr MESZ) auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond nimmt weiter zu. Sein Untergang erfolgt morgen Mittwoch um 3 Uhr MESZ. Heute erreicht der Trabant im Schlangenträger um 17.03 Uhr MESZ seine südlichste Lage.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.
Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet morgen früh um 1.21 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. Das zweite Mal kann die Raumstation um 2.56 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte um 4.31 Uhr.
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Heute am Himmel: Mittwoch, 16. Juli 2008
Mond bei Jupiter! Mars und Saturn stehen abends nahe beieinander.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23¼ Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt, bis heute Abend hat sich der Abstand bereits merklich vergrössert; Mars steht links von Saturn. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Jupiter (-2.7 mag) geht um (um 20¾ Uhr MESZ) auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond nimmt weiter zu. Sein Untergang erfolgt morgen Donnerstag um 4 Uhr MESZ. Heute nähert sich der Trabant dem auffällig hellen Jupiter. Gegen 23 Uhr MESZ steht er 9° südwestlich des Planeten.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.
Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich vier Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet morgen früh um 0.12 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 1.44 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 3.19 und 4.55 Uhr.
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Heute am Himmel: Donnerstag, 17. Juli 2008
Mond bei Jupiter! Mars und Saturn stehen abends nahe beieinander.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23 Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt, bis heute Abend hat sich der Abstand bereits merklich vergrössert; Mars steht links von Saturn. Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Jupiter (-2.7 mag) geht um (um 20¾ Uhr MESZ) auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond nimmt weiter zu. Sein Untergang erfolgt morgen Freitag um 5¼ Uhr MESZ. Er steht 5° südöstlich von Jupiter (ca. 23 Uhr MESZ).
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.
Von den Satelliten ist die bemannte Raumstation ISS am einfachsten zu beobachten, in Mitteleuropa beispielsweise diese Nacht. Sie bewegt sich in ein paar Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und strahlt dabei heller als die hellsten Sterne am Himmel.
ISS kann diese Nacht gleich vier Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet morgen früh um 0.34 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. Das zweite Mal kann die Raumstation um 2.08 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 3.43 und 5.18 Uhr (nur wenig über Horizont).
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Heute am Himmel: Freitag, 18. Juli 2008
Vollmond! Saturn steht in der Mitte zwischen Mars und Regulus.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23 Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt. Heute steht Saturn ungefähr zwischen Regulus und Mars, die beide etwa gleich hell sind: Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Jupiter (-2.7 mag) geht um 20¾ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond erreicht heute gegen 9.59 Uhr MESZ (unter Horizont) seine Vollphase im Sternbild des Schützen. Sein Aufgang erfolgt um 21¾ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.
Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
ISS kann diese Nacht gleich vier Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 23.21 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 0.56 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 2.32 und 4.07 Uhr.
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Heute am Himmel: Samstag, 19. Juli 2008
Vollmondzeit - Deep Sky Beobachtungen ungünstig. Saturn steht in der Mitte zwischen Mars und Regulus.
Die Dämmerung dauert im Hochsommer fast eine Stunde länger als im Frühjahr und Herbst. Schuld daran ist, dass die Sonne kaum viel tiefer als 18° unter den Nordhorizont taucht. Richtig Nacht wird es spät. Die bürgerliche Dämmerung (Sonne -6° unter dem Horizont) endet kurz nach 22 Uhr MESZ, die ersten Sterne werden während der nautischen Dämmerung sichtbar, die um 23½ Uhr MESZ endet (Süden des deutschen Sprachraums: 23 Uhr; Sonne -12° unter dem Horizont). Wirklich Nacht wird des erst mit Ende der astronomischen Dämmerung (Sonne -18° unter dem Horizont) nach Mitternacht.
Merkur bietet dieser Tage eine kurze Morgensichtbarkeit. Ab 5 Uhr MESZ kann man ihn im Ostnordosten sehen.
Die Venus (-3.9 mag) stand im Vormonat in oberer Konjunktion mit der Sonne. Unser innerer Nachbarplanet entfernt sich langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich und wird erst ab Mitte Juli zögerlich am Abendhimmel sichtbar.
Saturn (0.8 mag) ist noch am Abendhimmel im Löwen zu sehen. Sein Untergang erfolgt um 23 Uhr MESZ. Der Ringplanet bildet zusammen mit dem unweit westlich (rechts) von ihm stehenden Löwenstern Regulus und dem Mars (östlich, links; 1.7 mag) ein auffälliges Trio.
Auf ihren Bewegungen durch das Sternbild Löwe treffen sich Saturn und Mars im Juli. Die engste Begegnung fand am 10. Juli statt. Heute steht Saturn ungefähr zwischen Regulus und Mars, die beide etwa gleich hell sind: Der Ringplanet Saturn leuchtet mit einer Helligkeit von 0.8 Grösse fast doppelt so hell wie Regulus und Mars.
Jupiter (-2.7 mag) geht um 20½ Uhr MESZ auf und stand am 9. Juli in Opposition mit der Sonne. Damit ist er zum Planeten der ganzen Nacht geworden und ist von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang während rund 8 Stunden über dem Südhorizont zu sehen.
Der Mond ist noch fast voll. Sein Aufgang erfolgt um 22 Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien, ist der Zeitpunkt ungünstig.
Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich fünf Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet heute Abend um 22.10 Uhr statt, wobei der Raumkomplex nur wenig über Horizont gelangt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 23.45 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 1.20, 2.55 und 4.30 Uhr (nur wenig über Horizont).
quelle: http://news.astronomie.info
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