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...   Erstellt am 27.09.2007 - 09:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


27.9.2007

Heute am Himmel: Donnerstag, 27. September 2007


Die Venus (-4.5 mag) ist Morgenstern. Saturn (0.7 mag) ist wieder morgens zu sehen. Während Jupiter (-2.1 mag) sich immer weiter nach Südwesten zurückzieht, taucht Mars (0. mag) ab dem späteren Abend im Nordosten auf.

Venus
setzt sich im Laufe des Septembers immer besser als "Morgenstern" in Szene. Ihr Aufgang erfolgt morgen Freitag um 3½ Uhr MESZ. Merkur bleibt den ganzen Monat über unsichtbar. Von geübten Beobachtern kann er mit Vorsicht allenfalls tagsüber aufgefunden werden. Jupiter (-2.1 mag) steht mit Einbruch der Abenddämmerung bereits im Südsüdwesten, etwas nördlich des Sternbildes Skorpion und ziemlich genau über dem rötlich funkelnden Stern Antares. Sein Untergang erfolgt um 22 Uhr MESZ. Mars (0. mag) indessen geht immer früher auf (um 22¾ Uhr MESZ) und übernimmt allmählich die Vorherrschaft im Bereich der Herbststernbilder.

Gestern verzeichneten wir um 21.45 Uhr MESZ Vollmond. Da der Trabant am Freitag in Erdnähe steht, erscheint uns die noch fast volle Mondscheibe relativ gross! Mondaufgang ist um 19 Uhr MESZ. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten ist der Zeitpunkt wegen des störenden Mondlichts ungünstig.

Die frühherbstlichen Abende eignen sich gut für die Beobachtung künstlicher Erdsatelliten.

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...   Erstellt am 28.09.2007 - 10:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


28.9.2007

Heute am Himmel: Freitag, 28. September 2007


Die Venus (-4.5 mag) ist Morgenstern. Saturn (0.7 mag) ist wieder morgens zu sehen. Während Jupiter (-2.1 mag) sich immer weiter nach Südwesten zurückzieht, taucht Mars (0. mag) ab dem späteren Abend im Nordosten auf.

Venus
setzt sich im Laufe des Septembers immer besser als "Morgenstern" in Szene. Ihr Aufgang erfolgt morgen Samstag um 3½ Uhr MESZ. Merkur bleibt den ganzen Monat über unsichtbar. Von geübten Beobachtern kann er mit Vorsicht allenfalls tagsüber aufgefunden werden. Jupiter (-2.1 mag) steht mit Einbruch der Abenddämmerung bereits im Südsüdwesten, etwas nördlich des Sternbildes Skorpion und ziemlich genau über dem rötlich funkelnden Stern Antares. Sein Untergang erfolgt um 21¾ Uhr MESZ. Mars (0. mag) indessen geht immer früher auf (um 22¾ Uhr MESZ) und übernimmt allmählich die Vorherrschaft im Bereich der Herbststernbilder.

Der noch fast volle Mond stand heute früh in Erdnähe. Mondaufgang ist um 19½ Uhr MESZ. Morgen Samstag ist der Trabant 6° südlich des Sterns Hamal im Widder zu sehen. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten ist der Zeitpunkt wegen des störenden Mondlichts ungünstig.

Die frühherbstlichen Abende eignen sich gut für die Beobachtung künstlicher Erdsatelliten.

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...   Erstellt am 29.09.2007 - 08:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


29. September 2007

Der Sternenhimmel im Oktober

Stau auf der Ekliptik

Zwei Planeten, der Mond und ein Stern treffen im Sternbild Löwe



Der Oktober ist wieder einer dieser Monate, in denen sich am Himmel ein Wandel vollzieht. Nehmen Sie die Milchstraße: Nach Mitternacht spannt sie sich von Westnordwest nach Ostsüdost. Wenn Sie Ihren Beobachtungsabend zeitig beginnen, stehen die Sternbilder Herkules und Pegasus noch hoch am Himmel. Das geflügelte Pferd wartet mit einem grandiosen Kugelsternhaufen auf, dem wir den nachfolgenden Artikel gewidmet haben. Wir wenden uns deshalb jetzt nach Osten, an die linke obere Ecke des Herbstvierecks. Dieser Stern, Alpheratz oder Sirrah genannt, gehört bereits zum nächsten Sternbild, der Andromeda. Er strahlt minimal heller die anderen Lichtpunkte in dieser Region, zählt deshalb als Hauptstern der Konstellation und heißt aus diesem Grund Alpha Andromedae.


Der Sternenhimmel im Oktober 2007
Himmelsanblick in der ersten Oktober-Hälfte gegen 20 Uhr (MESZ), in der zweiten Monatshälfte gegen 19 Uhr MESZ. Jupiter geht gerade im SW unter, Mars geht 2,5 Stunden später mit den Zwillingen auf.


Doch es sind nicht die Sterne, für die Andromeda berühmt ist, sondern die gleichnamige Galaxie, auch bekannt als M 31. Sie ist das nächste und hellste Sternsystem an unserem Himmel. Bei guten Bedingungen können Sie sie schon mit bloßem Auge als verwaschenen Fleck ausmachen. Kaum ein Sternfreund dürfte seinen Beobachtungsabend ohne einen Blick auf den großen Andromedanebel beschließen – ganz gleich ob mit Feldstecher oder Fernrohr.


Herbstviereck und Andromeda-Nachbar
Der hellste Stern der Andromeda – Alpheratz, auch Sirrah genannt – markiert die linke obere Ecke des Herbstvierecks.


Planeten im Oktober

Jupiter
steht Anfang des Monats mit – 2. Größe in der Abenddämmerung tief im Südwesten und geht keine drei Stunden nach der Sonne unter. Zum Monatsende sinkt er schon kurz nach Dämmerungsende zum Horizont hinab.

Mars erscheint in der ersten Oktoberwoche rund eine Stunde vor Mitternacht. Er lässt den Stier ("Taurus") hinter sich und tritt in die Zwillinge ("Gemini") ein. In den Stunden vor der Morgendämmerung des 3. und 4. Oktober können Sie beobachten, wie Mars an M 35 vorbeiläuft. Ein Weitwinkelteleskop oder Feldstecher erfasst den Roten Planeten knapp ein dreiviertel Grad vor den südlichen Ausläufern des Sternhaufens. Bis Ende Oktober wächst Mars auf – 0,6te Größe an und geht dann bereits gegen 22 Uhr (Sommerzeit) auf. Sein zunehmend gewölbtes Planetenscheibchen von zwölf Bogensekunden ist ein kleines, aber immer verlockendes Ziel fürs Fernrohr.

Saturn kommt dagegen nur auf 0,8te Größe, doch sein majestätisches Ringsystem verhilft ihm zu 37 Bogensekunden Spannweite und ist allgemein Lieblingsziel im Teleskop. Am 31. kommt der Ringplanet bereits fünf Stunden vor der Sonne zum Vorschein.

Venus beginnt den Monat als Nachbarin von Saturn und Regulus im Löwen ("Leo"). Der Ringplanet befindet sich weniger als vier Grad östlich des "kleinen Königs", Venus sechs Grad westlich. Sie geht mit blendender – 4,4ter Größe im Ostnordosten auf, lange bevor das morgendliche Zwielicht hereinbricht. Am 9. Oktober passiert sie Regulus und verzieht das rechtwinklige zu einem gleichschenkligen Dreieck. Am 11. wird es gleichseitig und am 13. wieder gleichschenklig. Zwei Tage später zieht Venus am Ringplaneten vorbei, und das Verkehrschaos hat ein Ende.

Am 28. erreicht sie ihre größte Elongation 46 Grad westlich der Sonne. Dann zeigt sie sich fast vier Stunden vor dieser in einem dunklen Himmel und steht bei Sonnenaufgang mehr als vierzig Grad über dem Horizont. Von Pol zu Pol misst sie 24 Bogensekunden und zeigt im Fernrohr die Form eines Halbmonds.


Venus und Saturn besuchen Regulus
Der Mond setzt am 7. zur Regulusbedeckung an, die aber nur in Westeuropa zu verfolgen ist. Er bildet dabei ein rechtwinkliges Dreieck mit Saturn und Venus.


Der Mond stößt als dünne Sichel am Morgen des 7. zu diesem Trio. Er schickt sich zu einer Regulusbedeckung an, in deren vollen Genuss Sie aber nur in Westeuropa kommen. Die junge Sichel taucht genau zur Monatsmitte in der Abenddämmerung auf und kommt unweit von Antares bis zum Untergang nach halb acht auf ein dreiviertel Grad an Tau Scorpii heran. Zwei Tage später ist er an Kaus Meridionalis (Delta Sagitarii, 2,7te Größe) vorbei, das lässt sich – um halb neun – schon besser verfolgen.


Der Planetenlauf im Oktober 2007
Die Pfeile im Monatspanorama kennzeichnen die Bewegungen von Sonne und Planeten von Monatsanfang bis - ende. Die untere Leiste gibt die Zeit an, wann der darüberliegende Bereich zur Monatsmitte im Süden steht.


Gut dreieinhalb Grad westlich von Uranus verdeckt der Mond den Stern Lambda Aquarii (3,7te Größe) von 20.47 bis 21.52 Uhr. Das ist aber erstmal etwas zum Aufwärmen: Denn in der Nacht zum Samstag, dem 28., erfolgt eine spektakuläre Bedeckung des Sternhaufens der Plejaden! Der noch ziemlich volle Mond kassiert zunächst Taygeta (4,3te Größe) um 0.55 Uhr; Maia (3,9te Größe) ist das nächste prominente Opfer um 1.15 Uhr. Um 2.04 und 2.08 Uhr gibt der Mond beide wieder frei und verlässt den Sternhaufen an dessen nordöstlichem Rand. Am Abend des 29. folgt nach 22 Uhr noch die Bedeckung des 5.-Größe-Sterns 136 Tauri, doch das ist eher etwas für die Akten ...

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29.9.2007

Heute am Himmel: Samstag, 29. September 2007


Die Venus (-4.5 mag) ist Morgenstern. Saturn (0.7 mag) ist wieder morgens zu sehen. Während Jupiter (-2. mag) sich immer weiter nach Südwesten zurückzieht, taucht Mars (-0.1 mag) ab dem späteren Abend im Nordosten auf.

Venus
setzt sich im Laufe des Septembers immer besser als "Morgenstern" in Szene. Ihr Aufgang erfolgt morgen Sonntag um 3½ Uhr MESZ. Merkur bleibt den ganzen Monat über unsichtbar. Von geübten Beobachtern kann er mit Vorsicht allenfalls tagsüber aufgefunden werden. Jupiter (-2. mag) steht mit Einbruch der Abenddämmerung bereits im Südsüwesten, etwas nördlich des Sternbildes Skorpion und ziemlich genau über dem rötlich funkelnden Stern Antares. Sein Untergang erfolgt um 21¾ Uhr MESZ. Mars (-0.1 mag) indessen geht immer früher auf (um 22¾ Uhr MESZ) und übernimmt allmählich die Vorherrschaft im Bereich der Herbststernbilder.

Der noch fast volle Mond stand heute früh in Erdnähe. Mondaufgang ist um 19¾ Uhr MESZ. Um 21.44 Uhr MESZ taucht der Stern Epsilon Arietis am dunklen Mondrand auf. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten ist der Zeitpunkt wegen des störenden Mondlichts günstig.

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30.9.2007

Heute am Himmel: Sonntag, 30. September 2007


Die Venus (-4.5 mag) ist Morgenstern. Saturn (0.7 mag) ist wieder morgens zu sehen. Während Jupiter (-2. mag) sich immer weiter nach Südwesten zurückzieht, taucht Mars (-0.1 mag) ab dem späteren Abend im Nordosten auf.

Venus
setzt sich im Laufe des Septembers immer besser als "Morgenstern" in Szene. Ihr Aufgang erfolgt morgen Montag um 3½ Uhr MESZ. Merkur bleibt den ganzen Monat über unsichtbar. Von geübten Beobachtern kann er mit Vorsicht allenfalls tagsüber aufgefunden werden. Jupiter (-2. mag) steht mit Einbruch der Abenddämmerung bereits im Südsüdwesten, etwas nördlich des Sternbildes Skorpion und ziemlich genau über dem rötlich funkelnden Stern Antares. Sein Untergang erfolgt um 21¾ Uhr MESZ. Mars (-0.1 mag) indessen geht immer früher auf (um 22¾ Uhr MESZ) und übernimmt allmählich die Vorherrschaft im Bereich der Herbststernbilder.

Mondaufgang ist um 20¼ Uhr MESZ. Der abnehmende Dreiviertelmond steht gegen 22 Uhr MESZ nur 4° (8 Mondbreiten) östlich der Plejaden. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten ist der Zeitpunkt wegen des störenden Mondlichts ungünstig.

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1.10.2007

Heute am Himmel: Montag, 1. Oktober 2007


Die Venus (-4.5 mag) ist als Morgenstern sichtbar. Auch Saturn (0.7 mag) kann in der Morgendämmerung gesehen werden. Während Jupiter (-2. mag) sich abends immer weiter nach Südwesten zurückzieht, taucht Mars (-0.1 mag) ab dem späteren Abend im Nordosten auf.

Venus
strahlt als glänzender "Morgenstern" in der morgendlichen Dämmerung. Ihr Aufgang erfolgt morgen Dienstag um 3½ Uhr MESZ. Merkur indessen bleibt den ganzen Monat über unsichtbar. Von geübten Beobachtern kann er mit Vorsicht allenfalls tagsüber aufgefunden werden. Jupiter (-2. mag) steht mit Einbruch der Abenddämmerung bereits im Südsüdwesten, etwas nördlich des Sternbildes Skorpion und ziemlich genau über dem rötlich funkelnden Stern Antares. Sein Untergang erfolgt um 21¾ Uhr MESZ. Mars (-0.1 mag) geht immer früher auf (um 22½ Uhr MESZ) und dominiert allmählich als auffälliges Objekt den Herbsthimmel.

Der Mond nimmt ab. Sein Aufgang erfolgt um 21 Uhr MESZ. Er steht gegen 23 Uhr MESZ nur 4° westlich des Sterns Al Nath im Stier. Bis in die Morgenstunden des 2. Oktober hat er sich dem Stern auf zwei Mondbreiten angenähert. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten ist der Zeitpunkt wegen des störenden Mondlichtes ungünstig.

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