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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 30.08.2008 - 08:49 |  |
Heute am Himmel: Samstag, 30. August 2008
Zweiter August-Neumond - Dunkle Nächte für Deep-Sky Objekte!
Der Planet Venus (-3.9 mag) kann nun in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau gesehen werden, geht aber bereits um 21 Uhr MESZ im Westen unter. Mars ist mit einer Helligkeit von 1.7 mag in der noch hellen Dämmerung nicht einfach zu finden, ein Fernglas ist notwendig. Er verschwindet bereits um 21 Uhr am West-Horizont. Mars wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar.
Jupiter (-2.6 mag) steht abends hell in südlicher Richtung und geht morgen Sonntag um 1¾ Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont. In der fortgeschrittenen Abenddämmerung kann man ihn in südöstlicher Blickrichtung kaum übersehen.
Saturn wird von der Sonne überstrahlt und gelangt am 4. September in Konjunktion mit der Sonne. Deshalb ist der Ringplanet heute nicht sichtbar.
Heute um 21.58 Uhr MESZ (unter dem Horizont) tritt der zweite Neumond des Monats ein. Sein Aufgang erfolgt MOND_AUFGANG_ZEIT MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: Der Überflug findet morgen früh um 6.06 Uhr statt.
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Heute am Himmel: Montag, 1. September 2008
Dunkle Nächte für Deep Sky Objekte!
Von den Planeten entfernt sich die Venus (-3.9 mag) langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich. Sie ist jetzt rund eine Stunde in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau sichtbar. Saturn (0.8 mag) wird im Sternbild Löwe von der Sonne überstrahlt. Am 4. September gelangt der Planet in Konjunktion mit der Sonne und ist deshalb von uns aus nicht beobachtbar.
Mars hält sich zwar noch immer am Abendhimmel auf, er ist allerdings mit einer Helligkeit von nur 1.7 mag in der Dämmerung nicht einfach zu finden. Seine Entfernung zur Erde beträgt rund 361 Millionen Kilometer. Er verschwindet um 21 Uhr am West-Horizont. Er wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar. Zusammen mit Venus und Merkur bildet er dieser Tage ein Dreigestirn. Doch infolge der horizontnahen Stellung ist nur der Abendstern Venus einfach zu sehen.
Jupiter (-2.5 mag) steht in der fortgeschrittenen Abenddämmerung unübersehbar hell in südlicher Richtung und geht morgen Dienstag um 1½ Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont.
Wir verzeichneten am 30. August Neumond; die Beleuchtung beträgt 3%. Der Monduntergang erfolgt praktisch mit der Sonne um 20¼ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
Der Überflug findet morgen früh um 5.24 Uhr statt.
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Heute am Himmel: Dienstag, 2. September 2008
Heute Ganymed-Schatten vor Jupiter!
Von den Planeten entfernt sich die Venus (-3.9 mag) langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich. Sie ist jetzt rund eine Stunde in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau sichtbar. Saturn (0.8 mag) wird im Sternbild Löwe von der Sonne überstrahlt. Am 4. September gelangt der Planet in Konjunktion mit der Sonne und ist deshalb von uns aus nicht beobachtbar.
Mars hält sich zwar noch immer am Abendhimmel auf, er ist allerdings mit einer Helligkeit von nur 1.7 mag in der Dämmerung nicht einfach zu finden. Seine Entfernung zur Erde beträgt rund 361 Millionen Kilometer. Er verschwindet um 21 Uhr am West-Horizont. Er wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar. Zusammen mit Venus und Merkur bildet er dieser Tage ein Dreigestirn. Doch infolge der horizontnahen Stellung ist nur der Abendstern Venus einfach zu sehen.
Jupiter (-2.5 mag) steht in der fortgeschrittenen Abenddämmerung unübersehbar hell in südlicher Richtung und geht morgen Mittwoch um 1½ Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont. Heute gegen 20:40 Uhr MESZ kann der Schatten des Jupitermondes Ganymed auf den Wolken des Riesenplaneten gesehen werden. Der Schattendurchgang dauert bis gegen Mitternacht.
Der Mond taucht heute erstmals als Sichel am Abendhimmel auf; die Beleuchtung beträgt 8%. Infolge der flachen abendlichen Ekliptik erfolgt sein Untergang schon recht bald nach der Sonne um 20½ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet morgen früh um 4.17 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. Das zweite Mal kann die Raumstation um 5.51 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert.
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Heute am Himmel: Mittwoch, 3. September 2008
Mondsichel am Abendhimmel
Von den Planeten entfernt sich die Venus (-3.9 mag) langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich. Sie ist jetzt rund eine Stunde in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau sichtbar. Saturn (0.8 mag) wird im Sternbild Löwe von der Sonne überstrahlt. Am 4. September gelangt der Planet in Konjunktion mit der Sonne und ist deshalb von uns aus nicht beobachtbar.
Mars hält sich zwar noch immer am Abendhimmel auf, er ist allerdings mit einer Helligkeit von nur 1.7 mag in der Dämmerung nicht einfach zu finden. Seine Entfernung zur Erde beträgt rund 361 Millionen Kilometer. Er verschwindet um 20¾ Uhr am West-Horizont. Er wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar. Zusammen mit Venus und Merkur bildet er dieser Tage ein Dreigestirn. Doch infolge der horizontnahen Stellung ist nur der Abendstern Venus einfach zu sehen.
Jupiter (-2.5 mag) steht in der fortgeschrittenen Abenddämmerung unübersehbar hell in südlicher Richtung und geht morgen Donnerstag um 1½ Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont.
Der Mond ist heute als Sichel am Abendhimmel zu sehen; die Beleuchtung beträgt 15%. Sein Untergang erfolgt gegen um 20¾ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Von den Satelliten ist die bemannte Raumstation ISS am einfachsten zu beobachten, in Mitteleuropa beispielsweise diese Nacht. Sie bewegt sich in ein paar Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und strahlt dabei heller als die hellsten Sterne am Himmel.
ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet morgen früh um 4.43 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 6.18 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert.
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Heute am Himmel: Donnerstag, 4. September 2008
Saturn in Konjunktion mit der Sonne
Von den Planeten entfernt sich die Venus (-3.9 mag) langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich. Sie ist jetzt rund eine Stunde in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau sichtbar. Saturn (0.8 mag) wird im Sternbild Löwe von der Sonne überstrahlt. Heute gelangt der Planet in Konjunktion mit der Sonne und ist deshalb von uns aus nicht beobachtbar.
Mars hält sich zwar noch immer am Abendhimmel auf, er ist allerdings mit einer Helligkeit von nur 1.7 mag in der Dämmerung nicht einfach zu finden. Seine Entfernung zur Erde beträgt rund 361 Millionen Kilometer. Er verschwindet um 20¾ Uhr am West-Horizont. Er wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar. Zusammen mit Venus und Merkur bildet er ein spitzwinkliges Dreieck. Doch infolge der horizontnahen Stellung ist nur der Abendstern Venus einfach zu sehen.
Jupiter (-2.5 mag) steht in der fortgeschrittenen Abenddämmerung unübersehbar hell in südlicher Richtung und geht morgen Freitag um 1¼ Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont.
Der Mond nimmt weiter zu; die Beleuchtung beträgt 23%. Sein Untergang erfolgt gegen um 21¼ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
ISS kann diese Nacht gleich drei Mal beobachtet werden, jeweils einen Erdumlauf später. Der erste Überflug findet morgen früh um 3.37 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 5.09 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Der letzte Überflug ist um 6.45 Uhr.
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Heute am Himmel: Freitag, 5. September 2008
Nordpol des Mondes sichtbar
Von den Planeten entfernt sich die Venus (-3.9 mag) langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich. Sie ist jetzt rund eine Stunde in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau sichtbar. Saturn (0.8 mag) wird im Sternbild Löwe von der Sonne überstrahlt. Gestern gelangte der Planet in Konjunktion mit der Sonne und ist deshalb von uns aus nicht beobachtbar.
Mars hält sich zwar noch immer am Abendhimmel auf, er ist allerdings mit einer Helligkeit von nur 1.7 mag in der Dämmerung nicht einfach zu finden. Seine Entfernung zur Erde beträgt rund 361 Millionen Kilometer. Er verschwindet um 20¾ Uhr am West-Horizont. Er wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar. Zusammen mit Venus und Merkur bildet er ein Dreieck. Doch infolge der horizontnahen Stellung ist nur der Abendstern Venus einfach zu sehen.
Jupiter (-2.5 mag) steht in der fortgeschrittenen Abenddämmerung unübersehbar hell in südlicher Richtung und geht morgen Samstag um 1¼ Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont.
Der Mond nimmt weiter zu; die Beleuchtung beträgt 32%. Sein Untergang erfolgt gegen um 21½ Uhr MESZ. Um 9.46 Uhr MESZ erreicht er die grösste ekliptikale Südbreite im Sternbild der Waage (unter dem Horizont). Gegen 19½ Uhr MESZ können wir auf den Nordpol des Mondes blicken.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet morgen früh um 4.02 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. Das zweite Mal kann die Raumstation um 5.36 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert.
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Heute am Himmel: Samstag, 6. September 2008
TAG DER ASTRONOMIE in der Schweiz und in Deutschland
An nicht weniger als zwei Dutzend Schauplätzen in der ganzen Schweiz wird heute Samstag der "Schweizerische Tag der Astronomie" und in Deutschland an 166 Orten der Astronomietag begangen. Zahlreiche Sternwarten und Planetarium öffnen ihre Türen für die Bevölkerung.
An einigen Orten werden Teleskope auch auf öffentlichen Plätzen aufgestellt. Lanciert wurde dieser Astronomietag von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft (SAG). Besuchen Sie eine der Sternwarten in Ihrer Region.
Weitere Informationen:
Von den Planeten entfernt sich die Venus (-3.9 mag) langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich. Sie ist jetzt rund eine Stunde in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau sichtbar. Saturn (0.8 mag) wird im Sternbild Löwe von der Sonne überstrahlt. Am 4. September gelangte der Planet in Konjunktion mit der Sonne und ist deshalb von uns aus nicht beobachtbar.
Mars hält sich zwar noch immer am Abendhimmel auf, er ist allerdings mit einer Helligkeit von nur 1.7 mag in der Dämmerung nicht einfach zu finden. Seine Entfernung zur Erde beträgt rund 361 Millionen Kilometer. Er verschwindet um 20¾ Uhr am West-Horizont. Er wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar. Zusammen mit Venus und Merkur bildet er ein Dreieck. Doch infolge der horizontnahen Stellung ist nur der Abendstern Venus einfach zu sehen.
Jupiter (-2.5 mag) steht in der fortgeschrittenen Abenddämmerung unübersehbar hell in südlicher Richtung und geht morgen Sonntag um 1¼ Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont.
Der Mond nimmt weiter zu; die Beleuchtung beträgt 42%. Sein Untergang erfolgt gegen um 22 Uhr MESZ. Gegen 20.34 Uhr MESZ bedeckt der Mond den Fixstern mit der Nummer SAO 184184 (6.7 mag).
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Von den Satelliten ist die bemannte Raumstation ISS am einfachsten zu beobachten, in Mitteleuropa beispielsweise diese Nacht. Sie bewegt sich in ein paar Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und strahlt dabei heller als die hellsten Sterne am Himmel.
ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet morgen früh um 4.28 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. Das zweite Mal kann die Raumstation um 6.03 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 07.09.2008 - 09:46 |  |
Heute am Himmel: Sonntag, 7. September 2008
Mond im Ersten Viertel
Von den Planeten entfernt sich die Venus (-3.9 mag) langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich. Sie ist jetzt rund eine Stunde in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau sichtbar. Saturn (0.8 mag) wird im Sternbild Löwe von der Sonne überstrahlt und ist deshalb von uns aus nicht beobachtbar.
Mars hält sich zwar noch immer am Abendhimmel auf, er ist allerdings mit einer Helligkeit von nur 1.7 mag in der Dämmerung nicht einfach zu finden. Seine Entfernung zur Erde beträgt rund 361 Millionen Kilometer. Er verschwindet um 20¾ Uhr am West-Horizont. Er wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar. Zusammen mit Venus und Merkur bildet er ein Dreieck. Doch infolge der horizontnahen Stellung ist nur der Abendstern Venus einfach zu sehen.
Jupiter (-2.5 mag) steht in der fortgeschrittenen Abenddämmerung unübersehbar hell in südlicher Richtung und geht morgen Montag um 1 Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont.
Der Mond steht heute um 16.04 Uhr MESZ im Ersten Viertel; die Beleuchtung beträgt 51%. Er befindet sich im Sternbild Schlangenträger. Gegen 17 Uhr MESZ steht der Trabant in Erdferne. Sein Untergang erfolgt gegen um 22¾ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Heute Nacht fliegt die Internationale Raumstation ISS über Mitteleuropa hinweg. Sie passiert innerhalb von wenigen Minuten den Himmel von westlicher nach östlicher Richtung. Die bemannte Raumstation scheint sich etwa ähnlich schnell wie ein Flugzeug zu bewegen, im Gegensatz zu letzteren aber lautlos und nicht blinkend: der Raumkomplex reflektiert das Sonnenlicht ziemlich konstant. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen.
ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet morgen früh um 4.54 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 6.30 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert.
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Heute am Himmel: Montag, 8. September 2008
Mond in südlichster Lage
Von den Planeten entfernt sich die Venus (-3.9 mag) langsam ostwärts von der Sonne, vergrössert aber ihren Winkelabstand nur sehr gemächlich. Sie ist jetzt rund eine Stunde in der Abenddämmerung im Sternbild Jungfrau sichtbar. Saturn (0.8 mag) wird im Sternbild Löwe von der Sonne überstrahlt und ist deshalb von uns aus nicht beobachtbar.
Mars hält sich zwar noch immer am Abendhimmel auf, er ist allerdings mit einer Helligkeit von nur 1.7 mag in der Dämmerung nicht einfach zu finden. Seine Entfernung zur Erde beträgt rund 361 Millionen Kilometer. Er verschwindet um 20½ Uhr am West-Horizont. Er wird im Sternbild Jungfrau im Glanz der immer näher rückenden Sonne bald unsichtbar. Zusammen mit Venus und Merkur bildet er ein Dreieck. Doch infolge der horizontnahen Stellung ist nur der Abendstern Venus einfach zu sehen.
Jupiter (-2.5 mag) steht in der fortgeschrittenen Abenddämmerung unübersehbar hell in südlicher Richtung und geht morgen Dienstag um 1 Uhr MESZ unter. Er befindet sich in den tiefsten Regionen der Ekliptik im Sternbild Schütze und erreicht deshalb nur eine bescheidene Höhe über Horizont. Heute wird Jupiter stationär und wandert anschliessend wieder rechtläufig durch den Schützen.
Der Mond nimmt weiter zu; die Beleuchtung beträgt 61%. Um 8.13 Uhr MESZ erreicht er die südlichste Lage im Schlangenträger. Sein Untergang erfolgt gegen um 23¾ Uhr MESZ.
Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten, also von lichtschwachen Sternhaufen, Nebel und Galaxien ist der Zeitpunkt günstig.
Wenn die Raumstation ISS bei einem Überflug von der Sonne beschienen ist, strahlt sie heller als sämtliche Sterne am Himmel - beispielsweise heute Nacht über Mitteleuropa. Sie ist durch ihre langsame und gleichmässige Bewegung von westlicher in östliche Richtung einfach zu erkennen: ISS kann diese Nacht gleich zwei Mal beobachtet werden. Der erste Überflug findet morgen früh um 3.48 Uhr statt, wobei der Raumkomplex dann aus dem Erdschatten auftaucht. Das zweite Mal kann die Raumstation um 5.21 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert.
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